17/04/2023
Der Wunsch nach Veränderung oder einfach nur das Kaschieren des nachwachsenden Ansatzes treibt viele dazu, regelmäßig zur Haarfarbe zu greifen. Ob ein sattes Schokobraun, ein strahlendes Bambi-Blond oder dramatische schwarze Strähnen wie Schneewittchen – die meisten von uns haben das Färben schon erlebt. Doch die Freude über die neue Nuance währt oft nicht lange, denn der natürliche Ansatz kommt schneller zurück, als uns lieb ist, besonders wenn der Kontrast zum gefärbten Haar stark ist. Aber wie oft ist es wirklich sicher, unsere Mähne einer chemischen Behandlung zu unterziehen, ohne sie zu schädigen? Diese Frage beschäftigt viele, die ihren Naturton nicht auf dem Kopf tragen möchten. Wir haben uns umgehört und verraten Ihnen, was Experten raten und wie Sie Ihre Haarfarbe optimal pflegen und auffrischen können, ohne die Gesundheit Ihrer Haare zu gefährden.

- Wie oft Haare färben? Der Expertenrat
- Ihr Haartyp und die Färbehäufigkeit
- Den nächsten Färbetermin clever hinauszögern
- Farbtypen im Vergleich: Permanent vs. Tönung
- Selbst färben: Produkte und Tipps für zu Hause
- Pflanzliche Haarfärbemittel: Die sanfte Alternative?
- Die Risiken von Überfärbung: Was Ihr Haar wirklich braucht
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit: Balance finden für gesunde, strahlende Haare
Wie oft Haare färben? Der Expertenrat
Die Häufigkeit, mit der Sie Ihre Haare färben sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Art der Farbveränderung, die Sie wünschen, und der Gesundheit Ihrer Haare. Prominente wie Katy Perry, Jennifer Lopez oder Hailey Bieber wechseln ihre Frisuren und Haarfarben regelmäßig, aber für den Durchschnittsmenschen ist es wichtig, die Belastung für das Haar zu minimieren. Jede chemische Behandlung, sei es eine Blondierung oder eine dauerhafte Färbung, beansprucht die Haarstruktur. Daher ist es entscheidend, ausreichend Zeit zwischen den Färbeterminen zu lassen.
Lorri Goddard, eine renommierte Haarexpertin, die bereits mit Stars wie den Kardashians, Reese Witherspoon und Jennifer Lawrence gearbeitet hat, erklärt gegenüber dem Byrdie Magazin: „Die Zeit, die zwischen dem Haarefärben vergehen sollte, hängt immer auch davon ab, was man vorher machen lassen hat. Wenn jemand seine dunkle Mähne extrem aufhellen will, sehe ich sie meist nach ca. einem Monat in meinen Salon zurückkehren, da so etwas nicht in einer Sitzung geht.“ Dies deutet darauf hin, dass bei extremen Farbwechseln, insbesondere von dunkel zu hell, möglicherweise mehrere Sitzungen in kürzeren Abständen erforderlich sind, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Diese müssen jedoch immer vom Profi begleitet werden, um Schäden zu vermeiden.
Für die Auffrischung des Ansatzes oder eine leichte Nuancenveränderung gilt in der Regel ein Intervall von vier bis sechs Wochen. In diesem Zeitraum ist der Ansatz meist deutlich sichtbar, aber das Haar hatte auch genügend Zeit, sich von der vorherigen Behandlung zu erholen. Trotzdem ist zu beachten, dass jede Nuancenveränderung das Haar beansprucht. Daher ist es ratsam, das Haar nicht allzu oft einem Färbeprozess auszusetzen, um die Haarstruktur zu schonen und die Gesundheit Ihrer Mähne zu erhalten.
