18/11/2024
Wie oft sollte man seine Haare färben, ohne sie zu schädigen? Diese Frage beschäftigt viele, die sich nach einer Veränderung sehnen, aber gleichzeitig ihre Mähne schützen möchten. Meine eigenen Haare sind lang, kräftig und glänzen auf natürliche Weise, doch meine Naturhaarfarbe, ein irgendwie langweiliges Dunkelblond, rief schon länger nach einem Make-over. Bisher habe ich meine Haare maximal zweimal im Jahr gefärbt, da die Chemie in herkömmlichen Haarfarben das Haar schnell stumpf, strohig und trocken machen kann. Doch mit gut 12 cm Nachwuchs wurde es dringend Zeit für eine Auffrischung. Die Vorstellung, wieder einen ganzen Vormittag untätig auf dem Friseurstuhl zu verbringen, während ich doch so viele andere Dinge erledigen könnte, war wenig verlockend. Der Entschluss stand fest: Ich würde meine Haare zu Hause färben. Bei meiner Recherche stieß ich auf pflanzenbasierte Haarfarben von Thats Me Organic – ohne Chemie, ohne schädliche Zusätze und bequem von zu Hause aus anwendbar. Das klang nach einem vielversprechenden Plan. Aber würde das wirklich klappen, zumal ich noch nie zuvor meine Haare selbst gefärbt hatte? Begleite mich auf dieser spannenden Reise und erfahre meine Thats Me Organic Erfahrungen in diesem großen Selbsttest!
- Warum die Chemie-Keule meiden?
- Thats Me Organic: Die Vision einer Naturfriseurin
- Pflanzenhaarfarben im Detail: Was steckt dahinter?
- Einzigartiger Service: Die Live-Beratung
- Mein großer Thats Me Organic Selbsttest
- Das Ergebnis: Strahlendes Haar auf natürliche Weise
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Pflanzenhaarfarbe
- Mein Fazit: Ein klares Ja zu Naturhaarfarben
Warum die Chemie-Keule meiden?
Die Liste der Inhaltsstoffe in herkömmlichen Shampoos, Haarmasken und Haarfarben ist oft lang und undurchsichtig. Sie enthält eine Vielzahl synthetischer Zusätze, deren Auswirkungen auf Haar, Haut und Umwelt kaum jemand wirklich versteht. Viele dieser Substanzen können nicht nur das Haar schädigen, sondern auch gesundheitliche Probleme verursachen. Chemische Haarfarben entziehen dem Haar seine natürliche Feuchtigkeit, zerstören die äußere Schutzschicht und machen es anfällig für Haarbruch und Spliss. Sie können auch Kopfhautreizungen und allergische Reaktionen hervorrufen. Aus diesem Grund ist es entscheidend, eine Alternative zu finden, die das Haar nicht nur färbt, sondern es auch schützt und pflegt.

Genau hier kommen Pflanzenhaarfarben ins Spiel, wie sie von Thats Me Organic angeboten werden. Sie versprechen eine umweltfreundliche und gesündere Alternative zu den chemischen Produkten. Diana Hoffmann, die Naturfriseurin hinter Thats Me Organic, fasst es treffend zusammen: „Ich lasse nur Stoffe an meine Haut und Haare, die ich auch essen kann.“ Diese Philosophie zieht sich durch das gesamte Produktsortiment, das nicht nur Haarfarben, sondern auch Shampoos und Haarmasken aus Bio-Rohstoffen umfasst. Alle Produkte sind frei von Parabenen, Silikonen, Peroxiden, Wasserstoff, Ammoniak und PEG – Substanzen, die in vielen konventionellen Produkten zu finden sind.
Thats Me Organic: Die Vision einer Naturfriseurin
Hinter Thats Me Organic steht Diana Hoffmann, eine Naturfriseurin, die ihre Leidenschaft für Haare schon früh entdeckte. Bereits während ihrer Friseurlehre und Meisterschule hatte sie mit starken Hautproblemen zu kämpfen, die auf den täglichen Umgang mit Chemikalien zurückzuführen waren. Diese persönlichen Erfahrungen motivierten sie, nach gesünderen Alternativen zu suchen. Ihre Suche führte sie zu Pflanzenhaarfarben, die sie über Jahre hinweg erforschte und perfektionierte. So entstand Thats Me Organic, ein Unternehmen, das sich auf natürliche Haarpflegeprodukte spezialisiert hat.
