12/04/2023
Der Wunsch, im Friseurhandwerk selbstständig zu sein, bewegt viele Fachkräfte. Doch steht man vor der grundlegenden Frage: Soll ich einen eigenen Friseursalon eröffnen oder als selbstständiger, oft mobiler Friseur, agieren? Beide Wege bieten einzigartige Chancen und Herausforderungen, die sorgfältig abgewogen werden müssen. In diesem umfassenden Artikel beleuchten wir insbesondere die Option des selbstständigen Friseurs, seine Vorteile, Nachteile, die rechtlichen Rahmenbedingungen und praktische Tipps, um in diesem Beruf erfolgreich zu sein.

- Selbstständiger Friseur oder eigener Salon: Die Wahl der Karriere
- Die rechtlichen Grundlagen für Friseure in Deutschland
- Vorteile des selbstständigen Friseurs (Kleinstunternehmer)
- Nachteile des selbstständigen Friseurs (Kleinstunternehmer)
- Wo arbeitet ein selbstständiger Friseur?
- Der Weg zur Selbstständigkeit: Anmeldung und Formalitäten
- Wichtige Versicherungen für selbstständige Friseure
- Kundenakquise und Marketing für den mobilen Friseur
- Was kostet ein Haarschnitt beim selbstständigen Friseur?
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Selbstständiger Friseur oder eigener Salon: Die Wahl der Karriere
Die Entscheidung zwischen der Eröffnung eines eigenen Friseursalons und der Selbstständigkeit als mobiler Friseur hängt maßgeblich von Ihren persönlichen und beruflichen Zielen ab. Ein Friseursalon erfordert in der Regel erhebliche anfängliche Investitionen und eine umfassende Kenntnis des Marktes sowie Managementerfahrung. Hierfür ist es meist notwendig, eine komplexere Gesellschaftsform (wie z.B. eine GmbH oder UG) zu gründen, da die einfache Kleinstunternehmerregelung für ein solches Vorhaben oft nicht geeignet ist.
Ein eigener Salon bedeutet eine feste Anlaufstelle für Kunden, die Möglichkeit, Personal einzustellen und ein breiteres Spektrum an Dienstleistungen anzubieten. Es ist eine ambitionierte Entscheidung, die eine gründliche Planung und eine bereits aufgebaute Kundenbasis voraussetzt. Die Gründung eines Salons ist ein Großprojekt, das langfristig angelegt sein muss und mit hohen Fixkosten wie Miete, Personalkosten und Lagerhaltung verbunden ist.
Demgegenüber bietet die Selbstständigkeit als Kleinstunternehmer, oft in Form eines mobilen Friseurdienstes, eine schnellere und einfachere Möglichkeit, in die Selbstständigkeit zu starten. Sie ermöglicht es Ihnen, Ihr Konzept zu testen, ohne sich sofort an hohe finanzielle Verpflichtungen zu binden. Dieser Weg ist ideal für diejenigen, die Flexibilität schätzen und ihren Kundenkreis schrittweise aufbauen möchten.
Die rechtlichen Grundlagen für Friseure in Deutschland
Unabhängig davon, ob Sie einen Salon eröffnen oder als selbstständiger Friseur arbeiten möchten, ist der Friseurberuf in Deutschland reglementiert. Das bedeutet, dass bestimmte Qualifikationen nachgewiesen werden müssen. In der Regel benötigen Sie einen Friseur-Gesellenbrief (vergleichbar mit dem französischen CAP Coiffure) oder müssen eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in diesem Bereich nachweisen können. Es ist auch möglich, einen Meisterbrief oder ein ähnliches Berufsdiplom zu erwerben, was Ihre Kompetenz zusätzlich unterstreicht und Ihnen gegebenenfalls weitere Türen öffnet (z.B. zur Ausbildung von Lehrlingen).