Ihr Haartyp und die Färbehäufigkeit
Tatsächlich spielt Ihr individueller Haartyp eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der optimalen Häufigkeit des Haarefärbens. Verschiedene Haartypen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Eigenschaften, die beeinflussen, wie gut Farbe haftet, wie schnell sie verblasst und wie widerstandsfähig das Haar gegenüber chemischen Behandlungen ist. Ein professioneller Friseur kann hier eine maßgeschneiderte Empfehlung geben. Hier ist ein Überblick über die Unterschiede:
| Haartyp | Eigenschaften | Einfluss auf die Färbung | Empfohlene Häufigkeit |
|---|---|---|---|
| Feines Haar | Empfindlicher, reagiert schneller auf Chemie, schwierig gleichmäßig zu färben. | Kann Farbe intensiver aufnehmen, neigt aber auch zu schnellerer Schädigung. | Möglicherweise häufiger für Farberhalt, aber mit Vorsicht. |
| Dickes Haar | Mehr Haarsträhnen, größere Masse, nimmt Farbe unterschiedlich auf. | Benötigt mehr Produkt, Farbe kann länger halten, aber auch ungleichmäßiger wirken. | Möglicherweise seltener aufgrund des Produktverbrauchs und der Haltbarkeit. |
| Lockiges Haar | Oft trockener, da natürliche Öle schlechter verteilt werden. | Farbe kann schneller verblassen aufgrund der Trockenheit und Struktur. | Oft häufiger für Farbfrische, aber intensive Pflege ist essenziell. |
| Glattes Haar | Glatte Oberfläche, Farbe haftet gut und hält länger. | Farbe bleibt tendenziell länger erhalten, weniger Verblassen. | Selteneres Färben zur Ansatzkorrektur ausreichend. |
Es ist wichtig, diese individuellen Unterschiede zu berücksichtigen und Ihre Haarpflegeroutine entsprechend anzupassen, um die Gesundheit und Schönheit Ihrer gefärbten Haare zu gewährleisten.
Den nächsten Färbetermin clever hinauszögern
Es gibt zahlreiche gute Gründe, den nächsten Färbetermin für den Ansatz bewusst zu verschieben. Einer der wichtigsten ist die Schonung der Haarstruktur. Jede chemische Behandlung beansprucht das Haar, und längere Pausen geben ihm Zeit, sich zu regenerieren. Zudem sparen Sie durch das Hinauszögern nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Wenn nur vereinzelte nachwachsende Haare stören, gibt es clevere Tricks und Hilfsmittel, um sie vorübergehend unsichtbar zu machen:
- Frisuren: Eine geschickte Frisur kann Wunder wirken. Ein hochgesteckter Messy Bun, voluminöse Locken, die den Ansatz kaschieren, oder ein geschickt gesetzter Zick-Zack-Scheitel können den sichtbaren Haaransatz vorübergehend verbergen. Auch Haaraccessoires wie Haarbänder oder Tücher sind stilvolle Helfer. Volumensprays am Ansatz können zudem dazu beitragen, den Übergang weniger offensichtlich zu machen.
- Ansatz-Kaschierspray: Für eine schnelle und effektive mittelfristige Lösung ist ein spezielles Kaschierspray für den Ansatz ideal. Diese Sprays sind in verschiedenen Farbtönen erhältlich und lassen sich einfach auf den nachwachsenden Ansatz sprühen. Sie decken die helleren oder dunkleren Wurzeln sofort ab und sorgen für eine frische Farbgebung, die bis zur nächsten Haarwäsche hält.
- Die Wahl der richtigen Farbnuance: Wenn Sie Ihre Haare selbst nachfärben, ist die Wahl der richtigen Farbe entscheidend. Insbesondere bei dunklen Ansätzen, die blondiert werden müssen, können leicht unerwünschte Gelb- oder Orangetöne entstehen. Normalerweise empfiehlt es sich, eine Farbe zu wählen, die dem hellsten Ton Ihrer Haare entspricht. Bei Unsicherheiten ist es immer ratsam, einen Friseur um Rat zu fragen oder eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, um Farbunfälle zu vermeiden.
