03/02/2018
Der Beruf des Coiffeurs oder der Coiffeuse ist weit mehr als nur das Schneiden und Färben von Haaren. Es ist eine faszinierende Mischung aus präzisem Handwerk, kreativer Kunst und intensivem Kundenkontakt. Als Coiffeur gestalten Sie nicht nur Frisuren, sondern auch das Wohlbefinden Ihrer Kunden, beraten sie typgerecht und bleiben stets am Puls der neuesten Trends und Techniken. Es ist ein Beruf, der ständige Weiterentwicklung und eine tiefe Leidenschaft für Ästhetik und Menschen erfordert. Doch wie wird man eigentlich Coiffeur, und welche Rolle spielen dabei die Bildungseinrichtungen und ihre Lehrkräfte?
Die Ausbildung zum Coiffeur ist in der Schweiz dual aufgebaut, das heisst, sie findet sowohl im Lehrbetrieb als auch an der Berufsfachschule statt und wird durch überbetriebliche Kurse ergänzt. Diese Kombination gewährleistet eine umfassende Aneignung von praktischen Fertigkeiten und fundiertem theoretischem Wissen. Ziel ist es, junge Menschen zu kompetenten und selbstständigen Fachkräften auszubilden, die den vielfältigen Anforderungen des Berufsalltags gewachsen sind.

- Der Weg zum Traumberuf: Ausbildung zum Coiffeur/zur Coiffeuse
- Was lernt man an der Berufsfachschule?
- Die Rolle der Berufsfachschullehrperson: Mentoren und Wissensvermittler
- Wer ist für diesen Beruf geschaffen? Die ideale Zielgruppe
- EFZ vs. EBA: Welcher Abschluss ist der richtige?
- Von der Ausbildung zur Karriere: Weiterbildungsmöglichkeiten
- bili basic für Coiffeuse/Coiffeur EFZ
- Häufig gestellte Fragen zur Coiffeur-Ausbildung
- Wie lange dauert die Ausbildung zum Coiffeur?
- Brauche ich künstlerisches Talent, um Coiffeur zu werden?
- Gibt es spezielle Voraussetzungen für die Aufnahme in die Ausbildung?
- Was ist der Unterschied zwischen EFZ und EBA?
- Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?
- Ist der Beruf körperlich anspruchsvoll?
- Welche Zukunftsaussichten bietet der Coiffeur-Beruf?
Der Weg zum Traumberuf: Ausbildung zum Coiffeur/zur Coiffeuse
Die Ausbildung zum Coiffeur ist ein spannender und vielseitiger Weg, der Kreativität und technisches Geschick vereint. Sie richtet sich an junge Menschen, die eine Leidenschaft für Frisurenmode, einen ausgeprägten Sinn für Form und Farbe haben und gerne mit Menschen arbeiten. Die Grundvoraussetzung für den Start ist ein gültiger Lehrvertrag mit einem Coiffeurgeschäft. Die Anmeldung zur Berufsschule erfolgt dann über das Mittelschul- und Berufsbildungsamt, was den offiziellen Startschuss für die schulische Ausbildung markiert.
Die Dauer der Ausbildung variiert je nach angestrebtem Abschluss: Drei Jahre für das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) und zwei Jahre für das Eidgenössische Berufsattest (EBA). Beide Abschlüsse sind national anerkannt und bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere in der Coiffeurbranche. Während der praktischen Ausbildung im Lehrbetrieb erlernen die Lernenden direkt am Kunden das Handwerk. Sie üben das Schneiden, Färben, Dauerwellen, Hochsteckfrisuren und vieles mehr unter Anleitung erfahrener Fachkräfte. Hier werden nicht nur technische Fähigkeiten geschult, sondern auch der Umgang mit Kunden, die Terminplanung und die Salonorganisation.
Die theoretischen Kenntnisse werden parallel dazu an der Berufsfachschule vermittelt. Hier stehen Fächer wie Haarkunde, Produktkunde, Chemie der Haarfarben, Anatomie, Hygiene, aber auch allgemeine Bildung wie Deutsch und Kommunikation auf dem Stundenplan. Ergänzt wird die Ausbildung durch überbetriebliche Kurse (ÜK), in denen grundlegende Fertigkeiten und spezielle Techniken vermittelt werden, die nicht in jedem Lehrbetrieb in der gleichen Tiefe gelehrt werden können. Diese Kurse stellen sicher, dass alle Lernenden eine einheitlich hohe Qualität in ihren Basisfähigkeiten erreichen.