Diana legt großen Wert auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Ihre Produkte werden nicht an Tieren getestet – „No cruelty ist für uns selbstverständlich“, betont sie. Diese Werte spiegeln sich in jedem Aspekt des Unternehmens wider, von der Auswahl der Rohstoffe bis zur Verpackung. Thats Me Organic steht nicht nur für Schönheit, sondern auch für Verantwortung gegenüber Mensch und Natur. Dies ist ein entscheidender Unterschied zu vielen anderen Herstellern auf dem Markt und ein Grund, warum ich mich für diesen Selbsttest entschieden habe.
Pflanzenhaarfarben im Detail: Was steckt dahinter?
Pflanzenhaarfarben sind Haarfärbemittel, die ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Pflanzenextrakten, Kräutern und Mineralien bestehen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Farben, die die Haarstruktur aufbrechen, um Farbpigmente einzuschleusen, legen sich Pflanzenhaarfarben wie ein schützender Film um jedes einzelne Haar. Diana erklärt: „Mit Pflanzenhaarfarben kann man Haare ohne Chemie färben und sie gesund halten.“ Sie sind besonders beliebt bei Menschen mit empfindlicher Haut oder Allergien gegen chemische Substanzen. Ein weiterer großer Vorteil: „Unsere Pflanzenhaarfarben kann jede Frau auch in der Schwangerschaft und Stillzeit verwenden.“
Ein wesentlicher Unterschied zu chemischen Haarfarben ist das Fehlen von Wasserstoffperoxid. Dieses Oxidationsmittel ist in konventionellen Farben dafür verantwortlich, dass die Haare extrem aufgehellt werden können. Doch genau dieses Peroxid schädigt das Haar nachhaltig, macht es brüchig, strohig und trocken. Pflanzenhaarfarben hingegen können die Haare immer nur dunkler färben oder im selben Farbton halten. Ein Blondieren ist mit ihnen nicht möglich, was jedoch der Gesundheit des Haares zugutekommt. Die Farbe entwickelt sich in den ersten 48 bis 72 Stunden nach dem Färben noch weiter, da sie mit der Luft reagiert. In dieser Zeit sollte das Haar nicht mit Shampoo gewaschen werden, um das volle Farbergebnis zu erzielen.
Einzigartiger Service: Die Live-Beratung
Was Thats Me Organic von anderen Herstellern abhebt, ist der herausragende Service, insbesondere die Live-Beratung. Als absolute Anfängerin im Bereich des Haarefärbens war ich gespannt, ob dieser Service wirklich hält, was er verspricht. Ich schrieb am Sonntagnachmittag über die Website eine Nachricht und wurde direkt zu WhatsApp weitergeleitet. Obwohl die Beratungszeiten von Montag bis Freitag von 7:30 bis 15:00 Uhr sind, erhielt ich umgehend eine automatische Begrüßungsnachricht mit hilfreichen Links und einem Video über Pflanzenhaarfarben.
Am nächsten Werktag meldete sich Judith und bat mich um Fotos meiner Haare – einmal vom Ansatz, einmal von der gesamten Länge. Ich sollte auch angeben, wann und wie ich zuletzt gefärbt hatte und ob ich Ansatzspray verwende. Meine langen Haare machten das Selfie-Machen zu einer kleinen Herausforderung, aber mit einem Handystativ gelang es mir schließlich. Meine Haare zeigten einen deutlichen dunklen Ansatz und vergleichsweise helle Spitzen, was eine ideale Ausgangsbasis für den Test war. Ich teilte Judith mit, dass ich mich an meiner Naturhaarfarbe orientieren, sie aber aufpeppen wollte – weder Hellblond noch Dunkelbraun. Judiths Empfehlung war schnell klar: „Warm Honey Blond“, ein warmes Dunkelblond mit viel Glanz in einem natürlichen Farbton. Sobald ich die Farbe im Shop bestellt hatte, wurde sie für mich zusammengemischt. Diana erklärte mir, dass sie und ihr Mann die Pflanzenhaarfarben noch selbst mischen und jede Bestellung per Hand verpacken. Drei Tage später war das Paket bei mir, inklusive Farbpulver, Mini-Shampoo, Pinsel, Thermometer, Handschuhe, Watteschnur, Wärmehaube, Anleitung und einer Übersicht über alle Farbangebote. Zusätzlich waren ein Bio Pflege Shampoo und eine Bio Haarmaske enthalten. Die Vorfreude war riesig!
