25/05/2021
„Eine Frau, die ihre Haare schneiden lässt, ist dabei, ihr Leben zu verändern“, soll Coco Chanel einst gesagt haben. Eine wahrhaft poetische Vorstellung, doch die Realität im Friseursalon kann manchmal weniger romantisch sein, insbesondere wenn die gewünschte Transformation nicht ganz dem entspricht, was man sich vorgestellt hat. Gerade wenn es zu Missverständnissen mit den Friseuren kommt, folgt auf den Haarschnitt oftmals eine bittere Enttäuschung. Der Grund? Oftmals sprechen Kunden und Fachleute nicht dieselbe Sprache. Was für den Laien klar verständlich klingt, kann für den Stylisten eine völlig andere Bedeutung haben. Dieser Artikel beleuchtet die häufigsten Fallen der Kommunikation und zeigt Ihnen, wie Sie diese umgehen, um jedes Mal mit einem Lächeln und Ihrer Traumfrisur den Salon zu verlassen.

„Bitte nur die Spitzen schneiden“ – Was Friseure wirklich meinen
Dieser Satz ist wohl der Klassiker unter den Friseurbesuchen und gleichzeitig eine der häufigsten Ursachen für Unzufriedenheit. Für viele Kunden bedeutet „nur die Spitzen schneiden“ lediglich das Entfernen von ein bis zwei Zentimetern, um das Haar frisch aussehen zu lassen, ohne die Länge wesentlich zu verändern. Doch für den Friseur hat der Begriff „Spitzen“ eine ganz andere Konnotation: Er versteht darunter jenen Teil des Haares, der angegriffen, gespalten oder geschädigt ist und somit entfernt werden sollte, um die Gesundheit und das Aussehen des Haares zu verbessern. Dies kann, je nach Zustand der Haare, deutlich mehr als nur ein paar Zentimeter bedeuten. Bastian Casaretto, Aveda Artistic Director, erklärt treffend: „Keine Übertreibung, für einen Friseur kann ein Zentimeter oft bis zu einer Hand breit sein, je nachdem, wie kaputt die Enden sind.“
Das Ergebnis ist oft ein Schock: Die Haare sind plötzlich viel kürzer als beabsichtigt. Um diesem Problem vorzubeugen, ist präzise Kommunikation entscheidend. Statt „nur die Spitzen“ zu sagen, formulieren Sie Ihren Wunsch konkreter. Eine effektive Alternative wäre: „Ich möchte meine momentane Länge beibehalten, aber ich hätte gerne wieder etwas mehr Form und die strapazierten Enden entfernt.“ Oder noch besser: Zeigen Sie mit den Fingern genau, wie viel Sie abgeschnitten haben möchten. Eine weitere Möglichkeit ist, zu erklären, dass Sie eine „Längenkorrektur“ wünschen und explizit zu erwähnen, wie viele Zentimeter maximal gekürzt werden sollen. Denken Sie daran: Ihr Friseur ist kein Gedankenleser, aber ein Experte, der Ihnen helfen kann, wenn er Ihre genauen Vorstellungen kennt.
„Ich hätte gerne Stufen“ – Mehr Bewegung, weniger Kanten
Der Wunsch nach „Stufen“ ist ein weiterer Punkt, an dem die Vorstellungen von Kunden und Friseuren auseinandergehen können. Während Kunden oft eine weiche, fließende Bewegung und mehr Volumen im Haar wünschen, assoziiert der Friseur mit „Stufen“ häufig eine Technik, die zu deutlich sichtbaren Längenunterschieden im Haar führen kann – manchmal sogar zu einem recht kantigen oder ungleichmäßigen Ergebnis, wenn es nicht genau dem gewünschten Stil entspricht. Das Problem liegt darin, dass es unzählige Arten von Stufen gibt: von sanften, kaum sichtbaren Übergängen bis hin zu dramatischen, betonten Stufen. Wenn der Friseur die Haare wortwörtlich durchstuft, ohne die genaue Vorstellung des Kunden zu kennen, kann dies zu Unzufriedenheit führen.
