Kann man sich als Friseurin in Teilzeit umschulen?

Friseur werden: Dein Weg zur Traumkarriere

21/05/2019

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Der Beruf des Friseurs ist weit mehr als nur Haareschneiden; er ist eine faszinierende Mischung aus Handwerk, Kunst und zwischenmenschlicher Kommunikation. Wenn Sie eine Leidenschaft für Ästhetik haben, gerne mit Menschen interagieren und Ihre Kreativität täglich ausleben möchten, dann könnte der Friseurberuf Ihre wahre Berufung sein. Es ist ein Handwerk, das sich durch seinen persönlichen Charakter und die ständige Nachfrage auszeichnet, was es zu einer zukunftssicheren Wahl in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt macht. In diesem umfassenden Artikel beleuchten wir alle Facetten des Friseurberufs, von den vielfältigen Ausbildungswegen bis hin zu den spannenden Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten.

Wie werde ich Friseur?
Möglichkeiten einer beruflichen Ausbildung zum Friseur kurz und knapp zusammengefasst: Weiterbildung zum Friseurmeister, setzt Ausbildung zum Friseur und entsprechende Berufserfahrung voraus Studium Beauty-Management, basiert auf der Grundlage des Friseurmeisters
Inhaltsverzeichnis

Warum Friseur werden? Ein Beruf mit Zukunft und Leidenschaft

Die Entscheidung für einen Beruf ist oft eine der wichtigsten im Leben. Der Friseurberuf bietet dabei eine einzigartige Kombination aus kreativer Entfaltung und direktem Kundenkontakt. Im Mittelpunkt steht die Dienstleistung rund ums Haar, aber moderne Salons erweitern ihr Angebot oft um zusätzliche Schönheitsleistungen wie Maniküre, Make-up oder Nageldesign. Dies eröffnet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, die eigenen Fähigkeiten zu erweitern und Kunden umfassende Beauty-Erlebnisse zu bieten.

Ein entscheidender Vorteil des Friseurhandwerks ist seine Beständigkeit. Im Gegensatz zu vielen anderen Berufen, die durch Automatisierung oder Digitalisierung bedroht sind, lässt sich die persönliche und handwerkliche Kunst des Friseurs nicht so leicht rationalisieren. Menschen werden immer einen Friseur aufsuchen, der ihr Vertrauen genießt und ihnen zu einem gepflegten Erscheinungsbild verhilft. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich bleibt daher konstant stabil. Besonders die Bereiche der zusätzlichen Angebote, wie Nageldesign oder Kosmetik, unterliegen einem stetig zunehmenden Trend, was die Zukunftsaussichten zusätzlich verbessert.

Das Berufsbild des Friseurs: Aufgaben und Kompetenzen

Friseure sind wahre Allrounder, deren Aufgaben weit über das reine Schneiden hinausgehen. Sie sind Berater, Künstler und Vertrauenspersonen in einem. Zu den Kernaufgaben gehören:

  • Waschen, Pflegen und Schneiden von Haaren
  • Färben, Strähnen und Tönen
  • Styling und Frisieren für verschiedene Anlässe (Alltag, Hochzeiten, Events)
  • Kundenberatung zu Haarpflegeprodukten und Frisuren, die zum Typ passen
  • Kopfhaut- und Haaranalyse
  • Anwendung von Haarersatz (Toupet, Perücken)

Darüber hinaus können, je nach Salon und Spezialisierung, weitere Dienstleistungen hinzukommen:

  • Maniküre und Pediküre
  • Make-up und Visagistik
  • Verkauf von Haarpflege- und Stylingprodukten
  • Kosmetische Behandlungen

Um diese vielfältigen Aufgaben meistern zu können, sind bestimmte Kompetenzen unerlässlich:

  • Kreativität und Sinn für Ästhetik
  • Handwerkliches Geschick und Präzision
  • Kommunikationsstärke und Einfühlungsvermögen für die Kundenberatung
  • Offenheit für neue Trends und Techniken
  • Kundenorientierung und Freundlichkeit
  • Organisationsfähigkeit für den Salonalltag
  • Kenntnisse in Arbeitsschutz und Hygienevorschriften

Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich nicht nur in klassischen Friseursalons, sondern auch in Kosmetikstudios, Wellness-Einrichtungen, Theatern oder bei Filmproduktionen. Dies zeigt die Vielseitigkeit des Berufs und die breiten Einsatzmöglichkeiten für gut ausgebildete Fachkräfte.

