04/08/2017
Vanessa Redgrave, geboren am 30. Januar 1937 in London, ist weit mehr als nur eine Schauspielerin; sie ist eine lebende Legende, deren Leben untrennbar mit der Kunst und dem unermüdlichen Kampf für soziale Gerechtigkeit verwoben ist. Entstammend einer berühmten britischen SchauspielerInnendynastie, die Generationen umspannt, hat sie sich nicht nur durch ihre herausragenden Darstellungen auf der Bühne und der Leinwand einen Namen gemacht, sondern auch durch ihr unbeirrtes politisches Engagement, das ihr oft Bewunderung, aber auch erbitterte Kritik einbrachte. Ihr Weg führte sie von den klassischen Shakespeare-Rollen zu Hollywood-Produktionen und von den Protestmärschen gegen den Vietnamkrieg bis hin zur Gründung eigener politischer Parteien. Dieser Artikel beleuchtet die faszinierende Dualität ihres Daseins: die unbestrittene Künstlerin und die kompromisslose Aktivistin, deren Einfluss auf die Welt der darstellenden Künste und der Politik gleichermaßen tiefgreifend ist.

- Eine dynastische Geburt und frühe Jahre im Schatten des Krieges
- Vom Ballett zur Bühne: Die Theaterikone
- Der Sprung auf die Leinwand: Weltruhm und Kontroversen
- Unermüdliches Engagement: Die politische Aktivistin
- Ein Leben voller Höhen und Tiefen: Persönliche Schicksalsschläge und späte Werke
- Vanessa Redgrave im Rampenlicht der Zahlen: Filme, Auszeichnungen und Vermächtnis
- Häufig gestellte Fragen zu Vanessa Redgrave
Eine dynastische Geburt und frühe Jahre im Schatten des Krieges
Vanessa Redgrave wurde in eine Familie hineingeboren, die das britische Theater prägte. Ihre Urgroßmutter Zoe Beatrice Elsworth Pym, ihr Großvater Roy Redgrave, ihre Großmutter Margaret „Daisy“ Scudamore und insbesondere ihre Eltern, der von der Queen geadelte Michael Redgrave und Rachel Kempson, legten den Grundstein für eine beispiellose SchauspielerInnendynastie. Auch ihre Geschwister Corin und Lynn sowie ihre Kinder und Enkelkinder folgten dem Ruf der Bühne. Die Legende besagt, dass ihr Vater Michael Redgrave gerade als Laertes in Hamlet auf der Bühne des Old Vic Theatre stand, als Vanessa das Licht der Welt erblickte. Laurence Olivier soll nach der Vorstellung verkündet haben: „Meine Damen und Herren, eine große Schauspielerin hat heute Abend das Licht der Welt erblickt.“
Doch Vanessas erste Erinnerungen sind nicht dem Theater gewidmet, sondern dem Krieg. Als Dreijährige wurde sie mit ihrem jüngeren Bruder Corin aus dem bombardierten London aufs Land geschickt, wo sie den roten Lichtschein über dem brennenden Coventry sah. Ihre Eltern, engagierte Sozialisten, versuchten, Verfolgten aus Deutschland und Österreich Visa für Großbritannien zu verschaffen, oft mit Erfolg, wie im Fall von Oskar Kokoschka, aber auch mit vielen vergeblichen Versuchen. Diese frühe Konfrontation mit menschlichem Leid prägte Vanessas Bewusstsein zutiefst.
Ihre Schulzeit verbrachte sie teilweise im Privatunterricht und später an der Mädchenschule Queen’s Gate, wo sie bereits an Theateraufführungen teilnahm. Obwohl ihre Eltern oft auf Tournee waren, verbrachte Vanessa die Ferien häufig in Stratford-upon-Avon, dem Zentrum der Royal Shakespeare Company. Zunächst hegte sie jedoch den Traum, Ballerina zu werden, und besuchte jahrelang die Rambert Ballettschule. Mit ihrer Größe von 1,80 m war sie jedoch für eine professionelle Tanzkarriere zu groß, was sie schließlich zum Schauspiel führte.
