Wie bekommt man fettiges Haar wieder sauber?

Fettiges Haar: Ursachen, Tipps und Lösungen

03/06/2019

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Fettiges Haar ist für viele Menschen eine alltägliche Herausforderung. Es lässt selbst frisch gewaschenes Haar schnell strähnig und ungepflegt wirken, was das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen kann. Doch was steckt wirklich hinter dem Problem eines schnell nachfettenden Haaransatzes? Und noch wichtiger: Wie bekommt man fettiges Haar wieder in den Griff? In diesem umfassenden Artikel tauchen wir tief in die Welt der Kopfhautgesundheit ein, beleuchten die vielfältigen Ursachen und präsentieren Ihnen eine Fülle an erprobten Strategien – von der richtigen Pflege über natürliche Hausmittel bis hin zu cleveren Styling-Tricks, die Ihnen helfen, sich wieder wohl in Ihrer Haut und mit Ihren Haaren zu fühlen.

Welche Frisuren eignen sich für fettige Haare?
Ungeeignet sind Produkte, die Fett enthalten – wie Wachs, Gelwachs oder Styling-Cremes auf Ölbasis. Bei Pony-Frisuren fällt fettiges Haar meist besonders auf. Besser sind Stylings mit Mittel- oder Seitenscheitel. Ein klassischer Pferdeschwanz, coole Boxer-Braids oder ein eleganter Dutt sind ideale Frisuren für fettige Haare.
Inhaltsverzeichnis

Was steckt hinter fettigem Haar? – Die Ursachen im Detail

Bevor wir uns den Lösungen widmen, ist es entscheidend zu verstehen, warum Haare überhaupt fettig werden. Das Phänomen des fettigen Haares entsteht, wenn die Talgdrüsen in den Haarwurzeln übermäßig viel Sebum, also Hautfett, produzieren. Dieses natürliche Öl ist prinzipiell gesund und wichtig, denn es schützt die Kopfhaut vor dem Austrocknen, stärkt den Säureschutzmantel und hält die Haare geschmeidig. Wird jedoch zu viel davon produziert, kann das Haar schnell ölig und schwer erscheinen. Die Gründe dafür sind vielfältig und oft eine Kombination mehrerer Faktoren.

Hormonelle Achterbahn

Einer der häufigsten und einflussreichsten Faktoren für eine erhöhte Talgproduktion sind Hormone. Sowohl männliche Androgene als auch weibliche Hormone nehmen Einfluss auf die Aktivität der Talgdrüsen. Männliche Sexualhormone regen die Produktion an, während weibliche Hormone wie Östrogen eher das Gegenteil bewirken. Hormonelle Schwankungen, wie sie in der Pubertät, während der Schwangerschaft, im weiblichen Zyklus oder beim Absetzen der Pille auftreten, können daher zu einem schneller fettenden Haar führen. Viele Frauen berichten, dass ihre Haare nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel plötzlich schneller nachfetten.

Welche Kräuterextrakte helfen gegen fettige Haare?
Gegen fettige Haare stellen Kräuterextrakte wie Rosmarin, Kamille, Schachtelhalm oder Schafgarbe eine schnelle Hilfe dar. Diese reduzieren die Fettbildung und wirken beruhigend auf die Kopfhaut. Wenn Sie Kuren und Spülungen benutzen, geben Sie diese nur in die Spitzen und nicht direkt auf den Haaransatz.

Ernährung auf dem Prüfstand

Was wir essen, spiegelt sich oft in unserer Haut- und Haargesundheit wider. Eine ungesunde Ernährung mit einem hohen Anteil an Zucker, ungesunden Fetten und raffinierten Kohlenhydraten kann die Talgproduktion anregen. Studien, wenn auch oft noch in frühen Stadien wie an Mäusen, deuten auf einen Zusammenhang hin. Wer stattdessen auf komplexe Kohlenhydrate, viel frisches Gemüse und Obst setzt, versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen. Auch wenn ein Vitaminmangel, insbesondere Vitamin D, eher mit Haarausfall als mit fettigem Haar in Verbindung gebracht wird, ist eine ausgewogene Ernährung essenziell für ein gesundes Haarwachstum und die Regulierung der Talgdrüsenfunktion.

