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Friseurausbildung: Wege zum Traumberuf

17/11/2018

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Der Wunsch, Friseur zu werden, ist für viele eine Herzensangelegenheit. Es ist ein kreativer, kommunikativer und handwerklicher Beruf, der Geschick, Ästhetik und Einfühlungsvermögen erfordert. Doch eine der häufigsten Fragen, die sich potenzielle Auszubildende stellen, ist: Wie lange dauert die Ausbildung zum Friseur wirklich? Die Antwort darauf ist nicht immer so geradlinig, wie man vielleicht erwarten würde, denn neben der traditionellen Ausbildung gibt es heutzutage auch spezialisierte Intensivprogramme, die einen schnelleren Einstieg ermöglichen.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Friseur?
In nur 12 Wochen vermitteln wir den Teilnehmenden alle Grundinhalte der dreijährigen Ausbildung zum Friseur für einen problemlosen Start im Salon. Durch die Erweiterung auf 24 Wochen profitieren sie zusätzlich von intensivstem Training durch routinierte und selbstständige Erfahrung am Modell mit täglicher Kundenbedienung. Wir beraten Sie gerne!

Die klassische Friseurausbildung in Deutschland ist traditionell als duales System konzipiert. Das bedeutet, dass die Auszubildenden sowohl im Salon praktische Erfahrungen sammeln als auch in der Berufsschule theoretisches Wissen erwerben. Dieser Weg ist bewährt und bietet eine umfassende Grundlage für den Beruf. Allerdings ist er auch zeitintensiv, was nicht für jeden Lebensentwurf ideal ist.

Inhaltsverzeichnis

Die klassische Friseurausbildung: Ein Fundament für die Zukunft

In der Regel dauert die klassische duale Ausbildung zum Friseur drei Jahre. Während dieser Zeit durchlaufen die Auszubildenden verschiedene Stationen des Friseurhandwerks. Sie lernen nicht nur das Schneiden von Haaren für Damen, Herren und Kinder, sondern auch Techniken des Färbens, Tönens, Blondierens und der Dauerwelle. Styling, Hochsteckfrisuren, Make-up und die Beratung von Kunden sind ebenfalls zentrale Bestandteile des Lehrplans. Die Ausbildung vermittelt zudem wichtiges Wissen über Haarpflegeprodukte, Hygienevorschriften, Salonmanagement und Kundenkommunikation.

Der theoretische Teil in der Berufsschule ergänzt die praktische Arbeit im Salon. Hier werden Fächer wie Haar- und Hautkunde, Chemie, Betriebswirtschaftslehre und Kommunikation unterrichtet. Am Ende der dreijährigen Ausbildung steht die Gesellenprüfung, die aus einem praktischen und einem theoretischen Teil besteht. Wer diese Prüfung besteht, ist ein anerkannter Friseurgeselle und kann selbstständig im Salon arbeiten.

Intensivseminare: Eine schnelle Alternative zum Friseurberuf

Für diejenigen, die einen schnelleren oder alternativen Weg in den Friseurberuf suchen, bieten sich Intensivseminare an. Diese Programme sind speziell darauf ausgelegt, die grundlegenden Inhalte der Friseurausbildung in einem komprimierten Format zu vermitteln. Das ist besonders attraktiv für bestimmte Zielgruppen, die nicht die vollen drei Jahre einer dualen Ausbildung absolvieren können oder möchten.

Ein Beispiel hierfür ist das von Keller the school entwickelte Intensivseminar. Dieses Programm konzentriert sich darauf, den Teilnehmenden in kurzer Zeit alle wesentlichen Grundinhalte zu vermitteln, die für einen erfolgreichen Start im Salon notwendig sind. Es gibt zwei Hauptvarianten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind:

Die 12-Wochen-Variante: Schnellstart in den Salonalltag

In nur 12 Wochen (drei Monaten) vermittelt diese Intensivvariante alle grundlegenden Inhalte, die man für einen problemlosen Start im Friseursalon benötigt. Dieses Format ist ideal für:

  • Auszubildende, die vor oder während ihrer klassischen Ausbildung stehen und diese verkürzen möchten.
  • Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse, die eine neue berufliche Richtung einschlagen möchten und schnell eine solide Basis benötigen.

Der Fokus liegt hier auf den Kernkompetenzen, die sofort im Salon angewendet werden können, um eine schnelle Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten.

