Wie werde ich ein guter Friseur?

Ihr Haar, Ihre Wahl: Friseur oder Selbstschnitt?

09/03/2026

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Der Gang zum Friseur ist für viele ein fester Bestandteil der Pflegeroutine, ein Moment der Entspannung und des Vertrauens in professionelle Hände. Doch es gibt Zeiten, da steht man vor der Frage: Lohnt sich der Besuch im Salon, oder kann ich die Schere auch selbst anlegen? Ob aus Zeitmangel, Kostengründen oder dem Wunsch nach mehr Kontrolle über den eigenen Look – das Selberschneiden der Haare ist zu einer immer beliebteren Option geworden. Doch wann ist es ratsam, selbst Hand anzulegen, und wann sollte man doch lieber dem Profi vertrauen? Dieser Artikel beleuchtet beide Seiten und gibt Ihnen wertvolle Anleitungen und Tipps, damit Ihr nächster Haarschnitt, ob selbst gemacht oder vom Experten, zum Erfolg wird.

Wie werde ich ein guter Friseur?
Inhaltsverzeichnis

Warum die Schere selbst in die Hand nehmen?

Die Gründe, warum immer mehr Menschen in Erwägung ziehen, ihre Haare selbst zu schneiden, sind vielfältig. Zunächst spielt das liebe Geld eine nicht zu unterschätzende Rolle. Regelmäßige Friseurbesuche können ins Geld gehen, vor allem wenn es nur darum geht, die Spitzen zu schneiden oder Spliss in den Griff zu bekommen. Ein Do-it-yourself-Haarschnitt spart hier bares Geld.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bequemlichkeit und Zeitersparnis. Wer kennt es nicht? Man braucht dringend einen neuen Schnitt, aber der nächste freie Termin beim Lieblingsfriseur ist erst in Wochen, und die eigenen Arbeitszeiten machen einen Besuch unter der Woche fast unmöglich. Mittwochs um 11 Uhr zum Haareschneiden? Das schaffen die wenigsten. Wenn die Haare also am besten jetzt sofort ab sollen, bietet der Selbstschnitt eine unschlagbare Flexibilität.

Nicht zuletzt geht es vielen auch um die Kontrolle. Das Gefühl, dass der Friseur die eigenen Wünsche nicht ganz versteht und „nur die Spitzen“ plötzlich fünf Zentimeter kürzer sind, ist frustrierend. Beim Selberschneiden hat man die volle Kontrolle über jeden einzelnen Schnitt. Für einfache Anpassungen wie das Kürzen der Spitzen, das Nachschneiden eines Ponys oder einen grundlegenden Männerschnitt ist der Selbstversuch oft eine praktikable und zufriedenstellende Lösung.

Die richtige Ausrüstung: Ihr Werkzeugkasten für den Heim-Haarschnitt

Bevor Sie loslegen, ist das passende Werkzeug das A und O für ein zufriedenstellendes Ergebnis. Der wichtigste Tipp zuerst: Vergessen Sie Küchen- oder Bastelscheren! Diese sind stumpf und reißen die Haare eher, als sie sauber zu schneiden, was zu Spliss und kaputten Spitzen führt. Investieren Sie stattdessen in eine spezielle Haarschneideschere. Sie muss kein teures 200-Euro-Modell sein; für den Heimgebrauch reichen bereits hochwertige Scheren aus der Drogerie oder dem Online-Handel für 10-20 Euro aus. Diese halten ewig und kommen bestimmt noch öfter zum Einsatz.

Neben der Schere ist ein feinzinkiger Kamm unerlässlich, um die Haare sauber abzuteilen, zu entwirren und präzise zu führen. Für Kurzhaarschnitte, insbesondere bei Männern, ist ein elektrischer Haartrimmer mit verschiedenen Aufsätzen Gold wert. Er ermöglicht präzise Längen und weiche Übergänge, die mit einer Schere nur schwer zu erzielen wären. Tatsächlich lässt sich sogar ein kompletter Kurzhaarschnitt nur mithilfe eines Haartrimmers umsetzen, indem lediglich die Längeneinstellungen geändert werden.

