Wie wähle ich eine Haarkur gegen Haarausfall?

Haarkuren: Ihr Weg zu glänzendem Haar

19/11/2023

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Eine glänzende und volle Haarpracht auf dem Kopf gilt bei Mann und Frau seit jeher als Schönheitsideal. Auch wenn unsere Haare nur aus Hornstoff, also Keratin, ein wenig Schwefel und aus einigen Spurenelementen bestehen, sieht das Haar nicht nur lebendig aus, es macht uns Menschen auch schöner. Für die meisten Menschen ist das Kopfhaar deshalb ein Schmuck, den es zu erhalten und zu pflegen gilt. Zudem ziehen Menschen mit schönen und gepflegten Haaren die Blicke auf sich.

Wie wähle ich eine Haarkur gegen Haarausfall?

Auch wenn das Haar von außen nicht verjüngt werden kann – dafür müssen wir schon durch unsere Nahrung sorgen – muss es doch gepflegt werden, damit es nicht bricht, glanzlos und stumpf wirkt. Ein Zuviel an Sprays und Festigern schadet oft mehr, als es hilft. Auch die Herren von heute tragen gern längeres Haar, das vor allem gepflegt aussehen soll. Volles und glänzendes Haar war bereits im Altertum ein Zeichen für Jugend und Schönheit, und das hat sich bis heute nicht geändert. Deshalb finden Produkte, die die Schönheit unseres Haares erhalten und verlängern sollen, reißenden Absatz. Zu den wichtigsten Pflegeprodukten gehört die Haarmaske bzw. die Haarkur.

Inhaltsverzeichnis

Warum Haarkuren unverzichtbar sind

Unser Haar ist täglich zahlreichen Belastungen ausgesetzt: Umweltverschmutzung, UV-Strahlen, Hitze durch Föhn und Stylinggeräte, chemische Behandlungen wie Färben oder Dauerwellen. All diese Faktoren können die Haarstruktur schädigen, es trocken, spröde und glanzlos machen. Hier kommen Haarkuren ins Spiel. Sie sind intensive Pflegeprodukte, die darauf ausgelegt sind, das Haar tiefenwirksam zu nähren, zu stärken und zu reparieren. Im Gegensatz zu einer normalen Haarspülung, die hauptsächlich die äußere Schuppenschicht glättet, dringen Haarkuren tiefer in die Haarstruktur ein, um Schäden von innen heraus zu beheben und langfristige Pflege zu gewährleisten.

Die richtige Anwendung einer Haarkur

Die Wirksamkeit einer Haarkur hängt maßgeblich von ihrer korrekten Anwendung ab. Es ist nicht nur wichtig, das richtige Produkt zu wählen, sondern auch zu wissen, wie man es optimal einsetzt.

  • Vorbereitung: Waschen Sie Ihr Haar gründlich mit einem milden Shampoo. Spülen Sie es gut aus, um alle Shampoo-Reste zu entfernen.
  • Handtuchtrocken: Drücken Sie überschüssiges Wasser sanft mit einem Handtuch aus dem Haar. Das Haar sollte frottiergetrocknet, also feucht, aber nicht nass sein. So können die Wirkstoffe besser eindringen.
  • Auftragen: Verteilen Sie die Haarkur gleichmäßig im gesamten Haar. Seien Sie sparsamer am Ansatz, um das Haar nicht zu beschweren, und konzentrieren Sie sich auf die Längen und besonders auf die Spitzen, da diese am stärksten strapaziert sind.
  • Einmassieren: Massieren Sie die Kur sanft mit den Fingern in das Haar und, falls für Ihr Produkt geeignet, auch in die Kopfhaut ein. Dies fördert die Aufnahme der pflegenden Substanzen.
  • Einwirkzeit: Lassen Sie die Haarkur mindestens fünf bis zehn Minuten einwirken. Für eine intensivere Wirkung, insbesondere bei stark strapaziertem Haar, kann die Einwirkzeit auch auf 15 bis 30 Minuten oder sogar über Nacht verlängert werden. Das Umwickeln des Kopfes mit einem Handtuch oder einer Haube kann die Wirkung durch Wärme verstärken.
  • Ausspülen: Spülen Sie die Haarkur gründlich mit lauwarmem oder kaltem Wasser aus. Kaltes Wasser ist besonders schonend für Haar und Kopfhaut und hilft, die Schuppenschicht zu schließen, was zusätzlichen Glanz verleiht.