Stress als heimlicher Übeltäter

In unserer schnelllebigen Zeit ist Stress ein allgegenwärtiger Faktor, der sich auf vielfältige Weise auf unsere Gesundheit auswirkt. Studien zeigen, dass Stress auch die Hautgesundheit und damit die Talgproduktion beeinflusst. Unter Stress schüttet der Körper vermehrt Cortisol aus, ein Hormon, das die Sebozyten – jene Zellen, die Talg produzieren – aktiviert. Die Folge: Die Kopfhaut wird öliger, und die Haare fetten schneller nach.

Was verursacht schnell fettige Haare?
Schnell fettige Haare entstehen oft durch eine überaktive Talgproduktion der Kopfhaut. Hormonelle Schwankungen, Stress, eine unausgewogene Ernährung oder das häufige Waschen der Haare können diese Talgproduktion begünstigen.

Falsche Pflege und Hygiene

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Alltag, die einen großen Unterschied machen. Eine unangepasste Haarpflege-Routine kann fettiges Haar begünstigen. Dazu gehören:

  • Zu häufiges Waschen: Paradoxerweise kann tägliches Waschen die Talgproduktion anregen, da die Kopfhaut versucht, den „Verlust“ des natürlichen Öls auszugleichen. Die Talgdrüsen gewöhnen sich an den Wasch-Rhythmus und produzieren schneller nach.
  • Falsche Produkte: Shampoos mit aggressiven Inhaltsstoffen oder Silikonen können die Kopfhaut irritieren, Poren verstopfen und einen Film um das Haar legen, der es beschwert und fettig aussehen lässt.
  • Heißes Wasser: Zu heißes Wasser beim Waschen regt die Durchblutung und damit die Talgproduktion an. Es kann zudem Kopfhaut und Haar schädigen.
  • Unsaubere Haarbürsten: In Haarbürsten sammeln sich Talg, Schmutz und Produktrückstände. Werden frisch gewaschene Haare damit gekämmt, verteilen sich diese Ablagerungen sofort wieder im Haar.
  • Vernachlässigte Kissenbezüge: Rückstände von Make-up, Cremes, Schweiß und Talg vom Vortag sammeln sich auf dem Kissenbezug und können bei Kontakt wieder auf die Haare übertragen werden.

Genetische Veranlagung und Medikamente

Manchmal ist es einfach Veranlagung. Wenn die Haare jeden Tag fettig werden, können die Gene eine Rolle spielen. Erblich bedingte Faktoren können dazu führen, dass die Talgdrüsen von Natur aus besonders aktiv sind und mehr Öl produzieren. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente, insbesondere Hormonpräparate, kann die Talgproduktion beeinflussen. Bei Unsicherheiten sollte hier immer ärztlicher Rat eingeholt werden.

Schweißproduktion und äußere Einflüsse

Die Schweißdrüsen spielen ebenfalls eine Rolle bei der Verteilung des Talgs. Eine erhöhte Schweißproduktion macht den Talg flüssiger, wodurch er sich leichter über die Kopfhaut und das Haar verteilt. Die Haare fühlen sich schneller fettig an. Auch äußere Einflüsse wie hohe Luftfeuchtigkeit oder Luftverschmutzung können die Fettproduktion beeinflussen.

Welche Kräuterextrakte helfen gegen fettige Haare?
Gegen fettige Haare stellen Kräuterextrakte wie Rosmarin, Kamille, Schachtelhalm oder Schafgarbe eine schnelle Hilfe dar. Diese reduzieren die Fettbildung und wirken beruhigend auf die Kopfhaut. Wenn Sie Kuren und Spülungen benutzen, geben Sie diese nur in die Spitzen und nicht direkt auf den Haaransatz.

