Wann wurde Meta Hiltebrand geboren?

Meta Hiltebrand: Orange Haare, Starkoch-Leben

06/02/2021

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Am Osterwochenende feiert eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Gastronomieszene ihren 40. Geburtstag: Meta Hiltebrand. Seit 25 Jahren prägt die Zürcher Starköchin mit ihrer unverwechselbaren Art und ihrem losen Mundwerk nicht nur die Schweizer Kulinarik, sondern hat sich auch im deutschen Fernsehen einen Namen gemacht. Doch Meta Hiltebrand ist mehr als nur eine Köchin; sie ist ein Phänomen, eine Kunstfigur und eine Frau, die gelernt hat, die Höhen und Tiefen des Lebens mit beeindruckender Offenheit zu meistern. Ihr ikonisches orangefarbenes Haar ist dabei längst zu ihrem persönlichen Markenzeichen geworden, das untrennbar mit ihrer Identität verbunden ist.

Was ist mit der Haarfarbe von Harry Potter passiert?
Ein Kunst-Image, das sie heute nicht mehr von ihrer wahren Identität trennen kann: «Das habe ich realisiert, als ich vor einigen Wochen meine Haarfarbe änderte.» Kurzzeitig trug die Star-Köchin grauweisse Haare, wechselte dann aber sofort wieder zurück zu ihrer Markenfarbe.
Inhaltsverzeichnis

Die leuchtende Identität – Metas orange Haare als Markenzeichen

Wer Meta Hiltebrand kennt, denkt unweigerlich an ihre leuchtend orangefarbenen Haare. Diese auffällige Haarfarbe ist nicht nur ein modisches Statement, sondern fester Bestandteil ihrer sorgfältig kreierten „Pop-Figur“. Vor 16 Jahren, in Zusammenarbeit mit ihrer Schwester Sarah, einer Werbedesignerin, entstand dieses künstlerische Image, das Meta Hiltebrand heute nicht mehr von ihrer wahren Identität trennen kann. Es ist ein Ausdruck ihrer Persönlichkeit, ihrer Kreativität und ihres Mutes, anders zu sein.

Die tiefe Verbundenheit mit ihrer Haarfarbe wurde Meta Hiltebrand besonders deutlich, als sie vor einigen Wochen einen Versuch wagte, ihr Aussehen zu verändern. Kurzzeitig trug die Starköchin grauweisse Haare, eine Veränderung, die für viele ihrer Fans überraschend gewesen sein dürfte. Doch das Experiment währte nicht lange. Meta Hiltebrand kehrte umgehend zu ihrer gewohnten und geliebten Markenfarbe zurück. Ihre Begründung ist ebenso einfach wie tiefgründig: „Ich fühlte mich einfach nicht wie ich selbst. Meine orangen Haare, das bin ich. Und die werde ich wohl auch noch als Oma tragen.“ Diese Aussage unterstreicht, wie sehr ihr Aussehen, insbesondere ihre Haarfarbe, mit ihrem Innersten verschmolzen ist und wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben. Das orange Haar ist nicht nur ein optischer Hingucker, sondern ein Spiegel ihrer einzigartigen Persönlichkeit und ihres unverwechselbaren Stils, der sie zu einer der bekanntesten und beliebtesten Figuren in der Medienlandschaft gemacht hat.

Vom Rigihof zur Starköchin – Eine beeindruckende Karriere

Meta Hiltebrands Karriereweg ist geprägt von einem unaufhaltsamen Aufstieg und bemerkenswerter Entschlossenheit. Geboren in Bülach ZH als Tochter einer Handwerkerfamilie, begann sie 1998 ihre Ausbildung in der Gastronomie. Ihre Kochlehre absolvierte sie in renommierten Zürcher Restaurants wie dem Rigihof und Bauhaus, wo sie von erfahrenen Lehrmeistern wie Fabio Codarini und Patrick Buser ausgebildet wurde. Diese prägenden Jahre legten den Grundstein für ihr späteres Können und ihre Leidenschaft für die Kulinarik.

Nach ihrer Lehre sammelte sie Erfahrungen in diversen Edel-Lokalen, darunter der VIP Club Haute und das Monte Primero Münsterhof in Zürich. Ihr Talent und ihre Führungskompetenzen blieben nicht unbemerkt. Bereits mit 23 Jahren erreichte sie einen Meilenstein, der sie schweizweit bekannt machte: Sie wurde Küchenchefin im Restaurant Monte-Primero in der Zürcher Altstadt – und damit zur jüngsten Küchenchefin der Schweiz. Dieser frühe Erfolg war ein deutliches Zeichen für ihr aussergewöhnliches Talent und ihren Ehrgeiz.