Diese Anforderungen stellen sicher, dass alle Friseure ein gewisses Qualitätsniveau und Fachwissen besitzen, was sowohl dem Schutz der Kunden als auch der Professionalität des Berufsstandes dient. Bevor Sie sich selbstständig machen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie alle erforderlichen Nachweise erbringen können.
Vorteile des selbstständigen Friseurs (Kleinstunternehmer)
Die Selbstständigkeit als mobiler Friseur unter der Kleinstunternehmerregelung bietet eine Reihe attraktiver Vorteile, die den Einstieg in die eigene Geschäftstätigkeit erleichtern:
Geringe Kosten und einfache Gründung
Die Gründung eines Kleinstunternehmens ist vergleichsweise kostengünstig und unkompliziert. Die bürokratischen Hürden sind deutlich geringer als bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft. Dies ermöglicht es Ihnen, schnell und mit überschaubarem Startkapital zu beginnen.
Vereinfachte Buchhaltung und Steuerpflichten
Der Kleinstunternehmerstatus ist mit erheblichen Vereinfachungen bei der Buchführung und den Steuererklärungen verbunden. Unter bestimmten Umsatzgrenzen sind Sie von der Umsatzsteuer befreit (Kleinunternehmerregelung), was die Preisgestaltung und die administrative Last vereinfacht. Sie müssen lediglich eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellen, was den Aufwand im Vergleich zu einer doppelten Buchführung minimiert.
Umsatzgrenzen und Sozialabgaben
Als selbstständiger Friseur zahlen Sie Sozialabgaben (wie Kranken- und Pflegeversicherung) in der Regel nur auf der Grundlage Ihres tatsächlich erzielten Umsatzes oder Gewinns, je nach Art Ihrer Krankenversicherung und Altersvorsorge. Die Flexibilität bei den Sozialabgaben kann ein großer Vorteil sein, insbesondere in der Anfangsphase, wenn die Umsätze noch schwanken. Zudem können unter bestimmten Bedingungen und Umsatzgrenzen Befreiungen von der Gewerbesteuer oder anderen lokalen Unternehmensabgaben in den ersten Jahren möglich sein, was die finanzielle Belastung weiter reduziert.
Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die immense Flexibilität. Sie bestimmen Ihre Arbeitszeiten, Ihren Arbeitsort und Ihre Preisgestaltung selbst. Dies ermöglicht eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und die Anpassung an die Bedürfnisse Ihrer Kunden.
Nachteile des selbstständigen Friseurs (Kleinstunternehmer)
Trotz der vielen Vorteile birgt die Kleinstunternehmerregelung auch einige Nachteile, die man kennen sollte:
Kein Abzug von Betriebsausgaben
Ein wesentlicher Nachteil ist, dass Sie als Kleinstunternehmer im Rahmen der vereinfachten Besteuerung in der Regel keine Betriebsausgaben wie Fahrtkosten, Materialkosten oder Weiterbildungskosten in vollem Umfang von der Steuer absetzen können. Dies bedeutet, dass Sie diese Kosten in Ihre Preisgestaltung einbeziehen müssen, um rentabel zu bleiben. Es ist entscheidend, Ihre Preise so zu kalkulieren, dass alle Ihre Ausgaben gedeckt sind und noch ein Gewinn übrig bleibt.
Kein eigener Salon
Der Kleinstunternehmerstatus ist nicht dafür ausgelegt, einen eigenen physischen Friseursalon zu betreiben. Wenn Ihr Ziel ein festes Geschäft mit Laufkundschaft und Mitarbeitern ist, müssen Sie eine andere Unternehmensform wählen, die mit höheren Anforderungen und Kosten verbunden ist.
Begrenzter Schutz
Obwohl sich der Schutz für Einzelunternehmer in den letzten Jahren verbessert hat (z.B. durch die Trennung von Privat- und Geschäftsvermögen), bietet der Kleinstunternehmerstatus in der Regel nicht den gleichen Haftungsschutz wie eine Kapitalgesellschaft (z.B. eine GmbH). Im Falle größerer finanzieller Schwierigkeiten kann das Risiko für Ihr Privatvermögen höher sein, auch wenn es seit 2022 einen verbesserten Schutz des Privatvermögens gibt.
