Was tun gegen gefärbte Haare im Sommer?

Natürliche Haarfestiger selber machen

13/08/2022

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Die tägliche Haarpflege ist für viele ein fester Bestandteil der Morgenroutine. Doch herkömmliche Stylingprodukte wie Gele und Schaumfestiger enthalten oft eine Fülle chemischer Zusätze, die nicht nur die Kopfhaut belasten, sondern auch das Haar auf Dauer schädigen können. Hinzu kommt der finanzielle Aspekt, denn hochwertige Produkte sind meist teuer. Was viele nicht wissen: Die Natur bietet eine Fülle von einfachen, preiswerten und effektiven Alternativen, um das Haar zu fixieren und zu stylen. Es ist erstaunlich, wie leicht sich ein Haargel oder ein Festiger mit nur wenigen Zutaten aus der Küche selbst herstellen lässt. Dieser Artikel nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise zu den besten natürlichen Haarfestigern, zeigt Ihnen detaillierte Anleitungen und gibt wertvolle Tipps, damit Ihr Haar gesund bleibt und perfekt sitzt.

Wie macht man einen natürlichen Haarfestiger?
Zucker in warmem Wasser auflösen und in eine Sprühflasche füllen. Zuckerwasser auf den Haaren verteilen und stylen. Je mehr Zucker du verwendest, umso besser hält deine Frisur. Ähnlich wie Zucker kannst du auch Honig mit Wasser mischen, um einen natürlichen Haarfestiger herzustellen. Das genaue Rezept findest du hier.
Inhaltsverzeichnis

Warum natürliche Haarfestiger die bessere Wahl sind

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und bewusster Konsum immer wichtiger werden, rückt auch die Inhaltsstoffliste unserer Kosmetika verstärkt in den Fokus. Herkömmliche Haarstylingprodukte sind oft voll von synthetischen Polymeren, Alkoholen, Parabenen und Duftstoffen. Diese können die Kopfhaut austrocknen, Juckreiz verursachen, Allergien auslösen und das Haar spröde machen. Langfristig können sie sogar zu Haarausfall oder einer gestörten Kopfhautflora führen. Der Wechsel zu natürlichen Haarfestigern bietet zahlreiche Vorteile: Sie sind sanfter zu Haar und Kopfhaut, da sie auf chemische Zusätze verzichten. Sie sind in der Regel deutlich günstiger, da die Hauptbestandteile oft schon in jedem Haushalt vorhanden sind. Und nicht zuletzt leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, indem Sie Plastikmüll reduzieren und auf biologisch abbaubare Inhaltsstoffe setzen. Die Herstellung ist zudem ein einfacher und befriedigender Prozess, der Ihnen volle Kontrolle über die verwendeten Komponenten gibt.

Leinsamen-Haargel: Der vielseitige Allrounder

Das Leinsamen-Haargel ist zweifellos einer der beliebtesten und effektivsten natürlichen Haarfestiger, der sowohl für lockiges als auch für glattes Haar fantastische Ergebnisse liefert. Seine gelartige Konsistenz verdankt es den Schleimstoffen, die beim Kochen aus den Leinsamen freigesetzt werden. Diese Schleimstoffe legen sich wie ein schützender Film um das Haar, spenden Feuchtigkeit und sorgen für flexiblen Halt ohne zu verkleben oder zu beschweren. Viele Anwender berichten von glänzenderem, definierterem Haar und einer gesünderen Kopfhaut seit der Umstellung auf dieses Naturprodukt.

Zutaten für Ihr Leinsamen-Haargel:

  • 10 g ganze Leinsamen (erhältlich im Bioladen, Reformhaus oder online)
  • 250 ml Wasser
  • ½ Teelöffel Honig (optional, für zusätzlichen Glanz und Pflege; vegane Alternative: Agavendicksaft oder Ahornsirup)

Benötigte Utensilien:

  • Ein kleiner Kochtopf
  • Ein feines Sieb (oder ein Mulltuch)
  • Ein Trichter
  • Eine saubere Glasflasche oder ein verschließbares Glas zur Aufbewahrung

Die Zubereitung Schritt für Schritt:

  1. Geben Sie die Leinsamen und das Wasser in den Kochtopf.
  2. Bringen Sie die Mischung zum Kochen und reduzieren Sie dann die Hitze auf mittlere Stufe.
  3. Lassen Sie die Mischung unter gelegentlichem Rühren etwa 5 bis 7 Minuten köcheln. Achten Sie darauf, dass die Flüssigkeit langsam andickt und eine gelartige Konsistenz annimmt, ähnlich der von Eiweiß. Die genaue Kochzeit kann variieren; es ist wichtig, ein Gefühl für die gewünschte Dicke zu entwickeln. Ist das Gel zu dünn, kochen Sie es etwas länger. Ist es zu dick, können Sie später etwas Wasser hinzufügen.
  4. Nehmen Sie den Topf vom Herd. Solange die Mischung noch warm und flüssiger ist, seihen Sie die Leinsamen sofort durch das Sieb ab. Wenn das Gel zu stark abkühlt, wird es sehr dick und lässt sich nur schwer durch das Sieb pressen. Ein Mulltuch kann hier noch effektiver sein, um alle Schleimstoffe herauszupressen.
  5. Rühren Sie den Honig oder Agavendicksaft in das noch warme Gel ein, bis er sich vollständig aufgelöst hat.
  6. Füllen Sie das fertige Gel mithilfe des Trichters in Ihre vorbereitete Glasflasche oder Ihr Glas.

Anwendungstipps:

Verwenden Sie das Leinsamen-Gel am besten im feuchten Haar direkt nach dem Waschen. Geben Sie eine kleine Menge (etwa erbsengroß, je nach Haarlänge und -dichte) in Ihre Handflächen und verteilen Sie es gleichmäßig im Haar. Kneten Sie es bei lockigem Haar ein, um die Locken zu definieren, oder streichen Sie es bei glattem Haar sanft ein, um Frizz zu bändigen und leichten Halt zu geben. Experimentieren Sie mit der Menge, um das optimale Ergebnis für Ihre Haare zu finden.

Lagerung und Haltbarkeit:

Da es sich um ein Naturprodukt ohne Konservierungsstoffe handelt, ist die Haltbarkeit begrenzt. Ungekühlt hält sich das Leinsamen-Gel etwa eine Woche. Im Kühlschrank aufbewahrt, verlängert sich die Haltbarkeit auf etwa zwei Wochen. Achten Sie stets auf Anzeichen von Verderb wie einen unangenehmen Geruch oder Schimmelbildung. Es ist ratsam, kleinere Mengen herzustellen, die Sie innerhalb kurzer Zeit verbrauchen können. Wichtig ist auch, bei der Zubereitung und Abfüllung immer mit sauberen und desinfizierten Utensilien zu arbeiten, um Keimbildung vorzubeugen.

Nachhaltiger Tipp:

Werfen Sie den übrig gebliebenen Leinsamentrester nicht weg! Er ist reich an Ballaststoffen und kann wunderbar in Müsli, Smoothies oder sogar zum Backen von Leinsamen-Crackern verwendet werden. So nutzen Sie alle wertvollen Bestandteile der Leinsamen.

Bier als Styling-Wunder

Vielleicht die einfachste und überraschendste Methode, um dem Haar Halt zu verleihen, ist die Verwendung von Bier. Ja, richtig gehört: Bier! Die im Bier enthaltenen Proteine und Zuckerarten legen sich als feiner Film um das Haar und sorgen für natürlichen Halt und zusätzlichen Glanz. Keine Sorge, der charakteristische Biergeruch verflüchtigt sich vollständig, sobald das Haar trocken ist. Sie werden weder nach einer Kneipe riechen noch klebrige Haare haben.

Anwendung von Bier als Haarfestiger:

  • Im feuchten Haar: Nach dem Haarewaschen und leichtem Handtuchtrocknen geben Sie einfach eine kleine Menge Bier (etwa eine halbe Tasse, je nach Haarlänge) über Ihr Haar. Massieren Sie es sanft ein und stylen Sie Ihr Haar wie gewohnt. Lassen Sie es anschließend an der Luft trocknen oder föhnen Sie es. Der Alkohol im Bier verdunstet schnell, und der Geruch verschwindet mit ihm.
  • Im trockenen Haar: Für gezieltes Styling oder um einzelne Strähnen zu fixieren, können Sie Bier auch in eine Sprühflasche füllen. Besprühen Sie die gewünschten Partien leicht und formen Sie sie. Dies ist besonders praktisch, um widerspenstige Haare zu bändigen oder einem Zopf mehr Struktur zu verleihen.

Welches Bier eignet sich?

Grundsätzlich eignet sich jedes Bier. Viele bevorzugen jedoch helles Lagerbier oder alkoholfreies Bier, um mögliche Rückstände oder einen zu intensiven Geruch zu vermeiden, auch wenn dieser nur kurzlebig ist. Die Wirkung ist bei allen Sorten ähnlich.