Was lernt man an der Berufsfachschule?
Die Berufsfachschule ist ein zentraler Pfeiler der Coiffeur-Ausbildung. Hier werden die theoretischen Grundlagen gelegt, die für das Verständnis komplexer Prozesse im Salonalltag unerlässlich sind. Die Lernenden erwerben tiefgreifendes Wissen über die Struktur und Beschaffenheit des Haares und der Kopfhaut, was eine präzise Diagnose und die Auswahl der richtigen Pflege- und Behandlungsprodukte ermöglicht. Ebenso lernen sie die Chemie hinter Haarfarben und Dauerwellen verstehen, um Farbergebnisse voraussagen und Risiken minimieren zu können. Dies beinhaltet auch den sicheren Umgang mit chemischen Substanzen und die Einhaltung strenger Hygienevorschriften, die im Coiffeurberuf von grösster Bedeutung sind.
Neben den naturwissenschaftlichen Aspekten stehen auch kreative und gestalterische Fächer im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler tauchen tief in die Farbenlehre ein, lernen, wie Farbtöne gemischt werden und welche Farben am besten zum Hautton und Typ des Kunden passen. Sie entwickeln ein Gespür für Formen und Proportionen, was für das Kreieren harmonischer Frisuren unerlässlich ist. Es geht darum, nicht nur eine Technik zu beherrschen, sondern auch ein ästhetisches Verständnis zu entwickeln, um individuelle Kundenwünsche in tragbare und stilvolle Frisuren umzusetzen.
Darüber hinaus vermittelt die Berufsfachschule wichtige Kompetenzen im Bereich der Kundenberatung und -kommunikation. Die Lernenden üben, aktiv zuzuhören, Kundenbedürfnisse zu erkennen und verständliche Empfehlungen auszusprechen. Sie lernen, wie man mit schwierigen Situationen umgeht und wie man eine vertrauensvolle Beziehung zum Kunden aufbaut. Auch betriebswirtschaftliche Grundlagen, wie beispielsweise die Kalkulation von Dienstleistungen oder die Warenwirtschaft, können Teil des Lehrplans sein, um die Auszubildenden auf eine mögliche spätere Selbstständigkeit vorzubereiten. Die Berufsfachschule legt somit den Grundstein für ein fundiertes Fachwissen und bereitet die Lernenden optimal auf die eidgenössische Prüfung vor.
Die Rolle der Berufsfachschullehrperson: Mentoren und Wissensvermittler
Die Berufsfachschullehrpersonen für den berufskundlichen Unterricht sind Schlüsselfiguren in der Ausbildung junger Coiffeure. Ihre Qualifikation ist hoch: Sie werden an einer Hochschule ausgebildet, was ihre Expertise sowohl im Fachgebiet als auch in der Pädagogik sichert. Ihre Aufgabe geht weit über das blosse Vermitteln von Lehrinhalten hinaus. Sie sind nicht nur Fachleute, die Verfahren zum Wissensaufbau und zur Informationsverarbeitung lehren, sondern auch wichtige Mentoren und Berater.
Sie vermitteln den Lernenden, wie man sich neues Wissen aneignet, kritisch hinterfragt und Informationen sinnvoll verarbeitet – eine essentielle Fähigkeit in einem sich ständig wandelnden Berufsfeld wie dem des Coiffeurs. Dies beinhaltet das Lehren von Lernstrategien, die Förderung von Problemlösungskompetenzen und die Anregung zur Selbstreflexion. Die Lehrpersonen begleiten die Lernenden in ihrer gesamten beruflichen Entwicklung, von den ersten Schritten im Salon bis hin zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung.