- 'Grow-Out'-freundliche Techniken: Techniken wie Balayage oder Root Smudge sind darauf ausgelegt, einen weicheren Übergang zwischen Naturhaarfarbe und gefärbtem Haar zu schaffen. Dadurch fällt der nachwachsende Ansatz weniger stark auf, und Sie können die Färbeintervalle verlängern. Diese Techniken sind auch ideal, wenn Sie planen, zu Ihrer Naturhaarfarbe zurückzukehren.
Farbtypen im Vergleich: Permanent vs. Tönung
Wenn es um das Färben der Haare geht, stehen Ihnen grundsätzlich zwei Hauptkategorien von Produkten zur Verfügung: permanente Haarfarben und auswaschbare Tönungen. Beide haben ihre spezifischen Eigenschaften, Vorteile und Nachteile, die Sie kennen sollten, um die beste Wahl für Ihre Bedürfnisse und Haargesundheit zu treffen.
| Merkmal | Tönung (Auswaschbar) | Permanente Farbe |
|---|---|---|
| Wirkungsweise | Bildet einen Farbfilm um das Haar, dringt nicht tief ein. | Dringt tief in die Haarstruktur ein und verändert die Pigmente dauerhaft. |
| Haltbarkeit | 6-8 Haarwäschen (normale Tönung), 6-8 Wochen (Intensiv-Tönung). | Wächst mit dem Haar heraus, permanente Farbveränderung. |
| Grauabdeckung | Geringere bis mittlere Deckkraft, graue Haare schimmern oft durch. | Hohe bis vollständige Grauabdeckung. |
| Haarschädigung | Gering, da die Haarstruktur nicht oder kaum angegriffen wird. | Höher, da die Haarstruktur durch die chemische Reaktion geöffnet wird. |
| Farbveränderung | Eher Nuancenveränderungen, Auffrischung, Glanz. Keine Aufhellung möglich. | Radikale Farbwechsel, auch Aufhellung möglich. |
| Nachwachsen | Sanfterer Übergang, da die Farbe allmählich verblasst. | Deutlicher Ansatz sichtbar, da die Farbe nicht verblasst. |
Die Wahl zwischen Tönung und permanenter Farbe hängt von Ihrem gewünschten Ergebnis, Ihrer Bereitschaft zur Häufigkeit des Färbens und der Gesundheit Ihres Haares ab. Tönungen sind eine gute Option für alle, die experimentieren möchten oder eine sanfte Auffrischung wünschen, während permanente Farben für dauerhafte und intensive Farbwechsel geeignet sind.

Selbst färben: Produkte und Tipps für zu Hause
Wer seine Haare dauerhaft zu Hause färben möchte, hat die Wahl zwischen verschiedenen Arten von Haarfärbemitteln, die sich in ihrer Konsistenz und Anwendung unterscheiden:
- Cremes: Diese sind besonders gut für Anfänger geeignet. Ihre dicke Konsistenz erleichtert das Anmischen und Auftragen, ohne zu tropfen oder zu verlaufen. Sie bieten eine gute Deckkraft und sind einfach zu handhaben.
- Mousses: Mousses verhalten sich ähnlich wie Styling-Schaum und lassen sich entsprechend auftragen. Sie sind praktisch, besonders für das Färben des Hinterkopfs und des Nackenbereichs, da sie sich leicht verteilen lassen. Ihr einziger Nachteil ist, dass sie oft nicht so farbintensiv sind wie Cremes oder Lotionen.
- Lotionen: Dies sind flüssige Haarfärbemittel, die direkt aus der Flasche auf das Haar aufgetragen werden. Hier ist eine schnelle und geübte Hand gefragt, um Tropfen und eine ungleichmäßige Verteilung zu vermeiden. Lotionen können sehr farbintensiv sein, erfordern aber mehr Präzision bei der Anwendung.
