Friseurbranche im Wandel: Preise, Umsatz & Wettbewerb

26/07/2020

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Das deutsche Friseurhandwerk befindet sich in einem stetigen Wandel, geprägt von steigenden Preisen für die Konsumenten und gleichzeitig wachsendem wirtschaftlichen Druck für die Betriebe. Was auf den ersten Blick paradox erscheint – höhere Preise bei angespannter Lage – ist das Ergebnis komplexer Marktmechanismen und neuer Wettbewerbsstrukturen. Dieser Artikel beleuchtet die aktuellen Entwicklungen, die Gründe für steigende Kosten und die Herausforderungen, denen sich Friseursalons heute stellen müssen, insbesondere im Hinblick auf das Phänomen der sogenannten Mikro-Salons.

Wie hoch ist der Steuerpflichtige Gesamtumsatz des Friseurhandwerks?
Trotz der höheren Preise blieb die wirtschaftliche Lage aufgrund der Corona-Krise angespannt. Auf rund 5,9 Milliarden Euro dürfte sich laut Prognosen des Statistischen Bundesamts der steuerpflichtige Gesamtumsatz des Friseurhandwerks im vergangenen Jahr belaufen haben.

Ein Friseurbesuch ist für viele Menschen mehr als nur ein notwendiger Termin; er ist ein Moment der Entspannung, des Wohlfühlens und der persönlichen Pflege. Doch in den letzten Jahren mussten Verbraucher feststellen, dass dieser Service spürbar teurer geworden ist. Im Jahr 2021 erhöhten sich die Preise für einen Haarschnitt im Durchschnitt um rund vier Prozent, wie der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks mitteilte. Dieser Anstieg spiegelt jedoch nicht zwangsläufig eine verbesserte wirtschaftliche Lage der Salons wider, sondern ist oft eine Reaktion auf gestiegene Betriebskosten und den Versuch, die Rentabilität überhaupt noch zu sichern. Die Branche steht vor der Herausforderung, Qualität und Service aufrechtzuerhalten, während sie gleichzeitig mit externen Faktoren wie Inflation, steigenden Energiepreisen und Lohnkosten zu kämpfen hat. Diese Dynamik führt zu einer spannungsgeladenen Situation, die sowohl Salonbetreiber als auch Kunden direkt betrifft.

Inhaltsverzeichnis

Die Preisentwicklung im Friseurhandwerk: Warum wird es teurer?

Die Gründe für die kontinuierlich steigenden Preise im Friseurhandwerk sind vielfältig und spiegeln die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung wider. Der Anstieg von durchschnittlich vier Prozent im Jahr 2021 ist nur ein Symptom einer tiefergehenden Problematik. Einer der Hauptfaktoren sind die gestiegenen Betriebskosten. Mietpreise für Geschäftsräume, insbesondere in Ballungszentren, sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Hinzu kommen explodierende Energiekosten – Strom, Gas und Wasser sind unverzichtbare Ressourcen für jeden Salon und schlagen sich erheblich in der Kalkulation nieder. Auch die Kosten für hochwertige Pflegeprodukte, Farben, Stylingmittel und Salonbedarf sind gestiegen, da Lieferanten ebenfalls mit höheren Produktions- und Transportkosten konfrontiert sind.

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die Entwicklung der Personalkosten. Der gesetzliche Mindestlohn wurde in den letzten Jahren mehrfach erhöht, was sich direkt auf die Lohnkosten der Salons auswirkt. Qualifizierte Fachkräfte sind zudem rar, und um gute Mitarbeiter zu halten oder zu gewinnen, müssen wettbewerbsfähige Löhne gezahlt werden. Das Friseurhandwerk ist ein dienstleistungsintensiver Bereich, in dem die Arbeitszeit der Mitarbeiter den größten Kostenblock darstellt. Schulungen und Weiterbildungen für das Personal sind unerlässlich, um auf dem neuesten Stand der Techniken und Trends zu bleiben, was ebenfalls Investitionen erfordert, die sich in den Preisen widerspiegeln müssen.