Weitere nützliche Utensilien sind eine Sprühflasche mit Wasser, um die Haare bei Bedarf anzufeuchten, Haarclips zum Abteilen von Strähnen, gute Beleuchtung und idealerweise zwei Spiegel, um auch den Hinterkopf gut sehen zu können. Eine Effilierschere kann für dickes Haar nützlich sein, um es auszudünnen und weichere Übergänge zu schaffen.

Wie schneidet man schulterlangen Haare?
Folgen Sie diesen Schritten, um Ihre schulterlangen Haare selbst zu schneiden. Beginnen Sie mit einem Mittelscheitel und teilen Sie das Haar in zwei große Teile – links und rechts. Jeder dieser Teile kann weiter in kleinere Abschnitte unterteilt werden, je nach Dicke und Dichte Ihres Haares.

Nass oder Trocken schneiden? Die Haarstruktur entscheidet

Eine häufig gestellte Frage ist, ob die Haare nass oder trocken geschnitten werden sollten. Es gibt hier keine pauschale Antwort, da die Wahl von der Haarstruktur und dem gewünschten Schnitt abhängt. Die Entscheidung sagt nichts über die Qualität des Schnitts aus, sondern ist vielmehr eine Frage der Technik und des Haartyps.

  • Glatte Haare: Glatte Haare lassen sich am besten im feuchten Zustand schneiden. Die Feuchtigkeit sorgt dafür, dass sich die Haare aushängen und Sie eine exakte Länge erzielen können. Durch die Nässe liegen die Haare flach am Kopf an und ermöglichen einen präzisen, geraden Schnitt. Denken Sie jedoch daran: Nasse Haare sehen länger aus, als sie tatsächlich sind! Schneiden Sie lieber etwas weniger ab und föhnen Sie kurz, um das Ergebnis im trockenen Zustand zu kontrollieren. Sie können dann bei Bedarf immer noch nachbessern.
  • Lockige Haare: Ganz anders verhält es sich bei Locken. Diese sollten Sie unbedingt im trockenen Zustand schneiden. Nur so können Sie sehen, wie die Locken fallen und wie viel Länge Sie tatsächlich entfernen müssen. Im nassen Zustand ziehen sich Locken stark zusammen, und ein Schnitt kann schnell zu kurz ausfallen. Wenn Locken nass geschnitten werden, weiß man oft nicht genau, wie sie im trockenen Zustand aussehen oder wie viel sie sich zusammenziehen werden. Der Trockenschnitt ermöglicht es, die natürliche Form und den Fall jeder einzelnen Locke zu berücksichtigen, was zu einem harmonischeren und besser kontrollierbaren Ergebnis führt.

Unabhängig davon, ob Sie nass oder trocken schneiden: Ziehen Sie nicht zu kräftig an den Strähnen. Die Haare springen danach wieder hoch, und der Pony ist plötzlich kürzer als gedacht.

Anleitungen für den Heim-Haarschnitt: Schritt für Schritt zum neuen Look

Herrenhaarschnitt zu Hause: Kurz und präzise

Im Gegensatz zu langen Haaren sind Kurzhaarfrisuren bei Männern oft schneller herausgewachsen und erfordern häufigere Anpassungen. Hier ist der Haartrimmer ein unschätzbares Hilfsmittel. Für saubere und gleichmäßige Übergänge, die bei Kurzhaarschnitten extrem wichtig sind, bietet er die beste Lösung.

  1. Vorbereitung: Waschen Sie die Haare und trocknen Sie sie nur kurz mit dem Handtuch an, sodass sie feucht, aber nicht nass sind. Kämmen Sie die Haare gründlich durch.
  2. Abteilen: Ziehen Sie über den Hinterkopf (von Ohr zu Ohr) sowie auf beiden Seiten einen Scheitel. Kämmen Sie das obere Deckhaar nach vorne, um es vom Seiten- und Nackenbereich zu trennen.
  3. Seiten und Nacken mit Trimmer: Setzen Sie den Haartrimmer in der gewünschten Längeneinstellung an (oft drei bis sechs Millimeter für die Seiten und den Nacken) und fahren Sie von unten in einem leichten Bogen nach oben. Arbeiten Sie sich gleichmäßig um den Kopf herum. Lassen Sie zum Oberkopf hin das Haar länger, um einen sanften Übergang zu schaffen.
  4. Oberes Deckhaar mit Schere: Sind die Haare am Hinterkopf oder am Oberkopf lang genug für die Schere, fassen Sie einzelne Strähnen vertikal zwischen Zeige- und Mittelfinger. Schneiden Sie diese gerade ab. Beginnen Sie in der Mitte und arbeiten Sie sich über beide Seiten nach vorne. Alternativ kann auch hier der Trimmer mit einem längeren Aufsatz verwendet werden.
  5. Feinschliff: Stellen Sie den Haartrimmer auf eine sehr kurze Länge (z.B. ein bis drei Millimeter) und säubern Sie die Konturen um die Ohren und im Nacken. Achten Sie auf saubere, gerade Linien.