Zusätzlich beraten sie die Auszubildenden in allen Ausbildungsfragen. Ob es um Schwierigkeiten im Lehrbetrieb geht, Fragen zur Prüfungsanmeldung oder Unsicherheiten bezüglich der weiteren Karriereplanung – die Lehrpersonen stehen den jungen Menschen mit Rat und Tat zur Seite. Sie schaffen ein unterstützendes Lernumfeld, in dem sich die Lernenden sicher fühlen, Fragen zu stellen und ihre Fähigkeiten zu entfalten. Ihre Rolle ist somit entscheidend für den Erfolg und die persönliche Reifung der zukünftigen Coiffeur-Generation.
Wer ist für diesen Beruf geschaffen? Die ideale Zielgruppe
Der Coiffeurberuf ist nicht für jedermann, aber für die richtige Person ist er eine wahre Berufung. Die ideale Zielgruppe für diese Ausbildung sind junge Menschen, die eine Reihe spezifischer Eigenschaften und Interessen mitbringen. An erster Stelle steht die Kontaktfreudigkeit. Als Coiffeur sind Sie täglich im direkten Kundenkontakt. Sie müssen in der Lage sein, auf Menschen zuzugehen, Smalltalk zu führen, Bedürfnisse zu erkennen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Empathie und gute Kommunikationsfähigkeiten sind hierbei unerlässlich, um Vertrauen aufzubauen und Stammkunden zu gewinnen.
Ebenso wichtig ist die Kreativität und ein ausgeprägter Sinn für Form und Farbe. Coiffeure sind Künstler, die Haare als ihr Medium nutzen. Sie müssen in der Lage sein, sich Frisuren vorzustellen, diese an den Typ des Kunden anzupassen und innovative Lösungen für individuelle Wünsche zu finden. Das Interesse für die Frisurenmode und aktuelle Trends ist dabei von grosser Bedeutung, um stets zeitgemässe und stilvolle Ergebnisse zu liefern. Handwerkliches Geschick ist die Basis für präzises Arbeiten. Ob beim Schneiden, Färben oder Stylen – feine Motorik, ein ruhiges Händchen und Liebe zum Detail sind unerlässlich für qualitativ hochwertige Ergebnisse.
Neben diesen sozialen und kreativen Fähigkeiten sind auch körperliche Voraussetzungen zu beachten. Der Beruf ist körperlich anspruchsvoll: Man verbringt viele Stunden im Stehen, führt repetitive Bewegungen aus und muss eine gewisse körperliche Fitness mitbringen. Wichtig ist auch, dass keine Allergien gegen die im Salon verwendeten Produkte bestehen, da der ständige Kontakt mit Shampoos, Farben und Chemikalien sonst zu gesundheitlichen Problemen führen könnte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Coiffeurberuf jene anzieht, die eine Leidenschaft für Ästhetik, Freude am Umgang mit Menschen und Talent für Handwerk und Design mitbringen.
EFZ vs. EBA: Welcher Abschluss ist der richtige?
Im Rahmen der Coiffeur-Ausbildung in der Schweiz können zwei verschiedene Abschlüsse erworben werden: das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) und das Eidgenössische Berufsattest (EBA). Beide sind staatlich anerkannt und bieten einen Einstieg in den Beruf, unterscheiden sich jedoch in Dauer, Umfang und den späteren Karriereperspektiven. Die Wahl des richtigen Abschlusses hängt von den individuellen Voraussetzungen und Zielen des Lernenden ab.
Das EFZ ist der umfassendere und traditionellere Abschluss. Die Ausbildung dauert drei Jahre und vermittelt ein breites Spektrum an Fachkenntnissen und Fertigkeiten. Absolventen mit EFZ sind in der Lage, alle gängigen Coiffeur-Dienstleistungen selbstständig und auf hohem Niveau auszuführen, von komplexen Schnitt- und Farbtechniken bis hin zu umfassender Kundenberatung und Salonmanagement. Dieser Abschluss öffnet die Türen zu vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierewegen.

Das EBA hingegen ist ein zweijähriger Abschluss, der sich auf grundlegende Fachkenntnisse und -fähigkeiten konzentriert. Er richtet sich oft an Lernende, die einen schnelleren Einstieg in den Beruf wünschen oder die schulisch etwas mehr Unterstützung benötigen. Absolventen mit EBA sind qualifiziert, grundlegende Coiffeur-Tätigkeiten auszuführen und im Team zu arbeiten. Obwohl der Umfang der Ausbildung geringer ist, bietet das EBA eine solide Basis und die Möglichkeit, später eine verkürzte EFZ-Ausbildung anzuschliessen, um das volle Spektrum des Berufs zu erlernen und erweiterte Karrierechancen zu nutzen.
