25/09/2019
Die uralten und zurückgezogen lebenden Nachtelfen, auch bekannt als Kaldorei oder „Sternenkinder“, haben über die gesamte Geschichte des Kontinents Azeroth hinweg das Schicksal maßgeblich beeinflusst. Ihr Volk ist tief mit der Natur verbunden und hat sich nach einer verhängnisvollen Vergangenheit der arkanen Magie abgewandt, um ein friedliches, naturverbundenes Leben zu führen. Doch die Geschichte Azeroths ist voller Konflikte, die die Nachtelfen immer wieder dazu zwangen, ihre Isolation zu verlassen und für ihre Welt zu kämpfen. Dieser Artikel beleuchtet die umfassende Geschichte, die einzigartige Kultur und die bemerkenswerten Eigenschaften dieses stolzen und widerstandsfähigen Volkes.

Geschichte der Nachtelfen
Die Geschichte der Nachtelfen ist eine Saga von Aufstieg, Fall und unermüdlichem Überleben, geprägt von mächtiger Magie und tiefgreifenden Katastrophen.
Die Urzeit: Von Dunkeltrollen zu Sternenkindern
Vor etwa 15.000 Jahren erreichte ein Stamm von Dunkeltrollen, die ein friedliches Verhältnis zum Land suchten, die mächtigen Gewässer des Brunnen der Ewigkeit, dem Quell aller magischen Macht. Die Kraft des Brunnens wirkte auf diesen nachtaktiven Stamm ein, formte ihre Körper und verlieh ihnen Intelligenz und scheinbare Unsterblichkeit. Ihre Haut nahm verschiedene Violetttöne an, sie wurden größer und körperlich stärker. Dieses neue Volk nannte sich „Kaldorei“ und begann, die Mondgöttin Elune anzubeten. Sie freundeten sich mit vielen mächtigen Entitäten an, darunter der Halbgott Cenarius, der sie in den Wegen der Natur unterrichtete.
Aufstieg des Kaldorei-Imperiums
Mit der Zeit zogen einige Nachtelfen, die später als „Hochgeborene“ oder „Quel'Dorei“ bekannt wurden, die arkane Macht des Brunnens an. Sie studierten eifrig seine Magie und wurden zu fähigen Magiern, die wundersame Tempel und Städte errichteten. Unter der Herrschaft von Königin Azshara erreichte das Kaldorei-Imperium seinen Höhepunkt. Azshara und ihre loyalsten Hochgeborenen, die von Abscheu und Überlegenheit gegenüber niederen Kasten geprägt waren, widmeten sich der Erforschung des Brunnens, wurden jedoch zunehmend unvorsichtiger. Ihr Imperium breitete sich fast über ganz Kalimdor aus, besiegte sogar die mächtigen Trollreiche Amani und Gurubashi und zwang sie zu Friedensverträgen.
Der Krieg der Ahnen
Die sorglose Nutzung der arkanen Magie durch die Hochgeborenen lockte schließlich die Aufmerksamkeit von Sargeras, dem Anführer der Brennenden Legion, auf sich. Er gab sich als gütiger Gott aus und überzeugte Azshara und ihren Lordberater Xavius, ein Portal für ihn nach Azeroth zu öffnen. Dämonen strömten in die Welt und entfesselten den Krieg der Ahnen. Ein kleiner Widerstand um den Druidenschüler Malfurion Sturmgrimm, die Mondpriesterin Tyrande Whisperwind und Hauptmann Jarod Schattensang erkannte die wahre Bedrohung. Mit der Hilfe von Drachen, Cenarius und anderen Wildgöttern gelang es Malfurion, das Portal zu schließen und Sargeras' Invasion abzuwehren. Xavius wurde dabei von Sargeras in den ersten Satyr verwandelt.
Suramar und die Nachtgeborenen
Während des Krieges der Ahnen spielte die Stadt Suramar eine zentrale Rolle. Sie war ein Zentrum magischer Forschung und beherbergte die Akademie von Nar'thalas. Als Prinz Farondis die wahre Bedrohung durch die Dämonen erkannte und rebellierte, verfluchte Königin Azshara ihn und sein Volk. Eine geheime Gruppe Hochgeborener in Suramar unter Großmagistrix Elisande erkannte die Gefahr der Legion und versiegelte ein weiteres Dämonenportal mit den Säulen der Schöpfung. Um ihre Stadt zu schützen und eine eigene Energiequelle zu haben, schufen sie den Nachtbrunnen. Dieser Brunnen verwandelte die Bewohner Suramars im Laufe der Jahrtausende in eine neue Rasse von Nachtelfen: die Nachtgeborenen.
