Ombré Hair: Pflege, Styling & DIY-Anleitung

29/12/2019

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Das Hairstyling Ombré hat sich längst von einem einfachen Sommertrend zu einem zeitlosen Klassiker entwickelt, der Eleganz und Lässigkeit perfekt vereint. Der faszinierende Farbverlauf von einem dunkleren Ansatz zu helleren Spitzen verleiht dem Haar eine natürliche Tiefe und Dynamik, als wäre es von der Sonne geküsst. Doch Ombré ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auch unglaublich praktisch und pflegeleicht. In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie alles über die Ursprünge dieses Trends, wie Sie den begehrten Look selbst kreieren können und vor allem, wie Sie Ihre Ombré-Haare optimal pflegen, damit sie lange strahlend und gesund bleiben.

Wie Färbe ich meine Haare im ombre Look?
1. Zum Haare färben im Ombre Look teilen Sie wieder wie oben beschrieben die Haare ein. Dann können Sie loslegen und das Ombre Hair selber machen wie folgt: 2. Mischen Sie die gewählte Haarfarbe nach Anleitung auf der Verpackung und beginnen Sie, diese auf die Spitzen aufzutragen. Beginnen Sie hierbei wieder je nach Haarlänge auf Höhe der Ohren. 3.
Inhaltsverzeichnis

Was ist Ombré Hair?

Der Begriff „Ombré“ kommt aus dem Französischen und bedeutet sinngemäß „schattiert“ oder „Schatten“. Genau das beschreibt den Look perfekt: einen weichen Übergang von einer dunkleren Haarfarbe an den Wurzeln zu einer helleren Farbe in den Spitzen. Dieser Look imitiert die natürliche Aufhellung der Haare durch Sonne und Meerwasser, wie man sie oft bei Surfern oder Strandliebhabern sieht. Es ist ein bewusst „undone“ wirkender Stil, der dennoch raffiniert und elegant ist.

Zu verdanken haben wir diesen lässigen und zugleich schicken Trend dem Friseur Harry Josh. Er war unter anderem für Supermodel Gisele Bündchen tätig, die ihre Haare am liebsten so trug, als wären sie direkt von der brasilianischen Sonne gebleicht worden. Ihr einzigartiges Ombré-Hairstyling und das vieler anderer Models fielen der damaligen US-Beauty-Chefin der „Vogue“ ins Auge. Ihre begeisterte Berichterstattung im Magazin war der Startschuss für Harry Joshs Karriere und katapultierte den Ombré-Trend in die breite Öffentlichkeit, wo er seitdem Models, Celebrities und unzählige Haarliebhaberinnen gleichermaßen begeistert.

Das Besondere am Ombré-Look ist, dass der dunklere Ansatz nicht nur toleriert, sondern sogar gewünscht ist. Das macht ihn zu einer idealen Lösung für alle, die ihre Blondierung herauswachsen lassen oder einfach einen pflegeleichten, aber stilvollen Look wünschen, der nicht ständig nachgefärbt werden muss.

Der feine Unterschied: Ombré vs. Dip-Dye

Obwohl Ombré und Dip-Dye auf den ersten Blick ähnlich erscheinen mögen, unterscheiden sie sich grundlegend in der Art des Farbübergangs. Während Ombré für einen weichen, fließenden Übergang steht, zeichnet sich Dip-Dye durch eine scharfe, oft sehr deutliche Farbkante aus. Beim Dip-Dye wirkt es, als wären die Haarspitzen buchstäblich in eine andere Farbe „eingetaucht“ worden, daher der Name. Der Kontrast ist hier bewusst stark und nicht darauf ausgelegt, natürlich zu wirken.