Nicht zuletzt spielt auch die Mehrwertsteuer eine Rolle. Für Friseurdienstleistungen beträgt diese in Deutschland 19 Prozent. Diese Steuer muss vom Kunden gezahlt und vom Salon an das Finanzamt abgeführt werden. Jeder Preisanstieg führt somit auch zu einem höheren Steueranteil, der die Dienstleistung für den Endverbraucher verteuert. Die Summe all dieser Faktoren zwingt die Salonbetreiber, ihre Preise anzupassen, um überhaupt noch rentabel arbeiten zu können und die Existenz ihres Betriebs zu sichern. Es ist ein Balanceakt zwischen der Notwendigkeit, Kosten zu decken, und der Akzeptanzgrenze der Kunden.

Hinter den Kulissen: Die angespannte Wirtschaftslage trotz höherer Preise

Die Meldung über gestiegene Preise im Friseurhandwerk könnte den Eindruck erwecken, dass es der Branche gut geht. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks betont, dass die wirtschaftliche Lage trotz der Preisanpassungen weiterhin angespannt ist. Die erhöhten Einnahmen durch höhere Preise werden oft direkt von den ebenfalls gestiegenen Ausgaben aufgefressen, sodass die Gewinnmargen der Salons gering bleiben oder sogar weiter sinken. Viele Betriebe kämpfen ums Überleben, insbesondere kleinere Salons, die weniger Spielraum für Preiskalkulationen haben.

Diese angespannte Lage hat weitreichende Folgen. Sie erschwert es Salons, notwendige Investitionen zu tätigen – sei es in die Modernisierung der Einrichtung, in umweltfreundlichere Produkte oder in die digitale Infrastruktur. Auch die Fähigkeit, in die Ausbildung neuer Fachkräfte zu investieren, leidet unter dem Druck. Dabei ist gerade die Ausbildung der Nachwuchsfriseure entscheidend für die Zukunftssicherung des Handwerks. Wenn Salons aufgrund finanzieller Engpässe weniger Ausbildungsplätze anbieten können, verschärft sich der Fachkräftemangel, was wiederum die Qualität der Dienstleistungen langfristig beeinträchtigen kann.

Die Branche sieht sich zudem mit einem verschärften Wettbewerb konfrontiert, der die Situation weiter zuspitzt. Dieser Wettbewerb kommt nicht nur von etablierten Salons, sondern zunehmend auch von einer neuen Art von Anbietern, die aufgrund ihrer Struktur erhebliche Kostenvorteile genießen. Dies führt zu einer ungleichen Ausgangslage, die das traditionelle Friseurhandwerk vor große Herausforderungen stellt und dessen Nachhaltigkeit bedroht.

Mikro-Salons: Ein Dorn im Auge der etablierten Betriebe

Ein zentraler Punkt der aktuellen Problematik im deutschen Friseurhandwerk ist das Phänomen der sogenannten Mikro-Salons. Dabei handelt es sich um Kleinbetriebe, die aufgrund ihres geringen Jahresumsatzes unter die Kleinunternehmerregelung fallen. Laut Gesetz sind dies Betriebe, deren Jahresumsatz im Vorjahr 22.000 Euro nicht überschritten hat und deren voraussichtlicher Umsatz im laufenden Jahr 50.000 Euro nicht übersteigen wird. Der entscheidende Vorteil für diese Mikro-Salons liegt in der Umsatzsteuerbefreiung. Das bedeutet, sie müssen auf ihre Dienstleistungen keine Mehrwertsteuer erheben und abführen.

