05/05/2018
Die Welt der Haare ist faszinierend und dynamisch, und im Zentrum dieser Welt stehen Friseurinnen und Friseure. Sie sind wahre Experten, die nicht nur Schnitte und Farben beherrschen, sondern auch ein tiefes Verständnis für Ästhetik, Trends und die individuellen Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden entwickeln. Dieser Artikel beleuchtet den vielseitigen Beruf der Friseurin von Grund auf – von der fundierten Ausbildung über die täglichen Aufgaben im Salon bis hin zu spannenden Karriereperspektiven und Verdienstmöglichkeiten. Entdecken Sie, was es bedeutet, Haare zu verschönern und Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

- Das Berufsbild der Friseurin: Mehr als nur Haareschneiden
- Die Ausbildung zur Friseurin: Dein Weg zum Experten
- Welche Fähigkeiten machen eine gute Friseurin aus?
- Karrierewege und Arbeitsfelder für Friseurinnen
- Gehalt und Verdienstmöglichkeiten im Friseurhandwerk
- Berufsaussichten: Ist der Friseurberuf zukunftssicher?
- Erfolgreich Bewerben als Friseurin
- Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Die Entwicklung des Friseurberufs und der Arbeitsmarkt
- Frauen in der Friseurbranche: Eine Erfolgsgeschichte
- Ähnliche Berufe zum Friseur
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Friseurberuf
- Wie lange dauert die Ausbildung zur Friseurin?
- Welche schulischen Voraussetzungen brauche ich für die Ausbildung?
- Welche Fächer sind in der Schule wichtig für den Friseurberuf?
- Ist der Friseurberuf gut bezahlt?
- Gibt es gute Jobaussichten als Friseurin?
- Kann ich mich als Friseurin selbstständig machen?
- Welche Eigenschaften sollte eine gute Friseurin mitbringen?
Das Berufsbild der Friseurin: Mehr als nur Haareschneiden
Der Beruf der Friseurin ist weit mehr als das bloße Waschen, Schneiden und Färben von Haaren. Er ist anspruchsvoll, abwechslungsreich und erfordert ein ausgeprägtes Gespür für Mode, Trends und menschliches Feingefühl. Jede Frisur ist einzigartig, ein Spiegel des Charakters und der Persönlichkeit des Trägers, was die Arbeit so besonders macht. Friseurinnen beraten ihre Kundschaft umfassend: Welche Frisur passt am besten zur Gesichtsform und Haarstruktur? Welche Haarfarbe unterstreicht den Typ? Doch die Expertise reicht noch weiter.
Friseurinnen arbeiten gekonnt mit künstlichen Haarteilen, stellen diese teilweise sogar selbst her und beraten zum Thema Haarersatz, sei es Toupets oder Perücken. Auch kosmetische Behandlungen der Haut und die Beratung zu Kosmetikprodukten gehören zum Repertoire. Sie kreieren komplexe Hochsteckfrisuren, bringen Haarschmuck an oder drehen Dauerwickler. Da keine Kundin und kein Kunde gleich ist, erfordert jeder Termin im Salon ein hohes Maß an individuellem Eingehen auf Wünsche, Vorlieben und die spezifischen Eigenschaften der Haare. Ein standardisiertes Schema F gibt es hier nicht.
Um stets auf dem neuesten Stand zu sein und ihre Kundinnen und Kunden optimal beraten und stylen zu können, besuchen Friseurinnen regelmäßig Fachmessen und informieren sich in Magazinen über die neuesten Frisuren-Trends und Schneidetechniken. Neben diesen kreativen und handwerklichen Tätigkeiten fallen im Salon auch kaufmännische und organisatorische Aufgaben an. Dazu gehören die Terminvereinbarung, die Abrechnung der Tageseinnahmen oder die Nachbestellung von Produkten. Mit einem geschulten Auge für Details verschönern Friseurinnen nicht nur ihre Kunden, sondern auch Schaufenster, Vitrinen und Regale im Salon, um eine einladende Atmosphäre zu schaffen.