Die 24-Wochen-Variante: Tiefgehende Praxiserfahrung

Die erweiterte Variante des Intensivseminars dauert 24 Wochen (sechs Monate). Sie baut auf den Inhalten der 12-Wochen-Variante auf und bietet zusätzlich ein noch intensiveres Training. Der entscheidende Vorteil dieser längeren Dauer ist die Möglichkeit, umfangreiche und selbstständige Praxiserfahrung am Modell zu sammeln, oft sogar mit täglicher Kundenbedienung. Diese Variante ist besonders geeignet für:

  • Quereinsteiger, die nicht nur die Grundlagen, sondern auch ein hohes Maß an Routine und Sicherheit im Umgang mit Kunden und verschiedenen Haartypen erwerben möchten.
  • Wiedereinsteiger, die nach einer längeren Pause in den Beruf zurückkehren und ihre Kenntnisse auffrischen sowie neue Techniken erlernen möchten.

Durch die erweiterte praktische Komponente fühlen sich die Absolventen nach diesem Kurs noch sicherer und kompetenter, was ihnen einen reibungslosen Übergang in den Salonalltag ermöglicht.

Für wen eignen sich Intensivkurse?

Intensivkurse sind eine hervorragende Option für verschiedene Personengruppen. Sie bieten Flexibilität und eine zielgerichtete Ausbildung, die auf die sofortige Anwendbarkeit im Beruf abzielt:

  • Schulabgänger mit klarem Ziel: Wer genau weiß, dass er Friseur werden möchte und schnellstmöglich in den Beruf einsteigen will, kann von der verkürzten Dauer profitieren.
  • Quereinsteiger: Menschen, die aus einem anderen Berufsfeld kommen und sich neu orientieren möchten, finden in Intensivkursen einen effizienten Weg, um die notwendigen Fähigkeiten zu erwerben, ohne eine mehrjährige Ausbildung absolvieren zu müssen.
  • Wiedereinsteiger: Nach einer Familienpause oder einer längeren Auszeit vom Beruf können Intensivseminare eine ideale Möglichkeit sein, um veraltetes Wissen aufzufrischen, neue Trends zu lernen und wieder Sicherheit im Umgang mit Kunden zu gewinnen.
  • Auszubildende zur Verkürzung: Wer bereits eine klassische Ausbildung begonnen hat, aber diese verkürzen oder bestimmte Inhalte vertiefen möchte, kann von den Intensivmodulen profitieren.

Was lernt man in einem Intensivseminar?

Auch wenn die Dauer kürzer ist, sind die Inhalte eines guten Intensivseminars umfassend und praxisorientiert. Typische Lehrinhalte umfassen:

  • Grundlagen des Haarschnitts (Damen, Herren, Kinder)
  • Farb- und Strähnentechniken
  • Haarpflege und Produktkunde
  • Basics des Stylings und der Föhntechniken
  • Kundenberatung und Kommunikation
  • Hygiene und Arbeitssicherheit
  • Grundlagen der Salonorganisation

Der Schwerpunkt liegt auf einem intensiven Training der praktischen Fertigkeiten, oft mit viel Zeit am Übungskopf und später am Modell, um eine hohe Routine zu entwickeln.

Vergleich: Klassische Ausbildung vs. Intensivkurs

Um die Entscheidung zu erleichtern, lohnt sich ein direkter Vergleich der beiden Ausbildungswege:

MerkmalKlassische Duale AusbildungIntensivseminar (z.B. Keller the school)
Dauer3 Jahre12 Wochen oder 24 Wochen
StrukturPraxis im Salon + Theorie in BerufsschuleKompakter, praxisorientierter Unterricht in der Schule/Akademie
VorteileUmfassende, tiefgehende Ausbildung, breites theoretisches Wissen, staatlich anerkannter GesellenbriefSchneller Einstieg, fokussiert auf Praxis, ideal für Quereinsteiger/Wiedereinsteiger, hohe Flexibilität
NachteileLängere Dauer, weniger intensive Praxiseinheiten am StückWeniger tiefgehende Theorie, Fokus auf Grundinhalte, kein staatlicher Gesellenbrief (oft Zertifikat der Schule)
ZielgruppeJugendliche nach Schulabschluss, die eine umfassende Ausbildung wünschenQuereinsteiger, Wiedereinsteiger, Auszubildende zur Verkürzung, Personen mit Vorkenntnissen
Praktische ErfahrungLaufend im Salon, aber verteilt über 3 JahreSehr intensiv und konzentriert, besonders in der 24-Wochen-Variante mit täglicher Kundenbedienung

Praktische Erfahrung: Der Schlüssel zum Erfolg im Friseurberuf

Unabhängig davon, welchen Weg man wählt, ist eines im Friseurberuf unerlässlich: die Praxiserfahrung. Das Handwerk des Friseurs lernt man nicht nur aus Büchern, sondern vor allem durch das Arbeiten an echten Köpfen. Das Fühlen der Haare, das Einschätzen von Haarstrukturen, die präzise Handhabung von Schere und Kamm, das Mischen von Farben und die direkte Kommunikation mit dem Kunden – all das erfordert Übung und Routine.