Wege zum Friseurberuf: Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten

Der Weg zum Friseurberuf ist nicht einheitlich, sondern bietet verschiedene Möglichkeiten, die sich an unterschiedliche Lebenssituationen und Vorkenntnisse anpassen. Ob klassische Ausbildung, Umschulung oder akademische Weiterbildung – für jeden gibt es den passenden Einstieg oder Aufstieg.

Die klassische duale Ausbildung

Der traditionelle und häufigste Weg ist die duale Ausbildung, die in der Regel drei Jahre dauert. Sie findet parallel im Friseursalon (Praxis) und in der Berufsschule (Theorie) statt. Hier lernen angehende Friseure das Handwerk von Grund auf und sammeln wertvolle Erfahrungen im direkten Kundenkontakt. Diese Ausbildung ist besonders praxisnah und bereitet optimal auf den Berufsalltag vor.

Umschulung zum Traumberuf Friseur

Für all jene, die bereits eine andere Ausbildung abgeschlossen haben oder in einem anderen Berufsfeld tätig waren und nun eine berufliche Neuorientierung anstreben, ist eine Umschulung zum Friseur eine hervorragende Option. Sie ermöglicht einen Quereinstieg in die Beauty-Branche und richtet sich an Berufserfahrene, die ihre Leidenschaft für Haare und Schönheit zum Beruf machen möchten.

Eine Umschulung kann ebenfalls im dualen System stattfinden, oft aber auch außerbetrieblich über spezielle Bildungsträger. Die Dauer einer betrieblichen Umschulung im dualen System beträgt für gewöhnlich drei Jahre, während eine rein schulische Fortbildung bereits in zwei Jahren absolviert werden kann. Es ist jedoch ratsam, schulische Umschulungen durch Praktika zu ergänzen, um den praktischen Berufsalltag kennenzulernen und erste Erfahrungen zu sammeln. Der große Vorteil einer Umschulung ist, dass sie gezielt auf die Bedürfnisse von Berufswechslern zugeschnitten ist und oft durch staatliche Förderungen unterstützt werden kann.

Finanzierung der Umschulung über die Arbeitsagentur

Die Finanzierung einer Umschulung kann eine wichtige Rolle spielen. Hier kommt oft die Agentur für Arbeit ins Spiel, die unter bestimmten Voraussetzungen einen sogenannten Bildungsgutschein ausstellt. Dieser Gutschein deckt die Kosten für die Umschulung und manchmal auch die Lebenshaltungskosten während dieser Zeit ab. Um einen Bildungsgutschein zu erhalten, müssen Sie nachweisen, dass die Umschulung notwendig ist, um eine Arbeitslosigkeit zu beenden oder abzuwenden und einen sicheren Arbeitsplatz zu finden. Eine Beratung beim Arbeitsamt ist hier der erste und wichtigste Schritt, um die individuellen Fördermöglichkeiten zu klären.

Berufsbegleitende Fortbildung zum Friseurmeister

Haben Sie bereits eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zum Friseur und sind mitten im Berufsleben, aber sehnen sich nach einer Aufstiegsmöglichkeit? Dann bietet Ihnen die Weiterbildung zum Friseurmeister eine attraktive Gelegenheit, sich für die Übernahme einer leitenden Position zu qualifizieren oder sogar einen eigenen Salon zu eröffnen. Die Meisterprüfung ist in Deutschland eine wichtige Voraussetzung für die Selbstständigkeit im Friseurhandwerk, da dieses der Zulassungspflicht unterliegt.

Die Weiterbildungsmaßnahme zum Friseurmeister kann problemlos neben dem gewöhnlichen Arbeitsalltag stattfinden. Ein großer Vorteil dabei ist, dass theoretisch vermittelte Kenntnisse direkt am Arbeitsplatz ausprobiert und umgesetzt werden können. Sie setzen sich intensiv mit verwaltenden Aufgaben wie der Steuerung und Kontrolle betrieblicher Prozesse auseinander, erlangen detaillierte Kenntnisse in allen Bereichen der Frisurenkunst und lernen, sich an aktuellen Trends zu orientieren. Die Meisterschule bereitet Sie nicht nur fachlich, sondern auch betriebswirtschaftlich auf die Führung eines eigenen Unternehmens vor.