Vorteile und Nachteile des Friseurberufs im Überblick
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Täglicher Kundenkontakt | Täglicher Kontakt mit vielen chemischen Substanzen |
| Kreative Entfaltungsmöglichkeit | Arbeit im Stehen |
| Abwechslungsreiche Arbeit | Teilweise unregelmäßige Arbeitszeiten |
Die Ausbildung zur Friseurin: Dein Weg zum Experten
Um Friseurin zu werden, ist eine dreijährige duale Ausbildung erforderlich. „Duale Ausbildung“ bedeutet, dass ein Teil der Ausbildung in der Berufsschule (ein- bis zweimal pro Woche oder in Blockform) und der andere Teil direkt im Ausbildungsbetrieb, also im Friseursalon, stattfindet. In Ausnahmefällen kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden, wenn die Ausbildungsziele in kürzerer Zeit erreicht werden und die Prüfungen entsprechend früher abgelegt werden können.
Formal gibt es keine festgelegte Vorbildung, um die Ausbildung beginnen zu können. In der Praxis setzen die meisten Salons jedoch mindestens einen Hauptschulabschluss oder eine Fachoberschulreife (Mittlere Reife) voraus. Im Jahr 2017 hatten 53 Prozent der neuen Auszubildenden einen Hauptschulabschluss und 31 Prozent einen Realschulabschluss. Auch Abiturienten oder Azubis ohne Abschluss finden ihren Weg in diesen Beruf.
Bestimmte Schulfächer können für die Ausbildung von großem Vorteil sein, da sie relevante Kenntnisse vermitteln:
- Deutsch: Für eine klare und empathische Kommunikation im Kundenkontakt.
- Chemie: Für ein besseres Verständnis der Wirkungsweise von Dauerwell-, Färbungs- und Tönungsmitteln.
- Mathematik: Zur präzisen Planung der Behandlungsdauer, für den Verkauf von Pflegeprodukten und die korrekte Abrechnung.
- Kunst: Für einen geschulten Sinn für Ästhetik und die kreative Gestaltung von Frisuren.
Die Ausbildung bereitet in insgesamt 13 unterschiedlichen „Lernfeldern“ umfassend auf den Beruf vor. Zu den vermittelten Inhalten gehören unter anderem:
- Kommunikation: Angehende Friseurinnen lernen Begrüßungsformen, wie man Kundentypen unterscheidet und wie man durch Gesprächstechniken und Kommunikationsmodelle optimal auf den Kundenkontakt vorbereitet ist.
- Professionelles Beratungsgespräch: Vor dem ersten Scherenschnitt steht immer eine ausführliche Beratung. Hier lernen Friseurinnen, wie alternative Frisuren vorgeschlagen und umgesetzt werden, abgestimmt auf die individuelle Haarstruktur. Besonders bei Kunden mit geringem Haarvolumen ist hier ein besonderes Feingefühl gefragt.
- Schneidetechniken: Es wird vermittelt, welche Techniken zum Haareschneiden existieren und wie dabei Haaransatz, Wuchsrichtung und Fall der Haare für die gewünschte Frisur berücksichtigt werden können.
- Hygiene am Arbeitsplatz: Ein sauberer und hygienischer Arbeitsplatz ist essenziell. Auszubildende lernen, wie Maschinen, Geräte und Werkzeuge korrekt von Haaren befreit, desinfiziert und gepflegt werden.
- Nageldesign und -modellage: Auch das Verlängern und Formen von Fingernägeln mittels Schablonen- und Tiptechnik sowie die kreative Gestaltung von Fingernägeln gehören zum Ausbildungsprogramm.
- Haarfärbetechniken: Um unerwünschte Überraschungen bei der Haarfärbung zu vermeiden, lernen angehende Friseurinnen, wie lange bestimmte Färbemittel einwirken müssen, wie die Einwirkzeit überwacht wird und wie nachträglich Farbkorrekturen durchgeführt werden können.
- Teamarbeit: Da Friseurinnen in der Regel im Team arbeiten, wird auch vermittelt, wie Aufgaben im Team geplant und effizient ausgeführt werden können.
Die Ausbildung schließt mit zwei Prüfungen ab: der Zwischenprüfung nach dem zweiten Lehrjahr und der Gesellenprüfung am Ende des dritten und letzten Ausbildungsjahres. Wer die Gesellenprüfung erfolgreich besteht, darf sich fortan stolz Friseurin oder Friseur nennen.