Bye-bye, fettiger Ansatz! – Effektive Tipps und Tricks

Nachdem wir die Ursachen beleuchtet haben, kommen wir nun zu den praktischen Lösungen. Um fettiges Haar in den Griff zu bekommen, ist oft eine Kombination aus angepasster Pflege, Lebensstiländerungen und cleveren Styling-Strategien erforderlich.

Die richtige Waschroutine etablieren

Der erste Schritt zu weniger fettigem Haar beginnt bei der Haarwäsche:

  • Weniger ist mehr: Versuchen Sie, die Häufigkeit Ihrer Haarwäschen zu reduzieren. Statt täglich zu waschen, gewöhnen Sie Ihre Haare langsam daran, nur noch alle drei bis vier Tage gewaschen zu werden. Ziel ist es, den natürlichen Rhythmus der Talgdrüsen zu normalisieren. Anfangs mag das schwerfallen, aber Durchhalten lohnt sich!
  • Wassertemperatur beachten: Verwenden Sie lauwarmes Wasser zum Waschen und spülen Sie die Haare zum Schluss mit kühlem Wasser. Heißes Wasser regt die Talgproduktion an, während kaltes Wasser die Haarkutikula schließt und den Talg an der Kopfhaut bindet.
  • Produkte richtig auftragen: Shampoo gehört auf die Kopfhaut, um Talg, Schweiß und Schmutz zu reinigen. Conditioner, Haarkuren und Leave-in-Produkte sollten nur in die Längen und Spitzen gegeben werden, um den Ansatz nicht zu beschweren oder Poren zu verstopfen.

Produkte clever auswählen

Die Wahl der richtigen Haarpflegeprodukte ist entscheidend. Achten Sie auf Inhaltsstoffe, die regulierend wirken und die Kopfhaut nicht irritieren.

Geeignete Inhaltsstoffe/ProdukteZu vermeidende Inhaltsstoffe/Produkte
Natürliche Extrakte (Rosmarin, Zitrone, Brennnessel)Bestimmte Silikone (können Build-up verursachen)
Tonerde, HeilerdeAggressive Sulfate (trocknen Kopfhaut aus)
pH-neutrale FormulierungenFettige Styling-Produkte (Wachs, Gelwachs, Öl-Cremes)
Feuchtigkeitsspendende, leichte TexturenProdukte mit hohem Alkoholgehalt (können austrocknen)
KopfhautpeelingsSchwere Conditioner am Ansatz
Trockenshampoo
Milde Shampoos
  • Shampoo für fettiges Haar: Wählen Sie ein Shampoo, das speziell auf die Bedürfnisse fettiger Kopfhaut abgestimmt ist. Inhaltsstoffe wie Rosmarin, Zitrone oder Tonerde eignen sich hervorragend, da sie reinigend und ausgleichend wirken können. Achten Sie auf silikonfreie und pH-neutrale Formulierungen, die die Kopfhaut erfrischen und die Poren nicht verstopfen.
  • Kopfhautpeeling: Genauso wie die Gesichtshaut braucht auch die Kopfhaut regelmäßig ein Peeling. Einmal wöchentlich angewendet, befreit es die Poren von abgestorbenen Hautzellen und Talgablagerungen, sodass die Talgproduktion sich regulieren kann. Ein sanftes DIY-Peeling lässt sich auch aus Zucker und Olivenöl herstellen.
  • Haarwasser: Haarwasser pflegt die Kopfhaut und regt die Durchblutung an, oft mit pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Birkensaft. Es kann dazu beitragen, das Nachfetten der Haare zu reduzieren.
  • Trockenshampoo: Dies ist Ihr SOS-Retter! Trockenshampoo absorbiert überschüssiges Öl am Ansatz, mattiert das Haar und verleiht Volumen. Es kann auch auf frisch gewaschenem, trockenem Haar angewendet werden, um schnellem Nachfetten vorzubeugen und die Haarwäsche um ein bis zwei Tage hinauszuzögern. Ein einfaches DIY-Trockenshampoo kann aus Maisstärke und Backpulver hergestellt werden.
  • Wildschweinborstenbürste: Eine solche Bürste reinigt das Haar gründlich von Schmutz und Talg. Sie entfernt Talg von der Kopfhaut und verteilt ihn gleichzeitig in den trockenen Längen und Spitzen, wo er als natürliches Pflegeöl wirkt und für Geschmeidigkeit und Glanz sorgt. Denken Sie daran, Ihre Bürste regelmäßig zu reinigen!
  • Kräuter und Tees: Natürliche Kräuterextrakte wie Rosmarin, Brennnessel und Pfefferminze haben entzündungshemmende Eigenschaften und können die Talgproduktion auf natürliche Weise regulieren. Ein starker Rosmarintee, als letzte Spülung nach dem Waschen verwendet, kann die Kopfhaut beruhigen und überschüssiges Öl reduzieren.
  • Ätherische Öle: Teebaumöl, Lavendelöl und Zedernholzöl sind bekannt für ihre talgregulierenden und antibakteriellen Eigenschaften. Mischen Sie ein paar Tropfen in Ihr Shampoo oder massieren Sie sie verdünnt in die Kopfhaut ein.