Hausgemachte Haarkuren: Worauf achten?

Selbstgemachte Haarkuren bieten eine natürliche Alternative zu kommerziellen Produkten. Achten Sie darauf, sie nicht zu oft anzuwenden (ein- bis zweimal pro Woche genügen), und arbeiten Sie sie in gereinigtes, feuchtes Haar ein. Beginnen Sie die Anwendung etwa einen Zentimeter über der Kopfhaut, um Poren nicht zu verstopfen. Bei stark strapaziertem Haar können sie auch länger einwirken.

Vorteile von Haarkuren auf einen Blick

Haar, das glänzt, weich fällt und gesund wirkt, kommt nicht von allein. Eine regelmäßig angewandte Haarkur bietet zahlreiche Vorteile:

  • Intensive Feuchtigkeit: Haarkuren spenden dem Haar tiefenwirksam Feuchtigkeit und beugen Trockenheit und Sprödigkeit vor.
  • Glättung der Haarstruktur: Sie helfen, die geschädigte Haarstruktur zu glätten, wodurch das Haar geschmeidiger und weniger anfällig für Frizz wird.
  • Verbesserte Kämmbarkeit: Nach der Anwendung lassen sich die Haare leichter entwirren und kämmen, was Haarbruch beim Styling reduziert.
  • Schutz vor Haarbruch: Die stärkenden Inhaltsstoffe der Kur beugen Haarbruch vor und machen das Haar widerstandsfähiger.
  • Wiederherstellung von Glanz: Eine gute Haarkur verleiht stumpfem Haar seinen natürlichen Glanz zurück.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine Haarkur Spliss nicht reparieren kann – hier hilft nur die Schere. Haarkuren dienen der Vorbeugung und Pflege.

Fakten über unser Haar

Wir Menschen haben rund 80.000 bis 120.000 Haare auf unserem Kopf. Blondhaarige können sogar noch etwas mehr Haare haben, während Rothaarige die wenigsten Haare besitzen. Das Haar wächst schubweise und jedes Haar kann ein bis fünf Jahre auf dem Kopf gedeihen, ehe es ausfällt. Ein täglicher Haarausfall von bis zu 100 Haaren ist dabei völlig normal und kein Grund zur Sorge. Die Haarfarbe wird durch Melanozyten in den Haarwurzeln bestimmt und ist genetisch festgelegt, es sei denn, wir greifen zu Haarfarben.

Was schädigt unser Haar?

Aggressive chemische Substanzen (Haarfärbemittel), übermäßiger Einsatz von Stylingprodukten, zu viel Sonne und UV-Strahlen, Chlorwasser im Schwimmbad, aber auch scharfe Kämme und Bürsten oder zu starkes Ziehen schädigen unser Haar. Auch überhitzte, trockene und sauerstoffarme Räume können dem Haar zusetzen. Um das Haar gesund und lebendig zu halten und seinen Glanz zu bewahren, benötigt es zusätzliche Nährstoffe wie Mineralien, Vitamine, Eiweiße, Fettsäuren, Biosäuren und Wasser – sowohl von innen über die Nahrung als auch von außen durch hochwertige Pflegeprodukte wie Haarkuren.

Wichtige Hersteller von Haarkuren

Der Markt für Haarpflegeprodukte ist riesig und bietet eine Vielzahl von Marken. Zu den führenden Herstellern gehören unter anderem:

  • Dove: Bekannt für seine feuchtigkeitsspendenden Produkte, die auf die natürliche Schönheit abzielen. Gehört zum Unilever-Konzern.
  • Guhl: Ein Schweizer Unternehmen, das seit 1937 für Qualität und die Verwendung natürlicher Inhaltsstoffe in seinen Haarpflegeprodukten steht.
  • Pantene Pro-V: Eine Premiummarke, die ursprünglich von Hoffmann-LaRoche entwickelt wurde und für glänzendes, gesundes Haar wirbt.
  • WALA (Dr. Hauschka): Stellt seit über 80 Jahren Naturprodukte her, die ohne synthetische Emulgatoren und mit rein natürlichen ätherischen Ölen arbeiten.
  • lavera: Eine Marke, die sich auf Naturkosmetik ohne chemische Zusatzstoffe spezialisiert hat und oft gute Bewertungen in Tests erhält.
  • John Frieda: Eine internationale Luxusmarke, die von dem renommierten Friseur John Frieda gegründet wurde und für ihre Produkte zur Bändigung widerspenstigen Haares bekannt ist.
  • Schwarzkopf: Ein traditionsreiches Unternehmen, das seit 1898 innovative Haarpflegeprodukte entwickelt, beginnend mit Pulvershampoo.
  • L’Oréal: Ein französischer Kosmetikkonzern mit zahlreichen Marken, der sich seit 1907 auf die Herstellung von Haarfärbemitteln und Schönheitsprodukten konzentriert.