Welche Fähigkeiten machen eine gute Friseurin aus?
Der Erfolg im Friseurberuf hängt maßgeblich von einer Kombination aus fachlichem Können und persönlichen Eigenschaften ab. Eine Friseurin sollte eine besondere Leistungs- und Einsatzbereitschaft mitbringen, um sich engagiert in die Entwicklung unterschiedlicher Gestaltungsmöglichkeiten bei der Typ-Beratung einzubringen.
Sorgfalt ist bei allen Arbeitsschritten im Salon unerlässlich. Ob beim präzisen Schneiden von Konturen und Übergängen, der Wahl der richtigen Wassertemperatur beim Haarewaschen oder der Auswahl passender Pflegeprodukte – Fehler können hier schnell ins Auge fallen. Eine gewissenhafte Arbeitsweise ist daher von größter Bedeutung.
Eine selbstständige Arbeitsweise ist im Salon ebenfalls gefragt, sei es beim Legen von Dauerwellen, dem Verändern der Haarfarbe oder der Beschaffung notwendiger Präparate, Werkzeuge und Geräte. Friseurinnen müssen in der Lage sein, ihre Aufgaben eigenverantwortlich und effizient zu erledigen.
Nicht jede Kundin und jeder Kunde hat eine genaue Vorstellung davon, wie das äußere Erscheinungsbild umgestaltet werden soll. Hier ist die Kreativität der Friseurin gefragt, um beispielsweise Frisuren oder Nägel typgerecht zu gestalten. Dabei muss stets der individuelle Typ der Kundin oder des Kunden berücksichtigt werden, um ein stimmiges Ergebnis zu erzielen.
Um die Wünsche der Kundschaft zu ergründen und passende Vorschläge zu unterbreiten, ist eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit unerlässlich. Es geht nicht nur darum, kreative Vorschläge und alternative Optionen anzubieten, sondern auch um die Art und Weise der Kommunikation. Ein freundliches Wesen und eine positive Ausstrahlung sind von großer Bedeutung, um eine persönliche und feste Bindung zur Kundschaft aufzubauen. Nur so bleibt der Terminkalender des Salons gut gefüllt. Ein noch so kompetenter und motivierter Friseur kann ohne das nötige Feingefühl und eine positive Ausstrahlung einen negativen Gesamteindruck hinterlassen.
Karrierewege und Arbeitsfelder für Friseurinnen
Die Mehrheit der Friseurinnen und Friseure arbeitet im klassischen Salon. Doch die beruflichen Möglichkeiten sind vielfältiger, als man zunächst annehmen mag. Mit einer erfolgreich abgelegten Meisterprüfung besteht sogar die Möglichkeit, einen eigenen Salon zu eröffnen und sich selbstständig zu machen. Darüber hinaus können Friseurinnen und Friseure auch in anderen spannenden Bereichen eine Anstellung finden:
- In der kosmetischen Abteilung eines Hotels, wo sie Gäste verwöhnen.
- Als mobile Friseurin, die Privatpersonen zu Hause oder an anderen Orten bedient.
- In der Modebranche, wo sie für Fotoshootings, Laufstege oder Events stylen.
- In der Maske für Film und Fernsehen, wo sie Schauspieler und Darsteller für ihre Rollen verwandeln.
Gehalt und Verdienstmöglichkeiten im Friseurhandwerk
Das Gehalt während der Ausbildung zur Friseurin ist abhängig vom jeweiligen Bundesland. Durchschnittlich können angehende Friseurinnen mit folgenden monatlichen Bruttobeträgen rechnen:
- 1. Ausbildungsjahr: 325 Euro - 520 Euro
- 2. Ausbildungsjahr: 415 Euro - 630 Euro
- 3. Ausbildungsjahr: 465 Euro - 760 Euro
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung liegt das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Friseurinnen und Friseure in Deutschland zwischen 1.234 Euro und 1.519 Euro brutto pro Monat. Es ist wichtig zu beachten, dass sich das monatliche Gehalt von Bundesland zu Bundesland um bis zu 300 Euro unterscheiden kann.