Die Große Teilung
Der Brunnen der Ewigkeit konnte die ständige Entnahme seiner Energie und die Versuche der Legion, ihn als Portal für Sargeras zu missbrauchen, nicht länger standhalten. In einer gewaltigen Katastrophe, bekannt als die Große Teilung, zerriss der Brunnen den Kontinent Kalimdor in zahlreiche Stücke. Unzählige Leben gingen verloren. Azshara und viele ihrer Hochgeborenen wurden in die Tiefen gezogen und durch einen Pakt mit dem Alten Gott N'Zoth in die schlangenartigen Naga verwandelt. Am Ort des Brunnens entstand der Mahlstrom.
Die Nachtelfen hatten eine bittere Lektion gelernt: Arkane Magie ist gefährlich. Sie gaben sie auf und wählten ein naturverbundenes Leben am Berg Hyjal. Nur Illidan Sturmgrimm, Malfurions Zwillingsbruder, wollte die Magie nicht aufgeben. Er schuf heimlich einen neuen, kleineren Brunnen der Ewigkeit auf dem Hyjal und wurde dafür zu ewiger Haft verurteilt, bewacht von Maiev Schattensang und ihren Wächterinnen.
Die Lange Wacht
In der „Langen Wacht“, der Zeit zwischen der Segnung des Weltenbaums Nordrassil durch die Drachenaspekte und der Ankunft der Völker der östlichen Königreiche, entwickelten die Nachtelfen ihre neue Gesellschaft. Nordrassil regulierte die Magie des neuen Brunnens und verlieh den Nachtelfen Unsterblichkeit. Malfurion bildete die ersten Druiden aus, die sich oft in den Smaragdgrünen Traum zurückzogen. Die verbliebenen Hochgeborenen, die sich nicht an das Verbot der arkanen Magie halten wollten, wurden ins Exil geschickt und gründeten Quel'thalas, wo sie sich zu den Hochelfen entwickelten.
In dieser Zeit sahen sich die Nachtelfen weiteren Bedrohungen gegenüber: den Satyrn, ehemaligen Hochgeborenen, die sich mit Dämonen verbündeten. Eine Gruppe Druiden, die Druiden der Sense, erforschte die Wolfsform und erschuf die Sense der Elune. Doch die Worgenform war schwer zu beherrschen, und so wurden die Worgen in den Smaragdgrünen Traum verbannt. Später kämpften die Nachtelfen im Krieg der Sandstürme gegen die insektoiden Qiraji, was zu der Errichtung des Skarabäuswalls führte.
Wiederentdeckung und der Dritte Krieg
Die Isolation der Nachtelfen endete mit dem Dritten Krieg. Orcs unter Grom Höllschrei drangen in die Wälder ein und töteten Cenarius. Tyrande war gezwungen, Malfurion und seine Druiden zu wecken. Obwohl sie anfänglich misstrauisch waren, verbündeten sich Nachtelfen, Orcs und Menschen in der Schlacht am Berg Hyjal, um die Brennende Legion und ihren Kommandanten Archimonde zu besiegen. Der Sieg kostete die Nachtelfen jedoch ihre Unsterblichkeit, da Nordrassil geopfert werden musste.
Nach dem Dritten Krieg bis heute
Nach dem Verlust der Unsterblichkeit und der Korruption weiter Teile ihres Landes, schloss sich ein Teil der Nachtelfen der Allianz an, während der Zirkel des Cenarius neutral blieb und Druiden beider Fraktionen ausbildete. Fandral Hirschhaupt pflanzte den neuen Weltenbaum Teldrassil, der jedoch verdorben war. Malfurion erwachte aus einem Koma, das vom Smaragdgrünen Alptraum verursacht wurde, und besiegte Xavius erneut, wodurch Teldrassil geheilt wurde und die Verbindung der Nachtelfen zur Natur wiederhergestellt wurde.
