Was verursacht Haarausfall?

Haarausfall bei Frauen: Ursachen & Hilfe

17/07/2025

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Haarausfall ist ein Thema, das oft als männliches Problem wahrgenommen wird, doch die Realität sieht anders aus: Ein erheblicher Anteil von Frauen leidet ebenfalls darunter. Studien zeigen, dass bis zu zwanzig Prozent der Frauen in ihrem Leben mit Haarausfall konfrontiert sind. Trotz dieser Verbreitung bleibt es ein sensibles und oft tabuisiertes Thema, über das Betroffene nur ungern sprechen. Doch das sollte es nicht sein! Haarausfall bei Frauen ist keineswegs ein Schicksal, das man schweigend ertragen muss. Er kommt viel häufiger vor, als viele denken, und die gute Nachricht ist: Es gibt effektive Wege, ihm entgegenzuwirken und Faktoren zu vermeiden, die ihn begünstigen. Dr. med. Désirée Hölscher, eine erfahrene dermatologische Fachärztin am Dermatologikum Hamburg mit einer Spezialsprechstunde für Haar- und Kopfhauterkrankungen, beleuchtet die vielfältigen Ursachen und gibt wertvolle Ratschläge.

Was verursacht Haarausfall?
Chronischer Stress kann Haarausfall verursachen. Die Krankheit nennt sich Telogen-Effluvium. Ein stressiges Ereignis oder eine besonders stressige Phase im Leben kann dazu führen, dass bestimmte Haarfollikel frühzeitig in die Telogen-Phase (Ruhephase) eintreten und so aufhören zu wachsen. Die Haare fallen dann nach etwa drei Monaten aus.
Inhaltsverzeichnis

Was ist Haarausfall und ab wann spricht man davon?

Viele Menschen bemerken eine erhöhte Menge an Haaren in ihrer Bürste, auf dem Kopfkissen oder beim Staubsaugen und fragen sich, ob dies bereits als Haarausfall gilt. Im Durchschnitt verliert jeder Mensch täglich zwischen 90 und 100 Haare. Dies ist ein natürlicher Prozess des Haarzyklus, bei dem alte Haare ausfallen, um Platz für neue zu schaffen. Spricht man jedoch von einem Verlust, der diese Menge deutlich überschreitet, so handelt es sich um Haarausfall. Wenn Sie also das Gefühl haben, ständig übermäßig viele Haare zu verlieren, ist dies ein Indiz, dass Sie genauer hinschauen sollten. Es ist wichtig, nicht in Panik zu geraten, denn oft gibt es einen klaren, identifizierbaren Grund für den Haarausfall, und viele dieser Ursachen sind behandelbar.

Die 10 häufigsten Ursachen für Haarausfall bei Frauen

Der Haarausfall bei Frauen kann vielfältige Ursachen haben, die oft miteinander verknüpft sind. Eine genaue Diagnose ist der erste Schritt zur erfolgreichen Behandlung. Hier sind die zehn häufigsten Gründe, die Dr. Désirée Hölscher in ihrer Praxis identifiziert:

1. Stress: Ein unsichtbarer Auslöser

Chronischer Stress ist ein heimtückischer Verursacher von Haarausfall, bekannt als Telogen-Effluvium. Ein besonders stressiges Ereignis, sei es ein persönlicher Schicksalsschlag, eine hohe berufliche Belastung oder globale Krisen wie die COVID-19-Pandemie, können dazu führen, dass eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Haarfollikeln vorzeitig in die Telogen-Phase – die Ruhephase – eintritt. In dieser Phase stellen die Haare ihr Wachstum ein und fallen nach etwa drei Monaten aus. Der Haarausfall nimmt typischerweise etwa zwei Monate nach Beginn des Stresses zu und hört ungefähr vier Monate danach wieder auf. Die gute Nachricht ist, dass das Haar in der Regel wieder nachwächst, sobald die stressige Phase überwunden ist. Es erfordert jedoch Geduld und eine bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Stressoren. Achten Sie auf sich und hören Sie auf die Signale Ihres Körpers.

