Warum steigen die Preise beim Friseur?

Preise & Arbeitszeit im Friseurhandwerk

02/01/2021

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Der Friseurbesuch ist für viele Menschen ein fester Bestandteil ihres Lebens. Ob für den perfekten Haarschnitt, eine neue Farbe oder eine stilvolle Frisur – wir vertrauen unseren Haarexperten. Doch in letzter Zeit tauchen immer häufiger Fragen auf: Warum steigen die Preise beim Friseur so stark an? Und wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag der Fachkräfte aus, die uns täglich verschönern? Mit einer durchschnittlichen Sternebewertung von 4.4/5 Sternen bei 26 Bewertungen, zuletzt aktualisiert am 28. August 2022, zeigt sich, dass Transparenz in diesem Bereich von großem Interesse ist. Dieser Artikel taucht tief in die Welt der Friseurbranche ein, beleuchtet die wirtschaftlichen Hintergründe der Preisgestaltung und klärt die oft missverstandenen Aspekte der Arbeitszeitregelungen.

Wie lange dauert die wöchentliche Arbeitszeit im Salon?
Nein so einfach ist das nicht. 39,5 Stunden sind die wöchentlich Arbeitszeit im Salon – ohne Pausen! Die kommen hinzu, es ist dabei unerheblich, ob diese im Salon oder außerhalb verbracht werden. Um bei dem Beispiel NRW zu bleiben kann die wöchentliche Anwesenheit im Salon 39,5 + 5 Stunden Pause ( 1 Stunde pro Tag) 44,5 Stunden betragen.
Inhaltsverzeichnis

Warum steigen die Preise beim Friseur?

Die steigenden Kosten im Friseurhandwerk sind ein Thema, das viele Kunden beschäftigt. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Preisanpassungen nicht willkürlich erfolgen, sondern auf einer Vielzahl von Faktoren basieren, die die Betriebskosten eines Salons maßgeblich beeinflussen. Einer der primären Treiber sind die Personalkosten.

Steigende Personalkosten und Tariflöhne

Wie in vielen Dienstleistungsbereichen sind die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter der größte Kostenfaktor. Die Tarifverträge für Friseure sehen regelmäßige Erhöhungen vor, um den Lebenshaltungskosten Rechnung zu tragen und qualifiziertes Personal zu halten. Wenn beispielsweise der Tariflohn von 9,50 Euro pro Stunde auf 9,75 Euro steigt, wie im Juni 2019 geschehen, bedeutet dies direkt höhere Ausgaben für den Salonbetreiber. Diese Erhöhungen spiegeln sich zwangsläufig in den Preisen für Dienstleistungen wider. Ein qualifizierter Friseur ist ein Handwerker, dessen Fachwissen und Können entsprechend entlohnt werden müssen.

Betriebskosten und Investitionen

Neben den Personalkosten gibt es eine Reihe weiterer Ausgaben, die ein Friseursalon decken muss:

  • Mietkosten: Besonders in Ballungsgebieten und attraktiven Lagen sind Mieten für Geschäftsräume erheblich gestiegen.
  • Produkte und Material: Hochwertige Shampoos, Farben, Pflegeprodukte und Stylingmittel sind essentiell für professionelle Ergebnisse. Die Preise für diese Produkte sind ebenfalls von Inflation und Lieferkettenproblemen betroffen.
  • Energiekosten: Wasser, Strom für Haartrockner, Beleuchtung und Klimaanlagen – all diese Posten haben sich in den letzten Jahren verteuert.
  • Weiterbildung: Um auf dem neuesten Stand der Trends und Techniken zu bleiben, investieren Salons regelmäßig in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Dies ist eine Investition in die Qualität der Dienstleistung, die sich natürlich auch in den Preisen niederschlägt.
  • Hygiene und Ausstattung: Die Einhaltung hoher Hygienestandards und die regelmäßige Erneuerung von Salonmöbeln und Geräten verursachen ebenfalls Kosten.