Wo arbeitet ein selbstständiger Friseur?
Der selbstständige Friseur, oft auch als mobiler Friseur bezeichnet, genießt große Freiheit bei der Wahl seines Arbeitsortes. Die meisten arbeiten direkt bei ihren Kunden zu Hause, was für viele Kunden aus Komfortgründen oder aufgrund eingeschränkter Mobilität (z.B. Senioren) sehr attraktiv ist. Darüber hinaus können selbstständige Friseure ihre Dienste auch an anderen Orten anbieten, wie zum Beispiel:
- Am Arbeitsplatz der Kunden (z.B. in Büros oder Firmen)
- In Hotels
- In Senioren- und Pflegeheimen
- In Krankenhäusern oder Reha-Einrichtungen
- Bei Events, Hochzeiten oder Fotoshootings
Die Friseur-Dienstleistung zu Hause gewinnt zunehmend an Popularität, da sie den Kunden maximale Bequemlichkeit bietet. Als mobiler Friseur können Sie eine sehr loyale Kundenbasis aufbauen, indem Sie einen umfassenden, schlüsselfertigen Service anbieten, der über das reine Haareschneiden hinausgeht.
Der Weg zur Selbstständigkeit: Anmeldung und Formalitäten
Die Gründung eines Friseur-Kleinstunternehmens ist relativ bürokratiearm. Die grundlegenden Schritte umfassen:
- Gewerbeanmeldung: Sie melden Ihr Gewerbe beim örtlichen Gewerbeamt an. Hierfür benötigen Sie in der Regel einen gültigen Personalausweis, einen Nachweis Ihres Wohnsitzes und gegebenenfalls ein Führungszeugnis.
- Nachweis der beruflichen Qualifikation: Sie müssen Ihr Friseur-Diplom oder den Nachweis Ihrer mindestens dreijährigen Berufserfahrung vorlegen.
- Steuernummer und Registrierung: Nach der Gewerbeanmeldung erhalten Sie in der Regel automatisch Post vom Finanzamt, das Ihnen Ihre Steuernummer mitteilt. Ihr Unternehmen wird auch automatisch im Handelsregister (falls erforderlich) und bei der Handwerkskammer registriert, da der Friseurberuf ein Handwerk ist.
- Reisegewerbekarte: Wenn Sie Ihre Dienstleistungen außerhalb Ihrer festen Geschäftsräume anbieten (also als mobiler Friseur), benötigen Sie in der Regel eine Reisegewerbekarte. Diese Karte muss beim Gewerbeamt beantragt werden, kostet eine Gebühr (typischerweise um die 30 Euro) und ist für mehrere Jahre gültig (z.B. 4 Jahre, danach verlängerbar). Sie berechtigt Sie, sich außerhalb Ihrer Heimatgemeinde zu bewegen und Ihre Dienstleistungen sowie gegebenenfalls Produkte anzubieten. Sie dürfen in der Regel bereits mit einem vorläufigen Zertifikat arbeiten, bevor Sie die endgültige Karte erhalten.
Der gesamte Anmeldeprozess dauert in der Regel nur wenige Tage bis Wochen, bis Sie mit der Rechnungsstellung beginnen können.
Wichtige Versicherungen für selbstständige Friseure
Als selbstständiger Friseur, der eine reglementierte Tätigkeit ausübt, ist der Abschluss bestimmter Versicherungen unerlässlich, um sich vor Risiken zu Schutzen:
- Berufshaftpflichtversicherung (RC Pro): Diese Versicherung ist für selbstständige Friseure obligatorisch. Sie schützt Sie vor Personen- und Sachschäden, die Sie während Ihrer beruflichen Tätigkeit verursachen könnten. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn Sie einen Kunden während des Haarschnitts verletzen oder versehentlich Flüssigkeit auf ein elektronisches Gerät des Kunden verschütten und dieses beschädigen. Die Berufshaftpflichtversicherung übernimmt in solchen Fällen die Kosten für Schadenersatzansprüche.