Der Übergang bei Ombré-Strähnen gelingt durch helle, sehr feine Strähnen, die nach oben in Richtung des dunkleren Haars gezogen werden, um eine nahtlose Vermischung zu erzielen. Dies erfordert oft Präzision und ein gutes Auge für Farbübergänge, weshalb ein Friseurbesuch für ein professionelles Ombré-Ergebnis oft empfehlenswert ist. Für den mutigen DIY-Versuch zu Hause muss man besonders auf diese Übergänge achten.

Ombré vs. Dip-Dye: Ein direkter Vergleich
MerkmalOmbré HairDip-Dye Hair
FarbübergangFließend, sanft, natürlich wirkendScharf, abrupt, klar definierte Kante
LookNatürlicher, sonnengeküsster EffektAuffälliger, künstlicher Zwei-Ton-Look
HaarpartienUnterer Teil aufgehellt, Ansatz bleibt natürlich oder wird dunkler gefärbtSpitzen werden in Kontrastfarbe gefärbt, oft knallige Töne
PflegeaufwandGering, da Ansatz nicht regelmäßig nachgefärbt werden mussKann je nach Farbe und gewünschter Intensität variieren

Warum Ombré so beliebt ist

Die Popularität von Ombré-Haaren liegt nicht nur in ihrer ästhetischen Anziehungskraft, sondern auch in ihrer bemerkenswerten Praktikabilität. Einer der größten Vorteile ist die geringe Notwendigkeit, den Ansatz regelmäßig nachzufärben. Da der dunkle Ansatz ein integraler Bestandteil des Looks ist, entfällt der ständige Gang zum Friseur oder das mühsame Kaschieren des nachwachsenden Ansatzes mit Hüten oder Mützen. Dies spart Zeit, Geld und schont die Haare, da sie weniger chemischen Behandlungen ausgesetzt sind.

Darüber hinaus bietet Ombré eine unglaubliche Vielfalt an Farbvariationen. Ob sanfte Karamelltöne, die in weiches Honigblond übergehen, ein dunkelblondes Latte Macchiato-Braun, das zu schokoladigem Brünett changiert, oder Weizenblond, das in helles Beachblond mündet – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Diese Flexibilität erlaubt es jedem, den perfekten Farbverlauf zu finden, der zum individuellen Hautton und Stil passt. Da das Haar in der Regel nicht durchgängig gefärbt wird, ist es weniger strapaziert, was zur Gesundheit und zum Glanz der Haare beiträgt. Es ist diese Kombination aus Trendbewusstsein, Natürlichkeit und geringem Pflegeaufwand, die Ombré zu einem Favoriten für viele macht.

Was ist der Unterschied zwischen dunkelbraunen und hellbraunen Haaren?
Üblicherweise werden dem dunkelbraunen Haar Karamelltöne zugesetzt, während hellbraunes Haar durch blonde Strähnchen aufgehellt wird und den sonnengeküssten Look erhält. Das, in Kombination mit dem trendigen und stylischen Bob, kreiert einen Look, der nach Sommer schreit und alle Herzen höher schlagen lässt.

Coole Looks für Ombré Haar

Ombré-Haare sind unglaublich vielseitig und können in den verschiedensten Frisuren spektakulär zur Geltung kommen. Während mittellanges bis langes Haar den Farbverlauf am besten zur Schau stellt, gibt es auch für kürzere Haarlängen und raffinierte Stylings viele Optionen:

  • Langes, offenes Haar: Hier kommt der Farbverlauf am deutlichsten zur Geltung. Leichte Wellen oder Beach Waves betonen den sonnengeküssten Effekt und verleihen dem Look eine entspannte, aber glamouröse Ausstrahlung.
  • Half-up-Hairstyling: Bei diesem Styling wird ein Teil des Haares hochgesteckt, während der andere Teil locker und offen fällt. Dies schafft einen interessanten Kontrast und hebt sowohl den dunkleren Ansatz als auch die helleren Spitzen hervor.
  • Hochsteckfrisuren und Chignons: Auch bei eleganten Hochsteckfrisuren oder einem duftig gesteckten Chignon kann Ombré eine besondere Note verleihen. Wenn einige Strähnen wie zufällig herausfallen, unterstreichen sie den natürlichen und lässigen Charakter des Looks.
  • Der Long Bob: Selbst ein klassischer Long Bob kann durch helle Strähnen im Ombré-Look eine moderne und weichere Note erhalten. Der Farbverlauf nimmt dem strengen Schnitt die Härte und verleiht ihm ein zartes Two-Tone-Farbenspiel. Es ist ein Beweis dafür, dass Ombré nicht nur für sehr langes Haar geeignet ist, sondern auch kürzeren Frisuren eine besondere Dynamik verleihen kann.