Mein großer Thats Me Organic Selbsttest
Das Konzept klang vielversprechend: natürliche Farbe, die das Haar nicht schädigt, gute Deckkraft und eine umfassende Beratung. Angeblich sollte das Färben zu Hause ganz einfach sein. Nun, da die Lieferung angekommen war, konnte es losgehen. Ich war etwas nervös, da ich noch nie zuvor meine Haare selbst gefärbt hatte. Aber mit den detaillierten Anweisungen und der Unterstützung aus der Beratung fühlte ich mich gut vorbereitet.
Die Vorbereitungen: Spannung steigt
Es war Samstagabend, 18 Uhr – der perfekte Zeitpunkt, um ungestört mit dem Färben zu beginnen, wie mir in der Live-Beratung geraten wurde. Ich breitete die Anleitung aus, öffnete den WhatsApp-Verlauf mit Judiths Nachrichten und las alles noch einmal aufmerksam durch. Für meine Farbe war eine Einwirkzeit von drei Stunden vorgesehen: zweieinhalb Stunden für den Ansatz und die letzten 30 Minuten für die Spitzen. Der große Vorteil gegenüber dem Friseurbesuch: Ich konnte nebenbei andere Dinge erledigen. Die ersten 30 Minuten nutzte ich, um diesen Artikel zu ergänzen, danach backte ich zwei Brote und einen Kuchen. Bevor es ans eigentliche Färben ging, wusch ich meine Haare mit dem im Lieferumfang enthaltenen Mini-Shampoo, um sie optimal vorzubereiten.
Das magische Anrühren der Farbe
Obwohl meine Haare „Warm Honey Blond“ werden sollten, war das Haarfärbemittel in Pulverform grün – es sah aus wie feines Matcha-Pulver. Dieses Pulver wird nicht mit Wasser, sondern mit Schwarztee angerührt. Der Teebeutel war praktischerweise im Lieferumfang enthalten und sorgt dafür, dass die Farbe den idealen pH-Wert erhält, was ihre Wirksamkeit verbessert. Das Teewasser dient nicht der Färbekraft, sondern der Konsistenz und dem pH-Wert. Ich kochte den Tee auf und ließ ihn auf genau 50 Grad abkühlen, gemessen mit dem beiliegenden Thermometer. Dann rührte ich das Pulver und den Tee mit dem Pinsel in einer Schüssel glatt, bis die Konsistenz joghurtartig war. Die Farbe nahm dabei einen schlammgrün-bräunlichen Ton an.
Der Färbeprozess: Teamarbeit zahlt sich aus
Nachdem die Farbe perfekt angerührt war, begann das Auftragen. Ich teilte meine Haare mit einem Mittelscheitel in zwei Partien. Da ich noch nie meine Haare selbst gefärbt hatte, bat ich meinen Freund um Hilfe – ein wunderbares Gemeinschaftsprojekt! Die Farbe ließ sich überraschend gut auftragen. Sie war dickflüssig wie eine Moorpackung, rann nicht und blieb dort, wo sie hingehörte. Da mein Ansatz eine andere Farbe als die Spitzen hatte, färbten wir zuerst nur den Ansatz. Dafür hielt ich meine gesamten Haare hoch, während mein Freund den Ansatz sorgfältig einstrich. Zum Schluss knetete ich mit Handschuhen noch einmal durch den Ansatz, um wirklich jede Strähne zu erwischen. Um die Spitzen unberührt zu lassen, wickelte ich sie in eine Plastiktüte. Anschließend wischte ich die Farbe von meiner Stirn, den Ohren und dem Nacken mit einem feuchten Taschentuch ab und legte die im Lieferumfang enthaltene Watte, nicht auf die Haare, sondern entlang des Haaransatzes auf die Haut. Zum Schluss setzte ich die Wärmehaube auf.