Im Kataklysmus kehrten die Shen'dralar, eine Gruppe Hochgeborener aus Eldre'Thalas, in die Nachtelfengesellschaft zurück, was die ersten Schritte zur Versöhnung der Elfenarten bedeutete. Die Nachtelfen halfen auch den verfluchten Gilneern im Worgenfluch und kämpften in zahlreichen Konflikten gegen die Horde. Die jüngste Geschichte sah die Nachtelfen in Pandaria auf der Suche nach dem Brunnen der Jugend und im Kampf gegen die Legion auf den Verheerten Inseln, wo sie eine entscheidende Rolle bei der Befreiung der Nachtgeborenen aus der Besatzung Suramars spielten.
Kultur der Nachtelfen
Die Nachtelfen haben ihr gesamtes Leben dem Dienst und dem Schutz der Natur verschrieben. Ihre Gesellschaft ist tiefgründig und traditionsbewusst.
Religion und Spiritualität
Obwohl die Nachtelfen polytheistisch zu sein scheinen und zahlreiche Gottheiten verehren, steht die Mondgöttin Elune über allem. Ihre Priesterschaft, die Schwesternschaft von Elune, bilden das religiöse und militärische Rückgrat des Volkes. Neben dem Mondkult praktizieren die Nachtelfen Ahnenverehrung. Eine wichtige Figur ist auch der kriegerische Aspekt Elunes, der „Nachtkrieger“. Die Druiden pflegen eine enge Bindung zu den Wildgöttern Kalimdors wie Cenarius, Ursoc, Ursol, Malorne, Avianna, Tortalla und Aessina sowie den Drachenaspekten Alexstrasza, Ysera und Nozdormu.
Geschlechtertrennung und Gesellschaft
Für zehntausende von Jahren war die Geschlechtertrennung in der Nachtelfengesellschaft klar strukturiert: Frauen folgten Elune und wurden ausgezeichnete Jägerinnen, Kriegerinnen und Priesterinnen, während Männer von Malfurion und Cenarius in den Wegen der Druiden geschult wurden. Nach dem Dritten Krieg wurden diese Trennungen jedoch aufgehoben, um die Verluste auszugleichen. Heute können mutige Frauen den Weg der Druiden gehen und Männer sich der Priesterschaft oder den Schildwachen anschließen.
Regierung und Führung
Durch ihre Position als Hohepriesterin und Generälin ist Tyrande Whisperwind die faktische Alleinherrscherin der Nachtelfen. Ihr Gefährte Malfurion Sturmgrimm, als Erzdruide, baut den anderen Teil der Regierung auf, obwohl der Zirkel des Cenarius offiziell neutral ist. Ihre gemeinsame Führung hat die Nachtelfen durch viele Krisen geleitet.
Technologie und Schmiedekunst
Die Nachtelfen leben in einer spirituellen Verbindung mit der Natur und den Tieren. Sie bitten die Elemente und Bewohner der Wildnis um Hilfe und nutzen die Gaben der Natur, um ihre Bedürfnisse zu decken. Sie verzichten weitestgehend auf konventionelle Technologie und Schmiedekunst, da diese als schädlich für die Natur angesehen wird. Einst waren sie Meister der Schmiedekunst und fertigten mächtige Klingen wie Quel'Serar oder Shalamayne. Mit dem Eintritt in die Allianz haben sie jedoch Zugang zu neuen Technologien erhalten, vertrauen aber weiterhin ihren traditionellen Bögen und Gleven.

Aussehen der Nachtelfen
Die Nachtelfen sind imposante und ästhetisch einzigartige Wesen, die noch Spuren ihrer trollischen Vorfahren tragen.
Körperliche Merkmale
Obwohl die Nachtelfen es nicht gern hören, haben sie einiges von ihren Vorfahren, den Dunkeltrollen, geerbt, doch die meisten trollischen Erkennungsmerkmale sind den Mutationen durch den Brunnen der Ewigkeit zum Opfer gefallen. Ihre Hauttöne variieren von verschiedenen Dunkelviolett- bis leicht Blautönen. Ihre Haare sind dunkelviolett über blau bis grün. Was die Nachtelfen am deutlichsten von den anderen Elfenarten unterscheidet, ist der kräftige Bartwuchs der Männer. Während Sin'dorei-Männer kaum Haare im Gesicht haben, können Nachtelfenmänner mit prächtigen Bärten glänzen. Sie sind geübte Krieger mit kräftigen Muskelpaketen, schmaler als Orcs oder Tauren, aber breiter gebaut als Menschen. Sie tragen ihre Haare oft in wilden, kaum frisierten Mähnen.