Um den gewünschten Effekt – nämlich dass die Haare sanfter und weicher fallen und mehr Volumen erhalten, ohne dass man tatsächlich harte Stufen erkennt – zu erreichen, bitten Sie besser um „mehr Bewegung im Haar“ oder eine „sanfte Staffelung“. Casaretto rät: „Äußern Sie so Ihren Wunsch, wird der Friseur zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das Haar durchstufen, aber wesentlich dezenter und optisch unauffälliger, als wenn Sie konkret nach Stufen verlangen. Denn Bewegung hört sich viel weicher und weniger rabiat an.“ Erklären Sie, dass Sie eine Frisur möchten, die dynamisch wirkt, die Leichtigkeit verleiht und Ihr Gesicht schön umrahmt, ohne an Länge zu verlieren oder zu viele harte Kanten zu erzeugen. Ein Bildbeispiel kann auch hier Wunder wirken.
„Ein Pony wäre toll“ – Die Vielfalt der Stirnfransen
Jeder weiß, was ein Pony ist – oder etwa nicht? Tatsächlich verbirgt sich hinter diesem scheinbar einfachen Begriff eine schier endlose Vielfalt an Variationen, die von Friseur zu Friseur und von Kunde zu Kunde unterschiedlich interpretiert werden können. Es gibt schräge Ponys, gerade Ponys, fransige Ponys, kompakte Ponys, Curtain Bangs, Micro-Ponys, gestufte Ponys oder stufenlose Ponys. Die Liste ist lang und die Unterschiede sind gravierend. Wer sich überraschen lassen möchte, kann seine Anforderung natürlich derart unspezifisch formulieren. Wer aber auf Nummer sicher gehen und den idealen Schnitt finden möchte, sollte unbedingt präziser werden.
Um Enttäuschungen zu vermeiden, überlegen Sie sich im Vorfeld, welche Art von Pony Ihnen vorschwebt. Betrachten Sie Fotos in Magazinen oder online und speichern Sie Beispiele, die Ihnen gefallen. Fragen Sie Ihren Friseur, welcher Pony-Stil am besten zu Ihrer Gesichtsform, Ihrer Haarstruktur und Ihrem Lebensstil passen würde. Ein guter Stylist wird Ihnen basierend auf diesen Informationen eine fundierte Empfehlung geben können. Wenn Sie beispielsweise einen Pony wünschen, der weich fällt und das Gesicht umrahmt, beschreiben Sie dies so. Wenn Sie einen grafischen, geraden Pony möchten, kommunizieren Sie auch das klar. Je detaillierter Ihre Beschreibung, desto genauer kann Ihr Friseur Ihre Vision umsetzen.
„Ich hätte gerne Strähnchen“ – Farben, Formen, Fotos
Genau wie beim Pony gibt es auch bei Strähnchen eine Fülle von Varianten, die weit über die einfache Vorstellung von „ein paar helleren Haaren“ hinausgehen. Strähnchen können im gesamten Haar verteilt sein (Highlights, Lowlights), sich nur an bestimmten Stellen konzentrieren (Face-Framing), einen Farbverlauf aufweisen (Balayage, Ombré), oder in auffälligen, bunten Farben wie Blau oder Rot gehalten sein. Sie können fein und natürlich wirken oder breit und kontrastreich. Die Technik, die Farbe, die Platzierung – all das beeinflusst das Endergebnis maßgeblich.
Um dem Friseur nicht allzu viel Zeit zu kosten und das gewünschte Ergebnis zu erzielen, sollten Sie sich bereits im Vorhinein intensiv damit beschäftigen, welche Art von Strähnchen Sie sich wünschen. Überlegen Sie: Möchten Sie eine natürliche Aufhellung wie von der Sonne geküsst? Oder doch lieber auffällige, modische Akzente? Welche Farben schweben Ihnen vor? Idealerweise haben Sie ein oder mehrere Fotos von den gewünschten Strähnen dabei. Beschreiben Sie, ob Sie einen starken Kontrast oder einen sanften Übergang bevorzugen, und ob die Strähnchen nur dezent schimmern oder deutlich sichtbar sein sollen. Ein Foto ist hier das ultimative Kommunikationsmittel, da es eine visuelle Referenz bietet, die Missverständnisse auf ein Minimum reduziert.