Arten von Haarkuren: Vor- und Nachteile

Es gibt verschiedene Arten von Haarkuren, die sich in ihrer Anwendung und Wirkung unterscheiden:

  • Ausspülbare Haarkuren (Klassische Cremekuren): Dies sind die gängigsten Kuren, die nach einer Einwirkzeit wieder ausgewaschen werden. Sie bieten intensive Pflege und wirken tief in der Haarstruktur.
  • Sprühkuren (Leave-in Kuren): Diese Kuren verbleiben im Haar und müssen nicht ausgespült werden. Sie sind ideal für schnelle Pflege und können auf trockenes oder feuchtes Haar aufgesprüht werden. Oft basieren sie auf leichten Ölen.
  • Schaumkuren: Eine leichtere Textur, die sich gut verteilen lässt und dem Haar Volumen verleihen kann.

Vorteile von Haarkuren gegenüber Spülungen: Haarkuren wirken auf Dauer und dringen tiefer in das Haar ein, während Spülungen eine kurzfristige Wirkung haben und hauptsächlich die äußere Schuppenschicht glätten. Spülungen haben zudem einen höheren Säureanteil, der das Haar schädigen kann.

Nachteile: Haarkuren müssen regelmäßig angewendet werden, um dauerhafte Ergebnisse zu erzielen. Sie können gebrochenes oder gesplisstes Haar nicht reparieren; hier ist ein Haarschnitt unerlässlich. Zudem können minderwertige Kuren mit chemischen Zusätzen das Haar beschweren.

Haarkuren ohne Silikone: Eine bewusste Wahl

Viele Haarkuren enthalten Silikone, die das Haar glatt und glänzend erscheinen lassen. Doch nicht alle Silikone sind gleich, und ihre Verwendung ist oft umstritten. Silikone legen sich wie ein Mantel um das Haar. Dadurch fühlt es sich weicher an und sieht glänzender aus. Allerdings können wasserunlösliche Silikone das Haar versiegeln und einen „Build-up-Effekt“ verursachen, bei dem sich Schicht auf Schicht legt. Dies verhindert, dass andere pflegende Inhaltsstoffe ins Haar eindringen können, und kann das Haar auf Dauer beschweren, stumpf und fettig wirken lassen.

Warum auf Silikone verzichten? Bei feinem und kraftlosem Haar kann ein Verzicht auf Silikone dazu beitragen, dass das Haar mehr Volumen erhält und nicht unnötig beschwert wird. Auch für die Umwelt sind wasserunlösliche Silikone problematisch.

Wie erkennt man Silikone? Achten Sie auf Inhaltsstoffe, die auf „-cone“ oder „-xane“ enden. Es gibt wasserlösliche (gut auswaschbare) und wasserunlösliche (schwer auswaschbare) Silikone. Produkte mit einem BDIH-Logo (zertifizierte Naturkosmetik) sind grundsätzlich silikonfrei und eine gute Wahl für bewusste Verbraucher.

Art des SilikonsBeispiele für InhaltsstoffeEigenschaft
Wasserlöslich (auswaschbar)Cyclopentasiloxane, Lauryl Methicone Copolyol, Cyclomethicone, Dimethicone copolyol/HWP, Hydroxypropyl, Polysiloxane, Dimethicone CopolyoLeicht auswaschbar, weniger Build-up
Wasserunlöslich (schwer auswaschbar)Cyclomethicone, Cyclopentasiloxane, Dimethicone, Cetearyl Methicone, Cetyl Dimethicone, Stearyl Dimethicone, Dimethiconol, TrimethylsilylamodimethiconeBilden eine stärkere Schicht, potenzieller Build-up-Effekt, schwerer zu entfernen

Wie Haarkuren getestet werden

Verbraucherorganisationen und Experten testen regelmäßig Haarkuren, um deren Wirksamkeit und Sicherheit zu überprüfen. Die Tests bewerten verschiedene Aspekte:

  • Verteilbarkeit und Einwirkzeit: Wie gut lässt sich die Kur auftragen und wie lange muss sie einwirken?
  • Inhaltsstoffe: Enthält die Kur schädliche Stoffe wie Silikone, Paraffine, Formaldehyd, Konservierungsmittel, Emulgatoren oder synthetische Duftstoffe? Naturkosmetik mit Bio-Zertifikat erhält hier oft bessere Bewertungen.
  • Wirkung: Bringt die Haarkur den versprochenen Effekt? Macht sie das Haar glänzender, weicher, geschmeidiger oder voller?
  • Ausspülbarkeit: Lässt sich die Kur nach der Einwirkzeit leicht und rückstandsfrei ausspülen?
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Ist der Preis der Kur gerechtfertigt und gibt es günstige Alternativen mit hoher Qualität?
  • Umweltverträglichkeit: Wie ist die Verpackung beschaffen und sind die Inhaltsstoffe umweltfreundlich?

Tests zeigen immer wieder, dass nicht immer das teuerste Produkt das beste ist. Oft schneiden preisgünstige Produkte von Naturkosmetik-Herstellern oder Eigenmarken von Drogeriemärkten sehr gut ab, da sie auf hochwertige natürliche Inhaltsstoffe setzen.

Haarkuren online und im Fachhandel kaufen

Die Wahl des Kaufkanals hängt von Ihren Präferenzen ab. Online-Shops bieten eine enorme Auswahl und bequeme Lieferung. Mit wenigen Klicks lassen sich Produkte vergleichen und Kundenbewertungen einsehen. Dies ist besonders hilfreich, wenn man gezielt nach bestimmten Inhaltsstoffen oder Marken sucht.

Im stationären Handel, wie Drogeriemärkten oder Friseursalons, können Sie Produkte direkt in die Hand nehmen und sich beraten lassen. Allerdings ist die Auswahl hier oft begrenzter. Ein qualifizierter Fachmann, wie ein Friseur, kann Ihnen eine individuelle Beratung bieten und Produkte empfehlen, die optimal auf Ihren Haar- und Kopfhauttyp abgestimmt sind. Viele Friseure verkaufen auch hochwertige Produkte, die oft chemieärmer sind und eine bessere Wirkung zeigen können.

Die Geschichte der Haarkur

Die Geschichte der Haarkur ist eng mit der Entwicklung des Shampoos verbunden. Lange Zeit wurden Haare hauptsächlich mit Seife und Wasser gewaschen, was sie stumpf machte. Erst im 19. Jahrhundert kamen erste Shampoos auf, die nach und nach mit Kräutern angereichert wurden. Bis in die 1960er-Jahre waren Trockenshampoos in Tütchen üblich, bis die Entdeckung der Alkylethersulfate die Herstellung flüssiger Shampoos und später intensiverer Pflegeprodukte ermöglichte.

Die Kosmetikindustrie entwickelte daraufhin Spülungen und Haarkuren, die langkettige Moleküle enthielten, welche sich an der Haaroberfläche anlagerten und einen schützenden Überzug bildeten. Auch Silikonöle wurden in Haarkuren eingesetzt. In den 1990er-Jahren begann ein Trend hin zu natürlichen Fetten und Ölen als Basis für Haarkuren, was die Vielfalt und Qualität der Produkte erheblich verbesserte.

Sind Haarkuren schädlich?
Außerdem dürfen Haarkuren keine schädlichen Inhaltsstoffe enthalten, sie sollten zudem wenig Verpackungsmittel zusätzlich aufweisen, um die Umwelt nicht zu belasten und leicht handhabbar für die Anwender sein.