Egal für welchen Look Sie sich entscheiden, Ombré Hair vermittelt immer ein Gefühl von lässigem Beach Wave Flair, das sich wunderbar mit tollem Haarstyling kombinieren lässt.

Die richtige Pflege für Ombré Haare

Auch wenn Ombré-Haare als pflegeleicht gelten, ist eine gezielte Pflege unerlässlich, um die Schönheit des Farbverlaufs zu erhalten und die Gesundheit der Haare, insbesondere der aufgehellten Spitzen, zu gewährleisten. Die Spitzen sind oft der am stärksten beanspruchte Teil des Haares, da sie dem Färbeprozess ausgesetzt sind und älter sind als der Ansatz. Daher benötigen sie besondere Aufmerksamkeit:

  • Intensive Feuchtigkeitspflege: Verwöhnen Sie Ihre Spitzen regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, mit einer reichhaltigen Haarmaske oder einem tiefenwirksamen Conditioner. Produkte mit Ölen wie Arganöl, Kokosöl oder Sheabutter spenden Feuchtigkeit und helfen, die Spitzen weich, geschmeidig und glänzend zu halten.
  • Spitzenfluid oder Haaröl: Ein paar Tropfen Haaröl oder ein spezielles Spitzenfluid, täglich in die trockenen oder feuchten Spitzen eingearbeitet, versiegeln die Haarstruktur, beugen Spliss vor und verleihen zusätzlichen Glanz.
  • Silbershampoo gegen Grünstich: Blondierte Haarspitzen können manchmal einen unerwünschten Grünstich entwickeln, besonders wenn sie mit Chlorwasser oder bestimmten Mineralien in Kontakt kommen. Ein Silbershampoo, ein- bis zweimal pro Woche angewendet, neutralisiert Gelb- und Grünstiche und lässt das Blond strahlender erscheinen.
  • Vorsicht bei Hitze: Hitzestyling mit Föhn, Glätteisen oder Lockenstab kann die aufgehellten Spitzen zusätzlich strapazieren. Verwenden Sie immer einen Hitzeschutzspray und reduzieren Sie die Häufigkeit des Hitzestylings. Lassen Sie das Haar so oft wie möglich an der Luft trocknen.
  • Regelmäßiges Spitzenschneiden: Auch wenn Sie den Ombré-Look lieben, ist ein regelmäßiger Spitzenschnitt (alle 8-12 Wochen) unerlässlich, um Spliss zu entfernen und das Haar gesund nachwachsen zu lassen. Dies beeinträchtigt den Farbverlauf kaum, da nur die allerletzten Millimeter entfernt werden.
  • Schonendes Waschen: Vermeiden Sie übermäßiges Waschen, da dies die natürlichen Öle der Kopfhaut entfernen und das Haar austrocknen kann. Trockenshampoo kann helfen, die Haarwäsche hinauszuzögern. Verwenden Sie beim Waschen lauwarmes Wasser und spülen Sie mit kaltem Wasser nach, um die Schuppenschicht zu schließen und Glanz zu fördern.

Indem Sie diese Pflegetipps beherzigen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Ombré-Haare nicht nur trendy aussehen, sondern auch langfristig gesund und vital bleiben.