Einwirken lassen und den Alltag meistern
Die Einwirkzeit war mit zweieinhalb Stunden für den Ansatz und weiteren 30 Minuten für die Spitzen recht lang, aber ich nutzte die Zeit produktiv. Nach zweieinhalb Stunden rührte ich die zweite Packung des Pulvers mit Tee an. Ich nahm die Haube und die Folie von den Spitzen ab, verteilte die frische Farbe in den Spitzen und den Rest zusätzlich noch einmal auf den Ansatz. Dann wanderten meine gesamten Haare für weitere 30 Minuten unter die Haube. Die Farbe blieb unter der Haube feucht und trocknete nicht ein, was das spätere Auswaschen erleichtern würde.
Das große Auswaschen: Der Moment der Wahrheit
Nach der Einwirkzeit kam der spannendste Teil: das Auswaschen. Ich ging unter die Dusche. Wichtig bei Pflanzenhaarfarben: Nach dem Färben darf man die Haare nur mit Wasser ausspülen – kein Shampoo! Die Farbe ließ sich erstaunlich gut auswaschen, was bei meinen langen Haaren eine Erleichterung war. Nach etwa drei Minuten und fünf Spülgängen floss nur noch klares Wasser aus meinen Haaren. Meine Mähne war von den Wurzeln bis zu den Spitzen sauber. Ich wickelte meine Haare in ein großes, dunkles Handtuch ein und ließ sie etwas antrocknen. Nach etwa 15 Minuten kämmte ich sie vorsichtig durch und schlug sie anschließend wieder in ein Handtuch ein, um sie an der Luft trocknen zu lassen. Auf einen Föhn verzichtete ich bewusst, um das Ergebnis nicht zu beeinflussen und das Haar zu schonen.
Das Ergebnis: Strahlendes Haar auf natürliche Weise
Das Besondere an Pflanzenhaarfarben ist, dass das endgültige Ergebnis erst nach etwa drei Tagen vollständig sichtbar wird, da die Farbe in dieser Zeit noch mit der Luft reagiert. Bei mir war das tatsächlich der Fall: Direkt nach dem Ausspülen und Trocknen waren die Haare noch weniger intensiv als am nächsten Abend. Doch schon nach 24 Stunden zeigte sich ein wunderschönes, warmes Dunkelblond mit viel Glanz. Und das Beste: Obwohl ich kein Shampoo, keinen Conditioner oder sonstige Pflegeprodukte verwendet hatte, waren meine Haare super weich, geschmeidig und keineswegs trocken oder strohig. Normalerweise bekommt man beim Friseur jede Menge Produkte ins Haar, um diesen Effekt zu erzielen. Meine Mähne fiel sehr natürlich und roch am ersten Tag angenehm nach Schwarztee, was für einen Sonntagmorgen perfekt war. Die Farbe ist zudem dauerhaft, keine Tönung. Viele denken, Pflanzenhaarfarben hätten eine schlechtere Grauabdeckung, aber Bewertungen zeigen oft das Gegenteil. Diana berichtet, dass die meisten Kunden ihre Haare alle vier bis zwölf Wochen nachfärben, um graues Haar zu überdecken. Ich habe Glück – noch ist kein graues Haar auf meinem Haupt zu sehen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Pflanzenhaarfarbe
Vor meinem Selbsttest hatte ich viele Fragen. Wahrscheinlich geht es dir ähnlich. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten, die ich gesammelt habe:
Wie riecht die Farbe?
Das Pulver selbst riecht neutral, in meinem Fall war es hellgrün. Sobald man es mit dem Tee anrührt, riecht es deutlich nach Schwarztee. Dieser Geruch haftete auch nach dem Auswaschen noch den ganzen Tag in meinen Haaren. Ab dem zweiten Tag war der Duft jedoch vollständig verflogen, und meine Haare rochen wieder vollkommen neutral und frisch.
Wie fühlt sich die Farbe beim Färben an?
Ich hatte befürchtet, dass die dickflüssige Masse auf dem Kopf jucken würde, sobald sie einzieht. Das war aber überhaupt nicht der Fall. Auch rann nichts vom Kopf herunter. Gegen Ende, als ich die Spitzen eingestrichen hatte, fühlte sich mein Kopf aufgrund der Masse schon ziemlich schwer an. Ich war froh, als ich die Farbe auswaschen durfte. Juckreiz oder andere unangenehme Empfindungen hatte ich während der gesamten dreistündigen Einwirkzeit jedoch nicht.
Wie schwer wäscht sich die Farbe nach dem Färben aus?
