14/07/2021
Der Verlust von Haaren ist ein Phänomen, das sowohl Männer als auch Frauen betrifft und oft weit mehr als nur ein kosmetisches Problem darstellt. Die psychischen Auswirkungen von schütterem Haar oder kahlen Stellen können erheblich sein und das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen. Doch wann spricht man überhaupt von Haarausfall, und welche Möglichkeiten gibt es, diesem entgegenzuwirken? In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Facetten des Haarverlusts, von den Ursachen über die Diagnose bis hin zu den vielfältigen Behandlungsmethoden, die heute zur Verfügung stehen. Es ist wichtig zu verstehen, dass neue Haarfollikel nach der Geburt nicht mehr gebildet werden können. Daher zielen alle ernsthaften Behandlungsansätze darauf ab, die Aktivität der bereits vorhandenen Haarfollikel zu stimulieren, damit sie wieder kräftige Haare produzieren können.

- Was ist normaler Haarausfall?
- Die häufigsten Ursachen für Haarverlust
- Die Bedeutung einer präzisen Diagnose
- Behandlungsmethoden gegen Haarausfall
- Spezialfälle: Kompletter Haarausfall und Chemotherapie
- Allgemeine Tipps zur Förderung des Haarwachstums
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- F: Wie viele Haare verliere ich täglich im Durchschnitt?
- F: Ab wann sollte ich einen Arzt aufsuchen, wenn ich Haarausfall bemerke?
- F: Können Shampoos mit Koffein wirklich helfen?
- F: Ist Finasterid auch für Frauen geeignet?
- F: Sind Haartransplantationen schmerzhaft?
- F: Wie lange dauert es, bis ich nach einer Haartransplantation Ergebnisse sehe?
- F: Welche Nährstoffe sind besonders wichtig für gesundes Haar?
- F: Kann Stress allein Haarausfall verursachen?
Was ist normaler Haarausfall?
Es mag auf den ersten Blick erschreckend wirken, aber der tägliche Verlust von bis zu 100 Haaren ist absolut normal und kein Grund zur Sorge. Unsere Haare befinden sich in einem ständigen Wachstumszyklus: Sie wachsen, fallen aus und wachsen dann wieder nach. Angesichts der Tatsache, dass wir durchschnittlich etwa 100.000 Haare auf dem Kopf und bis zu fünf Millionen am ganzen Körper haben, sind 100 ausgefallene Haare pro Tag eine verschwindend geringe Menge. Erst wenn Sie über mehrere Wochen hinweg täglich deutlich mehr als 100 Haare verlieren oder kahle Stellen bemerken, rät Gesundheitscoach Dr. Lothar Zimmermann dazu, dies medizinisch abklären zu lassen. Diese Grenze ist ein wichtiger Indikator, um zwischen natürlichem Haarwechsel und tatsächlichem Haarausfall zu unterscheiden.
Die häufigsten Ursachen für Haarverlust
Die Gründe für Haarausfall sind oft vielschichtig und können von einer Kombination mehrerer Faktoren herrühren. Eine genaue Eingrenzung der Ursache ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.
Genetische Veranlagung: Die androgenetische Alopezie
Die mit Abstand häufigste Form des Haarverlusts, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, ist die genetisch bedingte familiäre Veranlagung. Rund 95 Prozent aller Fälle von Haarausfall sind auf die sogenannte androgenetische Alopezie zurückzuführen. Dieser Begriff bedeutet wörtlich „Haarausfall durch männliche Hormone“, die Androgene. Bei Betroffenen führt diese genetische Disposition zu einer erhöhten Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron (DHT). DHT verkürzt die Wachstumsphase der Haare drastisch, wodurch sie früher ausfallen und mit der Zeit immer dünner und feiner nachwachsen, bis die Follikel schließlich inaktiv werden. Typischerweise nimmt der Grad der androgenetischen Alopezie mit steigendem Alter zu. Da Gene nicht verändert werden können, zielen Behandlungen hier darauf ab, das Fortschreiten des Haarausfalls aufzuhalten und die Haarfollikel möglichst lange in der Wachstumsphase zu halten.
