23/10/2017
In einer Zeit, in der das Bewusstsein für ethische und nachhaltige Konsumentscheidungen stetig wächst, rückt auch die Frage nach Tierversuchen in der Kosmetikindustrie immer stärker in den Fokus. Verbraucherinnen und Verbraucher möchten sicher sein, dass ihre Schönheitsprodukte nicht auf Kosten des Tierwohls entwickelt wurden. Drogeriemärkte spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie den Zugang zu einer breiten Palette von Produkten ermöglichen. Rossmann, als einer der führenden Drogeriemärkte in Deutschland, hat sich dieser Verantwortung gestellt und eine klare Position bezogen, die für viele Tierfreunde von großer Bedeutung ist. Dieser Artikel beleuchtet Rossmanns Engagement und gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über tierversuchsfreie Kosmetik im Drogeriebereich.

Die Forderung nach tierversuchsfreien Produkten ist nicht neu, hat aber in den letzten Jahren erheblich an Gewicht gewonnen. Konsumenten sind zunehmend bereit, bewusste Entscheidungen zu treffen und Marken zu unterstützen, die ihre Werte teilen. Dies betrifft nicht nur die Inhaltsstoffe und die Nachhaltigkeit der Verpackung, sondern ganz besonders auch die ethische Herstellung. Für viele ist der Verzicht auf Tierversuche ein entscheidendes Kriterium beim Kauf von Kosmetik- und Pflegeprodukten. Rossmann hat diese Entwicklung erkannt und setzt ein starkes Zeichen, das weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht.
Rossmanns umfassendes Engagement für tierversuchsfreie Kosmetik
Rossmann hat sich dem Schutz von Tieren verschrieben und geht dabei über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Während in der Europäischen Union Tierversuche für Kosmetika und deren Rohstoffe bereits seit 2004 (für Endprodukte) bzw. 2013 (für Inhaltsstoffe) umfassend verboten sind, bekräftigt Rossmann sein Engagement, indem es für alle Rossmann-Marken Tierversuche weder selbst in Auftrag gibt noch von Lieferanten durchführen lässt. Dieses Selbstverständnis ist ein klares Signal an die Branche und an die Verbraucher, dass ethische Prinzipien fest in der Unternehmensphilosophie verankert sind. Es ist ein aktiver Beitrag zur Förderung einer tierleidfreien Kosmetikproduktion weltweit.
Die Verpflichtung von Rossmann erstreckt sich über die gesamte Lieferkette. Das bedeutet, dass nicht nur die fertigen Produkte, die Sie im Regal finden, nicht an Tieren getestet wurden, sondern auch jeder einzelne Rohstoff und jede Zutat, die in diesen Produkten enthalten ist. Dies ist ein entscheidender Unterschied zu manchen anderen Marken, die lediglich versichern, dass das Endprodukt nicht getestet wurde, aber möglicherweise Inhaltsstoffe verwenden, die von Zulieferern an Tieren getestet wurden. Rossmanns Transparenz und strikte Einhaltung dieser Richtlinie schaffen Vertrauen und Sicherheit für bewusste Käufer.
Alterra Naturkosmetik: Ein Vorreiter in Sachen Tierversuchsfreiheit
Ein herausragendes Beispiel für dieses Engagement ist die Alterra Naturkosmetik, eine der bekanntesten Eigenmarken von Rossmann. Alterra ist stolz darauf, als erste Eigenmarke eines deutschen Drogeriemarktes auf der renommierten PETA-Liste „Kosmetik ohne Tierversuche*“ zu stehen. Dies ist nicht nur ein Gütesiegel für die Marke selbst, sondern auch ein Beweis für Rossmanns ganzheitlichen Ansatz. Alterra steht für Produkte, die nicht nur auf ausgewählten natürlichen Inhaltsstoffen basieren, sondern auch konsequent auf Tierversuche verzichten – von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Produkt. Die Aufnahme in die PETA-Liste ist eine Bestätigung dafür, dass Alterra die strengen Kriterien der Organisation erfüllt, die über die EU-Gesetzgebung hinausgehen, insbesondere im Hinblick auf den Verkauf in Ländern mit Tierversuchspflicht.