Bewährte Hausmittel für Soforthilfe

Manchmal sind die besten Lösungen direkt in der Küche zu finden:

  • Saure Rinse mit Apfelessig: Mischen Sie drei Esslöffel Apfelessig mit einem Liter kaltem Wasser und geben Sie diese Mischung nach jeder Haarwäsche auf das gesamte Haar. Nicht ausspülen! Der Apfelessig neutralisiert den pH-Wert der Kopfhaut, schließt die Schuppenschicht der Haare und sorgt für Glanz und Geschmeidigkeit.
  • Kamillentee: Kamille hat eine beruhigende Wirkung auf die Talgdrüsen. Kochen Sie vier Beutel Kamillentee in einem Liter Wasser auf, lassen Sie ihn abkühlen und verwenden Sie den kalten Tee nach der Haarwäsche als Spülung. Auch hier gilt: Nicht auswaschen.
  • Heilerde-Maske: Heilerde wirkt wie ein Schwamm, der Talg und Schmutz hervorragend aufsaugt und bindet. Mischen Sie etwa 10 Esslöffel Heilerde mit 200 ml Wasser zu einer breiigen Konsistenz. Tragen Sie die Maske nach der Haarwäsche auf die Kopfhaut auf, lassen Sie sie ca. 20 Minuten einwirken und spülen Sie sie dann gründlich aus.