Nach dem Schulabschluss verbrachte Vanessa zwei Monate in der Toskana, wo sie nicht nur Italienisch lernte, sondern durch das Studium von Klassikern wie Dante und Machiavelli auch tiefe Einblicke in die italienische Geschichte und die gesellschaftlichen Umbrüche einer revolutionären Epoche gewann. Diese Erfahrungen, kombiniert mit der aufkommenden Berichterstattung über den Ersten Indochinakrieg, weckten ihr Interesse an der Welt außerhalb ihres eigenen Lebens. Ihr Vater, ein überzeugter Sozialist und Labour-Wähler, führte sie vom konservativen „Daily Mail“ zum „Guardian“, um ihr eine breitere Perspektive zu eröffnen. Die Porzellanfigur Garibaldis auf dem Kaminsims, die Memoiren des zarenkritischen Alexander Herzen und die Schallplatten des auf der Schwarzen Liste stehenden Paul Robeson – all diese Mosaiksteinchen formten ihre Haltung in politischen Kämpfen und Bürgerrechtsbewegungen, die ihr ganzes Leben prägen sollten.
Vom Ballett zur Bühne: Die Theaterikone
Nach ihrer Ausbildung an der Londoner Central School of Speech and Drama und der Begegnung mit Lee Strasberg und den Methoden Stanislawskis, zu denen sie eine große Anhängerin wurde, debütierte Vanessa Redgrave 1957 in „The Reluctant Debutante“. Ihr schneller Aufstieg führte sie bereits 1961 zur Royal Shakespeare Company, wo sie im selben Jahr ihren großen Durchbruch als Rosalind in Shakespeares „Wie es euch gefällt“ feierte. Kurz darauf brillierte sie als Katharina in „Der Widerspenstigen Zähmung“, wofür sie den Großen Britischen Schauspielpreis erhielt. Bis 1966 spielte sie ausschließlich Theater und erwarb sich den Ruf einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schauspielerinnen des englischsprachigen Theaters, was ihr Lob von Größen wie Arthur Miller und Tennessee Williams einbrachte.
Auch später blieb das Theater eine zentrale Säule ihrer Karriere. Sie stand in unzähligen Produktionen auf der Bühne, darunter weitere Shakespeare-Rollen. Besonders erwähnenswert ist ihre Darstellung der Mary Tyrone in Eugene O’Neills „Long Day’s Journey into Night“, für die sie den begehrten Tony Award als beste Schauspielerin erhielt. Ihr Stück „The Year of Magical Thinking“ von Joan Didion präsentierte sie erfolgreich im Londoner National Theatre, am New Yorker Broadway und bei den Salzburger Festspielen. Theaterkritiker bedauerten lediglich, dass sie nie die großen Brechtschen Frauenrollen wie Mutter Courage spielte.
Ein persönliches Highlight war für sie das gemeinsame Spiel mit ihrer jüngeren Schwester Lynn und ihrer Nichte Jemma Redgrave in Tschechows „Drei Schwestern“ im Jahr 1990. Ihr Engagement erstreckte sich auch hinter die Kulissen: Sie begleitete die Theaterproduzentin Thelma Holt in die Sowjetunion, um Produktionen für das London International Festival of Theatre zu scouten, was ihre tiefe Verbundenheit mit dem sowjetischen Theater begründete. Sie brachte das „Moskauer Jüdische Theater: Shalom“ nach London und war sich bewusst, dass ihre Reisen von Geheimdiensten wie dem KGB und der CIA beobachtet wurden.