Der Schritt in die Selbstständigkeit folgte im Jahr 2011 mit der Eröffnung ihres ersten eigenen Restaurants, Meta's Kutscherhalle in Zürich, welches sie 2015 verkaufte. Nur zwei Jahre später, 2013, übernahm sie das renommierte Restaurant Le Chef. Meta Hiltebrand bewies immer wieder, dass sie nicht nur eine begnadete Köchin, sondern auch eine fähige Geschäftsfrau ist, die weiss, wie man sich in der anspruchsvollen Gastronomieszene behauptet. Ihr unermüdlicher Einsatz und ihre innovative Herangehensweise haben sie zu einer festen Grösse in der Schweizer und internationalen Gastronomie gemacht.

Die Eroberung des Bildschirms – Meta Hiltebrand im TV

Parallel zu ihrer beeindruckenden Restaurantkarriere eroberte Meta Hiltebrand auch die Bildschirme im deutschsprachigen Raum. Ihre unverwechselbare Art, ihr loses Mundwerk und ihre Fähigkeit, zu polarisieren, machten sie schnell zu einem Publikumsliebling. Bereits bis Ende 2010 war sie als Fernsehköchin in der Sendung kochen.tv von TeleZüri zu sehen.

Der Durchbruch zu nationaler und internationaler Bekanntheit gelang ihr jedoch mit ihren Auftritten in populären Kochshows. Sie wurde zum festen Bestandteil der ZDF-Kochshow „Die Küchenschlacht“, wo sie regelmässig als Jurorin auftritt. Ein besonderes Highlight ihrer Fernsehkarriere war ihr Auftritt in der VOX-Show „Kitchen Impossible“. Im Februar 2016 trat sie dort als Kochgegnerin von Star-Koch Tim Mälzer an und entschied das Duell überraschend für sich – ein Sieg, der ihre Fangemeinde weiter wachsen liess und ihre Kochkünste einem breiteren Publikum präsentierte. Obwohl sie im Februar 2017 ein weiteres Duell in derselben Show gegen Tim Raue verlor, blieb ihre Popularität ungebrochen.

Weitere TV-Formate, in denen Meta Hiltebrand ihr Können unter Beweis stellte, sind „Grill den Profi“, wo sie als Profi-Koch auftrat, und seit 2019 ist sie regelmässig in der Sendung „Essen & Trinken für jeden Tag“ auf RTLplus zu sehen. Auch im Schweizer Fernsehen ist sie als Jurorin in der TV-Sendung „Die Promi Griller“ präsent. Ihre Präsenz erstreckte sich sogar auf internationale Formate wie die deutsche Version von „MasterChef“ (Sky One), wo sie 2019 einen Gastauftritt hatte und 2020 zusammen mit Nelson Müller und Ralf Zacherl zur Jury des Spin-offs „MasterChef Celebrity“ gehörte. In den Jahren 2022 und 2023 gestaltete sie zudem zusammen mit Johann Lafer „Das grosse SWR3 Grillen“.

Ihre Popularität ist in Deutschland sogar noch ausgeprägter als in der Schweiz, wie sie selbst feststellt: „In Deutschland werde ich viel häufiger erkannt als in der Schweiz. Dort muss ich auch mehr Autogramme geben und für Selfies posieren. Deutsche lieben Menschen, die polarisieren.“ Dieser polarisierende Charakter, den sie in der Schweiz manchmal als aneckend empfindet, ist in Deutschland ein Schlüssel zu ihrer Beliebtheit. Ihre authentische und unverblümte Art, die sie auszeichnet, wurde kürzlich mit dem Gastrostern, einem deutschen Preis für Verdienste in der Branche, gewürdigt, den sie Mitte März in Hamburg erhielt.

Gesundheit, Balance und neue Freiheiten – Ein Blick hinter die Kulissen

Hinter der öffentlichen Persona der stets energiegeladenen und selbstbewussten Starköchin verbirgt sich eine Frau, die in ihrem Leben auch grosse Herausforderungen meistern musste. Mit dem Erreichen ihres 40. Lebensjahres rückt das Thema Gesundheit für Meta Hiltebrand immer stärker in den Vordergrund, eine Erkenntnis, die aus tiefgreifenden persönlichen Erfahrungen resultiert. „Was niemand weiss: Während meiner Karriere erlitt ich zwei grosse gesundheitliche Rückschläge. Einmal wäre ich fast gestorben, musste notoperiert werden, war drei Wochen im Spital“, offenbart sie. Diese lebensbedrohlichen Erlebnisse haben ihre Perspektive auf das Leben grundlegend verändert.