Gerade die Möglichkeit, durch routinierte und selbstständige Erfahrung am Modell und durch tägliche Kundenbedienung zu profitieren, wie es in der 24-Wochen-Variante des Intensivseminars angeboten wird, ist Gold wert. Sie baut nicht nur technisches Können auf, sondern auch das Selbstvertrauen, das man für den Umgang mit anspruchsvollen Kunden benötigt. Der Friseurberuf ist ein Dienstleistungsberuf, bei dem das Ergebnis sichtbar ist und die Zufriedenheit des Kunden direkt von der Geschicklichkeit und dem Einfühlungsvermögen des Friseurs abhängt.

Häufig gestellte Fragen zur Friseurausbildung

Muss ich eine klassische dreijährige Ausbildung absolvieren, um Friseur zu werden?

Nein, nicht zwingend. Während die klassische duale Ausbildung der traditionelle Weg ist und mit einem staatlich anerkannten Gesellenbrief abschließt, bieten Intensivseminare einen schnelleren und fokussierteren Einstieg in den Beruf, insbesondere für Quereinsteiger und Wiedereinsteiger. Diese Kurse vermitteln die grundlegenden praktischen Fähigkeiten, die für den Salonalltag nötig sind.

Welche Vorkenntnisse brauche ich für ein Intensivseminar?

Für die meisten Intensivseminare, wie das von Keller the school, sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Sie sind speziell darauf ausgelegt, auch absolute Anfänger ohne jegliche Erfahrung in das Friseurhandwerk einzuführen. Wichtiger als Vorkenntnisse sind Motivation, Lernbereitschaft und ein Interesse am kreativen Arbeiten mit Menschen.

Kann ich nach einem Intensivseminar direkt im Salon arbeiten?

Ja, das ist das Ziel. Die Intensivseminare sind darauf ausgelegt, Ihnen alle Grundinhalte zu vermitteln, damit Sie einen problemlosen Start im Salon haben. Die 24-Wochen-Variante bietet sogar noch mehr praktische Erfahrung, um Sie noch besser auf die tägliche Kundenbedienung vorzubereiten. Viele Absolventen finden direkt nach Abschluss dieser Kurse eine Anstellung.

Wie finde ich den richtigen Intensivkurs für mich?

Achten Sie auf die Inhalte des Kurses, die Dauer, die Anzahl der praktischen Übungseinheiten und die Möglichkeiten, an echten Modellen oder Kunden zu arbeiten. Es ist auch ratsam, sich persönlich beraten zu lassen, um sicherzustellen, dass der Kurs zu Ihren individuellen Zielen passt. Zögern Sie nicht, direkt Kontakt aufzunehmen, wie es Keller the school anbietet: Tel. +49 7031 952626.

Ist der Friseurberuf auch in Zukunft gefragt?

Absolut. Haare schneiden und stylen ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Trotz aller technologischen Fortschritte ist der Friseurberuf ein Handwerk, das von persönlichem Kontakt und kreativer Leistung lebt. Friseure sind nicht nur Handwerker, sondern auch Berater, Trendsetter und Vertrauenspersonen. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten und erfahrenen Friseuren bleibt konstant hoch.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Nach der Ausbildung oder einem Intensivseminar stehen Ihnen viele Wege offen. Sie können sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren (z.B. Coloration, Hochsteckfrisuren, Herrenhaarschnitte), Meisterprüfungen ablegen, um sich selbstständig zu machen oder Ausbilder zu werden, oder sich in Bereichen wie Salonmanagement, Visagistik oder als Trainer weiterbilden. Der Friseurberuf bietet vielfältige Karrierechancen.

Fazit

Die Dauer der Ausbildung zum Friseur hängt stark vom gewählten Weg ab. Während die klassische duale Ausbildung drei Jahre in Anspruch nimmt und eine umfassende Grundlage bietet, ermöglichen innovative Intensivseminare wie die von Keller the school einen schnelleren Einstieg in nur 12 oder 24 Wochen. Diese sind besonders attraktiv für Quereinsteiger und Wiedereinsteiger, die schnell und praxisorientiert die notwendigen Fähigkeiten erwerben möchten. Wichtig ist, dass der gewählte Weg zu den persönlichen Zielen und Lebensumständen passt und eine solide praktische Basis für den Start in diesen spannenden und kreativen Beruf legt. Lassen Sie sich persönlich beraten, um den idealen Start in Ihre Friseurkarriere zu finden!

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