Vorteile von Bier als Haarfestiger:

  • Extrem günstig und leicht verfügbar: Wahrscheinlich haben Sie schon welches im Kühlschrank.
  • Natürlicher Glanz: Die Inhaltsstoffe des Bieres verleihen dem Haar einen schönen, gesunden Glanz.
  • Leichter bis mittlerer Halt: Ideal für natürliche Frisuren, die etwas Definition benötigen, aber nicht steif wirken sollen.
  • Protein-Boost: Die Proteine im Bier können das Haar stärken und ihm Volumen verleihen.

Wichtiger Hinweis:

Obwohl der Geruch verfliegt, kann es für manche anfangs ungewohnt sein. Probieren Sie es am besten an einem Tag aus, an dem Sie nicht sofort das Haus verlassen müssen, um sich an die Anwendung zu gewöhnen.

Zuckerwasser: Der starke Halt für besondere Fälle

Wenn Sie einen besonders starken Halt benötigen, der auch extremen Frisuren standhält, dann ist Zuckerwasser Ihr Geheimnis. Dieses bewährte Hausmittel ist nicht nur unglaublich preiswert, sondern auch überraschend effektiv. Es hat sich sogar als Favorit für die markanten 'Punk-Frisuren' erwiesen – und wenn es für solche Herausforderungen funktioniert, dann ist es für normale Frisuren erst recht eine hervorragende Wahl! Der Zucker bildet beim Trocknen eine feste Schicht um das Haar, die für maximalen Halt sorgt.

Zutaten für Ihr Zuckerwasser-Styling:

  • 1 Teelöffel Zucker (Haushaltszucker, Rohrzucker – was immer Sie zur Hand haben)
  • 250 ml warmes Wasser
  • Eine Sprühflasche

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

  1. Geben Sie den Zucker in das warme Wasser. Die Wärme hilft, den Zucker schnell und vollständig aufzulösen. Rühren Sie gut um, bis keine Zuckerkristalle mehr sichtbar sind.
  2. Füllen Sie die Zuckerlösung in eine saubere Sprühflasche.

Anwendungstipps:

Sprühen Sie das Zuckerwasser gleichmäßig auf das handtuchtrockene oder trockene Haar. Anschließend können Sie Ihr Haar wie gewünscht stylen. Je mehr Zucker Sie verwenden und je mehr Sie sprühen, desto stärker wird der Halt sein. Für einen sehr festen Halt können Sie die Zuckermenge auf bis zu zwei Teelöffel erhöhen. Beachten Sie jedoch, dass zu viel Zucker das Haar klebrig machen kann. Finden Sie die richtige Balance für Ihre Bedürfnisse.

Vorteile von Zuckerwasser:

  • Starker Halt: Ideal für Hochsteckfrisuren, Dutts oder Frisuren, die den ganzen Tag halten müssen.
  • Extrem kostengünstig: Zucker und Wasser sind in jedem Haushalt vorhanden.
  • Einfache Anwendung: Schnell zubereitet und aufgetragen.
  • Keine schädlichen Chemikalien: Nur natürliche Inhaltsstoffe.

Hinweis:

Zuckerwasser kann unter Umständen dazu führen, dass sich das Haar bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Regen klebrig anfühlt, da Zucker hygroskopisch ist (Feuchtigkeit anzieht). Testen Sie es daher zuerst in kleineren Mengen.

Honig-Haarfestiger: Pflege und Halt in einem

Honig ist nicht nur ein süßer Genuss, sondern auch ein wahres Wundermittel für die Haare. Er ist reich an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien, die das Haar nähren und ihm Feuchtigkeit spenden. Seine leicht klebrige Konsistenz macht ihn auch zu einem hervorragenden natürlichen Haarfestiger, der nicht nur Halt gibt, sondern das Haar gleichzeitig pflegt und ihm einen wunderschönen Glanz verleiht. Honig ist ein natürliches Feuchthaltemittel, das dem Haar hilft, Feuchtigkeit zu speichern, was besonders für trockenes oder strapaziertes Haar von Vorteil ist.

Zubereitung eines einfachen Honig-Haarfestigers:

  1. Mischen Sie einen Teelöffel flüssigen Honig mit 200-250 ml warmem Wasser.
  2. Rühren Sie gut um, bis der Honig vollständig aufgelöst ist.
  3. Füllen Sie die Mischung in eine Sprühflasche.