Tipps zur Selbstfärbung der Haare: So geht's am besten
Damit das Färben zu Hause gelingt und Ihre Haare nicht unter der Prozedur leiden, sollten Sie einige wichtige Vorbereitungen treffen und Tipps beachten:
- Vorbereitung des Haares: Die Haare sollten vor dem Färben trocken und nicht frisch gewaschen oder gestylt sein. Es ist ideal, die Haare ein paar Tage vor dem Färben mit einer intensiven Pflegekur zu verwöhnen. Dies stellt sicher, dass die Farbe gleichmäßig aufgenommen wird und das Haar optimal vorbereitet ist.
- Hautschutz: Schützen Sie Ihre Gesichtskonturen, Ohren und den Nackenbereich mit einer Fettcreme (z.B. Vaseline), um Hautverfärbungen zu vermeiden.
- Die richtige Vorgehensweise beim Auftragen: Die beste Vorgehensweise hängt vom gewünschten Ergebnis ab:
- Für hellere Haarfarben: Beginnen Sie im Nacken- und Hinterkopfbereich. Dieser Bereich ist oft etwas dunkler und benötigt möglicherweise eine längere Einwirkzeit, um die gewünschte Helligkeit zu erreichen.
- Für dunklere Haarfarben: Färben Sie die Haare, die Ihr Gesicht umrahmen, zuletzt. Feines Haar nimmt Farbe schneller auf, und ein zu frühes Auftragen kann hier zu einem zu dunklen oder unnatürlichen Ergebnis führen.
Teilen Sie Ihre Haare mit einem Stielkamm in Abschnitte und tragen Sie die Farbe immer vom Ansatz bis zu den Spitzen auf, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten.
- Benötigte Utensilien: Neben der Haarfarbe selbst benötigen Sie unbedingt Handschuhe (oft in der Packung enthalten), ein altes Handtuch oder T-Shirt zum Schutz Ihrer Kleidung, einen Kunststoff-Stielkamm zum Abteilen der Haare, Haarklammern und Wattepads für eventuelle Korrekturen.
- Extra-Tipp für lange Haare: Je länger und dicker Ihre Haare sind, desto anspruchsvoller kann das Färben sein. Halten Sie mindestens zwei Packungen Haarfarbe bereit, um sicherzustellen, dass Sie genügend Produkt für eine gleichmäßige Abdeckung haben. Zu wenig Farbmittel kann zu ungleichmäßigen Ergebnissen führen. Arbeiten Sie außerdem zügig, um sicherzustellen, dass die Farbe nicht zu lange auf einzelnen Partien verbleibt und das Ergebnis fleckig wird.
Pflanzliche Haarfärbemittel: Die sanfte Alternative?
Neben chemischen Haarfarben gibt es eine wachsende Beliebtheit für pflanzliche Haarfärbemittel. Diese natürlichen Produkte bieten eine Alternative für alle, die auf aggressive Chemikalien verzichten möchten und eine sanftere Methode bevorzugen. Sie bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Kamille, Henna und Indigo und sind oft frei von Ammoniak, Peroxid und PPD.
Vorteile von pflanzlichen Haarfärbemitteln:
- Schonend für das Haar: Pflanzliche Farben greifen die Haarstruktur nicht an. Stattdessen legen sie sich wie eine schützende Schicht um das Haar.
- Weniger allergische Reaktionen: Da sie aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen, ist das Risiko allergischer Reaktionen deutlich geringer.
- Pflegende Wirkung: Viele pflanzliche Farben enthalten pflegende Substanzen, die dem Haar zusätzlichen Glanz und Geschmeidigkeit verleihen.
- Gesundheitliche Vorteile: Durch den Verzicht auf schädliche Chemikalien sind sie eine gute Wahl für Menschen mit empfindlicher Kopfhaut oder bestimmten gesundheitlichen Bedenken.
Nachteile von pflanzlichen Haarfärbemitteln:
- Komplexere Anwendung: Die Anwendung kann komplizierter sein und erfordert oft mehrere Schritte oder Anwendungen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
- Keine Aufhellung möglich: Pflanzliche Farben können das Haar nicht aufhellen, da sie keine Bleichmittel enthalten.