- Fahrzeugversicherung: Wenn Sie mit Ihrem eigenen Fahrzeug zu den Kunden fahren, ist eine entsprechende Kfz-Versicherung unerlässlich.
- Inhalts- und Elektronikversicherung: Es ist dringend ratsam, Ihre professionelle Ausrüstung und Ihr Material zu versichern. Scheren, Föhne, Glätteisen und andere Arbeitsgeräte stellen einen erheblichen Wert dar, dessen Verlust oder Beschädigung Ihre Geschäftstätigkeit stark beeinträchtigen könnte.
Eine gute Absicherung gibt Ihnen die nötige Sicherheit, sich voll und ganz auf Ihre Kunden und Ihr Handwerk konzentrieren zu können.
Kundenakquise und Marketing für den mobilen Friseur
Als selbstständiger Friseur ist die Fähigkeit, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu binden, entscheidend für Ihren Erfolg. Es gibt zahlreiche Strategien, um Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen:
- Netzwerken: Nutzen Sie Ihre früheren Arbeitsplätze in Salons, um ehemalige Kunden zu kontaktieren. Mundpropaganda ist im Friseurhandwerk Gold wert.
- Soziale Medien: Plattformen wie Instagram, TikTok, Pinterest oder sogar LinkedIn sind hervorragend geeignet, um Ihre Arbeit zu präsentieren und ein breites Publikum zu erreichen. Posten Sie Vorher-Nachher-Bilder, Styling-Tipps und Einblicke in Ihren Arbeitsalltag.
- Online-Präsenz: Erstellen Sie eine einfache eigene Website oder nutzen Sie Online-Plattformen, die Friseure und Kunden miteinander verbinden. Dies erleichtert es potenziellen Kunden, Sie zu finden und Termine zu buchen.
- Online-Werbung: Gezielte Anzeigen auf sozialen Medien oder Suchmaschinen können helfen, in Ihrer Region auf sich aufmerksam zu machen.
- Direkte Ansprache und Empfehlungen: Sprechen Sie Menschen in Ihrer Nachbarschaft an oder bitten Sie zufriedene Kunden aktiv um Weiterempfehlungen.
Wählen Sie eine klare Marketingpositionierung und ein Marktsegment. Möchten Sie Friseur für High-End-Kunden, für Personen im Homeoffice, für Senioren oder für spezielle Anlässe sein? Eine klare Ausrichtung hilft Ihnen, die richtigen Kunden anzuziehen und sich im Wettbewerb zu differenzieren.
Was kostet ein Haarschnitt beim selbstständigen Friseur?
Die Frage nach dem Preis eines Haarschnitts beim selbstständigen Friseur lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Kosten stark variieren können. Es gibt keine festen Standardpreise, da diese von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden:
- Standort: In Großstädten oder wohlhabenden Gegenden sind die Preise in der Regel höher als in ländlichen Gebieten.
- Erfahrung und Ruf des Friseurs: Sehr erfahrene oder bekannte Friseure können höhere Preise verlangen.
- Art der Dienstleistung: Ein einfacher Haarschnitt ist günstiger als aufwendige Stylings, Colorationen, Strähnen oder spezielle Behandlungen (z.B. Haarverlängerungen, Brautfrisuren).
- Inkludierte Leistungen: Manchmal sind Waschen, Föhnen und Styling im Preis inbegriffen, manchmal nicht. Auch die Anfahrt zum Kunden kann im Preis enthalten sein oder separat berechnet werden.
- Verwendete Produkte: Hochwertige Pflegeprodukte und Farben können den Preis beeinflussen.
- Zielgruppe: Ein Friseur, der sich auf Luxusdienstleistungen spezialisiert hat, wird andere Preise verlangen als jemand, der sich auf budgetbewusste Kunden konzentriert.