„Schneiden Sie mir bitte einen Bob“ – Der Bob: Ein Chamäleon
Der Bob ist eine zeitlose und unglaublich vielseitige Frisur, aber genau diese Vielseitigkeit macht ihn zu einem weiteren potenziellen Kommunikationsproblem. „Der Bob ist eine Frisur mit 500.000 Varianten“, erklärt Bastian Casaretto. „Er kann einen Pony haben, mit Stufen geschnitten sein, fast die Schultern berühren, oder à la Playmobilmännchen nur bis knapp unter die Ohren reichen.“ Die Länge, die Form, die Textur, die Art des Ponys oder das Fehlen eines solchen – all diese Elemente definieren den Bob. Ein langer Bob (Lob) ist etwas völlig anderes als ein kurzer, kinnlanger Bob, und ein stumpfer Schnitt unterscheidet sich stark von einem gestuften Bob. Ohne präzise Angaben kann der Friseur nur raten, welche der unzähligen Bob-Varianten Sie sich vorstellen.
Auch in diesem Fall benötigen die Haarstylisten nähere Informationen oder, am besten, ein Foto, das als Vorbild dienen kann, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. „Weil der Bob so vielfältig ist, ist es wirklich am cleversten, die Bildsprache zu nutzen“, so Casaretto. Beschreiben Sie nicht nur die gewünschte Länge, sondern auch die Form: Soll er gerade geschnitten sein, A-linienförmig, gestuft, mit oder ohne Pony? Wie soll die Nackenpartie aussehen? Soll er eher klassisch oder modern wirken? Je mehr Details Sie liefern, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie mit Ihrem perfekten Bob nach Hause gehen.
„Ich möchte eine einfache Frisur“ – Bequemlichkeit definieren
Noch unkonkreter als „ein Bob“, „ein Pony“ oder „ein paar Strähnchen“ wird es nur, wenn man schlichtweg um eine „einfache Frisur“ bittet. Der Wunsch nach einer Frisur, die morgens wenig Zeit erfordert, ist natürlich komplett legitim und nachvollziehbar. Doch „einfach“ ist ein sehr relativer Begriff und wird von zehn Stylisten wahrscheinlich elf verschiedene Haarschnitte bedeuten. Meint der Kunde damit eine Frisur, bei der man vor der Arbeit nur schnell mit der Haarbürste durchkämmt, oder eine Frisur, die „nur“ 20 Minuten Styling erfordert? Für den einen ist ein kurzer Pixie-Schnitt einfach, für den anderen ein langer, unkomplizierter Stufenschnitt.
Um dem Friseur spezifischere Angaben machen zu können, sollten Sie beschreiben, welche Styling-Tools Sie zuhause haben und täglich nutzen (z.B. nur Bürste, Föhn, Glätteisen, Lockenstab), wie viel Zeit Sie für das tägliche „Zurechtmachen“ investieren wollen und wie Ihr typischer Morgen abläuft. Erklären Sie, ob Sie bereit sind, Styling-Produkte zu verwenden oder ob Sie eine Frisur wünschen, die auch ohne Produkte gut aussieht. Sprechen Sie über Ihren Lebensstil: Sind Sie sportlich aktiv und brauchen eine Frisur, die schnell trocknet und unkompliziert ist, oder arbeiten Sie in einem Umfeld, das einen sehr gepflegten Look erfordert? Diese Details helfen dem Friseur, eine Frisur zu finden, die nicht nur gut aussieht, sondern auch perfekt in Ihren Alltag passt.

„Ich will Veränderung“ – Vom Wunsch zur Realität
Und zum Abschluss, der wohl ungenauste Satz, den Kunden beim Friseur sagen können: „Veränderung wäre super.“ Nun, deswegen geht man ja zum Friseur – jede Schnitt- oder Farbveränderung ist per Definition eine Veränderung. Selbst das Stutzen der Spitzen wäre faktisch eine Veränderung – genauso wie ein komplettes Kürzen von einem Langhaarschnitt zum frechen Bob oder eine dramatische Farbveränderung. Tatsächlich denken viele Hairstylisten an eine Kurzhaarfrisur, wenn sie von Kunden mit diesem Wunsch konfrontiert werden, da dies oft die radikalste Form der Veränderung darstellt.