10 hilfreiche Tipps zur Pflege des Haares

  1. Regelmäßige Anwendung: Tragen Sie je nach Haarbedürfnis ein- bis zweimal pro Woche eine Haarkur auf. Bei gesundem Haar reicht einmal im Monat zur Vorbeugung.
  2. Wassertemperatur: Waschen Sie die Haare nie mit heißem Wasser, da dies Kopfhaut und Haar angreifen kann. Lauwarmes oder kaltes Wasser ist schonender.
  3. Intensivpflege bei Belastung: Wer die Haare regelmäßig coloriert, glättet oder föhnt, benötigt ein höheres Maß an Feuchtigkeitspflege.
  4. Spezielle Kuren für Farbschutz: Für gefärbtes Haar gibt es spezielle Kuren, die die Farbe länger erhalten und Glanz verleihen. Achten Sie auf entsprechende Empfehlungen.
  5. Einwirkzeit verstärken: Wickeln Sie die Haare während der Einwirkzeit der Kur in ein Handtuch oder eine Haube, um die Wirkung zu intensivieren. Ein sanftes Einmassieren fördert die Aufnahme der Wirkstoffe.
  6. Qualität hat ihren Preis: Sehr preiswerte Haarkuren (unter einem Euro) sind oft nicht effektiv, da hochwertige Inhaltsstoffe teuer sind.
  7. Individuelle Bedürfnisse beachten: Wählen Sie eine Haarkur, die auf Ihren spezifischen Haar- und Kopfhauttyp abgestimmt ist (fettig, trocken, spröde, glanzlos, dünn).
  8. Bürsten statt Kämmen: Bürsten Sie Ihr Haar sanft und gleichmäßig, um Reizungen zu vermeiden. Vermeiden Sie starkes Ziehen.
  9. Spliss entfernen: Spliss kann durch keine Kur repariert werden; er muss abgeschnitten werden. Regelmäßiges Spitzenschneiden beugt der Ausbreitung vor.
  10. Vermeiden Sie unnötige Belastung: Binden Sie die Haare nicht immer fest zusammen oder stecken Sie sie hoch, um Haarbruch an den Bindestellen zu vermeiden. Auch starkes Trockenrubbeln mit dem Handtuch nach der Wäsche schädigt die Haarstruktur.

Haarkur FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um Haarkuren:

Worauf sollte ich beim Kauf einer Haarkur achten?

Achten Sie auf natürliche Inhaltsstoffe und verzichten Sie möglichst auf chemische Zusätze wie Silikone, Mineralöle, Mikroplastik und Sulfate. Kaufen Sie Produkte, die auf Ihren spezifischen Haartyp und Ihre Haarbedürfnisse abgestimmt sind (z.B. für trockenes, fettiges, gefärbtes oder sprödes Haar). Große Packungen sind oft kostengünstiger.

Sind Haarkuren schädlich?

Nein, im Gegenteil. Hochwertige Haarkuren sind dazu gedacht, das Haar zu pflegen und zu schützen. Schädlich können jedoch Produkte mit minderwertigen oder aggressiven chemischen Inhaltsstoffen sein, die das Haar langfristig belasten oder allergische Reaktionen hervorrufen können. Produkte ohne Silikone sind oft die bessere Wahl für langfristige Haargesundheit.

Wie oft sollten die Haare mit einer Kur gepflegt werden?

Für gesundes Haar reicht eine Anwendung einmal im Monat zur Vorbeugung. Bei stark strapaziertem Haar oder bestehenden Problemen (Trockenheit, Glanzlosigkeit) kann eine wöchentliche Anwendung sinnvoll sein. Ein „Zuviel des Guten“ kann das Haar jedoch auch beschweren.

Welche Nährstoffe enthalten Haarkuren?

Haarkuren enthalten je nach Hersteller eine Vielzahl von natürlichen Ölen und Fetten (z.B. Arganöl, Olivenöl, Sojaöl, Sheabutter, Kakaobutter), Wachsen und pflanzlichen Extrakten. Hochwertige Kuren sind reich an Vitaminen, Proteinen und essenziellen Fettsäuren, die das Haar nähren und stärken.

Warum sollte man eine Kur auf das Haar auftragen?

Um dem Haar intensive Feuchtigkeit und Nährstoffe zuzuführen, es vor Umwelteinflüssen zu schützen, die Haarstruktur zu glätten und Glanz zu verleihen. Die Kur hilft dem Haar, sich von den Strapazen des Alltags zu erholen.

Brauchen alle Männer und Frauen eine Haarkur?

Ein Muss ist es nicht, aber sowohl Männer als auch Frauen profitieren von der Anwendung einer Haarkur. Frauen beanspruchen ihr Haar durch Föhnen, Glätten und Färben oft stärker, aber auch Männerhaar kann unter Trockenheit, Schuppen oder Fettigkeit leiden. Haarkuren sind nicht geschlechtsspezifisch, sondern für alle Kopfhaare gedacht.

Sollten Kinder bereits eine Kur für ihr Haar nutzen?

Definitiv nein. Kinderhaar ist weich, fein und gesund und benötigt in der Regel keine Haarkur. Sanftes Bürsten und ein mildes Shampoo sind für Kinderhaar ausreichend. Eingriffe in das Wachstum sollten vermieden werden.

Was kostet eine Haarkur im Schnitt?