2. Gewichtsschwankungen und Ernährungsumstellung

Eine plötzliche oder drastische Änderung der Ernährung kann den Körper in einen Mangelzustand versetzen, der sich auch auf das Haarwachstum auswirkt. Dr. Désirée Hölscher erklärt: „Haarausfall sehen wir häufig bei Dysbalance im Schilddrüsen-Hormonhaushalt oder Unterversorgung des Körpers mit Eisen (etwa durch einseitige vegane oder vegetarische Ernährung), Mangel im Vitamin D- oder B-Haushalt.“ Eine ausgewogene Zufuhr von Nährstoffen ist entscheidend für gesunde Haare. Insbesondere Proteine sind essenziell für das Haarwachstum. Achten Sie auf eine ausreichende Aufnahme eiweißhaltiger Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier, Soja-Produkte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte, um den Haarfollikeln die notwendigen Bausteine zu liefern.

3. Falsche Frisuren und aggressive Behandlungen

Die Art, wie wir unsere Haare stylen, kann ebenfalls eine Rolle spielen. Täglich straff gebundene Zöpfe oder Pferdeschwänze können zu einem Haarbruch führen, der zwar nicht direkt aus der Wurzel kommt, aber dennoch zu einem sichtbaren Haarverlust führt. Dieser mechanische Stress kann die Haarstruktur schwächen und zum Abbrechen der Strähnen führen. Gehen Sie daher sanft mit Ihrem Haar um und experimentieren Sie vorsichtig mit neuen Frisuren. Auch chemische Behandlungen wie starke Blondierungen sind Gift für die Haarwurzeln, da die bleichenden Stoffe sie angreifen und Haarausfall begünstigen können. Sprechen Sie mit Ihrem Friseur über schonendere Alternativen oder gönnen Sie Ihrem Haar eine Färbe-Pause, um sich zu regenerieren. Es dauert mindestens ein halbes Jahr, bis sich der Haarzyklus erholt hat und Veränderungen sichtbar werden.

4. Fieber und Infektionen

Erhöhte Körpertemperatur (37,5 °C oder mehr) infolge einer Infektion kann dazu führen, dass Haarfollikel vorübergehend in eine Ruhephase eintreten, da der Körper seine Energie auf die Bekämpfung der Krankheit konzentriert. Je höher und länger das Fieber anhält, desto mehr Haare können betroffen sein. Das Tückische daran ist, dass die sichtbare Veränderung – der Haarausfall – oft erst zwei oder drei Monate nach der Erkrankung auftritt. Es ist nicht selten, dass der akute Haarausfall, den Sie heute bemerken, eine späte Folge einer Erkältung oder Grippe von vor einigen Monaten ist.

5. Eisenmangel: Ein häufiges Problem

Eisenmangel ist eine der häufigsten Mineralstoffdefizite bei Frauen, insbesondere bei solchen mit dünner werdendem Haar. Ursachen können starke Monatsblutungen, eine vegane oder vegetarische Ernährung oder häufige Blutspenden sein. Eisen ist entscheidend für die Sauerstoffversorgung der Haarfollikel. Der Eisenspiegel kann durch den Verzehr eisenreicher Lebensmittel wie Fleisch, Spinat, Hülsenfrüchte, Nüsse, Linsen und Tofu erhöht werden. Auch Nahrungsergänzungsmittel können eine Option sein, sollten aber stets in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. Beachten Sie, dass bestimmte Lebensmittel wie Milchprodukte (aufgrund ihres Kalziumgehalts) die Eisenaufnahme hemmen können. Ein Eisenmangeltest beim Arzt ist der beste Weg, um einen Mangel festzustellen, bevor Sie Ihre Ernährung umstellen.