Der Sprung auf die Leinwand: Weltruhm und Kontroversen
1966 entdeckte Vanessa Redgrave den Film für sich, und ihr Einstieg war fulminant: Für ihre erste Hauptrolle in „Morgan – A Suitable Case for Treatment“ (dt.: Protest) wurde sie sofort für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert und gewann den DarstellerInnenpreis der Filmfestspiele von Cannes. Nach „Ein Mann zu jeder Jahreszeit“ erlangte sie im selben Jahr mit Michelangelo Antonionis Kultfilm „Blow-Up“ endgültig Weltruhm. Den Skandal um ihre Nacktszenen konnte sie nicht nachvollziehen: „Es fehlt mir jedes Verständnis dafür, gegen Nacktheit zu sein: Nacktheit ist weder mutig noch banal, es ist überhaupt nichts […] warum soll man es dann so außerordentlich finden, kurze Zeit in einem Film nackt zu verbringen?“ Weitere Preise folgten 1968 für ihre Rolle als Tänzerin Isadora Duncan in „Isadora“.
Obwohl sie eine gefragte Darstellerin war, blieben ihr etliche Rollen in Hollywood-Filmen versagt. Ihr „falsches“ politisches Engagement galt als zu heikel und als „Kassengift“, oder sie erhielt schlicht kein Arbeitsvisum. Zu ihrem Glück blühte das europäische Kino in dieser Zeit auf, was ihr zahlreiche Möglichkeiten bot. Trotzdem setzten Regisseure immer wieder ihre Besetzung durch, was zu ihrem größten Erfolg führte: 1978 feierte sie als Julia im gleichnamigen Film, in dem sie an der Seite von Jane Fonda eine Jüdin und Nazi-Widerstandskämpferin spielte, einen triumphalen Erfolg und erhielt den Oscar für die beste Nebenrolle. Ihre Annahme des Preises bei der Oscar-Verleihung war jedoch von Tumulten begleitet, da die Jewish Defense League gegen sie protestierte, nachdem ihr Dokumentarfilm „The Palestinians“ herausgekommen war, der auch ein Interview mit Yassir Arafat enthielt.
Erneut gab es Proteste, als bekannt wurde, dass sie in dem Drama „Spiel um Zeit – Das Mädchenorchester in Auschwitz“ (1980) die Rolle der Fania Fénelon übernehmen sollte. Doch als der Film ausgestrahlt wurde, verstummten die Kritiker angesichts Vanessa Redgraves herausragender und einfühlsamer Darstellung. In weiteren Fernsehproduktionen spielte sie die Cosima in der zehnteiligen Serie „Wagner“ (1982) sowie eine vereinsamte Lehrerin in „Wetherby“ (1985) an der Seite ihrer Tochter Joely und ihrer ehemaligen Schauspielschulkollegin Judi Dench.
1987 wurde Vanessa Redgrave für ihre Rolle als transsexuelle Tennisspielerin Renée Richards in „Zweiter Aufschlag“ für den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin nominiert. Eine Rolle, die ihr auch persönlich einiges abverlangte, wie sie selbst bemerkte. Große Erfolge wurden auch „Die Ballade vom traurigen Café“ (1991), ihre viktorianische „Mrs. Wilcox“ in „Howard’s End“ (1992) und „Das Geisterhaus“ (1993) mit Meryl Streep, Glenn Close und Jeremy Irons. In „Mission: Impossible“ (1996) spielte sie eine skrupellose Waffenhändlerin, in „Oscar Wilde“ (1997) dessen Mutter und im selben Jahr eine grandiose Mrs. Dalloway nach dem Roman von Virginia Woolf. Den Golden Globe als beste Nebendarstellerin erhielt Vanessa Redgrave 2001 für ihre Rolle der Edith in „If These Walls Could Talk 2“, in der ihre Lebensgefährtin bei einem Unfall stirbt und sie mit den kühlen Reaktionen ihres Umfelds kämpfen muss.
Spätere Werke umfassen ihre Rolle der älteren Briony in „Abbitte“ (2007) und als Königin Elisabeth I. in „Anonymus“ (2011). In „Ein verborgenes Leben“ (2016) spielte sie eine Patientin in einer Nervenheilanstalt. Ihr vorerst letzter Film, „The Aspern Papers“ (2018), brachte sie erneut mit ihrer Tochter Joely vor die Kamera.