Deshalb ist es auch in diesem Kontext wichtig, sich präzise auszudrücken – oder zumindest die Möglichkeiten einzuschränken, indem man nennt, was man *nicht* will. Anstatt nur „Veränderung“ zu sagen, überlegen Sie, welche Art von Veränderung Sie sich wünschen: Eine neue Farbe? Einen kürzeren Schnitt? Mehr Volumen? Eine andere Textur? Bringen Sie Beispiele mit, die Ihnen gefallen, und ebenso wichtig: Fotos von Frisuren, die Ihnen *nicht* gefallen. Erklären Sie, ob Sie eine subtile Auffrischung oder eine komplette Transformation suchen. Sagen Sie, ob Sie bereit sind, viel Länge zu opfern, oder ob die Veränderung hauptsächlich die Form oder Farbe betreffen soll. Eine offene und ehrliche Kommunikation über Ihre Erwartungen und auch Ihre Ängste ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen neuen Look.
Zusammenfassung der Missverständnisse und Lösungen
| Was Kunden oft sagen | Was Friseure oft verstehen | Wie man es besser sagt / Was man vorbereiten sollte |
|---|---|---|
| „Nur die Spitzen schneiden.“ | Entfernung aller geschädigten Haarpartien, auch wenn es mehr Länge kostet. | „Ich möchte meine Länge behalten, bitte nur X Zentimeter kürzen.“ / Zeigen Sie die genaue Länge mit den Fingern. |
| „Ich hätte gerne Stufen.“ | Oft sichtbare, manchmal kantige Längenunterschiede im Haar. | „Ich wünsche mir mehr Bewegung und Volumen im Haar.“ / „Bitte sanft stufen, damit es weich fällt.“ / Fotos mitbringen. |
| „Ein Pony wäre toll.“ | Eine der unzähligen Pony-Varianten, oft nicht die gewünschte. | Spezifische Pony-Art benennen (z.B. „Curtain Bangs“, „gerader Pony“) oder Fotos zeigen. |
| „Ich hätte gerne Strähnchen.“ | Beliebige Strähnchen-Technik, Farbe und Platzierung. | Art der Strähnchen (z.B. „Balayage“, „Highlights“), gewünschte Farbe und Intensität beschreiben. / Fotos sind unerlässlich. |
| „Schneiden Sie mir bitte einen Bob.“ | Einer von unzähligen Bob-Stilen, der nicht unbedingt Ihre Vision trifft. | Genaue Länge (z.B. „kinnlang“, „schulterlang“), Form (z.B. „stumpf“, „gestuft“, „A-Linie“) und Fotos mitbringen. |
| „Ich möchte eine einfache Frisur.“ | Eine Frisur, die der Friseur für einfach hält, aber nicht unbedingt Ihren Alltag widerspiegelt. | Beschreiben Sie Ihren Styling-Aufwand, verfügbare Tools und die gewünschte Pflegeleichtigkeit im Alltag. |
| „Ich will Veränderung.“ | Oft wird an eine radikale Kurzhaarfrisur oder drastische Farbänderung gedacht. | Konkrete Art der Veränderung benennen (Länge, Farbe, Volumen) und zeigen, was Sie nicht wollen. / Fotos von gewünschten und unerwünschten Looks. |
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Friseurbesuch
1. Wie bereite ich mich am besten auf den Friseurbesuch vor?
Die beste Vorbereitung ist eine klare Vorstellung davon, was Sie sich wünschen. Sammeln Sie Fotos von Frisuren, die Ihnen gefallen, aber auch von solchen, die Sie auf keinen Fall möchten. Überlegen Sie sich, wie viel Zeit Sie täglich für das Styling aufwenden möchten und welche Pflegeprodukte Sie verwenden. Seien Sie bereit, offen über Ihre Haarstruktur und Ihre Styling-Gewohnheiten zu sprechen.