Diese Befreiung ermöglicht es Mikro-Salons, ihre Dienstleistungen zu deutlich günstigeren Preisen anzubieten als umsatzsteuerpflichtige, etablierte Friseurbetriebe. Während ein traditioneller Salon 19 Prozent Umsatzsteuer auf jeden Haarschnitt aufschlagen muss, können Mikro-Salons diesen Anteil als direkten Preisvorteil an ihre Kunden weitergeben. Dies führt zu einer "massiven und unfairen Konkurrenz", wie der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks kritisiert. Für Verbraucher mag das verlockend klingen, da sie scheinbar den gleichen Service zu einem niedrigeren Preis erhalten. Für die Branche als Ganzes sind die Auswirkungen jedoch gravierend.

Die Folgen der Wettbewerbsverzerrung

Die durch Mikro-Salons entstehende Wettbewerbsverzerrung ist ein ernsthaftes Problem für das gesamte Friseurhandwerk. Etablierte Salons, die in Ausbildung, Qualitätssicherung, Hygiene und faire Löhne investieren, sehen sich plötzlich mit Anbietern konfrontiert, die allein durch die Umsatzsteuerbefreiung einen massiven Preisvorteil haben. Dies führt zu einem Preisdumping, dem sich die meisten herkömmlichen Salons kaum entziehen können, ohne selbst in Existenznöte zu geraten.

Die negativen Auswirkungen sind vielfältig:

  • Verlust von Kunden und Umsatz: Kunden, die primär auf den Preis achten, wandern zu den günstigeren Mikro-Salons ab, was den etablierten Betrieben Einnahmen entzieht.
  • Druck auf die Preise: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind etablierte Salons gezwungen, ihre eigenen Preise zu senken oder zumindest nicht so stark zu erhöhen, wie es eigentlich nötig wäre, um ihre Kosten zu decken und Gewinne zu erzielen.
  • Negative Auswirkungen auf die Ausbildungsleistung: Wenn die Rentabilität leidet, können Salons weniger Ausbildungsplätze anbieten. Dies verschärft den Fachkräftemangel und gefährdet die qualifizierte Entwicklung des Nachwuchses im Friseurhandwerk.
  • Qualitätsverlust: Um niedrige Preise zu halten, könnten Mikro-Salons an anderen Stellen sparen, etwa bei der Qualität der Produkte, der Hygiene oder der Weiterbildung des Personals. Langfristig könnte dies dem Ruf des gesamten Handwerks schaden.
  • Unsichere Zukunft: Die Erosion der Geschäftsgrundlagen etablierter Salons gefährdet deren Existenz und damit auch die Vielfalt und Qualität des Angebots im deutschen Friseurhandwerk.

Der Verband betont, dass diese Entwicklung "erhebliche Wettbewerbsverzerrungen vor allem zu Lasten der nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen" mit sich bringt und "negative Auswirkungen auf die Ausbildungsleistung und eine qualitätsorientierte Fachkräfteentwicklung" hat. Es ist eine Situation, in der ein scheinbarer Vorteil für wenige zu einem Problem für die gesamte Branche wird.

Wie lange dauert es bis die Frisur nach dem Friseurbesuch passt?
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MerkmalEtablierter SalonMikro-Salon
Umsatzgrenze (jährlich)Über 22.000 EuroUnter 22.000 Euro
UmsatzsteuerpflichtJa (19%)Nein
PreiseTendenzuell höher, da Steueranteil enthaltenTendenzuell günstiger durch Steuerbefreiung
Ausbildung & InvestitionOftmals Ausbildungsbetrieb, investiert in Weiterbildung und QualitätSelten Ausbildungsbetrieb, Fokus auf niedrige Betriebskosten
DienstleistungsangebotBreiter, oft spezialisiert, inklusive BeratungOft grundlegende Dienstleistungen, Fokus auf Schnelligkeit
WettbewerbspositionBenachteiligt durch ungleiche SteuerlastProfitiert von Kostenvorteilen, schafft Preisdruck
QualitätsstandardRegelmäßig kontrolliert, hohe Ansprüche an Personal und ProdukteKann variieren, weniger Kontrolle durch Verbandsstrukturen