Unermüdliches Engagement: Die politische Aktivistin
Vanessa Redgraves politisches Engagement ist ebenso legendär wie ihre Schauspielkarriere. Sie demonstrierte gegen den Vietnamkrieg und gegen Atomkraft, für die Unabhängigkeit der Kolonien und für eine britisch-chinesische Verständigung. Als überzeugte Pazifistin schloss sie sich 1961 dem Komitee der Einhundert um Bertrand Russell an, das sich für atomare Abrüstung einsetzte und dabei auch „zivilen Ungehorsam“ praktizierte. Sie verbrachte eine Nacht im Gefängnis und wurde zu Geldstrafen verurteilt. Später wandelte sich ihre Haltung, da sie überzeugt war, dass es Situationen gibt, in denen man sich nur mit Waffengewalt von kolonialen oder imperialistischen Strukturen befreien kann. Dies führte dazu, dass sie im Nordirlandkonflikt die Partei der IRA und in Israel/Palästina die der PLO ergriff, was ihr immer wieder den Vorwurf des Antisemitismus einbrachte, den sie empört von sich wies.

Auch in ihrer Heimat mischte sie sich ein: Sie engagierte sich in der SchauspielerInnengewerkschaft Equity und unterstützte den Bergarbeiterstreik. Sie kritisierte die Labour Party und löste sich von ihr, um sich der Workers‘ Revolutionary Party anzuschließen, deren Vorsitz sie 1973 zusammen mit ihrem Bruder Corin übernahm. Zweimal kandidierte sie erfolglos bei den Unterhauswahlen. 2004 gründete sie mit ihrem Bruder die Peace and Progress Party als Reaktion auf die britische Beteiligung am Irakkrieg und andere globale Ungerechtigkeiten.
Vanessa Redgrave spendete einen Großteil ihrer Gagen für humanitäre Zwecke, für eine von ihr gegründete Tagesstätte für Kinder aus schwierigen Verhältnissen und für die Einrichtung eines Colleges für Marxismus. Seit 1995 ist sie UNESCO-Botschafterin und setzt sich für Kinderprogramme in Brasilien, im Kosovo und in Mazedonien ein. Zudem ist sie Präsidentin der Organisation „International Artists Against Racism“ und unterstützt Amnesty International. Ihr humanitäres Engagement führte sie auch hinter die Kamera: Im Alter von 80 Jahren feierte sie ihr Regiedebüt mit dem Dokumentarfilm „Sea Sorrow“ (2017) über die Lage minderjähriger Flüchtlinge, inspiriert durch das Bild des ertrunkenen Alan Kurdi.
Ein Leben voller Höhen und Tiefen: Persönliche Schicksalsschläge und späte Werke
Das persönliche Leben von Vanessa Redgrave war, trotz ihres öffentlichen Engagements, von tiefen Schicksalsschlägen geprägt. 1962 heiratete sie den Regisseur Tony Richardson, mit dem sie die Töchter Natasha und Joely bekam, die später ebenfalls Schauspielerinnen wurden. Die Ehe wurde 1967 geschieden. Ihre neue Liebe wurde der italienische Schauspieler Franco Nero, mit dem sie 1969 den Sohn Carlo zur Welt brachte. Nach einer wechselhaften Beziehung heirateten sie schließlich 2006, wobei Vanessa Redgrave weiterhin in England lebt und Nero häufig in Italien besucht.
Tragische Verluste trafen sie in den Jahren 2009 und 2010. 2009 verstarb ihre Tochter Natasha Richardson nach einem Skiunfall. Im darauf folgenden Jahr verlor sie innerhalb eines Monats ihre Geschwister Corin und Lynn, beide an Krebs. Vanessa Redgrave selbst erlitt 2015 einen Herzinfarkt, woraufhin sie endlich mit dem Rauchen aufhörte. „Ich vermisse die Zigaretten definitiv. […] Ich habe damit aufgehört, weil ich beschlossen habe weiterzuleben“, sagte sie. Bis heute bleibt sie aktiv, ihre jüngste Sorge gilt dem Brexit, den sie als „Tsunami“ für Großbritannien bezeichnete.