- Geringere Grauabdeckung: Graue Haare werden oft nicht vollständig abgedeckt, sondern erhalten eher einen Schimmer oder eine Tönung.
- Verblassen: Die Haarfarbe verblasst in der Regel mit jeder Haarwäsche schneller als chemische Farben.
- Abhängigkeit von Ausgangsfarbe: Das Farbergebnis hängt stark von der ursprünglichen Haarfarbe ab und kann weniger vorhersehbar sein.
Pflanzliche Haarfärbemittel sind eine ausgezeichnete Wahl für alle, die eine natürliche Farbveränderung wünschen und bereit sind, die damit verbundenen Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Sie eignen sich besonders gut für eine sanfte Farbintensivierung oder um dem Haar einen schönen Glanz zu verleihen.
Die Risiken von Überfärbung: Was Ihr Haar wirklich braucht
So verlockend es auch sein mag, immer die perfekte Haarfarbe zu haben: Häufiges Färben, insbesondere mit permanenten Mitteln oder bei intensiven Aufhellungsprozessen, birgt erhebliche Risiken für die Haargesundheit. Permanente Haarfärbemittel greifen die natürliche Schutzschicht des Haares an und machen sie durchlässig, damit die Farbpigmente ins Innere eindringen können. Dieser Prozess kann die Haarstruktur schwächen und zu verschiedenen Problemen führen:
- Haarbruch und Spliss: Die äußere Schuppenschicht des Haares (Cuticula) wird durch das Färben aufgeraut und geschwächt. Dies macht das Haar anfälliger für Haarbruch, Spliss und Frizz.
- Trockenheit und Glanzverlust: Die natürlichen Öle des Haares und die Feuchtigkeitsbalance können durch chemische Behandlungen gestört werden. Das Ergebnis ist oft trockenes, sprödes Haar, das seinen natürlichen Glanz verliert.
- Elastizitätsverlust: Chemisch behandeltes Haar verliert an Elastizität und fühlt sich oft strohig an. Es lässt sich schwerer kämmen und stylen.
- Kopfhautreizungen und Allergien: Die Chemikalien in Haarfarben können zu Reizungen, Juckreiz, Rötungen oder sogar allergischen Reaktionen auf der Kopfhaut führen.
- Farbunfälle: Eine Überfärbung kann auch zu unerwünschten Farbergebnissen führen, wie z.B. zu dunklen, fleckigen oder unnatürlichen Tönen, besonders wenn das Haar bereits geschädigt ist und die Farbe ungleichmäßig aufnimmt.
Die Intensität der Haarschädigung hängt stark von der Häufigkeit des Färbens, der Art der verwendeten Produkte und dem Ausgangszustand des Haares ab. Besonders intensive Aufhellungsprozesse (Blondierungen) sind für das Haar am belastendsten. Um diese Risiken zu minimieren, ist es entscheidend, die empfohlenen Färbeintervalle einzuhalten, auf hochwertige Produkte zu setzen und das Haar zwischen den Behandlungen intensiv mit feuchtigkeitsspendenden und reparierenden Kuren zu pflegen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Haare färben und Tönungen:
Wie lange hält eine schwarze Haartönung?
Eine Tönung, insbesondere eine auswaschbare, bildet lediglich einen Farbfilm um das Haar und dringt nicht tief ein. Eine schwarze Tönung hält in der Regel nach etwa sechs bis acht Haarwäschen nicht mehr auf dem Haar. Anfänglich bewirkt sie oft einen starken Glanz, der jedoch ebenfalls schnell nachlässt.
Wie lange bleiben Tönungen im Haar?
Die Haltbarkeit von Tönungen variiert je nach Produktart. Normale, auswaschbare Tönungen halten etwa sechs bis acht Haarwäschen. Intensiv-Tönungen hingegen, die etwas tiefer in die äußere Schuppenschicht eindringen, können sechs bis acht Wochen halten.
Wie lange bleibt eine blonde Tönung?