Hier eine vergleichende Tabelle:
| Merkmal | Coiffeuse/Coiffeur EFZ (Eidg. Fähigkeitszeugnis) | Coiffeuse/Coiffeur EBA (Eidg. Berufsattest) |
|---|---|---|
| Dauer | 3 Jahre | 2 Jahre |
| Ziel | Umfassende Fachkenntnisse und -fähigkeiten für alle Coiffeur-Dienstleistungen | Grundlegende Fachkenntnisse und -fähigkeiten für definierte Coiffeur-Tätigkeiten |
| Umfang der Ausbildung | Breiteres Spektrum an Techniken, umfassende Kundenberatung, betriebswirtschaftliche Aspekte | Fokus auf Kernkompetenzen und grundlegende Tätigkeiten |
| Voraussetzung | Gültiger Lehrvertrag | Gültiger Lehrvertrag (oft nach 9. Schuljahr oder mit Basisbildung) |
| Karriereperspektiven | Vielfältiger, direkter Zugang zu Weiterbildungen wie Berufsmaturität, Berufsprüfung, Höhere Fachprüfung | Direkter Einstieg in den Beruf, Möglichkeit zur verkürzten EFZ-Ausbildung |
| "bili basic" | Optional verfügbar (Fachsprache Deutsch/Englisch) | Primär Fokus auf Kernkompetenzen, seltener mit bili basic kombiniert |
Von der Ausbildung zur Karriere: Weiterbildungsmöglichkeiten
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung, sei es mit EFZ oder EBA, stehen Coiffeuren zahlreiche Wege offen, um ihre Karriere voranzutreiben und sich ständig weiterzuentwickeln. Das Coiffeurhandwerk ist dynamisch; Trends ändern sich, neue Produkte und Techniken kommen auf den Markt. Daher ist lebenslanges Lernen in diesem Beruf von zentraler Bedeutung, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den Kunden stets das Beste bieten zu können.
Eine beliebte Option für EFZ-Absolventen ist die Berufsmaturität. Sie ermöglicht den Zugang zu Fachhochschulen und erweitert die Bildungsmöglichkeiten weit über den Coiffeurberuf hinaus, beispielsweise in den Bereichen Design, Wirtschaft oder Pädagogik. Für diejenigen, die ihre Leidenschaft für den Beruf vertiefen und Verantwortung übernehmen möchten, gibt es spezialisierte Kurse wie den Berufsbildnerkurs. Dieser qualifiziert dazu, selbst Lehrlinge auszubilden und somit die nächste Generation von Coiffeuren zu prägen.
Das Didaktikmodul richtet sich an diejenigen, die eine Lehrtätigkeit an einer Berufsfachschule anstreben, wie die bereits erwähnten Berufsfachschullehrer. Es vermittelt pädagogische und didaktische Fähigkeiten, um Wissen effektiv zu vermitteln. Die Berufsprüfung (eidg. Fachausweis) ist ein weiterer wichtiger Schritt. Sie ermöglicht eine Spezialisierung in bestimmten Bereichen, wie zum Beispiel als Farbexperte, Stylist für besondere Anlässe oder als Salonleiter. Der Fachausweis bestätigt vertiefte Kenntnisse und Fähigkeiten und öffnet Türen für anspruchsvollere Positionen.
Die höchste Stufe der beruflichen Weiterbildung ist die Höhere Fachprüfung (eidg. Diplom). Dieses Diplom ist vergleichbar mit einem Meistertitel und qualifiziert für Führungspositionen, die Selbstständigkeit mit einem eigenen Salon oder sogar für eine Tätigkeit als Fachexperte oder Ausbilder auf nationaler Ebene. Neben diesen formalen Abschlüssen gibt es unzählige berufsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten: Workshops zu neuen Schnitt- und Färbetechniken, Seminare zu Produktinnovationen, Schulungen in Kundenmanagement oder Marketing für Coiffeursalons. Diese kontinuierliche Weiterbildung sichert nicht nur die eigene Expertise, sondern auch den Erfolg des Salons.