Nachfrage und Spezialisierung

Auch die Nachfrage und die zunehmende Spezialisierung im Friseurhandwerk spielen eine Rolle. Viele Salons bieten heute nicht nur Standardleistungen an, sondern auch spezialisierte Behandlungen wie Balayage, Haarverlängerungen oder spezielle Kopfhautbehandlungen. Diese erfordern nicht nur besonderes Fachwissen und teure Produkte, sondern auch mehr Zeit. Wenn Kunden bereit sind, für diese hochwertigen und individuellen Dienstleistungen mehr zu bezahlen, passen sich die Preise an den Marktwert an.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Preisanstiege beim Friseur eine logische Konsequenz aus gestiegenen Lohnkosten, erhöhten Betriebsausgaben und dem Wunsch nach qualitativ hochwertigen, spezialisierten Dienstleistungen sind. Es ist eine Investition in die Kompetenz und das Ambiente, das wir von unserem Friseur erwarten.

Die Arbeitszeit im Friseurhandwerk: Ein Blick hinter die Kulissen

Die Arbeitszeiten von Friseuren sind oft Gegenstand von Missverständnissen und Diskussionen, obwohl sie gesetzlich und tarifvertraglich klar geregelt sind. Es ist wichtig, zwischen der reinen Arbeitszeit und der Anwesenheitszeit im Salon zu unterscheiden.

Regelmäßige Arbeitszeit und die Wochenarbeitszeit

Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit für Vollzeit-Friseure beträgt in der Regel 37 bis 38 Stunden, ausschließlich der Pausen. Dies kann je nach Bundesland und dem spezifischen Manteltarifvertrag leicht variieren. In Nordrhein-Westfalen (NRW) beispielsweise beträgt die tariflich geregelte Wochenarbeitszeit für Vollzeitkräfte 39,5 Stunden.

Die maximale wöchentliche Arbeitszeit, die auch Arbeitsbereitschaft einschließt (aber Pausen ausschließt), liegt bei 42 Stunden. Das entspricht einer monatlichen Höchstarbeitszeit von 183 Stunden.

Der Mythos der "falschen" Stundenberechnung

Ein häufiger Fehler in der Berechnung der Arbeitszeit entsteht, wenn Mitarbeiter ihre Pausen nicht von der Anwesenheitszeit abziehen. Nehmen wir das Beispiel aus NRW:

  • Dienstag bis Freitag: 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr = 9 Stunden pro Tag.
  • Samstag: 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr = 7 Stunden.

Wenn man diese Zeiten addiert, kommt man auf 36 Stunden (Di-Fr) + 7 Stunden (Sa) = 43 Stunden pro Woche. Viele Mitarbeiter vermuten hier sofort, dass sie Überstunden leisten, die nicht bezahlt werden. Doch diese 43 Stunden stellen die reine Anwesenheitszeit im Salon dar, welche die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen beinhaltet.

Die tatsächliche Arbeitszeit von 39,5 Stunden pro Woche im Beispiel NRW bedeutet, dass die restlichen 3,5 Stunden (43 - 39,5) als Pausenzeit anzusehen sind. Bei einer Stunde Pause pro Tag an fünf Arbeitstagen (Dienstag bis Samstag) wären das 5 Stunden Pausenzeit. Die wöchentliche Anwesenheit im Salon kann also 39,5 Stunden Arbeitszeit plus 5 Stunden Pausenzeit, insgesamt 44,5 Stunden, betragen.

Hier eine vergleichende Tabelle:

AspektDefinitionBeispiel (NRW, Vollzeit)
Regelmäßige ArbeitszeitTatsächliche Arbeitsleistung, ohne Pausen39,5 Stunden pro Woche
PausenzeitGesetzlich vorgeschriebene RuhezeitenTypischerweise 1 Stunde pro Arbeitstag (z.B. 5 Stunden/Woche)
Anwesenheitszeit im SalonArbeitszeit + Pausenzeit39,5 + 5 = 44,5 Stunden pro Woche
Monatliche ArbeitszeitWochenarbeitszeit multipliziert mit einem festen Faktor39,5 * 4,35 = ca. 171,83 Stunden pro Monat

Monatsarbeitszeit: Die genaue Berechnung

Da nicht jeder Monat exakt vier Wochen hat, gibt es einen gesetzlich festgelegten Umrechnungsfaktor, um die monatliche Arbeitszeit präzise zu berechnen. Die monatliche Arbeitszeit ergibt sich aus der Wochenarbeitszeit multipliziert mit dem Faktor 4,35. Für eine 39,5-Stunden-Woche sind das beispielsweise 39,5 * 4,35 = 171,83 Stunden pro Monat.