Ombré Haare selber färben: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Das Färben von Ombré-Haaren zu Hause ist eine beliebte Option, um Kosten zu sparen und den Look selbst zu gestalten. Mit etwas Erfahrung im Haarefärben und der richtigen Anleitung steht Ihrem persönlichen Ombré-Ergebnis nichts im Wege. Bevor Sie beginnen, ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt zu wählen: Die Haare sollten nicht frisch gewaschen sein, idealerweise zwei Tage nach der letzten Haarwäsche. Dies schützt die Kopfhaut und sorgt für eine bessere Farbanhaftung. Bei Blondierungen ist es ratsam, ein Silbershampoo bereitzuhalten, um einem unerwünschten Grünstich vorzubeugen.

Vorbereitung und benötigte Materialien

Unabhängig von Ihrer Ausgangshaarfarbe benötigen Sie folgende Utensilien, um Ihr Ombré Hair selbst zu färben:

  • Haarfarbe(n) in den gewünschten Nuancen (eine oder zwei, je nach Anleitung)
  • Färbepinsel oder Applikatorflasche
  • Handschuhe (oft in der Farbpackung enthalten)
  • Ein altes Handtuch zum Abdecken der Schultern
  • Haarspangen oder Haarklemmen zum Abteilen der Haare
  • Alufolie zum Einwickeln der gefärbten Strähnen
  • Ein Kamm
  • Eine Uhr oder Timer zum Einhalten der Einwirkzeit
  • Pflegespülung oder Conditioner (oft in der Farbpackung enthalten)

Anleitung für braune oder dunkelbraune Haare

Für ein perfektes und gleichmäßiges Ombré-Ergebnis bei braunem oder dunkelbraunem Haar empfiehlt es sich, zwei Aufheller-Nuancen zu verwenden: eine hellere für die Spitzen und eine Übergangsfarbe, um den Kontrast sanfter zu gestalten. Planen Sie hierfür etwas mehr Zeit ein.

  1. Haare abteilen: Teilen Sie Ihre Haare in einzelne Partien ein. Stecken Sie die Deckhaare oberhalb der Ohren hoch. Die unteren Haarpartien, die nicht hochgesteckt sind, teilen Sie mit einem Mittelscheitel in zwei Teile und legen Sie diese über Ihre Schultern. Bei kürzeren Haaren können Sie Haarklemmen verwenden.
  2. Erste Aufhellung der Spitzen: Mischen Sie die hellere der beiden Nuancen nach Packungsanleitung an. Beginnen Sie, diese Farbe auf die Spitzen der unteren Haarpartien aufzutragen. Je nach Haarlänge beginnen Sie am besten auf Kinnhöhe und arbeiten sich nach unten vor. Bei kürzeren Haaren können Sie auch etwas tiefer beginnen. Wickeln Sie die fertig gefärbten Spitzen fest in Alufolie ein, um sie zu schützen und die Einwirkzeit zu unterstützen.
  3. Deckhaare färben: Gehen Sie nun genauso mit dem hochgesteckten Deckhaar vor. Beginnen Sie auch hier auf derselben Höhe wie bei den unteren Haarpartien. Wickeln Sie auch diese Strähnen in Alufolie ein. Lassen Sie die Farbe so lange einwirken, wie auf der Verpackung angegeben.
  4. Erste Farbe ausspülen: Spülen Sie die erste Farbe gründlich aus dem Haar, bevor Sie mit der nächsten Nuance fortfahren.
  5. Übergangsfarbe auftragen: Mischen Sie die zweite Nuance (die Übergangsfarbe) an. Teilen Sie die Haare wieder wie zuvor ab. Tragen Sie die zweite Nuance auf den Bereich über der bereits aufgehellten Partie auf. Für einen fließenden Übergang streichen Sie die Farbe ein wenig in die erste, bereits gefärbte Partie ein. Beginnen Sie wieder mit den unteren Haarpartien und fahren Sie dann mit dem Deckhaar fort. Wickeln Sie auch diese Partien in Alufolie ein und lassen Sie die Haarfarbe wie angegeben einwirken.
  6. Abschluss und Pflege: Spülen Sie die Haarfarbe gründlich aus. Waschen Sie Ihre Haare bei Bedarf mit einem milden Shampoo und verwenden Sie unbedingt den beiliegenden Conditioner, um die Haare zu pflegen und zu versiegeln. Eine intensive Haarkur ist einmal wöchentlich Pflicht, um die blondierten Haarspitzen vor dem Austrocknen und Brechen zu schützen.