Vanessa Redgrave im Rampenlicht der Zahlen: Filme, Auszeichnungen und Vermächtnis
In rund 130 Film- und Fernsehproduktionen stand Vanessa Redgrave im Laufe ihrer Karriere vor der Kamera. Diese beeindruckende Zahl unterstreicht ihre unermüdliche Präsenz und Vielseitigkeit in der Film- und Fernsehlandschaft über Jahrzehnte hinweg. Ihre Rollen umfassen selbstbewusste und eigenständige Frauenfiguren, oft in historischen oder biographischen Kontexten, aber auch in Literaturverfilmungen, Märchen und Krimis.
Ihre schauspielerischen Leistungen wurden mit zahlreichen Preisen gewürdigt. Insgesamt wurde sie sechsmal für den Oscar nominiert und gewann ihn 1978 für ihre Nebenrolle in „Julia“. Des Weiteren wurde sie 13-mal für den Golden Globe Award nominiert, den sie zweimal gewann (für „Julia“ und „If These Walls Could Talk 2“). Der Tony Award für ihre Rolle in „Long Day’s Journey into Night“ sowie Preise bei den Filmfestspielen von Cannes und Venedig zeugen von ihrer außergewöhnlichen künstlerischen Bandbreite.
Eine besondere Ehrung lehnte sie jedoch 1999 ab, als sie von der Queen zur „Dame“ geadelt werden sollte. Eine ungewöhnliche Form der Bewunderung erhielt sie 1968 von Jane Fonda, die ihre Tochter „Vanessa“ nannte, weil Redgrave die einzige Schauspielerin war, die sie kannte, die auch politische Aktivistin war – und der sie schließlich nacheiferte. Vanessa Redgrave bleibt eine prägende Figur, die Kunst und politisches Gewissen in einer einzigartigen Karriere vereint.
Häufig gestellte Fragen zu Vanessa Redgrave
Um die häufigsten Fragen zu Vanessa Redgrave zu beantworten, haben wir hier eine kurze Übersicht zusammengestellt:
Wie viele Filme hat Vanessa Redgrave gedreht?
Vanessa Redgrave hat in rund 130 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Diese beeindruckende Zahl unterstreicht ihre unermüdliche Präsenz und Vielseitigkeit in der Film- und Fernsehlandschaft über Jahrzehnte hinweg.
Wer ist der Schwiegersohn von Vanessa Redgrave?
Ihr Schwiegersohn ist der bekannte irische Schauspieler Liam Neeson. Er war mit ihrer Tochter Natasha Richardson verheiratet, die 2009 tragisch verstarb.
Wofür ist Vanessa Redgrave am bekanntesten?
Vanessa Redgrave ist bekannt für ihre außergewöhnliche Schauspielkunst, sowohl im Theater als auch im Film, und für ihr unerschütterliches politisches und humanitäres Engagement. Sie verkörpert oft starke, eigenständige Frauenfiguren und scheut sich nicht, ihre Überzeugungen öffentlich zu vertreten, selbst wenn dies zu Kontroversen führt.
Welche wichtigen Auszeichnungen hat Vanessa Redgrave erhalten?
Sie wurde sechsmal für den Oscar nominiert und gewann ihn 1978 als Beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in „Julia“. Zudem erhielt sie zweimal den Golden Globe Award (für „Julia“ und „If These Walls Could Talk 2“) und einen Tony Award für ihre Theaterleistung in „Long Day's Journey into Night“. Ihre Liste der Ehrungen ist lang und umfasst Preise von Filmfestspielen in Cannes und Venedig sowie Kritikerpreise.
Welche politischen Anliegen vertritt Vanessa Redgrave?
Ihr politisches Spektrum reicht von Antikriegs- und Anti-Atomkraft-Protesten über die Unterstützung von Bürgerrechtsbewegungen (z.B. für Palästinenser und IRA) bis hin zum Engagement für Flüchtlinge. Sie war Mitglied und Mitbegründerin verschiedener politischer Parteien und setzt sich als UNESCO-Botschafterin und durch eigene Stiftungen für humanitäre Zwecke ein.
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