Das Gehalt kann jedoch mit zunehmender Arbeitserfahrung, durch Zusatzqualifikationen oder eine Weiterbildung zur Friseurmeisterin deutlich steigen. Auch spielt es eine Rolle, ob der Salon tarifgebunden ist, wodurch das Gehalt festgeschrieben ist, oder ob das Gehalt individuell verhandelt wird. Das spätere Durchschnittsgehalt liegt dann zwischen 1.472 Euro und 2.267 Euro.
Berufsaussichten: Ist der Friseurberuf zukunftssicher?
Der Friseurberuf leidet zwar unter einem gewissen Fachkräftemangel und weist eine aktuelle Arbeitslosenquote von circa fünf Prozent auf. Diese Zahl sollte angehende Friseurinnen jedoch nicht abschrecken, da die Anzahl arbeitsloser Friseure aktuell rückläufig ist. Ende 2018 waren 14.246 arbeitslose Friseurinnen und Friseure gemeldet, gleichzeitig gab es 6.767 gemeldete freie Stellen. Das bedeutet, dass für ungefähr die Hälfte der Arbeitslosen eine freie Stelle verfügbar wäre. Die Chancen stehen also gut, mit der nötigen Lernbereitschaft und einem gefestigten Arbeitswillen nach dem Abschluss der dualen Ausbildung nicht lange auf eine Stelle in einem Salon warten zu müssen, um die Haare der Menschen zu verschönern.
Erfolgreich Bewerben als Friseurin
Eine überzeugende Bewerbung ist der erste Schritt zum Traumjob. Neben einem aussagekräftigen Lebenslauf gehört ein gut formuliertes Anschreiben dazu. Zusätzliche Dokumente wie das Ausbildungszeugnis oder Zertifikate von Zusatzqualifikationen und Weiterbildungen können der Bewerbung beigefügt werden, um die besondere Eignung für den Beruf zu unterstreichen.
Im Bewerbungsgespräch bietet sich dann die zusätzliche Möglichkeit, die persönliche Leidenschaft für die Arbeit als Friseurin zu untermauern. Hier können Sie mit folgenden Eigenschaften punkten:
- Ein besonderes handwerkliches Geschick.
- Eine hohe Beobachtungsgenauigkeit.
- Ein Faible für Ästhetik.
- Ein ausgeprägtes Gespür für aktuelle Trends.
Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur Friseurin sind die Karrieregrenzen noch lange nicht erreicht. Schon während der Ausbildung können Zusatzqualifikationen erworben werden, beispielsweise als „Europaassistent“ oder „Europaassistentin“ im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht. Weitere Qualifikationsmöglichkeiten gibt es auf spezialisierten Websites.
Wer Interesse daran hat, eine Führungsposition in einem Salon zu übernehmen oder sich sogar selbstständig zu machen, für den kommt eine Aufstiegsweiterbildung zur Friseurmeisterin oder zum Friseurmeister infrage. Die Meisterprüfung ist der Schlüssel zur eigenen Salon-Eröffnung.
Sofern eine Hochschulzugangsberechtigung erlangt wurde, kann nach der Ausbildung zum Friseur auch ein Studium in Betracht gezogen werden, beispielsweise ein Bachelor in Maskenbild. Unter bestimmten Bedingungen ist ein Studium sogar ohne eine schulische Hochschulzugangsberechtigung möglich, was weitere Türen für ambitionierte Friseurinnen öffnet.
Die Entwicklung des Friseurberufs und der Arbeitsmarkt
Laut Statista war die Zahl der beschäftigten Friseure im Zeitraum von 2012 bis 2018 relativ konstant. Anders sieht es jedoch bei der Zahl der Auszubildenden im Friseurhandwerk aus. Während 2008 noch über 40.000 Auszubildende gezählt wurden, waren es im Jahr 2018 mit 21.000 angehenden Friseurinnen und Friseuren nur noch knapp die Hälfte. Dies lässt sich hauptsächlich mit der vergleichsweise geringen Vergütung während der Ausbildungszeit begründen.