Lebensstil-Anpassungen für nachhaltigen Erfolg

  • Haare ausfetten lassen: Eine beliebte Methode ist das sogenannte "Ausfetten lassen". Dabei verzichtet man für ein bis zwei Wochen komplett auf das Haarewaschen, um die Talgproduktion der Kopfhaut zu normalisieren. Es erfordert Durchhaltevermögen, aber viele berichten von tollen Erfolgen, da die Haare sich an den neuen Rhythmus gewöhnen und weniger schnell nachfetten. Ideal für den Winter, wenn man Mützen tragen kann.
  • Die Rolle der Ernährung: Eine fettarme und ausgewogene Ernährung ist wichtig. Meiden Sie übermäßig süße und stark verarbeitete Lebensmittel, die die Talgproduktion anregen können. Trinken Sie ausreichend Wasser (mindestens 2 Liter pro Tag), um Giftstoffe abzutransportieren und die Talgproduktion zu regulieren.
  • Hände weg vom Haar: Vermeiden Sie es, sich ständig mit den Fingern durch die Haare zu fahren. Der natürliche Talg Ihrer Hände wird so immer wieder in die Haare transportiert, was den fettigen Eindruck verstärkt.
  • Regelmäßige Bürstenreinigung: Reinigen Sie Ihre Haarbürste mindestens einmal pro Woche, um angesammelten Talg, Schmutz und Produktrückstände zu entfernen.
  • Kissenbezug wechseln: Waschen Sie Ihren Kissenbezug wöchentlich, um Rückstände von Talg, Schweiß und Pflegeprodukten zu entfernen. Ein Kissenbezug aus Seide oder Satin kann zusätzlich helfen, da diese Materialien weniger Feuchtigkeit und Talg aufnehmen als Baumwolle.
  • Kopfbedeckungen reduzieren: Mützen, Hüte und Caps können die Kopfhaut zum Schwitzen bringen und die Poren am Atmen hindern, was die Talgproduktion fördern kann. Geben Sie Ihrer Kopfhaut regelmäßig Luft.
  • Richtig Föhnen: Wenn Sie Ihre Haare föhnen, richten Sie den Luftstrom nicht direkt auf den Haaransatz, sondern eher auf die Längen und Spitzen. Wählen Sie eine kühle bis mittlere Temperatur, um die Talgdrüsen nicht zu stimulieren.

Clevere Frisuren, die kaschieren und entlasten

Manchmal hilft auch das beste Mittel nicht sofort, oder man braucht eine schnelle Lösung für den Übergang. Dann sind clevere Frisuren gefragt:

  • Lockiges Haar: Locken sind Ihr Freund! Lockiges Haar liegt weniger dicht am Kopf an und fettet daher nicht so schnell nach wie glattes Haar. Stylen Sie öfter Locken, um Ihre Haare länger frisch aussehen zu lassen.
  • Hoher Dutt (Messy Bun): Der hohe, locker gebundene Dutt ist eine ideale SOS-Frisur. Er sieht lässig aus und kaschiert gleichzeitig einen fettigen Ansatz perfekt.
  • Sleek Bun: Dieser moderne, streng gebundene Dutt wird gerne tief am Hinterkopf getragen. Ihr fettiger Ansatz ist hier sogar ein Vorteil, denn das natürliche Haarfett hilft, die Haare glänzend und eng am Kopf zu fixieren, ganz ohne teures Gel oder Öl.
  • Französischer Zopf: Flechtfrisuren sind hervorragend, um einen fettigen Ansatz zu verstecken. Ein klassischer französischer Zopf, einzeln oder doppelt geflochten, ist eine elegante und praktische Lösung.
  • Space Buns: Die verspielten Space Buns aus den 90ern sind zurück! Mit einem Mittelscheitel und zwei hohen Dutts auf beiden Seiten verstecken Sie Ihren Ansatz auf coole Art.
  • Kopfbedeckung als Styling-Element: Wenn gar nichts mehr geht, greifen Sie zu einer modischen Mütze, Cap oder einem Hut. Sie sind nicht nur praktisch, sondern können auch ein stylisches Statement sein.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu fettigem Haar