Hormonelle Schwankungen und Medikamente
Abgesehen von der genetischen Veranlagung können auch andere Faktoren zu übermäßigem Haarausfall führen. Hormonschwankungen spielen dabei eine große Rolle, beispielsweise während der Schwangerschaft, in der Menopause oder bei Funktionsstörungen der Schilddrüse (Über- oder Unterfunktion). Darüber hinaus kann Haarverlust eine unerwünschte Nebenwirkung bestimmter Medikamente sein. Dazu gehören beispielsweise Blutverdünner, Antidepressiva, Blutdrucksenker, Schlaf- oder Schmerzmittel, sowie Medikamente gegen Schilddrüsenerkrankungen, Akne oder Rheuma. Es ist wichtig, bei der Einnahme neuer Medikamente auf Veränderungen im Haarwachstum zu achten und dies gegebenenfalls mit dem Arzt zu besprechen.
Ernährung und Nährstoffmangel
Unsere Ernährung hat einen direkten Einfluss auf die Gesundheit unserer Haare. Mangelzustände, die durch Diäten oder Ernährungsumstellungen entstehen, können zu Haarausfall führen. Besonders kritisch sind hier Defizite an essentiellen Vitaminen und Spurenelementen wie Vitamin B12, Zink oder Eisen. Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist daher unerlässlich, um die Haarfollikel optimal zu versorgen und ein gesundes Haarwachstum zu gewährleisten.
Stress als Einflussfaktor
Stress ist ein weiterer signifikanter Faktor, der das Haarfollikel beeinflussen kann. Er ist oft an entzündlichen Reaktionen beteiligt, wie sie beispielsweise beim kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) beobachtet werden. Wenn der körpereigene Stresslevel ansteigt, sendet das Gehirn aktivierende oder hemmende Botschaften an die Haarfollikel sowie an die benachbarten Nerven-, Immun- und Gefäßzellen. Diese zusätzliche Belastung kann dazu führen, dass der Follikel sein Wachstum verlangsamt oder ganz einstellt, das Haar verfrüht in die Ruhephase übergeht und schließlich ausfällt. Interessanterweise reagieren Haare nicht immer gleich auf Stress; Experten vermuten, dass die Art, Intensität und Dauer des Stresses entscheidend sind. Manchmal kann Stress auch eine Pigmentstörung auslösen, wodurch Haare farblos, grau oder weiß werden.
Die Bedeutung einer präzisen Diagnose
Es ist entscheidend zu verstehen, dass nicht jede Form von Haarausfall schnell und effektiv mit frei verkäuflichen Produkten aus der Apotheke oder Drogerie behandelt werden kann. Dr. Zimmermann betont: „Entscheidend ist immer die Ursache. Die kann eben sehr unterschiedlich sein. Deshalb ist eine ärztliche Diagnose extrem wichtig. Gerade mit einer frühzeitigen Diagnose kann man in vielen Fällen gut eingreifen.“ Eine gründliche Untersuchung durch einen Dermatologen oder einen auf Haarausfall spezialisierten Arzt ist der erste und wichtigste Schritt, um die genaue Ursache zu ermitteln und eine zielgerichtete Behandlung einzuleiten.
Behandlungsmethoden gegen Haarausfall
Je nach Ursache des Haarausfalls gibt es verschiedene Behandlungsansätze, die von kosmetischen Produkten bis hin zu medizinischen Therapien und chirurgischen Eingriffen reichen.
Kosmetische Produkte: Was kann Koffein wirklich?