Was ist mit der Haarfarbe von Harry Potter passiert?
Ein Kunst-Image, das sie heute nicht mehr von ihrer wahren Identität trennen kann: «Das habe ich realisiert, als ich vor einigen Wochen meine Haarfarbe änderte.» Kurzzeitig trug die Star-Köchin grauweisse Haare, wechselte dann aber sofort wieder zurück zu ihrer Markenfarbe.

Früher versuchte sie, solche Rückschläge zu verbergen und alles so zu organisieren, dass niemand mitbekam, wie schlecht es ihr ging. Doch heute vertritt sie eine andere Philosophie: „Doch heute finde ich es wichtig, über Rückschläge zu reden. Man muss nicht immer nur lächeln und perfekt funktionieren.“ Diese Offenheit ist Teil ihrer neuen Lebensphilosophie, die den Wert der Gesundheit über alles andere stellt. „Unser höchstes Gut ist die Gesundheit, und dafür sollte man dankbar sein.“ Sie hat gelernt, nichts mehr aufzuschieben, das Leben im Hier und Jetzt zu geniessen und Prioritäten neu zu setzen: „Erledigt oder macht etwas lieber jetzt als morgen oder nächstes Jahr. Denn man weiss nie, wann das Leben vorbei ist.“

Ein weiterer Wendepunkt in ihrem Leben war die Schliessung ihres Restaurants Le Chef im Zürcher Kreis 4 vor mehr als einem Jahr, bedingt durch die Corona-Pandemie. Was zunächst als Rückschlag erscheinen mag, entpuppte sich für Meta Hiltebrand als eine Quelle neu gewonnener Freiheit. „Heute kann ich an Geburtstagspartys von Freunden oder an Brunch Dates teilnehmen und stehe nicht mehr jeden Abend in der Küche. Endlich habe ich Zeit für mein Mami und meine Schwester“, freut sich die Köchin. Diese neue „Life-Balance“ – ein Begriff, den sie bewusst dem populäreren „Work-Life-Balance“ vorzieht, da Arbeit nicht am Anfang dieses Konzepts stehen sollte – hat ihr ermöglicht, ein erfüllteres Privatleben zu führen. Seit zwei Jahren betreibt sie nun ihr eigenes Kochstudio im Zürcher Viadukt, was ihr mehr Flexibilität und kreativen Freiraum bietet.

Meta Hiltebrand: Früher vs. Heute

AspektFrüher (Fokus)Heute (Fokus)
GastronomieEigene Restaurants (Le Chef, Kutscherhalle), Küchenchefin, 7 Tage die WocheKochstudio, TV-Auftritte, freischaffend, flexiblere Projekte
ArbeitsweiseJeden Abend in der Küche, auf der Überholspur, PerfektionismusFlexibler, mehr Zeit für Persönliches, bewusster Umgang mit Energie
PrioritätKarriere, Erfolg, öffentliches Image, LautstärkeGesundheit, persönliche Life-Balance, Beziehungen, Authentizität
Öffentliche HaltungStärke zeigen, Rückschläge verbergenOffenheit über gesundheitliche Rückschläge, Realismus
FreizeitKaum vorhanden, Fokus auf berufliche VerpflichtungenBewusste Gestaltung, Zeit für Familie und Freunde, Hobbys

Privatleben und Zukunftspläne – Die Frau hinter der Kochjacke

Die neu gewonnene Freiheit und die bewusste Life-Balance wirken sich auch positiv auf Meta Hiltebrands Privatleben aus, insbesondere auf ihre Beziehung zu Partner Tom Guldimann (41). „Tom ist mein Traummann. Mit ihm kann ich mir alles vorstellen. Auch eigene Kinder“, schwärmt die Gastronomin. Die Familienplanung sehen die beiden gelassen und ohne Druck: „Wenn es passiert, passiert es. Die Beziehung zu Tom ist mir wichtiger als jeder Kinderwunsch.“ Diese Einstellung zeigt eine reife und geerdete Perspektive auf das Leben und die Liebe, die sich von den oft hohen Erwartungen an Karrierefrauen abhebt.