1. Warum werden meine Haare so schnell fettig?
Schnell fettiges Haar entsteht oft durch eine überaktive Talgproduktion der Kopfhaut. Hormonelle Schwankungen, Stress, eine unausgewogene Ernährung, genetische Veranlagung, bestimmte Medikamente oder auch falsche Haarpflegegewohnheiten können diese Talgproduktion begünstigen.
2. Wie oft sollte ich meine Haare waschen, wenn sie schnell fettig werden?
Es ist ratsam, die Haare nicht täglich zu waschen, da dies die Kopfhaut austrocknen und zu einer verstärkten Talgproduktion führen kann. Versuchen Sie, Ihre Haarwäschen auf alle 2-3 Tage zu reduzieren, um das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut zu bewahren. Das sogenannte „Ausfetten lassen“ kann ebenfalls helfen, die Kopfhaut umzugewöhnen.
3. Kann meine Ernährung meine fettigen Haare beeinflussen?
Ja, Ihre Ernährung hat direkten Einfluss auf die Talgproduktion der Kopfhaut. Eine unausgewogene Ernährung mit zu viel Zucker und ungesunden Fetten kann die Produktion von Talg anregen. Eine ausgewogene Ernährung mit frischem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und gesunden Fetten wie Omega-3 kann helfen, das Haar zu stärken und die Talgproduktion zu regulieren.
4. Hilft Trockenshampoo gegen fettige Haare?
Ja, Trockenshampoo ist eine schnelle und effektive Lösung, um fettiges Haar zwischen den Wäschen aufzufrischen. Es absorbiert überschüssiges Öl und verleiht den Haaren Volumen und Frische, ohne dass eine Wäsche notwendig ist. Es kann auch vorbeugend auf frisch gewaschenem Haar angewendet werden.
5. Können Haarmasken helfen, das Fett zu reduzieren?
Einige Haarmasken, die speziell für fettiges Haar entwickelt wurden, können helfen, die Talgproduktion zu regulieren. Inhaltsstoffe wie Heilerde, Teebaumöl oder Zitronensaft wirken antibakteriell und talgregulierend. Achten Sie jedoch darauf, keine zu fettigen Masken zu verwenden, da diese das Problem verschärfen könnten, und tragen Sie sie primär auf die Kopfhaut auf.
6. Ist es besser, meine Haare zu kämmen oder zu bürsten, wenn sie schnell fettig werden?
Zu häufiges Kämmen oder Bürsten kann den Talg von der Kopfhaut in das Haar verteilen und es schneller fettig erscheinen lassen. Es ist besser, das Kämmen auf ein Minimum zu beschränken und stattdessen ein sanftes Entwirren mit den Fingern zu bevorzugen. Eine Wildschweinborstenbürste kann jedoch helfen, den Talg von der Kopfhaut zu entfernen und in den Längen zu verteilen.
7. Kann eine falsche Kopfhautpflege das Problem verschärfen?
Ja, die Wahl falscher Pflegeprodukte wie aggressive Shampoos oder Produkte mit bestimmten Silikonen kann das Problem verschärfen. Diese können die Kopfhaut austrocknen oder die Talgdrüsen irritieren, was zu einer verstärkten Talgproduktion führt. Verwenden Sie milde, sulfatfreie Shampoos, die für Ihren Haartyp geeignet sind.
8. Hilft es, die Haare mit kaltem Wasser zu spülen?
Ja, kaltes Wasser hilft, die Haarkutikula zu schließen und den Talg an der Kopfhaut zu binden. Dies verhindert, dass er in die Längen gelangt, und sorgt für mehr Glanz. Außerdem schützt kaltes Wasser davor, dass das Haar austrocknet, und lässt es insgesamt frischer aussehen.

Fazit

Fettiges Haar mag eine Last sein, aber es ist definitiv kein hoffnungsloser Fall. Wie Sie gesehen haben, gibt es zahlreiche Ansätze und Strategien, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Der Schlüssel liegt oft in der Kombination verschiedener Maßnahmen und vor allem in der Geduld, die eigene Kopfhaut umzugewöhnen. Beginnen Sie mit der Anpassung Ihrer Waschroutine, der Auswahl der richtigen Produkte und dem Einsatz bewährter Hausmittel. Ergänzen Sie dies durch bewusste Lebensstilentscheidungen und clevere Styling-Tricks, die Ihnen sofortige Erleichterung verschaffen. Denken Sie daran: Ihre Kopfhaut ist Teil Ihrer Haut und braucht ebenso viel Aufmerksamkeit und Pflege wie Ihr Gesicht. Mit den hier vorgestellten Tipps und ein wenig Konsequenz werden Sie bald den Unterschied bemerken und sich über ein frisches, luftiges Haargefühl freuen können. Wir drücken Ihnen die Daumen auf dem Weg zu Ihrem Haarglück!

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