All jene, die sich dennoch für diese Ausbildung entscheiden, müssen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lange nach einem Ausbildungsplatz suchen, da die Zahl der Salons trotz sinkender Auszubildendenzahlen konstant geblieben ist. Und obwohl die Zahl der Interessenten für diese Ausbildung zurückgegangen ist, ändert es nichts an der Tatsache, dass der Beruf des Friseurs deutschlandweit auf Platz vier der begehrtesten Ausbildungsberufe steht. Bei den weiblichen Auszubildenden ist der Friseurberuf sogar der beliebteste Ausbildungsberuf überhaupt.
Frauen in der Friseurbranche: Eine Erfolgsgeschichte
Frauen dominieren die Arbeitswelt der Friseure und machen circa 90 Prozent aller besetzten Stellen aus. Sie prägen dieses wichtige Handwerk maßgeblich, von dem unsere Frisuren tagtäglich profitieren. Nach wie vor ist der Ausbildungsberuf des Friseurs gefragt, der zwar im Vergleich zu anderen Ausbildungen nicht überdurchschnittlich gut bezahlt wird, dafür aber vielschichtig und abwechslungsreich ist und einen kreativen Verstand erfordert. Da menschliche Haare bis auf unbestimmte Zeit weiter wachsen werden, braucht es auch weiterhin Friseure, die mit ihrem Sachverstand, ihrer Kreativität und handwerklichen Geschick die Haare auf unserem Kopf zu bändigen wissen – eine sichere und erfüllende Perspektive für die Zukunft.
Ähnliche Berufe zum Friseur
Wer sich für eine Karriere im Bereich Schönheit und Styling interessiert, aber nicht unbedingt Friseurin werden möchte, findet ähnliche Berufsbilder, die ebenfalls Kreativität und Kundenkontakt erfordern:
- Farb-, Stil- und Imageberater: Spezialisten, die Menschen dabei helfen, ihren persönlichen Stil zu finden und ihr äußeres Erscheinungsbild optimal zu präsentieren.
- Visagist: Experten für Make-up und Hairstyling, oft im Bereich Film, Fernsehen, Mode oder für besondere Anlässe tätig.
- Kosmetiker: Fachkräfte, die sich um die Pflege der Haut kümmern, Gesichtsbehandlungen, Maniküre, Pediküre und Körperbehandlungen anbieten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Friseurberuf
Wie lange dauert die Ausbildung zur Friseurin?
Die duale Ausbildung zur Friseurin dauert in der Regel drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen und bei besonders guten Leistungen kann die Ausbildungsdauer jedoch verkürzt werden.
Welche schulischen Voraussetzungen brauche ich für die Ausbildung?
Formal gibt es keine festgeschriebenen schulischen Voraussetzungen. Die meisten Salons erwarten jedoch mindestens einen Hauptschulabschluss oder eine Fachoberschulreife (Mittlere Reife).
Welche Fächer sind in der Schule wichtig für den Friseurberuf?
Besonders nützlich sind Deutsch (für Kommunikation), Chemie (für Haarfärbemittel und Dauerwellen), Mathematik (für Planung und Abrechnung) und Kunst (für Ästhetik und Kreativität).
Ist der Friseurberuf gut bezahlt?
Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt durchschnittlich zwischen 1.234 Euro und 1.519 Euro brutto pro Monat. Das Gehalt kann mit Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen und einer Meisterprüfung deutlich steigen. Im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen gehört es nicht zu den Top-Verdienern, bietet aber gute Aufstiegsmöglichkeiten.
Gibt es gute Jobaussichten als Friseurin?
Ja, trotz eines gewissen Fachkräftemangels ist der Beruf nach wie vor gefragt. Die Zahl der arbeitslosen Friseure ist rückläufig, und es gibt eine konstante Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften. Die Chancen, nach der Ausbildung eine Anstellung zu finden, sind gut.
Kann ich mich als Friseurin selbstständig machen?
Ja, mit einer erfolgreich abgelegten Meisterprüfung können Sie Ihren eigenen Friseursalon eröffnen und sich selbstständig machen.
Welche Eigenschaften sollte eine gute Friseurin mitbringen?
Wichtige Eigenschaften sind handwerkliches Geschick, Sorgfalt, Kreativität, Kommunikationsfähigkeit, Feingefühl, Kundenorientierung und ein gutes Gespür für Trends und Ästhetik.
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