Haarfarben der Hochgeborenen
Unter den Hochgeborenen gab es auch rote, blonde und braune Haarfarben verbreitet, ein Merkmal, das sie an ihre Nachfahren, die Hoch- und Blutelfen, weitergegeben haben.
Bernsteinfarbene Augen und Geweihe
Die Augen der Nachtelfen leuchten in der Regel im silbernen Licht der Mondgöttin Elune. Vor dem Krieg der Ahnen herrschte der Aberglaube, dass bronzefarbene Augen ein Zeichen einer großartigen Zukunft seien. Königin Azshara und Illidan Sturmgrimm hatten solche Augen. In Wahrheit sind diese Augen ein Zeichen großen druidischen Potenzials. Nach dem Wiederaufbau der Nachtelfengesellschaft und der Akzeptanz des Druidentums sind bronzene Augen unter Männern wie Frauen verbreitet. Seltene Geweihe, wie das von Malfurion Sturmgrimm oder Broll Bärenpelz, gelten ebenfalls als Zeichen großen druidischen Potenzials.
| Augenfarbe | Ursprüngliche Annahme (Aberglaube) | Wahre Bedeutung | Verbreitung |
|---|---|---|---|
| Silber | Standard, Spiegelung des Mondlichts | Standard, Spiegelung des Mondlichts Elunes | Sehr weit verbreitet, besonders unter Priesterinnen und Schildwachen |
| Bernstein (Bronze) | Zeichen einer glorreichen Zukunft | Zeichen eines großen druidischen Potenzials | Ursprünglich selten (Königin Azshara, Illidan), heute häufiger, besonders unter Druiden beider Geschlechter |
Gesichtstätowierungen
Die Bedeutung und das Aussehen der Gesichtstätowierungen der weiblichen Nachtelfen sind geheimnisumwittert. Es wird spekuliert, dass sie beim Erwachsenwerden gestochen werden, ein Verbundzeichen der Armee sind oder eine Verbindung zu einem Tiergeist symbolisieren.
Verhältnisse zu anderen Völkern
Die Nachtelfen haben eine komplexe Beziehung zu den anderen Völkern Azeroths, geprägt von ihrer langen Geschichte der Isolation und ihren jüngsten Bündnissen.
Die Allianz
Trotz anfänglichem Misstrauen, besonders von Traditionalisten wie Fandral Hirschhaupt und Maiev Schattensang, haben die Nachtelfen durch die Führung von Malfurion und Tyrande engere Bindungen zur Allianz geknüpft. Die Allianz stand ihnen in dunkelsten Stunden bei, und die Nachtelfen agieren oft als Schlichter und Lehrer. Sie bewundern die „Begeisterung der Jugend“ der jüngeren Völker und haben gelernt, die Last von Krankheit und Tod mit ihrer Hilfe zu überwinden. Insbesondere haben sie den Gilneern, die vom Worgenfluch betroffen sind, mit Mitgefühl geholfen und ihnen in Darnassus Zuflucht geboten.
Die Horde
Obwohl eine tiefe Bitterkeit über den Tod Cenarius' durch die Orcs besteht, gab es anfangs keine offene Feindschaft gegenüber der gesamten Horde. Erst als die Orcs mit ihren Holzverarbeitungsmaschinen in das Eschental eindrangen, flammte die Feindschaft wieder auf. Trotz Verhandlungen und Handelsverträgen führten Konflikte, insbesondere der Kataklysmus und Garrosh Höllschreis Invasionen, zu heftigen Kämpfen, bei denen sogar die Urtume eingriffen. Die Beziehungen zur Horde bleiben angespannt, auch wenn der Zirkel des Cenarius weiterhin neutral ist.
Verbündete und Streitkräfte
Innerhalb ihrer eigenen Reihen und in der Natur haben die Nachtelfen zahlreiche mächtige Verbündete:
- Militärische Einheiten: Schildwachen, Behüterinnen, Nachtklingen, Schattenlaub, Sternensucher.
- Druidische Orden: Druiden der Klaue (verwandeln sich in Bären und Raubkatzen), Druiden der Kralle.
- Naturverbündete: Kinder von Cenarius, Schimären, Uralte von Kalimdor, Feendrachen, Furbolgs, Bergriesen, Treants.
- Wildgötter: Cenarius, Avianna, Ursoc, Ursol, Malorne, Aessina, Tortalla.
Wiedervereinigung der Elfenarten
Ein bedeutendes Kapitel in der jüngeren Geschichte der Nachtelfen ist die Wiederannäherung an die arkane Magie und die Integration der Hochgeborenen.