Anwendung:

Sprühen Sie die Honiglösung gleichmäßig auf das feuchte oder trockene Haar, bevor Sie es stylen. Beginnen Sie mit einer kleinen Menge und erhöhen Sie diese bei Bedarf. Honig bietet einen leichten bis mittleren Halt und ist ideal für Frisuren, die flexibel bleiben sollen, aber dennoch etwas Definition benötigen.

Vorteile von Honig als Haarfestiger:

  • Pflegende Eigenschaften: Spendet Feuchtigkeit, macht das Haar weicher und glänzender.
  • Natürlicher Glanz: Verleiht dem Haar einen gesunden, strahlenden Look.
  • Leichter bis mittlerer Halt: Perfekt für natürliche Wellen, leichte Definition oder zur Bändigung von Frizz.
  • Angenehmer Duft: Honig hat einen natürlichen, angenehmen Geruch, der nicht aufdringlich ist.

Tipp:

Für eine intensivere Pflege können Sie dem Honigwasser auch ein paar Tropfen eines ätherischen Öls wie Rosmarinöl (für Haarwachstum) oder Lavendelöl (für beruhigende Wirkung) hinzufügen. Achten Sie jedoch darauf, reine ätherische Öle sparsam zu verwenden.

Vergleich der natürlichen Haarfestiger

FestigerHaltVorteileNachteile/BesonderheitenEmpfohlen für
Leinsamen-GelMittel bis starkPflegend, spendet Feuchtigkeit, vielseitig, kein Verkleben, guter Glanz.Aufwendigere Zubereitung, begrenzte Haltbarkeit, kann bei zu viel Anwendung klebrig wirken.Alle Haartypen, besonders lockiges und welliges Haar, das Definition benötigt.
BierLeicht bis mittelSehr einfach, günstig, verleiht Glanz und Volumen, Geruch verflüchtigt sich.Sehr leichter Halt, anfangs ungewohnter Geruch, nicht für sehr starke Fixierung geeignet.Natürliche Looks, Volumen, leichter Halt, Bändigung von fliegenden Haaren.
ZuckerwasserStark bis sehr starkExtrem günstig, sehr fester Halt, schnell zubereitet.Kann bei zu viel Anwendung klebrig sein, zieht Feuchtigkeit an (bei hoher Luftfeuchtigkeit).Frisuren, die starken Halt erfordern (Hochsteckfrisuren, Punk-Frisuren).
Honig-WasserLeicht bis mittelPflegend, spendet Feuchtigkeit, natürlicher Glanz, angenehmer Geruch.Kann bei zu viel Anwendung leicht klebrig sein, leichter Halt.Trockenes Haar, Haare, die Glanz und Pflege benötigen, leichte Fixierung.

Tipps für die Anwendung und Lagerung

Die Herstellung eigener Pflegeprodukte ist eine lohnende Erfahrung, erfordert aber auch ein gewisses Maß an Sorgfalt, um die besten Ergebnisse zu erzielen und die Sicherheit zu gewährleisten.

  • Hygiene ist entscheidend: Arbeiten Sie immer mit sauberen Händen und desinfizierten Utensilien und Aufbewahrungsbehältern. Dies ist der wichtigste Schritt, um die Bildung von Bakterien und Schimmel zu verhindern, die die Haltbarkeit Ihrer selbstgemachten Produkte erheblich verkürzen könnten. Heißes Wasser und Seife reichen oft aus, aber für maximale Sicherheit können Sie Behälter auch kurz in kochendem Wasser sterilisieren.
  • Kleine Mengen herstellen: Da die meisten natürlichen Haarfestiger keine synthetischen Konservierungsstoffe enthalten, ist ihre Haltbarkeit begrenzt. Bereiten Sie lieber kleinere Mengen zu, die Sie innerhalb von ein bis zwei Wochen verbrauchen können. So stellen Sie sicher, dass Ihre Produkte immer frisch und wirksam sind.
  • Kühle Lagerung: Bewahren Sie Ihre selbstgemachten Festiger im Kühlschrank auf. Die niedrigen Temperaturen verlangsamen das Wachstum von Mikroorganismen und verlängern die Haltbarkeit deutlich.
  • Auf Veränderungen achten: Kontrollieren Sie Ihre Produkte vor jeder Anwendung auf Veränderungen in Geruch, Farbe oder Konsistenz. Wenn etwas ungewöhnlich aussieht oder riecht, entsorgen Sie es lieber.
  • Anpassung der Konsistenz: Die Rezepte sind Richtwerte. Die perfekte Konsistenz für Ihr Haar finden Sie durch Ausprobieren. Möchten Sie einen festeren Halt, können Sie die Menge der festigenden Zutat (z.B. Leinsamen, Zucker) leicht erhöhen. Für einen leichteren Halt können Sie etwas mehr Wasser hinzufügen.
  • Patch-Test: Wenn Sie zu Allergien neigen oder empfindliche Haut haben, führen Sie vor der ersten großflächigen Anwendung einen kleinen Patch-Test an einer unauffälligen Stelle (z.B. hinter dem Ohr) durch.
  • Regelmäßige Reinigung: Spülen Sie Ihre Haare regelmäßig gut aus, um Produktablagerungen zu vermeiden, auch wenn es sich um natürliche Inhaltsstoffe handelt. Ein Apfelessig-Rinse kann helfen, Rückstände zu entfernen und den pH-Wert der Kopfhaut auszugleichen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange halten selbstgemachte Haarfestiger?