Teilzeit-Ausbildung: Flexibilität für den Alltag

Die Möglichkeit, eine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren, wird immer beliebter und richtet sich vor allem an Menschen, die im Alltag durch die Betreuung eigener Kinder oder die Pflege Angehöriger stark eingeschränkt sind. Diese Art der Ausbildungsform ermöglicht ein Höchstmaß an Freizeit und Flexibilität.

Die Arbeitszeit beträgt dabei zwischen 20 und 35 Wochenstunden, was eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglicht. Nach erfolgreicher Beendigung der Lehrzeit erhalten Sie einen vollwertigen Abschluss, der dem einer Vollzeitausbildung entspricht. Die Ausbildung erfolgt ebenfalls im dualen System, wobei die Ausbildungsdauer im Vergleich zu einer Ausbildung in Vollzeit um rund ein halbes Jahr länger sein kann.

Der Studiengang Beauty-Management: Die Königsklasse

Der seit Mai 2018 verfügbare Studiengang Beauty-Management gehört zur Königsklasse unter den Friseuren und ist eine wegweisende Entwicklung für die Branche. Das Studium richtet sich an alle Friseurmeister, die ihrer Berufsbezeichnung das i-Tüpfelchen eines Bachelor of Arts Business Administration verleihen möchten. Des Weiteren ist das Angebot für Inhaber größerer Unternehmen sowie für alle gedacht, die eine ernsthafte Karriere in der Beautybranche anstreben und Führungspositionen im Management anstreben.

Dieser innovative Studiengang basiert auf der Zusammenarbeit des deutschen Friseurhandwerks der Steinbeis Business Academy mit der Handwerkskammer Koblenz und wird deutschlandweit in allen Handwerkskammer-Bezirken angeboten. Die Gesamtdauer beträgt 36 Monate.

Wann kommt der neue Tarifvertrag für Friseurbetriebe?
Für Friseurbetriebe im Bezirk der Handwerkskammer (HwK) Koblenz gilt ab dem 1. September 2023 ein neuer Tarifvertrag. Darauf haben sich der Landesverband „Friseure & Kosmetik Rheinland“ sowie „ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland“ geeinigt.

Hinsichtlich der starken beruflichen Eingebundenheit der Studierenden unterliegt der Studiengang modernster Flexibilität. Die Kombination von Präsenzveranstaltungen und selbstständigen Lernphasen macht es möglich, dass die Teilnehmer nur wenige Tage in der Ausübung ihrer Haupttätigkeit eingeschränkt sind. Die selbstständigen Lernphasen können frei bestimmt werden, wodurch ein Höchstmaß an zeitlicher Einteilung garantiert ist. Der Abschluss wird staatlich und international anerkannt und öffnet Türen zu führenden Positionen in der Beauty-Industrie.

Zu den Lerninhalten gehören unter anderem die betriebswirtschaftliche Handlungskompetenz und aktuelles, auf die Branche abgestimmtes Expertenwissen. Außerdem ist der Studiengang Beauty-Management an die Anforderungen des Arbeitsmarktes angepasst und vermittelt Kenntnisse in Bereichen wie Marketing, Personalmanagement, Finanzierung und strategischer Unternehmensführung. Während der gesamten Studienzeit erfahren Sie wissenschaftliche und organisatorische Betreuung. Ein wichtiger Part nimmt das sogenannte Unternehmensprojekt ein, das Sie durch den gesamten Zeitraum begleitet und Ihnen ermöglicht, theoretisches Wissen direkt in der Praxis anzuwenden.

Verdienstmöglichkeiten als Friseur

Die Verdienstmöglichkeiten im Friseurhandwerk sind in gewissem Maße variabel und hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter Berufserfahrung, Spezialisierung, Standort des Salons und ob es sich um einen angestellten Friseur oder einen selbstständigen Saloninhaber handelt. Grundsätzlich können Friseurinnen und Friseure von einem durchschnittlichen Gehalt zwischen rund 18.000 Euro und 30.000 Euro brutto im Jahr ausgehen. Berufseinsteiger liegen eher am unteren Ende dieser Spanne, während erfahrene Friseure, Salonleiter oder Meister ein höheres Gehalt erwarten können.

Zusätzliche Qualifikationen wie Visagistik, Nageldesign oder spezielle Colorationstechniken können sich ebenfalls positiv auf das Einkommen auswirken. Selbstständige Friseure haben prinzipiell die Möglichkeit, ihr Einkommen durch geschicktes Management, Marketing und einen guten Ruf deutlich zu steigern, tragen aber auch das volle unternehmerische Risiko.