Vergütung und Sozialleistungen: Was Friseure verdienen und worauf sie Anspruch haben

Die Bezahlung und die sozialen Leistungen sind zentrale Pfeiler der Arbeitsbedingungen im Friseurhandwerk. Hier geben Tarifverträge klare Richtlinien vor.

Tariflohn und Lohnentwicklung

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung beträgt die tarifliche Vergütung für einen Friseur in Deutschland aktuell (basierend auf den bereitgestellten Daten) monatlich 1.624,50 Euro, was einem Stundenlohn von 9,50 Euro entspricht. Zum 1. Juni 2019 wurde eine Erhöhung auf 1.667,25 Euro monatlich bzw. 9,75 Euro pro Stunde festgelegt. Diese Zahlen können je nach Tarifgebiet und aktuellem Stand des Tarifvertrages variieren. Es ist wichtig zu beachten, dass dies Mindestlöhne sind und qualifizierte oder erfahrene Friseure oft mehr verdienen.

Urlaubsanspruch: Erholung für fleißige Hände

Der Urlaubsanspruch im Friseurhandwerk ist gestaffelt nach Betriebszugehörigkeit:

  • Bei einer Betriebszugehörigkeit von bis zu 2 Jahren: 24 Arbeitstage Urlaub.
  • Von 3 bis 5 Jahren Betriebszugehörigkeit: 25 Arbeitstage Urlaub.
  • Ab dem 6. Jahr der Betriebszugehörigkeit: 26 Arbeitstage Urlaub.

Auszubildende haben ebenfalls einen gesetzlichen Urlaubsanspruch: 25 Arbeitstage, wenn sie zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 16 Jahre alt sind, ansonsten 24 Arbeitstage.

Besondere Aspekte der Arbeitswelt im Salon

Über die reguläre Arbeitszeit und Vergütung hinaus gibt es weitere wichtige Aspekte, die den Arbeitsalltag im Friseursalon prägen und sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer relevant sind.

Probearbeit: Eine klare Regelung

Die Rechtslage zur Probearbeit ist eindeutig: Grundsätzlich ist Probearbeit zu entlohnen. Dies gilt auch für Bewerber, die über die Agentur für Arbeit vermittelt werden. Ein "unbezahltes Schnuppern" ist somit nicht zulässig, wenn es sich um eine tatsächliche Arbeitsleistung handelt.

Warum steigen die Preise beim Friseur?
Warum die Preise beim Friseur steigen, ist auf die Folgen der Corona-Krise zurückzuführen, aber auch auf die hohen Energiekosten, die durch den Ukraine-Krieg entstanden sind. Und ganz klar ist die Inflation schuld. Sie wird als Hauptauslöser für den Anstieg von Friseurpreisen genannt.

Feiertage: Bezahltes Frei und Umsatzverantwortung

Feiertage, an denen der Salon geschlossen ist, sind in den tariflich oder arbeitsvertraglich vereinbarten Arbeitsstunden bereits enthalten. Das bedeutet, dass der Mitarbeiter für diese Tage seinen vollen Lohn erhält, obwohl er nicht gearbeitet hat. Dies führt oft zu Missverständnissen, da Mitarbeiter meinen, sie hätten aufgrund von Feiertagen weniger Stunden leisten können und fordern eine Reduzierung ihrer Leistungspflicht. Tatsächlich muss der Umsatz für diese "verlorenen" Stunden jedoch an anderen Arbeitstagen erarbeitet werden, um die Lohnkosten zu decken.