Qualität vs. Preis: Eine Entscheidung für den Verbraucher

Angesichts der beschriebenen Situation stehen Verbraucher vor einer Wahl: Gehe ich zum günstigeren Mikro-Salon oder bleibe ich meinem etablierten Friseur treu, der möglicherweise höhere Preise verlangt? Es ist wichtig zu verstehen, dass der Preisunterschied oft nicht nur die fehlende Umsatzsteuer widerspiegelt, sondern auch andere Aspekte der Dienstleistung. Ein etablierter Salon bietet in der Regel ein umfassenderes Erlebnis und eine höhere Qualität, die sich in verschiedenen Punkten manifestiert:

  • Qualifiziertes Personal: In der Regel verfügen etablierte Salons über gut ausgebildetes und kontinuierlich geschultes Personal, das auf dem neuesten Stand der Techniken und Trends ist.
  • Produkte und Materialien: Höherwertige und oft nachhaltigere Produkte, die auf die individuellen Bedürfnisse der Haare abgestimmt sind, werden verwendet.
  • Hygiene und Ausstattung: Investitionen in Sauberkeit, Desinfektion und eine moderne, komfortable Salonausstattung sind Standard.
  • Beratung und Service: Eine ausführliche Beratung, individuelle Typ-Analyse und ein umfassender Service, der auch Nachsorge und Produktempfehlungen umfasst, sind meist inklusive.
  • Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung: Viele etablierte Salons tragen zur Ausbildung bei und bieten faire Arbeitsbedingungen, was zur Stabilität der Branche beiträgt.

Die Entscheidung für einen Friseur ist somit nicht nur eine Frage des Preises, sondern auch eine des Vertrauens in die Fachkompetenz und des Wunsches nach einem umfassenden Service. Während Mikro-Salons eine schnelle und kostengünstige Option sein können, bieten etablierte Betriebe oft ein Gesamtpaket, das auf langfristige Kundenzufriedenheit und Haargesundheit abzielt. Es liegt letztlich am Verbraucher, zu entscheiden, welche Aspekte für ihn beim Friseurbesuch Priorität haben.

Das Friseurhandwerk in Zahlen: Ein Blick auf den Umsatz

Die Frage nach dem steuerpflichtigen Gesamtumsatz des Friseurhandwerks ist komplex, da die Existenz von Mikro-Salons die Datenerhebung erschwert. Die vorliegenden Informationen geben keinen konkreten Gesamtumsatz der gesamten Branche an. Vielmehr weisen sie darauf hin, dass eine wachsende Anzahl von Salons in die Kategorie der umsatzsteuerbefreiten Mikro-Salons abrutscht. Dies bedeutet, dass ein Teil des gesamten Umsatzes im Friseurhandwerk gar nicht der Umsatzsteuer unterliegt und somit in offiziellen Statistiken über den steuerpflichtigen Umsatz weniger sichtbar wird.

Wenn mehr Salons unter die 22.000-Euro-Grenze fallen, verringert sich der Anteil des umsatzsteuerpflichtigen Volumens im Gesamtmarkt. Dies hat zur Folge, dass die offizielle Statistik des umsatzsteuerpflichtigen Gesamtumsatzes des Friseurhandwerks nicht die tatsächliche wirtschaftliche Leistung aller Betriebe widerspiegelt. Es entsteht ein verzerrtes Bild, das die tatsächliche Größe und Vielfalt des Marktes unterschätzt.

Die Konsequenz ist, dass die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche leidet, wenn ein signifikanter Teil der Akteure von einer Steuerbefreiung profitiert, die anderen verwehrt bleibt. Es ist schwierig, genaue Zahlen für den gesamten Markt zu nennen, da die Umsätze der Mikro-Salons nicht in gleicher Weise statistisch erfasst werden wie die der umsatzsteuerpflichtigen Betriebe. Die Branche ist daher gefordert, politische Lösungen zu finden, die eine fairere Wettbewerbslandschaft schaffen und die langfristige Stabilität und Qualität des deutschen Friseurhandwerks sichern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum sind Friseurbesuche in Deutschland teurer geworden?