Ein guter Kurzhaarschnitt zeichnet sich durch das Prinzip aus, die Seiten und den Hinterkopf kürzer zu halten und zum Oberkopf hin länger zu werden.

Lange glatte Haare selber schneiden: Der perfekte Bogen

Ein häufiger Fehler beim Selberschneiden langer Haare ist der Versuch, alles kerzengerade auf eine Länge zu schneiden. Profis wissen: Selbst vermeintlich gerade abgeschnittene Haare werden nie auf exakt eine Länge gekappt. Die vorderen Strähnen sind immer etwas kürzer als die hinteren, so fällt die Mähne schöner, besonders wenn die Haare nach vorn über die Schultern gelegt werden. Das Ziel sollte eine U-Form oder ein leichter Bogen in den Spitzen sein.

  1. Vorbereitung: Waschen Sie die Haare und drücken Sie sie mit einem Handtuch gut aus. Sie sollten feucht, aber nicht tropfnass sein. Kämmen Sie die feuchten Strähnen gründlich durch, bis keine Knoten mehr vorhanden sind.
  2. Abteilen: Ziehen Sie einen präzisen Mittelscheitel bis in den Nacken. Legen Sie beide Haarhälften nach vorn über die Schultern.
  3. Schneiden der ersten Seite: Beginnen Sie mit einer Haarhälfte. Klemmen Sie eine schmale Strähne zwischen Zeige- und Mittelfinger. Ziehen Sie die Strähne straff und positionieren Sie Ihre Finger knapp oberhalb der Stelle, an der Sie die Spitzen kappen wollen.
  4. Technik: Schneiden Sie die Haare unterhalb der Finger ab. Halten Sie die Schere dafür leicht schräg und so, dass die Spitze nach oben in Richtung der Finger zeigt (Point-Cutting-Technik). Schneiden Sie kleine Mini-Zacken in die Haare. Keine Sorge, diese sieht man später nicht; sie verhindern vielmehr unschöne, stumpfe Schnittkanten und ungleiche Ecken. So gehen Sie Strähne für Strähne vor. Die erste Partie dient dabei als Orientierung für die spätere Länge.
  5. Kontrolle und Angleichung: Kontrollieren Sie zwischendurch, indem Sie immer wieder durch die Haarspitzen kämmen. Gleichen Sie dann die zweite Haarhälfte an die erste an. Ein Ringelshirt oder ein Muster auf der Kleidung kann helfen, die Symmetrie beider Seiten zu überprüfen und sicherzustellen, dass beide Seiten später garantiert gleich lang sind.

Spliss entfernen: Haarspitzen retten

Je länger Ihre Haare sind, desto eher neigen sie zu Spliss. Die Enden wurden bereits häufig geföhnt, gefärbt oder der Sonne ausgesetzt, und spalten sich durch diese Strapazen irgendwann. Das Tückische: Wenn Sie Spliss nicht schneiden, wandert er immer weiter hoch, ehe die Haare schließlich so kaputt sind, dass Sie alle auf Kinnlänge kürzen müssen. Um das zu vermeiden, sollten Sie gespaltene Enden regelmäßig, etwa alle 4-6 Wochen, schneiden. Dafür müssen Sie nicht alle Haare absäbeln und auch nicht zwingend zum Profi. Mit etwas Übung kriegen Sie Spliss auch ohne Friseur in den Griff.