Weiterbildung: Investition in die Zukunft

Die Friseurbranche ist dynamisch, und Weiterbildung ist entscheidend, um mit den neuesten Trends und Techniken Schritt zu halten. Hier unterscheidet die Rechtsprechung:

  • Vom Unternehmen angeordnete Weiterbildung: Erfolgt die Weiterbildung auf Anweisung des Arbeitgebers, muss der Mitarbeiter dafür einen Ausgleich erhalten. Dies kann in Form von bezahlter Arbeitszeit oder Freizeitausgleich geschehen.
  • Vom Mitarbeiter frei gewählte Weiterbildung: Entscheidet sich der Mitarbeiter eigenständig für eine Weiterbildung, besteht in der Regel kein Anspruch auf Arbeitszeitausgleich oder Vergütung durch den Arbeitgeber.

Das Arbeitszeitkonto: Flexibilität für Salon und Mitarbeiter

In einigen Tarifverträgen ist die Führung eines Arbeitszeitkontos vorgesehen, oft auch als Gleitzeitmodell bekannt. Dieses System bietet dem Arbeitgeber die Möglichkeit, in Zeiten geringerer Auslastung Mitarbeiter stundenweise freizustellen und diese Stunden bei vermehrter Nachfrage wieder einzufordern. Für Mitarbeiter bietet es eine gewisse Flexibilität. Die genauen Rahmenbedingungen für die Nutzung und den Ausgleich des Zeitkontos sind in den jeweiligen Tarifverträgen detailliert geregelt.

Überstunden: Wann sie anfallen und wie sie vergütet werden

Überstunden können vom Arbeitgeber eingefordert werden, müssen aber stets separat vergütet werden. Die Vergütung kann auf zwei Arten erfolgen:

  • Freizeitausgleich: Die geleisteten Überstunden werden durch zusätzliche Freizeit abgegolten.
  • Zusätzliche Vergütung: Die Überstunden werden finanziell vergütet, oft mit einem Zuschlag, der in manchen Tarifverträgen vorgesehen ist.

Es ist entscheidend, dass Überstunden transparent erfasst und korrekt abgerechnet werden, um Konflikte zu vermeiden.

Die Lage der Arbeitszeit: Kundenwünsche im Fokus

Die genaue Festlegung der Arbeitszeiten liegt grundsätzlich beim Unternehmer. Während eine Absprache mit den Mitarbeitern wünschenswert ist, muss der Arbeitgeber auch die Wünsche und das Verhalten der Kunden berücksichtigen. Der alte Spruch "Morgenstund hat Gold im Mund" ist im Friseurhandwerk oft nicht mehr aktuell. Besonders in Ballungsgebieten und bei jüngeren Kunden zeigt sich ein verändertes Konsumverhalten: Ausschlafen, Shoppen und der Friseurbesuch finden oft erst am Nachmittag oder Abend statt. Salons, die ihre Öffnungszeiten an diese neuen Gewohnheiten anpassen, sichern sich ihre Kundschaft und ihren Umsatz.

Umsatz vs. Arbeitszeit: Das wirtschaftliche Fundament

Ein zentrales, oft übersehenes Prinzip im Friseurhandwerk ist das Verhältnis von Umsatz zu Arbeitszeit. Während Mitarbeiter ihre Leistung in Arbeitsstunden bemessen, muss der Salonbetreiber in Umsatz denken. Die Gegenleistung zum vereinbarten Entgelt ist der Umsatz, den ein Mitarbeiter generiert, und nicht nur die reine Anwesenheitszeit.

Die im Arbeitsvertrag festgelegte Lohnsumme muss durch einen entsprechenden Umsatz gedeckt werden, aus dem nicht nur der Lohn, sondern auch alle anderen Betriebskosten (Miete, Produkte, Energie etc.) bestritten werden können. Ein Friseur, der viele Stunden anwesend ist, aber wenig Umsatz generiert, ist für den Salon wirtschaftlich nicht tragfähig. Daher ist es im Interesse beider Seiten, dass die Arbeitszeit effizient genutzt wird, um einen optimalen Umsatz zu erzielen und somit die Rentabilität des Salons zu sichern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Friseurberuf

Hier beantworten wir einige der gängigsten Fragen rund um den Friseurberuf und die Arbeitsbedingungen:

Wie lange arbeitet ein Friseur am Tag?