Anleitung für Ombré Blond (Reverse Ombré)

Beim Reverse Ombré ist Blond die Grundfarbe, die mit einer dunkleren Haarfarbe in den Spitzen kombiniert wird. Wer mutig ist, kann statt einer dunklen Nuance auch Pastellfarben wie Rosa, Grün oder Blau verwenden, was ebenfalls sehr im Trend liegt. Diese Methode unterscheidet sich etwas von der für braunes Haar, da hier meist nur eine neue Farbnuance verwendet wird.

  1. Haare abteilen: Teilen Sie die Haare wieder wie oben beschrieben in Partien ein.
  2. Farbe auf die Spitzen auftragen: Mischen Sie die gewählte Haarfarbe nach Anleitung auf der Verpackung an. Beginnen Sie, diese auf die Spitzen aufzutragen. Je nach Haarlänge beginnen Sie hierbei auf Höhe der Ohren und arbeiten sich nach unten vor.
  3. Übergang gestalten: Anstatt einer zweiten Nuance verwenden Sie einen Kamm, um den Übergang zu gestalten. Ziehen Sie die Farbe, die Sie auf die Spitzen aufgetragen haben, mit Hilfe des Kammes unregelmäßig nach oben. Ziel ist es, einen Mix aus natürlichen und gefärbten Haaren zu schaffen, der einen perfekten, weichen Übergang bildet.
  4. Einwirken lassen und spülen: Wickeln Sie die gefärbten Haare wieder in Alufolie ein. Wiederholen Sie Schritt 2 und 3 auch mit den Deckhaaren. Lassen Sie die Haarfarbe gemäß den Anweisungen auf der Verpackung wirken. Spülen Sie die Farbe anschließend gründlich aus, waschen Sie Ihre Haare bei Bedarf und verwenden Sie abschließend eine pflegende Spülung oder einen Conditioner.

Den Ansatz dunkel färben (Nachfärben)

Auch wenn der Ombré-Look einen sichtbaren Ansatz erlaubt, kann es sein, dass Sie diesen nach einiger Zeit dunkler färben möchten, um den Kontrast zu verstärken oder einfach Ihre Naturhaarfarbe aufzufrischen. Dies ist auch beim selber Färben des Ansatzes möglich.

  1. Farbe anmischen: Mischen Sie die Haarfarbe für den Ansatz nach der Anleitung auf der Verpackung an.
  2. Ansatz auftragen: Ziehen Sie einen Mittelscheitel. Beginnen Sie am Haaransatz der rechten Seite. Geben Sie die Farbe mit der Applikatorflasche oder dem Pinsel direkt auf den Ansatz und streichen Sie sie nach unten, bis etwa auf Höhe der Ohren. Massieren Sie die Farbe gut mit den Fingern ein, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten.
  3. Restlicher Ansatz: Wiederholen Sie den Vorgang für die linke Seite und den Hinterkopf. Achten Sie darauf, dass der gesamte Ansatz gut bedeckt ist.
  4. Übergang schaffen: Sobald die Farbe auf dem gesamten Ansatz verteilt ist, ziehen Sie sie mit den Fingern oder einem Kamm noch etwas weiter nach unten, bis ungefähr auf Kinnhöhe. Dies hilft, einen weicheren Übergang zur bereits helleren Partie zu schaffen und vermeidet eine harte Kante.
  5. Einwirken lassen und pflegen: Lassen Sie die Farbe gemäß der angegebenen Einwirkzeit wirken. Spülen Sie die Haare anschließend gründlich aus, waschen Sie sie bei Bedarf und verwenden Sie eine reichhaltige Pflegespülung oder Haarkur, um das Haar zu nähren und zu schützen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Ombré Hair