  1. Vorbereitung: Arbeiten Sie im trockenen Haar. Teilen Sie eine schmale, etwa 5 Zentimeter breite Strähne ab.
  2. Zwirbeln: Zwirbeln Sie die Haare komplett ein. Ziehen Sie den Zwirbelzopf straff und halten Sie ihn gegen das Licht.
  3. Schneiden: Was jetzt hervorsteht, sind die kaputten Spitzen. Sie sind starrer als gesunde, weiche Haarspitzen, die sich mühelos mit eindrehen lassen. Kappen Sie die hervorstehenden Härchen genau an der Stelle, an der sie aus dem Zopf stehen.
  4. Wiederholung: Mit der gleichen Technik arbeiten Sie sich strähnenweise durch den ganzen Schopf vor. Ja, das ist mühselig – aber rettet Ihnen langfristig viele Zentimeter und sorgt für gesünder aussehende Spitzen!

Pony schneiden: Frisch und frech

Grundsätzlich gilt: Haben Sie noch keinen Pony und wollen unbedingt Stirnfransen tragen, sollten Sie beim ersten Mal lieber zum Friseur oder zur Friseurin. Der Profi kann die ideale Breite, Dicke und Länge des Ponys für Ihre Gesichtsform und Haarstruktur bestimmen. Sind Sie bereits Ponyträgerin, ist selbst Nachschneiden mit der richtigen Technik kein Problem.

Wie schneidet man am besten Haare ab?
Eine gute Haarschneideschere bekommst du zum Beispiel bei Douglas. Auch Hilfsmittel wie Klammern, Haargummis und ein Stielkamm können hilfreich sein, um einzelne Haarsträhnen abzutrennen und zu schneiden. Anfänger*innen wird empfohlen, den Haarschnitt auf die Spitzen, den Pony oder Stufen zu beschränken.
  1. Sicherheit zuerst: Binden Sie einen Pferdeschwanz oder stecken Sie die umliegenden Haare weg, um sie nicht versehentlich zu kürzen.
  2. Styling: Stylen Sie den Pony so, wie Sie ihn sonst auch tragen (nass oder trocken, je nach Haarstruktur).
  3. Referenzpunkt: Bestimmen Sie einen Referenzpunkt für die spätere Länge. Das kann das Augenlid, die Augenbraue oder der Wimpernkranz sein.
  4. Schneiden: Starten Sie in der Mitte des Ponys. Klemmen Sie eine feine Strähne zwischen Zeige- und Mittelfinger, ohne Spannung auf das Haar auszuüben. Ziehen Sie an den Haaren, wirken sie länger als sie sind, und Sie neigen dazu, zu viel abzuschneiden. Halten Sie die Schere senkrecht und kappen Sie die Strähne, indem Sie mehrfach hineinschnippeln. So entsteht später keine stumpfe Schnittkante.
  5. Angleichen: Arbeiten Sie sich zu den Seiten hin vor und orientieren Sie sich dabei immer wieder an Ihrem Referenzpunkt und den Strähnen, die Sie schon geschnitten haben.
  6. Kontrolle: Tipp: Es hilft, zwischendurch einen Schritt zurückzugehen und den Zwischenstand mit etwas Abstand zu kontrollieren. So erkennen Sie Unebenheiten besser.

Locken schneiden: Die Kunst des Trockenschnitts

Wie bereits erwähnt, sollten lockige Haare am besten trocken geschnitten werden. Nur so sehen Sie, wie sich die Haare kringeln und wie sie später fallen. Für einen komplett neuen, strukturierten Lockenschnitt sollten Sie auf jeden Fall zum Profi gehen, da die Komplexität der Locken und ihr individuelles Fallmuster ein geschultes Auge erfordern.

Wollen Sie jedoch nur die kaputten Spitzen loswerden oder eine leichte Anpassung vornehmen, klappt das auch zu Hause:

  1. Trockenes Haar: Stellen Sie sicher, dass Ihre Locken vollständig trocken und gestylt sind, so wie Sie sie normalerweise tragen würden.
  2. Einzelne Locken: Nehmen Sie einzelne Lockensträhnen zur Hand. Da jede Locke einzigartig ist und sich anders kringelt, ist es wichtig, sie einzeln zu betrachten.
  3. Spliss entfernen: Suchen Sie nach gespaltenen oder trockenen Spitzen. Zwirbeln Sie die Locke sanft und kappen Sie die hervorstehenden Härchen, wie Sie es beim Spliss-Schnitt gelernt haben. Alternativ können Sie die Schere senkrecht halten und die Spitzen vorsichtig einkürzen, um die Locke nicht zu gerade abzuschneiden.
  4. Form beibehalten: Versuchen Sie, die natürliche Form der Locken zu erhalten. Schneiden Sie nicht zu viel auf einmal ab und überprüfen Sie das Ergebnis regelmäßig in einem Spiegel.