Die Haarfarbe, die mit Tee angerührt wird, hat eine Konsistenz, die an Joghurt oder eine Moorpackung erinnert. Bei meinem Thats Me Organic Test ließ sich die Masse ganz einfach ausspülen. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass sie unter der Wärmehaube durchgehend feucht bleibt und somit nicht eintrocknet. Selbst bei meiner langen Mähne war das Auswaschen unkompliziert und schnell erledigt.
Wie kann ich den Tee genau auf 50 Grad Temperatur bekommen?
Mein Wasserkocher kennt nur „kochen“ oder „kalt“. Ich habe zuerst die benötigte Wassermenge abgemessen und den Teebeutel in eine Schüssel gegeben. Siedendes, nicht kochendes Wasser, reicht vollkommen aus. Ich habe dann regelmäßig mit dem Thermometer die Temperatur überprüft, während der Tee abkühlte. In der Zwischenzeit konnte ich mich um andere Vorbereitungen kümmern, wie das Bereitlegen von Handtüchern, Taschentüchern und dem Farbpulver. Ein gewöhnliches Fieberthermometer geht natürlich nicht bis 50° Celsius. Du kannst dafür ein Küchenthermometer verwenden oder dir eines direkt im Thats Me Organic Shop mitbestellen.
Haftet die Farbe in der Kleidung?
Ich habe darauf geachtet, mich nicht anzukleckern, aber natürlich passierte es trotzdem. Für die Fotos und das Färben hatte ich extra ein altes T-Shirt angezogen. Die Farbe ging beim Waschen bei 40° problemlos aus dem Shirt. Auch das Handtuch, das ich zum Trocknen benutzt hatte, wurde wieder sauber. Selbst auf dem beigen Fliesenboden am Spiegel und in der Dusche hatte die Farbe Spuren hinterlassen. Ich wischte sie sofort mit einem feuchten Tuch weg, und es blieben keinerlei Flecken zurück. Die Farbe ist erstaunlich leicht zu entfernen, solange sie feucht ist.
Ich habe braune Haare, kann ich blond färben?
Nein, das ist mit Pflanzenhaarfarben nicht möglich. Pflanzenhaarfarben können die Haare immer nur dunkler färben oder im selben Farbton belassen. Ihnen fehlt Wasserstoffperoxid, das für die extreme Aufhellung in chemischen Haarfarben verantwortlich ist. Dies ist jedoch ein Vorteil, denn Wasserstoffperoxid ist genau die Substanz, die unser Haar dauerhaft schädigt, es kaputt, strohig und trocken macht. Wenn du also eine deutliche Aufhellung wünschst, sind pflanzliche Haarfarben nicht die richtige Wahl. Wenn du jedoch dein Haar schonen und eine natürliche Farbveränderung oder eine Intensivierung deines Farbtons erreichen möchtest, sind sie ideal.
Mein Fazit: Ein klares Ja zu Naturhaarfarben
Ich kann mich den vielen positiven Thats Me Organic Erfahrungen nur anschließen. Das Anrühren der Farbe, das Färben selbst und das Auswaschen waren überhaupt nicht kompliziert. Man kann sich als Neuling problemlos an dieses Projekt wagen. Die Live-Beratung war wunderbar und hat mir alle Unsicherheiten genommen. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Meine Haare sehen nicht nur fantastisch aus, sondern fühlen sich auch unglaublich weich und gesund an – und das vollkommen ohne zusätzliche Pflegeprodukte nach dem Färben. Normalerweise wird beim Friseur ja jede Menge Zeug in die Haare gegeben, damit sie schön samtig, weich und geschmeidig sind. Meine Mähne fällt sehr natürlich und riecht am ersten Tag angenehm nach Schwarztee. Perfekt für den Sonntagmorgen!
Da die Pflanzenhaarfarbe viel schonender für die Mähne ist, werde ich wohl nicht mehr zur Chemie-Keule des Friseurs zurückkehren. Beim nächsten Versuch komme ich vielleicht auch schon ganz alleine mit dem Färben zurecht. Und wenn nicht, dann ist es doch ein wunderbares Gemeinschaftsprojekt am Samstagabend. Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und würde die Farbe selbst jederzeit wieder verwenden. Von mir gibt’s ein klares Daumenhoch! Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, dass ein Make-over für die Haare auch zu Hause und auf natürliche Weise gelingen kann, ohne Kompromisse bei der Haargesundheit eingehen zu müssen.
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