Die Preise für Haarkuren variieren stark, von unter einem Euro bis über 40 Euro. Gute und effektive Haarkuren, oft von Naturkosmetik-Marken, sind bereits ab etwa 3 Euro erhältlich.

Was tun, wenn das Haar und die Spitzen sehr spröde sind?

Bei sehr strapaziertem Haar können Sie über einen Monat hinweg mehrmals pro Woche eine ölhaltige Kur speziell in den Spitzen anwenden. Sind die Schäden jedoch zu stark oder stellt sich kein Erfolg ein, ist ein Haarschnitt unumgänglich, da eine Kur Spliss nicht reparieren kann.

Helfen auch Kuren, die unter einem Euro kosten?

Tests zeigen, dass sehr günstige Kuren unter einem Euro selten wirklich wirksam sind. Hochwertige Inhaltsstoffe wie reine Naturöle (Aloe Vera, Pracaxi-Öl, Mandelöl) sind teuer und für eine tiefenwirksame Pflege unerlässlich.

Wie lange kann eine Haarkur aufbewahrt werden?

Haarkuren haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das auf der Verpackung angegeben ist (oft symbolisiert durch eine geöffnete Cremedose mit einer Zahl, z.B. „12M“ für 12 Monate nach dem Öffnen). Sie sollten immer gut verschlossen und nicht offen aufbewahrt werden, um das Eindringen von Keimen und Bakterien zu verhindern.

Welche Händler verkaufen Haarkuren?

Haarkuren sind in Drogeriemärkten (wie Budni, Müller, DM, Rossmann), Bio-Geschäften (Alnatura) und Parfümerien (Douglas) erhältlich. Eine größere Auswahl, insbesondere an spezialisierten oder neuen Produkten, finden Sie oft online.

Gibt es verschiedene Haarkuren?

Ja, es gibt ausspülbare Kuren, Leave-in-Sprühkuren und Schaumkuren. Die meisten Menschen bevorzugen ausspülbare Kuren, aber Leave-in-Produkte erfreuen sich wachsender Beliebtheit für schnelle Pflege.

Werden Haarkuren angeboten, die eine individuelle Pflege für das Haar bieten?

Absolut. Viele Hersteller bieten spezialisierte Haarkuren für unterschiedlichste Bedürfnisse an: für langes oder graues Haar, coloriertes, geschädigtes, krauses, gefärbtes oder getöntes Haar. Für nahezu jedes Haarproblem gibt es eine passende Kur.

Eine Haarkur gibt müdem Haar wieder Glanz und Volumen. Schönheitsexperten empfehlen daher, regelmäßig eine Haarkur aufzutragen, die auf den individuellen Haartyp und dessen Bedürfnisse abgestimmt ist. Egal ob Ihr Haar zu dünn, zu fettig, spröde, trocken oder glanzlos ist – es gibt eine passende Maske, die Feuchtigkeit spendet oder reichhaltige Substanzen zur Pflege liefert.

Gerade im Sommer, wenn das Haar der Sonne und dem Salzwasser am Meer ausgesetzt ist, hilft eine Feuchtigkeitshaarkur, Schäden zu vermeiden. Eine gute Haarkur mit natürlichen Inhaltsstoffen verleiht dem Haar wieder Geschmeidigkeit, Glanz und Volumen. Kunden sollten stets darauf achten, welche Inhaltsstoffe enthalten sind, und Produkte mit vielen guten natürlichen Substanzen wählen. Hochkonzentrierte Pflegestoffe wie Macadamianussöl, Mandelöl oder Keratin helfen gegen Haarbruch und pflegen das Haar intensiv von innen. Der zusätzliche Schutz von außen erfolgt durch Öle und Fette, die die Haarstruktur regenerieren und das Haar geschmeidiger sowie leichter kämmbar machen.

Nicht nur Frauen, auch immer mehr Männer greifen regelmäßig zur Haarkur, da auch Männerhaar von spezieller Pflege profitieren kann, insbesondere bei Problemen wie Schuppen oder Fettigkeit. Viele Naturstoffe sind wahre Multitalente, die nicht nur gut duften, sondern auch pflegende Eigenschaften haben, wie Rosenöl, Kamille, Nachtkerzenöl, Avocado- oder Hanföl. Die Suche im Internet bietet eine Fülle neuer Produkte, die botanische Inhaltsstoffe ohne Silikone, chemische Zusätze oder Farbstoffe nutzen und nachhaltige Prozesse auf der Kopfhaut fördern.

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