Wann ist der Gang zum Profi unverzichtbar?

Trotz aller DIY-Möglichkeiten und der Freude am Selbermachen gibt es Schnitte und Situationen, bei denen die Expertise eines ausgebildeten Friseurs unersetzlich ist. Ein guter Friseur hat nicht umsonst eine dreijährige Berufsausbildung absolviert und verfügt über umfassendes Fachwissen und jahrelange Erfahrung.

Komplizierte Kurzhaarschnitte, ein präziser Stufenschnitt, asymmetrische Frisuren oder ein radikaler Stilwechsel sind zu Hause kaum umzusetzen. Diese erfordern ein geschultes Auge, ein Verständnis für Haarwuchsrichtungen, Fall und Volumen sowie die Fähigkeit, das Haar dreidimensional zu formen. Ein misslungener komplexer Schnitt zu Hause kann sehr lange dauern, bis er wieder herausgewachsen ist, und erfordert dann oft eine aufwendige Korrektur durch den Profi.

Auch chemische Behandlungen wie Färben, Blondieren, Strähnchen, Dauerwellen oder Keratinbehandlungen sollten stets einem professionellen Friseur überlassen werden. Diese Prozesse erfordern genaue Kenntnisse über Haarchemie, Produktanwendung und Einwirkzeiten, um Haarschäden wie Haarbruch oder Verbrennungen der Kopfhaut zu vermeiden und das gewünschte Farbergebnis zu erzielen.

Für besondere Anlässe wie Hochzeiten, Abschlussbälle oder wichtige Events, bei denen jeder Zentimeter perfekt sitzen muss, ist der Friseurbesuch die sicherste Wahl. Ein Profi kann nicht nur den Schnitt perfektionieren, sondern auch ein passendes Styling zaubern, das den ganzen Tag hält.

Ein weiterer unschätzbarer Vorteil des Friseurs ist die individuelle Beratung. Ein erfahrener Friseur kann Ihre Haarstruktur, Gesichtsform und Ihren Lebensstil analysieren und Ihnen einen Schnitt vorschlagen, der wirklich zu Ihnen passt und leicht zu pflegen ist. Sie erhalten nicht nur einen Haarschnitt, sondern auch Tipps zur Haarpflege und zum Styling, die auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Diese Präzision und Beratung ist durch den Selbstschnitt nicht zu ersetzen.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Haareschneiden?
Und wenn du einen Figaro gefunden hast, der gute Arbeit leistet, musst du meist Wochen auf einen Termin außerhalb der eigenen Arbeitszeiten warten. Wer bitteschön schafft es mittwochs um 11 Uhr zum Haareschneiden? Wenn die Haare also am besten jetzt sofort ab sollen, und das Ganze auch bitte keine Unsummen kosten soll, bist du hier genau richtig!

Vergleichstabelle: DIY-Haarschnitt vs. Professioneller Friseurbesuch

MerkmalDIY-HaarschnittProfessioneller Friseurbesuch
KostenSehr gering (Anschaffung Schere/Trimmer)Mittel bis Hoch (regelmäßige Kosten)
ZeitaufwandFlexibel, sofort verfügbar, aber eigene ArbeitszeitWartezeiten für Termine, Anfahrt, Salonbesuch
KomplexitätEinfache Schnitte (Spitzen, Pony, Basic Cuts)Alle Haartypen & -stile, komplexe Schnitte, Färben
ErgebnisAbhängig von Geschick & Erfahrung, Risiko für FehlerHohe Präzision & Qualität, individuelle Beratung
Benötigte ToolsHaarschere, Kamm, ggf. Trimmer, SpiegelProfessionelle Ausrüstung, Produkte & Fachwissen
BeratungKeineUmfassende Beratung zu Stil, Pflege & Haargesundheit
RisikoHöher für ungleichmäßige oder misslungene SchnitteSehr gering für professionelle Ergebnisse

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Frage: Wann ist der beste Zeitpunkt, um die Haare zu schneiden?