2. Sollte ich mein Haar vor dem Friseurbesuch waschen?
In den meisten Fällen ist es hilfreich, mit sauberem, trockenem Haar zum Friseur zu kommen, besonders wenn Sie eine Schnittveränderung wünschen. So kann der Friseur Ihre natürliche Haarstruktur und den Fall Ihrer Haare besser beurteilen. Wenn Sie eine Farbveränderung planen, kann es in einigen Salons bevorzugt werden, wenn das Haar einen Tag nicht gewaschen wurde, um die Kopfhaut zu schonen. Fragen Sie im Zweifelsfall direkt im Salon nach.
3. Was tun, wenn ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin?
Sprechen Sie es sofort an! Ein professioneller Friseur wird Ihnen zuhören und versuchen, eine Lösung zu finden. Oft kann eine kleine Korrektur Wunder wirken. Bleiben Sie ruhig und sachlich, erklären Sie präzise, was Ihnen nicht gefällt und was Sie sich stattdessen vorgestellt haben. Die meisten Salons bieten eine Nachbesserung an, wenn das Ergebnis nicht Ihren Erwartungen entspricht, vorausgesetzt, Sie haben Ihre Wünsche klar kommuniziert.
4. Ist es unhöflich, dem Friseur Fotos zu zeigen?
Ganz im Gegenteil! Fotos sind das effektivste Kommunikationsmittel im Friseursalon. Sie helfen, Missverständnisse zu vermeiden, da visuelle Beispiele oft mehr sagen als tausend Worte. Zögern Sie nicht, mehrere Bilder mitzubringen, um verschiedene Aspekte Ihres gewünschten Looks zu verdeutlichen (z.B. ein Bild für die Länge, ein anderes für die Textur, ein drittes für die Farbe).
5. Wie erkläre ich meinem Friseur, dass ich eine pflegeleichte Frisur möchte?
Anstatt „einfach“ zu sagen, beschreiben Sie, wie viel Zeit Sie maximal ins Styling investieren möchten (z.B. „maximal 5 Minuten morgens“) und welche Styling-Tools Sie nutzen (z.B. „ich föhne selten“ oder „ich nutze nur eine Bürste“). Erklären Sie, ob Sie eine Frisur wünschen, die auch ohne Styling-Produkte gut aussieht, oder ob Sie bereit sind, minimale Produkte zu verwenden. Sprechen Sie über Ihren Lebensstil und ob die Frisur auch bei Wind und Wetter gut sitzen soll.
6. Sollte ich meinem Friseur meine Haarhistorie erzählen?
Ja, unbedingt! Informationen über frühere Färbungen, Dauerwellen, chemische Behandlungen oder Probleme mit Ihrer Kopfhaut sind für den Friseur sehr wichtig. Dies hilft ihm, die richtige Behandlung und Produkte auszuwählen, um Ihr Haar nicht zu schädigen und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Seien Sie ehrlich über alles, was Ihr Haar in der Vergangenheit „erlebt“ hat.
7. Was bedeutet „Basisfarbe“ aus Friseursicht?
Die „Basisfarbe“ oder auch „Naturfarbe“ bezieht sich auf die ursprüngliche, unbehandelte Farbe Ihres Haares, die direkt aus der Kopfhaut wächst. Friseure verwenden diesen Begriff, um den Ausgangspunkt für eine Farbveränderung zu bestimmen. Sie ist entscheidend für die Auswahl der richtigen Töne und Techniken, um das gewünschte Farbergebnis zu erzielen, da sie die Grundlage für Pigmentierungen und Aufhellungen bildet. Oft wird sie auf einer Farbskala von 1 (Schwarz) bis 10 (Hellblond) eingeordnet.
Die Erkenntnis, dass präzise Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg ist, kann Ihren nächsten Friseurbesuch von einer potenziellen Quelle der Frustration in ein rundum positives Erlebnis verwandeln. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Wünsche klar zu formulieren, scheuen Sie sich nicht, Fotos zu verwenden, und stellen Sie Fragen. Ihr Friseur ist Ihr Partner auf dem Weg zu Ihrer Traumfrisur. Mit gegenseitigem Verständnis und offener Kommunikation wird jede Veränderung eine positive sein – ganz im Sinne von Coco Chanel.
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