Viele Shampoos, Seren und Spülungen werben mit Versprechen, Haarausfall zu stoppen oder das Haarwachstum anzuregen. Studien zu kosmetischen Haarpflegeprodukten liefern jedoch gemischte Ergebnisse. Professorin Natalie Garcia Bartels, eine renommierte Dermatologin und Haarexpertin aus Berlin, erklärt, warum dies so ist: „Mit einem Shampoo wird lediglich das äußere, tote Hornmaterial des Haares behandelt und daher kein größerer Effekt erzeugt.“ Wirkstoffe müssen in die Kopfhaut eindringen, um die Haarwurzeln zu erreichen und zu beeinflussen. Koffein ist ein Wirkstoff, der in vielen Haarpflegeprodukten enthalten ist und laut Professorin Garcia Bartels „ein sehr interessanter Wirkstoff [ist], der auch in gewissen Studien gezeigt hat, dass er stimulierend auf den Haarfollikel einwirken kann.“ Die Wirksamkeit von Koffein hängt jedoch stark von der richtigen Konzentration und einer ausreichenden Einwirkzeit ab. Experten empfehlen eine Koffeinkonzentration von mindestens 0,2 Prozent, idealerweise jedoch 1 Prozent oder mehr, und eine tägliche Anwendung von ein- bis zweimal mit mindestens zwei Minuten Einwirkzeit über mehrere Monate hinweg. Nur so kann das Koffein die Follikel anregen. Nebenwirkungen sind dabei unwahrscheinlich, es sei denn, es liegen spezifische Allergien vor.
Medikamentöse Therapien: Minoxidil und Finasterid
Für erblich bedingten Haarausfall gibt es wissenschaftlich belegte und wirksame medikamentöse Therapien. Professorin Garcia Bartels nennt hier insbesondere Minoxidil und Finasterid, die sowohl lokal als auch innerlich angewendet werden können. Minoxidil ist für Männer und Frauen in bestimmten Konzentrationen geeignet, während Finasterid ausschließlich für Männer zugelassen ist.
| Medikament | Wirkweise | Anwendung | Für wen? | Mögliche Nebenwirkungen |
|---|---|---|---|---|
| Minoxidil | Verbessert die Durchblutung um die Haarwurzeln, versorgt sie besser mit Nährstoffen, regt Haarwachstum an (genaue Wirkweise unklar). | Lokal auf die Kopfhaut (Lösung/Schaum). | Männer & Frauen. | Juckreiz, selten Allergien, Kopfschmerzen. Wirkt nur bei kontinuierlicher Anwendung. |
| Finasterid | Senkt den Spiegel des Hormons Dihydrotestosteron (DHT). | Oral (Tabletten). | Nur Männer. | Impotenz, eingeschränkte Libido, Erektionsstörungen, psychische Auswirkungen (Depressionen, Angstzustände, Suizidgedanken). Selten: Post-Finasterid-Syndrom. |
Minoxidil wurde ursprünglich als Bluthochdruckmedikament entwickelt, wobei zufällig festgestellt wurde, dass es das Haarwachstum anregt. Es verbessert die Durchblutung um die Haarwurzeln herum, was die Nährstoffversorgung optimiert und somit den Haarwuchs anregen kann. Es wird lokal auf die Kopfhaut aufgetragen und wirkt nur, solange es angewendet wird. Finasterid hingegen senkt den DHT-Spiegel und kann den Haarausfall verlangsamen oder stoppen. Wichtig ist, dass diese Medikamente nicht mehr helfen können, wenn die Haarfollikel bereits abgestorben oder vernarbt sind. Vor der Einnahme von Finasterid warnen die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eindringlich vor möglichen schwerwiegenden Nebenwirkungen, darunter Impotenz, Libidoeinschränkungen und psychische Probleme bis hin zu Suizidgedanken. Eine ausführliche Aufklärung über Risiko und Nutzen durch den behandelnden Arzt ist daher unerlässlich.