Antwort: Der beste Zeitpunkt, um Ihre Haare zu schneiden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für Spliss gilt, dass ein regelmäßiges Trimmen alle 4-6 Wochen ideal ist, um die Haare gesund zu halten und das Hochwandern der Spaltung zu verhindern. Ansonsten ist der Zeitpunkt gekommen, wenn Ihr aktueller Haarschnitt seine Form verloren hat, die Spitzen trocken aussehen oder Sie eine Veränderung wünschen. Bei DIY-Schnitten ist der „beste Zeitpunkt“ oft dann, wenn Sie die nötige Ruhe, Geduld und das passende Equipment zur Hand haben. Es ist ratsam, sich ausreichend Zeit zu nehmen und nicht unter Zeitdruck zu stehen.

Frage: Welche Schere sollte ich für den Haarschnitt zu Hause verwenden?

Antwort: Die Wahl der richtigen Schere ist entscheidend für ein gutes Ergebnis und die Gesundheit Ihrer Haare. Verwenden Sie unbedingt eine spezielle Haarschneideschere. Normale Haushalts- oder Bastelscheren sind nicht scharf genug und haben oft eine ungeeignete Klingenform, die die Haarfasern quetschen und reißen kann, anstatt sie sauber zu schneiden. Dies führt unweigerlich zu Spliss und weiteren Haarschäden. Eine gute Haarschneideschere muss nicht teuer sein; Modelle für den Heimgebrauch sind bereits ab 10-20 Euro erhältlich und halten bei richtiger Pflege sehr lange.

Frage: Kann ich mir die Haare selbst färben?

Antwort: Während das Nachschneiden der Spitzen oder des Ponys zu Hause mit etwas Übung gut machbar ist, sollten komplexere Behandlungen wie das Färben, Blondieren, Strähnchen oder Dauerwellen stets einem professionellen Friseur überlassen werden. Diese chemischen Prozesse erfordern nicht nur präzises Fachwissen über Haartypen und -strukturen, sondern auch Erfahrung im Mischen und Anwenden der Produkte, um gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen und Schäden am Haar oder der Kopfhaut zu vermeiden. Ein Fehler beim Färben kann das Haar stark schädigen und erfordert dann oft teure Korrekturen durch einen Spezialisten.

Frage: Wie vermeide ich unschöne Kanten beim Selberschneiden?

Antwort: Der Schlüssel zur Vermeidung unschöner, stumpfer Kanten liegt in der Schnitttechnik. Schneiden Sie niemals waagerecht in die Haare, da dies zu einer harten, unnatürlichen Linie führt. Halten Sie die Schere stattdessen senkrecht zur Strähne und schneiden Sie kleine Zacken in die Haarspitzen (Point-Cutting-Technik). Alternativ können Sie die Schere leicht schräg halten und nur die äußersten Spitzen einkürzen. Diese Techniken schaffen weichere Übergänge, lassen den Schnitt natürlicher fallen und minimieren das Risiko von sichtbaren Schnittkanten. Es erfordert etwas Übung, aber das Ergebnis ist deutlich besser.

Frage: Was tun, wenn der Haarschnitt zu Hause schiefgeht?

Antwort: Keine Panik! Ein misslungener Haarschnitt zu Hause ist ärgerlich, aber in den meisten Fällen kann ein erfahrener Friseur das Ergebnis retten oder zumindest verbessern. Versuchen Sie nicht, den Fehler selbst zu korrigieren, da dies die Situation oft verschlimmert. Vereinbaren Sie so schnell wie möglich einen Termin bei einem Profi und erklären Sie ehrlich, was passiert ist. Ein guter Friseur wird eine Lösung finden, sei es durch das Anpassen des Schnitts, das Kaschieren von Unebenheiten oder das Integrieren der Fehler in einen neuen, tragbaren Stil. Vertrauen Sie auf die Expertise des Profis, um das Beste aus der Situation zu machen.

Ob Sie sich für den DIY-Weg entscheiden oder dem Friseur Ihres Vertrauens die Treue halten: Das Wichtigste ist, dass Sie sich mit Ihrem Haarschnitt wohlfühlen und Ihre Haare gesund bleiben. Mit den richtigen Informationen und Werkzeugen steht Ihrem perfekten Look nichts mehr im Wege.

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