6. Kopfhaut-Probleme: Die Basis für gesundes Haar

Eine gesunde Kopfhaut ist das Fundament für kräftiges Haarwachstum. Ablagerungen von Produktresten, Talg oder Schuppen können die Haarkutikula (die äußerste Schuppenschicht des Haares) ersticken und die Atmung der Haarfollikel behindern, was zum Haarausfall führen kann. Wenn Ihre Kopfhaut zu Trockenheit neigt, kann reines Kokosöl eine natürliche Lösung sein: Vor dem Schlafengehen auftragen und am nächsten Morgen auswaschen. Ergänzen Sie Ihre Haarwaschroutine zudem um ein klärendes Shampoo, um Rückstände gründlich zu entfernen und die Kopfhaut sauber und frei zu halten.

7. Vitamin-Mangel: B12 und D im Fokus

Ein Mangel an bestimmten Vitaminen, insbesondere Vitamin B12 und Vitamin D, wird häufig bei Patienten mit Haarausfall festgestellt. Vitamin B12 ist vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Eiern und Milchprodukten enthalten. Für Veganer oder Vegetarier können Meeresalgen (Nori), Shiitake-Pilze, Sauerkraut und Bier zur Verbesserung des Vitamin B12-Haushalts beitragen, wobei die Verwertbarkeit des Vitamins aus diesen Quellen variieren kann, weshalb Nahrungsergänzungsmittel in diesen Fällen sinnvoll sein können. Vitamin D wird vom Körper hauptsächlich durch Sonneneinstrahlung auf die Haut gebildet. Bei einem Mangel ist es ratsam, sich vermehrt, aber in Maßen, der Sonne auszusetzen, da ein Sonnenbrand der Kopfhaut schaden würde. Bei anhaltendem Mangel können auch hier Nahrungsergänzungsmittel nach ärztlicher Rücksprache eine Option sein.

8. Die Pille und hormonelle Verhütung

Die Umstellung der Verhütungsmethode oder der Beginn der Einnahme der Pille kann Auswirkungen auf das Haar haben. Während Östrogen in Antibabypillen oft vorteilhaft für das Haar ist, kann ein zu hoher Progesterongehalt zu Haarausfall führen. Es ist ratsam, vor der Wahl einer neuen Pille oder eines neuen Verhütungsmittels mit Ihrem Arzt über mögliche Nebenwirkungen zu sprechen, um Haarausfall vorzubeugen. Auch nach dem Absetzen der Pille kann es zu temporärem Haarausfall kommen, da der Hormonhaushalt des Körpers aus dem Gleichgewicht gerät und Zeit zur Regeneration benötigt.

9. Schwangerschaft und Stillzeit

„Während der Schwangerschaft, in der Stillzeit, wie auch in der Menopause sind Verschiebung der Sexualhormone ursächlich für einen vermehrten Haarausfall“, erklärt Dr. Désirée Hölscher. Paradoxerweise erleben einige werdende Mütter während der Schwangerschaft auch dichteres und volleres Haar aufgrund des erhöhten Östrogenspiegels. Doch diese neu gewonnene Haarpracht kann nach der Geburt, wenn die Hormone wieder absinken, wieder verloren gehen. Dieser postpartale Haarausfall ist normal und sollte spätestens vier Monate nach der Geburt wieder aufhören. Dies erklärt auch, warum viele Neu-Mamis das typische „Baby-Haar“ bemerken, das am Ansatz langsam wieder nachwächst.

10. Schilddrüsenerkrankungen

Schilddrüsenerkrankungen, insbesondere eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), sind eine weitere häufige Ursache für Haarausfall, die besonders bei Frauen in den Wechseljahren auftritt. Eine schlecht funktionierende Schilddrüse kann dazu führen, dass das Haar sehr trocken und brüchig wird und im schlimmsten Fall ausfällt. Weitere Anzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion sind brüchige Nägel, unerklärliche Gewichtszunahme und Müdigkeit. Sollten Sie diese Symptome bei sich bemerken, ist es unerlässlich, Ihren Hausarzt aufzusuchen, um eine Schilddrüsenerkrankung mittels eines Bluttests auszuschließen und gegebenenfalls eine Behandlung einzuleiten.