Die Eigenblut-Therapie (PRP)
Die Eigenblutbehandlung, auch als PRP-Behandlung (plättchenreiches Plasma) bekannt, wird bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt und ist in der Wissenschaft teilweise umstritten. Bei Haarausfall wird dem Patienten Blut entnommen, Blutplättchen werden herausgefiltert und in konzentrierter Form wieder in die Kopfhaut injiziert. Dr. Kathrin Hillmann, Dermatologin an der Charité in Berlin, erklärt: „Bei der PRP-Behandlung ist es so, dass es einen Großteil von kleineren Untersuchungen gibt, wo es sehr gut wirkt. Aber es gibt auch immer noch einen Teil, wo kein nachwachsendes Haar oder besseres Haarwachstum nachweisbar ist. So dass man schon dazu raten kann, es im Einzelfall auszuprobieren.“ Es handelt sich also um eine vielversprechende Methode, deren Erfolg jedoch von Person zu Person variieren kann.
Haartransplantation: Eine dauerhafte Lösung?
Wenn medikamentöse oder andere nicht-invasive Methoden die Haarfollikel nicht mehr ausreichend stimulieren können, bleibt oft nur die Haartransplantation als letzte Option. Bei diesem chirurgischen Eingriff werden Haarfollikel, meist vom behaarten Hinterkopf, entnommen und an die kahlen Stellen im Vorderbereich oder am Oberkopf verpflanzt. Dr. Edip Rojan Bicer, Arzt für Ästhetische Medizin in Heidelberg, erklärt: „Nach dem Einsetzen wachsen die wieder an. Die Blutgefäße sprießen dann wieder, umschlingen die Haarwurzeln, können sie mit Nährstoffen versorgen, sodass diese Haare bestehen bleiben und wachsen können.“ Das endgültige Ergebnis einer Haartransplantation zeigt sich erst nach neun bis zwölf Monaten, da die transplantierten Haare zunächst ausfallen, bevor die Haarwurzeln nach etwa drei Monaten mit dem neuen Wachstum beginnen.

Risiken und Überlegungen
Die Haare am unteren Hinterkopf sind genetisch gegen das Hormon DHT resistent, das für den erblich bedingten Haarausfall verantwortlich ist. Daher fallen sie auch nach der Verpflanzung in die kahlen Bereiche nicht wieder aus. Dennoch birgt eine Haartransplantation Risiken. Es besteht die Möglichkeit, dass die transplantierten Haare nicht überall anwachsen oder sich die Kopfhaut entzündet. Zudem können Ärzte am Hinterkopf nicht unbegrenzt Haare entnehmen, da sonst dort sichtbare Lücken entstehen könnten. Bei jüngeren Patienten kann der Haarausfall nach der Transplantation weiter fortschreiten, sodass die eigenen, nicht transplantierten Haare hinter den verpflanzten Haaren ausfallen. Daher kann es sinnvoll sein, auch nach einer Transplantation eine unterstützende Therapie fortzusetzen, um möglichst viel eigenes Haar zu erhalten.
Kosten und Wahl der Klinik
Viele Patienten reisen für eine Haartransplantation ins Ausland, insbesondere in die Türkei, da die Kosten dort oft erheblich niedriger sind. Dr. Zimmermann schätzt die Kosten in Deutschland auf 3.000 bis 10.000 Euro, während sie in der Türkei oft zwischen 2.000 und 5.000 Euro liegen können. Der Gesundheitscoach warnt jedoch vor einem großen Schwarzmarkt in der Türkei, wo nicht lizenzierte Ärzte die Eingriffe durchführen könnten. Unabhängig vom Land rät Dr. Zimmermann, sich an Chirurgen zu wenden, die in offiziellen Verbänden organisiert sind und über eine Approbation sowie Facharztausbildung verfügen. Eine sorgfältige Recherche und Auswahl des Operateurs ist entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und die Qualität des Eingriffs sicherzustellen. Zudem kann bei Problemen nach der Operation die große Entfernung zu Schwierigkeiten und Mehraufwand für den Patienten führen.