Friseurbesuche sind in Deutschland aus mehreren Gründen teurer geworden. Dazu gehören gestiegene Betriebskosten wie Mieten, Energiepreise und Produktkosten. Auch höhere Personalkosten, bedingt durch Mindestlohnerhöhungen und den Fachkräftemangel, sowie die allgemeine Inflation tragen zu den Preissteigerungen bei. Salons müssen diese Kosten anpassen, um wirtschaftlich überleben zu können.

Was ist ein "Mikro-Salon" und welche Auswirkungen hat er?

Ein "Mikro-Salon" ist ein Friseurbetrieb, der unter die Kleinunternehmerregelung fällt, weil sein Jahresumsatz unter 22.000 Euro liegt. Der Hauptvorteil ist die Umsatzsteuerbefreiung, wodurch diese Salons ihre Dienstleistungen deutlich günstiger anbieten können. Dies führt zu einer "massiven und unfairen Konkurrenz" für etablierte, umsatzsteuerpflichtige Salons, da diese den Preisvorteil nicht ausgleichen können.

Wie beeinflusst die Umsatzsteuerbefreiung die Preise?

Die Umsatzsteuerbefreiung ermöglicht es Mikro-Salons, ihre Preise um den Betrag der sonst fälligen Umsatzsteuer (19%) zu senken oder diesen Betrag als zusätzlichen Gewinn zu behalten. Etablierte Salons müssen die 19% Umsatzsteuer auf ihre Dienstleistungen aufschlagen und an das Finanzamt abführen, was ihre Preise im Vergleich zu Mikro-Salons höher erscheinen lässt.

Welche Nachteile entstehen durch die unfaire Konkurrenz für die Branche?

Die unfaire Konkurrenz durch Mikro-Salons führt zu einem Preisdruck, der die Rentabilität etablierter Salons gefährdet. Dies hat negative Auswirkungen auf die Ausbildungsleistung, da Salons weniger in die Ausbildung neuer Fachkräfte investieren können. Zudem kann es zu einem Qualitätsverlust in der Branche führen, wenn der Fokus zu stark auf den Preis statt auf Service, Hygiene und qualifiziertes Personal gelegt wird.

Worauf sollte ich bei der Wahl meines Friseurs achten?

Bei der Wahl eines Friseurs sollten Sie nicht nur auf den Preis achten. Wichtige Kriterien sind die Qualifikation und Erfahrung des Personals, die Qualität der verwendeten Produkte, die Hygiene im Salon, eine individuelle Beratung sowie das gesamte Serviceerlebnis. Ein etablierter Salon investiert oft in diese Bereiche und bietet somit eine höhere Qualität und Nachhaltigkeit, auch wenn die Preise höher sein mögen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das deutsche Friseurhandwerk in einer Phase intensiver Herausforderungen steckt. Die steigenden Preise für Verbraucher sind eine Notwendigkeit für die Salons, um gestiegene Kosten zu decken. Gleichzeitig führt das Wachstum der umsatzsteuerbefreiten Mikro-Salons zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung, die die etablierten Betriebe unter Druck setzt und die Zukunft der Ausbildungsleistung sowie der qualifizierten Fachkräfteentwicklung gefährdet. Es ist eine Situation, die nicht nur die Salonbetreiber betrifft, sondern auch die Qualität und Vielfalt des Angebots für die Kunden langfristig beeinflussen kann. Die Branche ist aufgerufen, Lösungen zu finden, die eine faire Wettbewerbsgrundlage schaffen und die Qualität und Nachhaltigkeit des Friseurhandwerks in Deutschland sichern.

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