Die Haltbarkeit variiert je nach Zutat und Lagerung. Leinsamen-Gel hält sich gekühlt etwa 1-2 Wochen. Zuckerwasser und Honigwasser halten sich im Kühlschrank ebenfalls 1-2 Wochen. Bier kann im Kühlschrank länger gelagert werden, sollte aber nach dem Öffnen innerhalb weniger Tage verbraucht werden, wenn es als Festiger dient. Achten Sie immer auf Geruch und Aussehen.

Hinterlassen natürliche Haarfestiger Rückstände im Haar?

Bei korrekter Anwendung und Dosierung sollten sie keine sichtbaren Rückstände hinterlassen. Eine zu hohe Konzentration oder Menge kann jedoch dazu führen, dass das Haar klebrig oder steif wirkt. Es ist wichtig, die richtige Menge für Ihr Haar zu finden und die Produkte gut zu verteilen.

Sind diese Festiger für alle Haartypen geeignet?

Ja, im Allgemeinen sind sie für alle Haartypen geeignet. Leinsamen-Gel ist besonders beliebt bei lockigem Haar zur Definition. Zuckerwasser bietet sehr starken Halt für alle Haartypen. Bier und Honigwasser sind ideal für leichten Halt und Glanz. Experimentieren Sie, um herauszufinden, welcher Festiger am besten zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt.

Riechen meine Haare nach Bier oder Honig?

Der Geruch von Bier verflüchtigt sich vollständig, sobald das Haar trocken ist. Honig hat einen angenehmen, milden Duft, der ebenfalls kaum wahrnehmbar ist, sobald das Produkt im Haar getrocknet ist. Bei Zuckerwasser gibt es keinen wahrnehmbaren Geruch.

Können diese natürlichen Produkte das Haar austrocknen?

Im Gegenteil! Viele der hier vorgestellten Zutaten wie Leinsamen und Honig sind bekannt für ihre feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften. Sie helfen, das Haar zu nähren und hydratisiert zu halten, im Gegensatz zu vielen kommerziellen Produkten, die Alkohol enthalten und das Haar austrocknen können. Bei Zuckerwasser ist es wichtig, die richtige Menge zu verwenden, um ein klebriges Gefühl zu vermeiden, aber es trocknet das Haar nicht aus.

Kann ich ätherische Öle hinzufügen?

Ja, Sie können Ihren selbstgemachten Haarfestigern ein paar Tropfen ätherischer Öle hinzufügen, um einen angenehmen Duft zu verleihen oder zusätzliche pflegende Eigenschaften zu nutzen (z.B. Rosmarin für die Kopfhaut, Lavendel für Glanz). Achten Sie darauf, nur reine, hautverträgliche ätherische Öle zu verwenden und die Dosierung gering zu halten.

Fazit

Die Welt der natürliche Haarfestiger ist reich an Möglichkeiten und bietet eine fantastische Alternative zu chemiebeladenen Produkten. Indem Sie Ihre eigenen Stylingprodukte herstellen, sparen Sie nicht nur Geld, sondern tun auch Ihren Haaren, Ihrer Kopfhaut und der Umwelt etwas Gutes. Ob Sie nun den feuchtigkeitsspendenden Halt des Leinsamen-Gels, den leichten Glanz von Bier, die starke Fixierung von Zuckerwasser oder die pflegenden Eigenschaften von Honig bevorzugen – es gibt für jeden Bedarf die passende Lösung. Das Experimentieren mit diesen natürlichen Wundern ist nicht nur einfach, sondern auch äußerst lohnend. Verabschieden Sie sich von künstlichen Inhaltsstoffen und begrüßen Sie gesundes, glänzendes Haar, das auf natürliche Weise perfekt sitzt.

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