Spezialfälle: Kompletter Haarausfall und Chemotherapie
Haarausfall kann auch dramatische Ausmaße annehmen und das Leben grundlegend verändern, wie beim kompletten Haarausfall, der sogenannten Alopecia universalis. Diese Autoimmunerkrankung kann schon im Jugendalter auftreten und beginnt oft mit dem Verlust der Kopfhaare, breitet sich aber in manchen Fällen auf den gesamten Körper aus. Das Immunsystem greift dabei fälschlicherweise die Haarwurzeln an, als wären sie Viren oder Bakterien, was zu einer Entzündung und dem Ausfall der Haare führt. Eine Chance auf Nachwachsen der Haare besteht nur, wenn sich das Immunsystem wieder normalisiert, was jedoch selten der Fall ist. Auch Krebspatienten erleben häufig einen totalen Haarausfall als vorübergehende Nebenwirkung der Chemotherapie, was für viele eine besondere und emotionale Herausforderung für ihr Selbstverständnis darstellt.
Allgemeine Tipps zur Förderung des Haarwachstums
Um gesunde Haare zu erhalten und ihr Wachstum zu fördern, ist es essenziell, die Haarzellen gesund zu halten, damit sie kontinuierlich Haare produzieren können. Dafür benötigen sie eine konstante Zufuhr wichtiger Nährstoffe über die Ernährung. Eine ausgewogene Zufuhr von Aminosäuren, Vitaminen, Spurenelementen, Botenstoffen und Hormonen ist dabei entscheidend. Besonders wichtig sind Eisen, Vitamin D und B12, Zink, Selen und ausreichend Proteine. Unsere Haarzellen können nur dann optimal funktionieren, wenn sie ausreichend versorgt sind. Zudem spielt Stressmanagement eine wichtige Rolle, da chronischer Stress das Haarwachstum negativ beeinflussen kann. Ein gesunder Lebensstil mit einer nährstoffreichen Ernährung und geringem Stresslevel bildet die Basis für kräftiges und volles Haar.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F: Wie viele Haare verliere ich täglich im Durchschnitt?
A: Es ist völlig normal, täglich bis zu 100 Haare zu verlieren. Dies ist Teil des natürlichen Haarwachstumszyklus.
F: Ab wann sollte ich einen Arzt aufsuchen, wenn ich Haarausfall bemerke?
A: Wenn Sie über mehrere Wochen hinweg täglich deutlich mehr als 100 Haare verlieren oder kahle Stellen bemerken, sollten Sie einen Arzt, idealerweise einen Dermatologen, aufsuchen.
F: Können Shampoos mit Koffein wirklich helfen?
A: Koffein kann stimulierend auf Haarfollikel wirken, aber die Wirksamkeit hängt stark von der Konzentration (mind. 0,2%, idealerweise 1% oder mehr) und der Einwirkzeit (mind. 2 Minuten, täglich über Monate) ab. Ein oberflächliches Waschen reicht oft nicht aus.
F: Ist Finasterid auch für Frauen geeignet?
A: Nein, Finasterid ist nur für Männer zugelassen. Für Frauen kann Minoxidil in bestimmten Konzentrationen eine Option sein.
F: Sind Haartransplantationen schmerzhaft?
A: Der Eingriff wird unter Lokalanästhesie durchgeführt, sodass Sie während der Transplantation keine Schmerzen verspüren sollten. Danach können leichte Schmerzen oder ein Spannungsgefühl auftreten, die mit Schmerzmitteln gut kontrollierbar sind.
F: Wie lange dauert es, bis ich nach einer Haartransplantation Ergebnisse sehe?
A: Die transplantierten Haare fallen zunächst aus. Neues Wachstum beginnt nach etwa drei Monaten, und das endgültige Ergebnis ist erst nach neun bis zwölf Monaten sichtbar.
F: Welche Nährstoffe sind besonders wichtig für gesundes Haar?
A: Für gesundes Haar sind Aminosäuren, Vitamine (besonders B12 und D), Spurenelemente wie Zink, Selen und Eisen sowie ausreichend Proteine essenziell. Eine ausgewogene Ernährung ist hier der Schlüssel.
F: Kann Stress allein Haarausfall verursachen?
A: Ja, chronischer oder intensiver Stress kann das Haarfollikel beeinflussen und zu Haarausfall führen. Stressmanagement ist daher ein wichtiger Bestandteil der Haarpflege.
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