Weiterbildung und Karrierechancen: Ständige Entwicklung

Der Friseurberuf ist dynamisch und erfordert eine kontinuierliche Weiterbildung, um stets auf dem neuesten Stand der Trends und Techniken zu bleiben. Regelmäßige Seminarbesuche zu neuen Schnitttechniken, Farbthemen oder Produktinnovationen sind daher unerlässlich, um die eigenen Fähigkeiten zu erweitern und die Kundschaft immer wieder aufs Neue zu begeistern.

Über die Meisterprüfung hinaus gibt es weitere spannende Fortbildungen, die Ihre Karriere vorantreiben können:

  • Fachwirt/in – Kosmetik und Wellness: Diese Weiterbildung öffnet Türen zu Managementpositionen in größeren Beauty-Einrichtungen.
  • Meisterassistent/in – Kosmetik im Friseurhandwerk: Eine Spezialisierung, die die Kompetenzen im Bereich Kosmetik vertieft und eine wichtige Ergänzung zum reinen Friseurhandwerk darstellt.

In Zeiten zunehmender Akademisierung sollten auch ambitionierte Friseure über ein Studium nachdenken. Studiengänge wie Kosmetikwissenschaften, Maskenbild oder das bereits erwähnte Beauty-Management erweisen sich als spannende Wege, die Friseuren zu einem akademischen Grad verhelfen und dadurch ihre Karrierechancen erheblich verbessern können, insbesondere für leitende Positionen oder die Arbeit in Forschung und Entwicklung von Kosmetikprodukten.

Alternativen zur Friseur-Umschulung

Wer einen Berufswechsel vollziehen möchte und dabei im Bereich Körperpflege, Wellness und Schönheit Fuß fassen will, sollte neben dem Friseurberuf auch andere spannende Berufe in Betracht ziehen. Dazu gehören:

  • Kosmetiker/in: Fokus auf Hautpflege, Make-up und Wellnessbehandlungen.
  • Maskenbildner/in: Arbeit in Theater, Film und Fernsehen mit Fokus auf das Erschaffen von Charakteren durch Make-up und Frisuren.
  • Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in: Spezialisierung auf therapeutische und entspannende Körperbehandlungen.
  • Podologe/Podologin: Fachkräfte für medizinische Fußpflege.

Diese Berufe bieten ebenfalls vielfältige Möglichkeiten, die eigene Kreativität und das Interesse an Schönheit und Wohlbefinden auszuleben.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Friseurberuf und zur Umschulung

Was ist eine Umschulung zur Friseurin und wie funktioniert sie?

Eine Umschulung zur Friseurin ist ein Bildungsweg, der es Personen ermöglicht, einen neuen Beruf in der Friseurbranche zu erlernen, auch wenn sie zuvor in einem anderen Berufsfeld tätig waren. Sie ist eine Art Zweitausbildung. Die Dauer beträgt in der Regel zwischen 12 und 24 Monaten, abhängig davon, ob die Umschulung in Vollzeit oder Teilzeit absolviert wird. Während dieser Zeit erlernt man alle notwendigen Fähigkeiten und das fachliche Know-how, um als Friseur*in zu arbeiten, einschließlich fortgeschrittener Techniken für Hochsteckfrisuren, die Anwendung verschiedener Pflegeprodukte, den Umgang mit Kunden und grundlegende Salonverwaltung. Am Ende steht der offizielle Berufsabschluss vor der Handwerkskammer.

Wer kann eine Umschulung zur Friseurin beantragen?

Grundsätzlich kann jeder, der eine abgeschlossene Berufsausbildung hat oder über relevante Berufserfahrung verfügt, eine Umschulung zur Friseurin beantragen. Das Angebot richtet sich besonders an Quereinsteiger, die aus anderen Branchen kommen und sich beruflich neu orientieren möchten. Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse im Friseurhandwerk erforderlich, aber eine persönliche Eignung ist wichtig. Die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter sind die ersten Anlaufstellen für eine Beratung und die Beantragung eines Bildungsgutscheins.

Wie läuft die Finanzierung der Umschulung über die Arbeitsagentur ab?