Ähnlich wie bei dunklen Tönungen verhält es sich auch bei blonden Tönungen. Auswaschbare blonde Tönungen halten sich etwa sechs bis acht Haarwäschen. Intensive Blond-Tönungen können eine Haltbarkeit von sechs bis acht Wochen aufweisen. Beachten Sie, dass Tönungen das Haar nicht aufhellen können, sondern nur Nuancen hinzufügen oder den Ton verändern.

Wie lange hält eine Drogerie Tönung?
Die Haltbarkeit einer Drogerie-Tönung hängt davon ab, ob es sich um eine auswaschbare Tönung (Stufe 1) oder eine Intensiv-Tönung (Stufe 2) handelt. Eine auswaschbare Tönung wäscht sich nach etwa sechs bis acht Haarwäschen aus. Eine Intensiv-Tönung kann bis zu sechs bis acht Wochen halten, bevor sie merklich verblasst.
Wie lange halten lila Haare?
Die Haltbarkeit von lila Haarfarben hängt stark vom Produkt und der Intensität ab. Bei Semi-Permanent-Produkten, wie dem Beispiel von got2b Blueberry Lila 094, kann die Farbe 12-15 Haarwäschen halten. Da diese Farben oft knalliger sind, können sie schneller verblassen, insbesondere wenn sie auf vorblondiertem Haar angewendet werden.
Wie lange muss Tönung beim Friseur einwirken?
Die Einwirkzeit einer Tönung beim Friseur richtet sich nach dem verwendeten Produkt und dem gewünschten Ergebnis. Üblicherweise beträgt die Einwirkzeit etwa 20 bis 30 Minuten. Es ist entscheidend, die in der Anleitung angegebene Zeit genau einzuhalten, da eine längere Einwirkzeit zu einem dunkleren Ergebnis führen kann. Die Einwirkzeit beginnt übrigens erst, wenn die Tönung vollständig aufgetragen ist.
Wie lange hält eine schonende Haarfarbe?
Der Begriff "schonende Haarfarbe" kann sich auf verschiedene Produkte beziehen, von Tönungen bis hin zu permanenten Farben mit weniger aggressiven Chemikalien. Die Haltbarkeit hängt hier stark vom Produkt ab. Techniken wie Balayage oder Root Smudge, die einen weicheren Übergang zur Naturhaarfarbe schaffen, gelten als besonders schonend, da sie unregelmäßiges Nachfärben verzeihen und die Intervalle zwischen den Salonbesuchen verlängern. Hier wächst die Farbe harmonisch mit, und der Ansatz fällt weniger stark auf, was die Haare insgesamt weniger beansprucht.
Fazit: Balance finden für gesunde, strahlende Haare
Das Färben der Haare ist eine wunderbare Möglichkeit, den eigenen Stil auszudrücken und sich neu zu erfinden. Doch wie bei allem im Leben ist auch hier das richtige Maß entscheidend. Die Häufigkeit des Färbens sollte stets im Einklang mit der Gesundheit und den Bedürfnissen Ihres Haares stehen. Während ein Intervall von vier bis sechs Wochen für die meisten Auffrischungen angemessen ist, können extreme Farbwechsel oder ein besonders empfindlicher Haartyp längere Pausen oder professionelle Begleitung erfordern.
Nutzen Sie die vorgestellten Tricks und Hilfsmittel, um den nächsten Färbetermin clever hinauszuzögern und Ihrem Haar wichtige Regenerationszeit zu gönnen. Ob durch geschickte Frisuren, Ansatz-Kaschiersprays oder die bewusste Wahl zwischen permanenter Farbe und Tönung – es gibt viele Wege, die Schönheit Ihrer gefärbten Haare zu erhalten, ohne sie unnötig zu strapazieren. Hören Sie auf Ihr Haar, pflegen Sie es intensiv und scheuen Sie sich nicht, bei Unsicherheiten den Rat eines erfahrenen Friseurs einzuholen. Denn am Ende ist das gesündeste Haar immer das schönste.
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