Da selbstständige Friseure ihre Betriebsausgaben (wie Material, Fahrtkosten, Versicherungen und Weiterbildungen) in der Regel nicht gesondert steuerlich absetzen können, müssen diese Kosten in den Dienstleistungspreis einkalkuliert werden. Es ist daher üblich, dass die Preise eines mobilen Friseurs aufgrund der Bequemlichkeit für den Kunden und der Notwendigkeit, alle Betriebskosten zu decken, mit denen eines durchschnittlichen Salons vergleichbar oder sogar etwas höher sein können.
Es empfiehlt sich, die Preislisten der mobilen Friseure in Ihrer Region zu vergleichen und sich gegebenenfalls individuelle Angebote einzuholen. Viele Friseure bieten auch Pakete für verschiedene Dienstleistungen an.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich ein Diplom, um Friseur zu werden?
Ja, in Deutschland ist der Friseurberuf reglementiert. Sie benötigen in der Regel einen Friseur-Gesellenbrief oder müssen eine mindestens dreijährige Berufserfahrung nachweisen können, um sich selbstständig zu machen.
Kann ich als Kleinstunternehmer einen Salon eröffnen?
Nein, der Kleinstunternehmerstatus ist für mobile Dienstleistungen oder sehr kleine, unkomplizierte Geschäftsmodelle gedacht. Für die Eröffnung eines physischen Salons mit festen Geschäftsräumen und potenziell Angestellten müssten Sie eine andere, komplexere Unternehmensform wählen (z.B. Einzelunternehmen mit Bilanzierung, UG oder GmbH).
Muss ich eine Berufshaftpflichtversicherung haben?
Ja, als selbstständiger Friseur ist der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung obligatorisch. Sie schützt Sie vor finanziellen Forderungen Dritter, die durch Ihre berufliche Tätigkeit entstanden sind.
Wie finde ich als mobiler Friseur Kunden?
Nutzen Sie soziale Medien, eine eigene kleine Website, Mundpropaganda, lokale Netzwerke und Online-Plattformen. Bieten Sie einen exzellenten Service, um Ihre Kunden zu binden und Empfehlungen zu generieren.
Kann ich meine Ausgaben als Kleinstunternehmer absetzen?
Im Rahmen der Kleinunternehmerregelung (vereinfachte Besteuerung) können Sie Betriebsausgaben in der Regel nicht gesondert von Ihrem Umsatz abziehen, da nur der Gewinn versteuert wird. Sie müssen daher Ihre Kosten bei der Preisgestaltung Ihrer Dienstleistungen berücksichtigen.
| Merkmal | Selbstständiger Friseur (Kleinstunternehmer) | Eigener Friseursalon (z.B. GmbH/UG) |
|---|---|---|
| Startkapital | Gering (hauptsächlich Werkzeuge, Marketing) | Hoch (Miete, Einrichtung, Personal, Lager) |
| Flexibilität | Sehr hoch (Orte, Zeiten, Angebot) | Mittel (feste Öffnungszeiten, Standortbindung) |
| Verwaltungsaufwand | Gering (vereinfachte Buchhaltung, Steuererklärung) | Hoch (komplexere Buchhaltung, Personalverwaltung, Gewerbesteuer) |
| Kostenabzug | Eingeschränkt (Kosten müssen in Preis einkalkuliert werden) | Umfassend möglich (alle Betriebsausgaben absetzbar) |
| Umsatzpotenzial | Begrenzt durch persönliche Kapazität | Höher (mehr Personal, breiteres Dienstleistungsangebot) |
| Risiko | Geringer (weniger Fixkosten, geringere Anfangsverbindlichkeiten) | Höher (hohe Fixkosten, Mietverträge, Personalrisiko) |
| Arbeitsort | Mobil (Kunden zu Hause, Events, Hotels) | Fester Standort |
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