bili basic für Coiffeuse/Coiffeur EFZ
Ein besonderes Angebot für Lernende, die eine EFZ-Ausbildung absolvieren, ist das Programm "bili basic". Dieses richtet sich an Auszubildende, die ihre Fachsprache in Deutsch und Englisch gezielt erweitern und vertiefen möchten. In einer globalisierten Welt, in der Trends und Produkte oft aus dem englischsprachigen Raum kommen und die Kundschaft immer internationaler wird, sind gute Sprachkenntnisse ein grosser Vorteil. "bili basic" ermöglicht es den Lernenden, ihr bereits in der Volksschule erworbenes Wissen gewinnbringend anzuwenden und den fachspezifischen Wortschatz in beiden Sprachen auszubauen. Detaillierte Informationen hierzu finden sich im jeweiligen Schulkonzept bili basic.
Häufig gestellte Fragen zur Coiffeur-Ausbildung
Wie lange dauert die Ausbildung zum Coiffeur?
Die Ausbildung zum Coiffeur dauert in der Regel 3 Jahre für das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder 2 Jahre für das Eidgenössische Berufsattest (EBA).
Brauche ich künstlerisches Talent, um Coiffeur zu werden?
Ein ausgeprägter Sinn für Form, Farbe und Ästhetik sowie eine gewisse Kreativität sind definitiv von Vorteil. Es geht darum, Frisuren typgerecht zu gestalten und Trends umzusetzen. Vieles davon kann jedoch auch während der Ausbildung erlernt und verfeinert werden.
Gibt es spezielle Voraussetzungen für die Aufnahme in die Ausbildung?
Die wichtigste Voraussetzung ist ein gültiger Lehrvertrag mit einem Coiffeurgeschäft. Darüber hinaus sind gute Umgangsformen, körperliche Gesundheit (keine Allergien) und Freude am Umgang mit Menschen entscheidend.
Was ist der Unterschied zwischen EFZ und EBA?
Das EFZ ist ein dreijähriger, umfassenderer Abschluss, der zu allen Coiffeur-Tätigkeiten qualifiziert. Das EBA ist ein zweijähriger Abschluss, der sich auf grundlegende Fertigkeiten konzentriert und oft ein Sprungbrett für die spätere EFZ-Ausbildung ist.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?
Nach der Grundausbildung stehen zahlreiche Wege offen, darunter die Berufsmaturität, der Berufsbildnerkurs, die Berufsprüfung (eidg. Fachausweis), die Höhere Fachprüfung (eidg. Diplom) und vielfältige berufsorientierte Kurse und Seminare.
Ist der Beruf körperlich anspruchsvoll?
Ja, der Coiffeurberuf ist körperlich anspruchsvoll. Man verbringt viele Stunden im Stehen, führt repetitive Bewegungen aus und muss eine gute körperliche Verfassung haben. Auch der Schutz vor Allergien ist wichtig.
Welche Zukunftsaussichten bietet der Coiffeur-Beruf?
Der Coiffeur-Beruf bietet gute Zukunftsaussichten. Haare müssen immer geschnitten und gepflegt werden, und der Wunsch nach Individualität und Schönheit bleibt bestehen. Mit kontinuierlicher Weiterbildung und Spezialisierung können Coiffeure eine erfolgreiche und erfüllende Karriere aufbauen, bis hin zur Selbstständigkeit.
Der Coiffeurberuf ist eine wunderbare Wahl für alle, die ihre Kreativität ausleben, handwerklich tätig sein und direkt mit Menschen arbeiten möchten. Es ist ein Beruf, der nicht nur technisches Können, sondern auch Einfühlungsvermögen und eine ständige Bereitschaft zur Weiterbildung erfordert. Wer diese Eigenschaften mitbringt, findet im Coiffeurhandwerk nicht nur einen Job, sondern eine erfüllende Kundenkontakt- und Dienstleistungskarriere.
Wenn du andere Artikel ähnlich wie Der Coiffeur-Beruf: Handwerk, Kunst & Karriere kennenlernen möchtest, kannst du die Kategorie Haarpflege besuchen.