Die tägliche Arbeitszeit eines Friseurs hängt von der wöchentlichen Vollzeitstundenzahl und der Verteilung der Arbeitszeit ab. Bei einer 39,5-Stunden-Woche (ohne Pausen) kann dies beispielsweise bedeuten, dass an vier Tagen 9 Stunden und an einem Tag (z.B. Samstag) 3,5 Stunden gearbeitet wird, oder eine gleichmäßigere Verteilung über fünf Tage. Hinzu kommen die Pausen, die die Anwesenheitszeit im Salon verlängern.

Wie viele Urlaubstage hat ein Friseur?

Der Urlaubsanspruch variiert je nach Betriebszugehörigkeit: bis zu 2 Jahren sind es 24 Arbeitstage, von 3 bis 5 Jahren sind es 25 Arbeitstage, und ab dem 6. Jahr hat man Anspruch auf 26 Arbeitstage. Auszubildende erhalten 24 oder 25 Arbeitstage, abhängig vom Alter zu Beginn des Kalenderjahres.

Muss Probearbeit bezahlt werden?

Ja, Probearbeit, bei der eine tatsächliche Arbeitsleistung erbracht wird, muss grundsätzlich entlohnt werden. Dies gilt auch, wenn Bewerber über die Agentur für Arbeit vermittelt werden.

Sind Feiertage in der Arbeitszeit enthalten?

Ja, Feiertage sind in den tariflich oder arbeitsvertraglich vereinbarten Monatsarbeitsstunden enthalten. Mitarbeiter erhalten für Feiertage ihren vollen Lohn, auch wenn sie nicht arbeiten. Der dadurch entgangene Umsatz muss an anderen Tagen erwirtschaftet werden.

Wie wird Weiterbildung vergütet?

Wenn eine Weiterbildung vom Arbeitgeber angeordnet wird, hat der Mitarbeiter Anspruch auf Ausgleich (bezahlte Arbeitszeit oder Freizeitausgleich). Bei einer selbst gewählten Weiterbildung besteht in der Regel kein Anspruch auf Vergütung durch den Arbeitgeber.

Wie berechnet sich die monatliche Arbeitszeit?

Die monatliche Arbeitszeit wird berechnet, indem die wöchentliche Arbeitszeit mit dem Faktor 4,35 multipliziert wird. Dies berücksichtigt, dass Monate nicht immer genau vier Wochen haben.

Müssen Überstunden bezahlt werden?

Ja, Überstunden, die vom Arbeitgeber angeordnet oder geduldet werden, müssen vergütet werden. Dies kann durch Freizeitausgleich oder durch zusätzliche Bezahlung, gegebenenfalls mit einem Zuschlag, erfolgen.

Fazit: Ein anspruchsvoller und wertvoller Beruf

Der Friseurberuf ist weit mehr als nur Haareschneiden; er ist ein anspruchsvolles Handwerk, das Kreativität, Fachwissen und kundenorientiertes Arbeiten erfordert. Die Diskussionen um steigende Preise und komplexe Arbeitszeitregelungen zeigen die wirtschaftlichen Realitäten und die Notwendigkeit von Transparenz in dieser Branche auf. Die Preisanstiege sind oft eine direkte Folge von gestiegenen Personal- und Betriebskosten, während die Arbeitszeitregelungen darauf abzielen, sowohl die Rechte der Mitarbeiter als auch die wirtschaftliche Stabilität der Salons zu gewährleisten. Ein Verständnis dieser Zusammenhänge fördert nicht nur das Vertrauen zwischen Kunden und Friseuren, sondern auch die Wertschätzung für einen Beruf, der uns täglich ein Stück schöner macht. Die kontinuierliche Anpassung an Marktbedingungen und Kundenbedürfnisse ist dabei essenziell für den Erfolg.

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