Ihren runden Geburtstag feiert Meta Hiltebrand dieses Jahr im kleinen Kreis, eine weitere Veränderung zu früheren Zeiten, in denen sie oft grosse Partys veranstaltete. Auch sie werde ruhiger, sagt sie. „Tom und ich gehen mit einem befreundeten Pärchen essen.“ Grosse Geschenke wünscht sich die Starköchin keine. Ihr einziger Wunsch für ihren Geburtstag ist es, in ihrem Lieblingsclub Hive tanzen zu gehen. „Denn auch mit 40 lasse ich es mir nicht nehmen, zu Technomusik abzutanzen!“, bekräftigt sie mit einem Lachen. Dies zeigt, dass Meta Hiltebrand trotz ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung ihre jugendliche Energie und ihre Lebensfreude bewahrt hat.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Meta Hiltebrand

Wann wurde Meta Hiltebrand geboren?

Meta Hiltebrand feiert am Osterwochenende ihren 40. Geburtstag. Sie wurde in Bülach ZH als jüngstes Kind einer Handwerkerfamilie geboren. Basierend auf ihrem Alter und den Informationen, dass sie seit 25 Jahren in der Gastronomie tätig ist, kann man davon ausgehen, dass sie um das Jahr 1984 geboren wurde.

Warum sind Meta Hiltebrands Haare orange?

Die orange Haarfarbe ist Meta Hiltebrands bewusst gewähltes Markenzeichen und Teil einer „Pop-Figur“, die sie vor 16 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Sarah, einer Werbedesignerin, kreierte. Sie betrachtet die Farbe als untrennbaren Bestandteil ihrer Identität und fühlt sich nur mit ihr wirklich wie sie selbst.

Hat Meta Hiltebrand eigene Restaurants?

Ja, Meta Hiltebrand hatte in der Vergangenheit eigene Restaurants. Sie eröffnete 2011 Meta's Kutscherhalle in Zürich, welches sie 2015 verkaufte. 2013 übernahm sie das Restaurant Le Chef in Zürich, das sie nach der Corona-Pandemie vor etwas über einem Jahr geschlossen hat. Heute betreibt sie ein Kochstudio im Zürcher Viadukt und konzentriert sich auf TV-Auftritte und freischaffende Projekte.

Hat Meta Hiltebrand gegen Tim Mälzer gewonnen?

Ja, Meta Hiltebrand trat im Februar 2016 in der VOX-Show „Kitchen Impossible“ als Kochgegnerin von Tim Mälzer an und gewann das Duell. Ein Jahr später, im Februar 2017, verlor sie jedoch ein weiteres Duell in derselben Show gegen Tim Raue.

Was ist Metas Philosophie zur Gesundheit?

Nach zwei grossen gesundheitlichen Rückschlägen während ihrer Karriere betont Meta Hiltebrand die immense Wichtigkeit der Gesundheit. Ihre Philosophie ist, dass man nicht immer lächeln und perfekt funktionieren muss, sondern offen über Schwierigkeiten sprechen sollte. Sie rät dazu, Dinge jetzt zu erledigen und das Leben im Moment zu geniessen, da die Gesundheit das höchste Gut ist und das Leben unvorhersehbar sein kann.

Hat Meta Hiltebrand Kinder?

Meta Hiltebrand hat keine eigenen Kinder, aber sie kann sich vorstellen, mit ihrem Partner Tom Guldimann Kinder zu haben. Sie sehen die Familienplanung jedoch gelassen und ohne Druck, da ihnen die Beziehung zueinander wichtiger ist als ein Kinderwunsch.

Meta Hiltebrand verkörpert eine beeindruckende Mischung aus professioneller Exzellenz, kreativer Selbstinszenierung und tiefgreifender persönlicher Entwicklung. Ihre orangefarbenen Haare sind dabei nur ein sichtbarer Ausdruck einer Persönlichkeit, die sich nicht scheut, Normen zu hinterfragen und ihren eigenen Weg zu gehen. Ob in der Küche, vor der Kamera oder im privaten Leben – Meta Hiltebrand bleibt stets authentisch und inspirierend. Ihre Geschichte ist ein Zeugnis dafür, dass Erfolg nicht nur in Titeln und Auszeichnungen zu messen ist, sondern auch in der Fähigkeit, sich selbst treu zu bleiben, aus Rückschlägen zu lernen und das Leben in vollen Zügen zu geniessen.

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