Die Finanzierung der Umschulung zur Friseurin erfolgt häufig über einen Bildungsgutschein, den Sie bei der Agentur für Arbeit beantragen können. Sie müssen nachweisen, dass die Umschulung notwendig ist, um Ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern, eine drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden oder einen sicheren Arbeitsplatz zu finden. Die Agentur für Arbeit prüft Ihren Antrag individuell und entscheidet, ob Sie Anspruch auf diese Unterstützung haben. Der Bildungsgutschein deckt in der Regel die Lehrgangsgebühren und kann unter Umständen auch Fahrtkosten oder Kosten für Kinderbetreuung umfassen.

Welche Inhalte werden während der Umschulung zur Friseurin vermittelt?

Die Inhalte der Umschulung umfassen ein breites Spektrum an praktischen und theoretischen Kenntnissen, die für den Friseurberuf relevant sind. Dazu gehören:

  • Umfassende Haarschnitttechniken für Damen, Herren und Kinder
  • Professionelles Färben, Strähnen und Tönen mit verschiedenen Produkten und Methoden
  • Vielfältige Styling- und Frisiertechniken
  • Spezialisierte Kundenberatung und Gesprächsführung
  • Umgang mit und Anwendung von Haarpflege- und Stylingprodukten
  • Grundlagen der Haar- und Kopfhautpflege
  • Hygiene- und Arbeitsschutzvorschriften
  • Maniküre und grundlegende kosmetische Behandlungen
  • Warenkunde und Verkaufsstrategien
  • Betriebswirtschaftliche Aspekte, wie die Führung eines eigenen Salons (insbesondere bei Meisterausbildung)

Ist der Friseurberuf zukunftssicher?

Ja, der Friseurberuf gilt als sehr zukunftssicher. Er ist ein Handwerk, das stark auf persönlicher Interaktion, Kreativität und handwerklichem Geschick basiert. Diese Aspekte sind durch technischen Fortschritt oder Automatisierung nur schwer zu ersetzen. Menschen legen großen Wert auf ihr Äußeres und das Wohlbefinden, das ein professioneller Haarschnitt und eine gute Beratung mit sich bringen. Die Nachfrage nach qualifizierten Friseuren wird daher auf einem stabilen Niveau bleiben. Zudem bieten Zusatzleistungen in den Bereichen Kosmetik und Wellness weitere Wachstumspotenziale.

Welche persönlichen Voraussetzungen sollte man für den Friseurberuf mitbringen?

Neben den fachlichen Kompetenzen sind für den Friseurberuf bestimmte persönliche Eigenschaften von großer Bedeutung. Dazu gehören:

  • Offenheit und Kommunikationsstärke: Der direkte Kundenkontakt erfordert Freude am Gespräch und die Fähigkeit, auf individuelle Wünsche einzugehen.
  • Kreativität und Sinn für Ästhetik: Für die Gestaltung von Frisuren und das Eingehen auf Trends ist ein gutes Auge und künstlerisches Gespür unerlässlich.
  • Handwerkliches Geschick und Genauigkeit: Präzision bei Schnitt- und Färbetechniken ist entscheidend für das Ergebnis.
  • Körperliche Belastbarkeit: Man muss lange stehen können und oft in unbequemen Haltungen arbeiten.
  • Keine Allergien: Der Umgang mit Chemikalien (Haarfärbemittel etc.) erfordert eine entsprechende Verträglichkeit.
  • Freundlichkeit und Serviceorientierung: Kundenbindung entsteht durch eine angenehme Atmosphäre und exzellenten Service.

Fazit: Dein Weg zum erfolgreichen Friseur

Der Friseurberuf ist eine spannende und lohnende Karriereoption für alle, die ihre Kreativität, ihr handwerkliches Geschick und ihre Freude am Umgang mit Menschen verbinden möchten. Ob durch eine klassische duale Ausbildung, eine gezielte Umschulung, eine flexible Teilzeitausbildung, die Meisterprüfung oder sogar ein akademisches Studium im Bereich Beauty-Management – die Wege in diesen Beruf sind vielfältig und bieten individuelle Anpassungsmöglichkeiten.

Mit stabilen Zukunftsaussichten, der Möglichkeit zur Spezialisierung und ständigen Weiterbildung sowie der Chance, Menschen glücklich zu machen, ist der Friseurberuf eine ausgezeichnete Wahl. Informieren Sie sich ausführlich über die verschiedenen Optionen und finden Sie den Weg, der am besten zu Ihnen passt, um Ihre Leidenschaft für Haare und Schönheit zum Beruf zu machen.

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