Hier finden Sie Antworten auf einige der am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema Ombré Hair, um Ihnen bei der Entscheidung und Pflege zu helfen.

Wie lange sollte man ombre einwirken lassen?
Mit einigen Beispielbildern kannst du besser entscheiden, wo die Farbe ansetzen soll und wie dunkel oder hell der Farbton ausfallen soll. Lass dein Ombre etwa 25 – 45 Minuten lang einwirken und „marinieren“. Je länger die Einwirkzeit, desto intensiver das Farbergebnis. Verwende keine Haushaltsbleiche.

Wie oft sollte ich meine Ombré-Haare pflegen?

Obwohl Ombré sehr pflegeleicht ist, was den Ansatz betrifft, sollten Sie den helleren Spitzen besondere Aufmerksamkeit schenken. Wir empfehlen, mindestens einmal wöchentlich eine reichhaltige Haarmaske zu verwenden, um die Spitzen mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen und sie geschmeidig zu halten. Ein tägliches Spitzenfluid kann zusätzlich vor Spliss schützen.

Kann ich Ombré auch bei kurzen Haaren tragen?

Ja, Ombré kann auch bei kürzeren Haaren gut aussehen, wie zum Beispiel beim Long Bob. Hier verleiht der Farbverlauf der Frisur eine besondere Dynamik und nimmt ihr die Strenge. Am spektakulärsten und mit dem deutlichsten Farbverlauf wirkt Ombré jedoch bei mittellangem bis langem Haar.

Was tun gegen Grünstich bei blondierten Spitzen?

Ein Grünstich kann bei blondierten Haaren durch Chlorwasser oder bestimmte Mineralien im Wasser entstehen. Um dem vorzubeugen oder ihn zu neutralisieren, verwenden Sie ein spezielles Silbershampoo. Dieses enthält violette Pigmente, die den Grünstich ausgleichen und das Blond wieder klarer erscheinen lassen.

Muss ich meine Naturhaarfarbe überfärben, um Ombré zu bekommen?

Nein, das ist nicht zwingend notwendig. Viele Ombré-Looks nutzen die natürliche Haarfarbe am Ansatz als dunklere Basis und hellen lediglich die Längen und Spitzen auf. Wenn der Kontrast zu Ihrer Naturhaarfarbe jedoch nicht ausreicht oder Sie einen bestimmten Basiston wünschen, können Sie den Ansatz auch in einem dunkleren Ton färben.

Ist Ombré wirklich pflegeleicht?

Ja, im Vergleich zu einer Vollfärbung, die einen regelmäßigen Ansatz benötigt, ist Ombré sehr pflegeleicht. Da der dunkle Ansatz Teil des Looks ist, entfällt das häufige Nachfärben. Der Hauptpflegeaufwand liegt in der intensiven Pflege der aufgehellten Spitzen, um diese gesund und glänzend zu erhalten.

Kann ich bunte Farben für mein Ombré verwenden?

Absolut! Neben natürlichen Farbverläufen sind auch bunte Ombré-Variationen sehr im Trend. Wenn Sie sich trauen, können Sie Ihre blondierten Spitzen in Pastellrosa, -grün, -blau oder jeder anderen lebhaften Farbe färben, um einen einzigartigen und auffälligen Look zu kreieren. Hierbei ist jedoch oft eine Vorblondierung der Spitzen notwendig, um die gewünschte Farbintensität zu erzielen.

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