Was tun bei akutem Haarausfall?

Wenn Sie einen akuten, übermäßigen Haarausfall bemerken, ist der erste Schritt immer das Gespräch mit Ihrem Hausarzt. Er kann erste Untersuchungen durchführen und Sie gegebenenfalls an einen Spezialisten überweisen. Leidet Sie bereits seit längerer Zeit unter intensivem Haarverlust, ist der Gang zu einem Trichologen (Haarspezialisten) oder einem Dermatologen mit Spezialisierung auf Haarerkrankungen ratsam. Mangelerscheinungen, die für den Haarausfall verantwortlich sein können, lassen sich schnell durch ein Blutbild beim Arzt feststellen. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht immer einer der genannten Gründe hinter dem Haarausfall stecken muss. Dr. Désirée Hölscher betont: „Auch der sogenannte saisonale Haarausfall ist kein Mythos, sondern zeigt sich durch vermehrten Haarausfall im Frühjahr und Herbst, ähnlich dem Fellwechsel in der Natur.“

Behandlungsmöglichkeiten für Haarausfall

Die Behandlung von Haarausfall ist so vielfältig wie seine Ursachen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer präzisen Diagnose. Dr. Désirée Hölscher erklärt: „Es gibt den kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata), den diffusen Haarausfall (diffuses Effluvium), den Haarausfall durch einen veränderten Sexualhormonhaushalt (androgenetische Alopezie) und eine vernarbende Kopfhaut mit nicht oder kaum nachwachsenden Haaren. Die Diagnose und entsprechende Therapie-Empfehlung sollte durch eine:n Dermatologen:in erfolgen, denn die therapeutischen Ansätze sind teils sehr unterschiedlich.“

Hier eine Übersicht über die häufigsten Arten des Haarausfalls und mögliche Therapieansätze:

Art des HaarausfallsBeschreibungTherapieansätze (gemäß Dr. Hölscher)
Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)Plötzlicher, fleckenförmiger Haarausfall, oft an runden Stellen.Diagnose und Therapie durch Dermatologen, oft entzündungshemmende Behandlungen.
Diffuser Haarausfall (diffuses Effluvium)Gleichmäßiger Haarausfall über den gesamten Kopf, oft durch Stress, Mangelerscheinungen oder Krankheiten ausgelöst.Melatoninhaltige Lösung kann unterstützend wirken. Behandlung der zugrundeliegenden Ursache.
Haarausfall durch veränderten Sexualhormonhaushalt (androgenetische Alopezie)Häufigste Form bei Frauen, oft mit Ausdünnung im Scheitelbereich. Genetisch bedingt, aber durch Hormone beeinflusst.Lokal angewandtes Minoxidil ist die Therapie der Wahl. Wichtig: frühzeitig beginnen.
Vernarbende AlopezieHaarausfall, bei dem die Haarfollikel zerstört werden und eine Narbe bilden, wodurch Haare dauerhaft nicht mehr nachwachsen.Diagnose und spezialisierte Therapie durch Dermatologen, um weiteres Fortschreiten zu verhindern.

Zusätzlich zu spezifischen Therapien können unterstützende Behandlungen wie die Mesotherapie (Injektion eines Wirkstoff-Cocktails in die Kopfhaut) und die Eigenbluttherapie bzw. PRP-Behandlung (ebenfalls als Injektion in die Kopfhaut) zum Einsatz kommen. Diese Methoden sollen die Haarfollikel stimulieren und die Kopfhautgesundheit fördern.