Die Rückkehr der arkanen Magie
Für Jahrtausende stand der Einsatz arkaner Magie unter Todesstrafe, und die Hochgeborenen wurden für die Schrecken des Krieges der Ahnen gehasst. Doch mit dem Ende der Notwendigkeit, Magie vor den Dämonen zu verstecken, und dem dringenden Bedarf an Unterstützung gegen neue Feinde, hoben Tyrande und Malfurion das Verbot auf. Erzmagier Mordent Schattenfell von Eldre'Thalas spielte eine Schlüsselrolle bei der Überzeugung Tyrandes, dass die Bündelung aller Fähigkeiten für die Zukunft der Nachtelfen entscheidend sei. Die Shen'dralar kehrten nach Darnassus zurück, und junge Nachtelfen begannen, sich in den Künsten der Magie ausbilden zu lassen. Obwohl es Widerstände gab, insbesondere von extremistischen Gruppen unter Maiev Schattensang, wurden wichtige Schritte zur Versöhnung unternommen.
Suramar und die Nachtgeborenen
Mit der dritten Invasion der Brennenden Legion rückte Suramar, die ehemalige Hochburg der Hochgeborenen, wieder in den Fokus. Die Nachtgeborenen, mutierte Nachtelfen, waren gezwungen, sich der Legion anzuschließen oder ausgelöscht zu werden. Helden Azeroths, darunter Nachtelfen, das Kirin Tor und sogar Blutelfen, halfen den Nachtgeborenen bei ihrem Widerstand. Dieser Kampf führte nicht nur zur Befreiung Suramars, sondern auch zur Heilung der Nachtgeborenen von ihrer arkanen Sucht und ihrer Unabhängigkeit vom Nachtbrunnen. Es war ein seltenes Beispiel für die Zusammenarbeit der verschiedenen Elfenarten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Haarfarben haben die Hochgeborenen Nachtelfen?
Die Hochgeborenen Nachtelfen hatten neben den üblichen dunkelvioletten, blauen und grünen Haarfarben auch rote, blonde und braune Haarfarben verbreitet. Diese Vielfalt der Haarfarben wurde an ihre Nachfahren, die Hoch- und Blutelfen, weitergegeben.
Sind Nachtelfen unsterblich?
Nein, die Nachtelfen haben ihre Unsterblichkeit während des Dritten Krieges verloren, als der Weltenbaum Nordrassil geopfert werden musste, um Archimonde zu besiegen. Zuvor, durch den Segen von Nozdormu, konnten sie Jahrtausende alt werden, ohne zu altern oder krank zu werden. Heute altern sie in einem normalen Tempo, obwohl einige versuchen, ihre Unsterblichkeit wiederzuerlangen.
Was bedeuten die bernsteinfarbenen Augen der Nachtelfen?
Bernsteinfarbene (bronze) Augen galten einst als Zeichen einer großartigen Zukunft, ein Aberglaube, der durch Persönlichkeiten wie Königin Azshara und Illidan Sturmgrimm verstärkt wurde. Ihre wahre Bedeutung ist jedoch ein Zeichen großen druidischen Potenzials. Heutzutage, da das Druidentum in der Nachtelfengesellschaft weit verbreitet ist, sind bernsteinfarbene Augen unter Männern und Frauen häufiger anzutreffen.
Wer ist die wichtigste Gottheit der Nachtelfen?
Die wichtigste und am höchsten verehrte Gottheit der Nachtelfen ist die Mondgöttin Elune. Obwohl sie auch andere, teils unbekannte, Gottheiten verehren, steht Elune über allem. Ihre Priesterschaft, die Schwesternschaft von Elune, spielt eine zentrale Rolle in der Gesellschaft und im Militär der Nachtelfen.
Warum gibt es männliche Priesterinnen und weibliche Druiden?
Ursprünglich waren die Geschlechterrollen bei den Nachtelfen strikt getrennt: Frauen dienten als Priesterinnen und Kriegerinnen Elunes, während Männer Druiden wurden. Nach den verheerenden Verlusten des Dritten Krieges wurden diese Trennungen jedoch aufgehoben, um die Reihen zu stärken. Heute können Frauen dem Weg der Druiden folgen und Männer der Priesterschaft von Elune beitreten, was die Geschlechterrollen in der Nachtelfengesellschaft flexibler gemacht hat.
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