Wie werden die Haare schnell wieder dichter? Geduld ist der Schlüssel

Viele Menschen wünschen sich eine schnelle Lösung für dünner werdendes Haar, doch plötzliche Wunderheilungen gibt es nicht. Das Haarwachstum ist ein langsamer Prozess. Befolgen Sie die Ratschläge Ihres Arztes oder Friseurs und seien Sie vor allem Geduld. Es dauert Zeit, bis sich der Haarzyklus erneuert und ein sichtbarer Unterschied festzustellen ist – mindestens drei Monate. Ihr Lebensstil spielt eine entscheidende Rolle, ebenso wie die Produkte, die Sie verwenden. Es lohnt sich, Haarpflegeprodukte sorgfältig auszuwählen und sich beraten zu lassen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Shampoo für feines und dünnes Haar geeignet ist. Zudem gibt es spezielle Haarwuchsmittel, die das Haarwachstum anregen können. Auch hier gilt: Konsequenz und Geduld sind entscheidend für den Erfolg.

Haarausfall vorbeugen: Prävention ist möglich

Die beste Strategie gegen Haarausfall ist oft die Prävention. „Eine ausgewogene Ernährung und Kontrolle des Blutbilds ist tatsächlich wichtig“, sagt Dr. Désirée Hölscher. Sind beispielsweise Eisen- und Eisenspeicher niedrig, sollte der Mangel behoben werden. Dies gilt auch für den Vitamin D- und B-Haushalt. Bei bekannten Schilddrüsenerkrankungen sind regelmäßige Blutuntersuchungen essenziell, um sicherzustellen, dass die medikamentöse Einstellung optimal ist und der Körper ausreichend versorgt wird. Ein proaktiver Ansatz zur Gesunderhaltung des Körpers und des Geistes kann viele Formen des Haarausfalls von vornherein verhindern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Haarausfall

1. Ist Haarausfall bei Frauen immer ein Zeichen für eine ernsthafte Krankheit?

Nicht unbedingt. Während Haarausfall ein Symptom für bestimmte medizinische Zustände sein kann, sind viele Ursachen temporär und gut behandelbar, wie Stress, Mangelerscheinungen oder hormonelle Veränderungen. Ein Arztbesuch ist jedoch immer ratsam, um die genaue Ursache abzuklären.

2. Kann ich meinen Haarausfall selbst diagnostizieren?

Eine Selbstdiagnose ist schwierig und oft ungenau. Die Ursachen für Haarausfall sind komplex und erfordern eine professionelle Beurteilung durch einen Dermatologen oder Trichologen. Nur so kann eine gezielte und effektive Behandlung eingeleitet werden.

3. Wie lange dauert es, bis sich mein Haar nach der Behandlung wieder erholt?

Die Erholungszeit variiert je nach Ursache und Behandlung. Da der Haarzyklus langsam ist, sind sichtbare Verbesserungen oft erst nach mindestens drei bis sechs Monaten konsequenter Behandlung zu erwarten. Geduld und Kontinuität sind hier entscheidend.

4. Gibt es spezielle Shampoos oder Produkte, die Haarausfall stoppen können?

Einige Shampoos und Produkte können unterstützend wirken, indem sie die Kopfhaut pflegen oder das Haarwachstum anregen. Produkte mit Wirkstoffen wie Minoxidil sind medizinisch anerkannt. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass ein Shampoo allein selten die Ursache für Haarausfall beheben kann. Sie sind am effektivsten als Teil eines umfassenden Behandlungsplans.

5. Spielt die Genetik eine Rolle beim Haarausfall von Frauen?

Ja, die Genetik kann eine Rolle spielen, insbesondere bei der androgenetischen Alopezie, der häufigsten Form des Haarausfalls bei Frauen. Hierbei reagieren die Haarfollikel empfindlicher auf männliche Hormone, was zu einer Ausdünnung führt. Auch wenn die Veranlagung besteht, können Umwelt- und Lebensstilfaktoren den Verlauf beeinflussen.

6. Kann das Färben der Haare Haarausfall verursachen?

Aggressive chemische Behandlungen wie starke Blondierungen können das Haar und die Kopfhaut schädigen und zu Haarbruch oder direktem Haarausfall führen, insbesondere wenn die Haarwurzeln angegriffen werden. Schonendere Färbemethoden oder Färbepausen können helfen, das Haar zu schützen.

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