Alterra Naturkosmetik bietet eine breite Palette an Produkten, die von Gesichts- und Körperpflege über Haarpflege bis hin zu dekorativer Kosmetik reicht. Jedes Produkt unterliegt strengen Qualitätskontrollen und ist darauf ausgelegt, Haut und Haar auf natürliche Weise zu pflegen. Die Kombination aus Natürlichkeit, Wirksamkeit und Tierversuchsfreiheit macht Alterra zu einer bevorzugten Wahl für viele Konsumenten, die Wert auf eine nachhaltige und ethische Lebensweise legen. Es zeigt, dass hochwertige Naturkosmetik und Tierwohl sich nicht ausschließen müssen.
Alle Eigenmarken im Fokus: Eine klare Haltung
Die gute Nachricht für alle ethisch bewussten Käufer ist, dass dieses Prinzip nicht nur für Alterra gilt. Tatsächlich sind alle Eigenmarken von Rossmann tierversuchsfrei. Das bedeutet, dass für keine der zahlreichen Rossmann-Eigenmarken – sei es für Haut-, Haar- oder Körperpflege, für Damen, Herren oder Kinder, für Mundhygiene oder Sonnenschutz – Roh-, Inhalts- oder Endprodukte an Tieren getestet werden. Dieses umfassende Versprechen gilt für Marken wie:
- ISANA (Haut-, Haar- und Körperpflege)
- Fusswohl (Fußpflege)
- Sun Ozon (Sonnenschutz)
- enerBiO (Bio-Lebensmittel, aber auch einige Körperpflegeprodukte)
- Prokudent (Mundhygiene)
- Babydream (Baby- und Kinderpflege)
- Facelle (Damenhygiene)
- Synergen (Hautpflege für unreine Haut)
- Perlodent (Mundhygiene)
- Winston (Tierpflegeprodukte, die ironischerweise auch tierversuchsfrei sind)
- Domol (Reinigungsmittel, die ebenfalls tierversuchsfrei sind)
Dieses umfassende Versprechen geht noch weiter: Die Eigenmarken sind auch nicht in Ländern erhältlich, in denen Tierversuche für Kosmetik gesetzlich vorgeschrieben sind. Dies ist ein entscheidender Punkt, da einige Unternehmen zwar in Europa tierversuchsfrei sind, aber in anderen Märkten, wie beispielsweise China, Tierversuche für den Verkauf ihrer Produkte in Kauf nehmen müssen. Rossmanns konsequente Haltung schließt dies aus und stellt sicher, dass die Marke nicht indirekt Tierversuche unterstützt, indem sie in solchen Märkten operiert. Diese strenge Politik festigt Rossmanns Position als verlässlicher Partner für tierversuchsfreie Schönheitsprodukte.
ISANA: Qualität ohne Kompromisse und ohne Tierversuche
Eine weitere prominente Eigenmarke im Sortiment von Rossmann ist ISANA. Seit ihrer Einführung hat sich ISANA zu einer festen Größe in vielen Badezimmern etabliert und bietet eine breite Palette an Pflegeprodukten für Gesicht, Körper und Haare, die für ihre Wirksamkeit und ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt sind. Auch ISANA wird selbstverständlich ohne Tierversuche hergestellt. Diese Konsequenz im Verzicht auf Tierversuche trägt nicht nur zum ethischen Image der Marke bei, sondern spiegelt sich oft auch in unabhängigen Produkttests wider, bei denen ISANA-Produkte regelmäßig gut abschneiden. Dies beweist, dass Qualität, Wirksamkeit und Tierwohl Hand in Hand gehen können und moderne Wissenschaft keine Tierversuche benötigt, um sichere und effektive Produkte zu entwickeln.
Die Beliebtheit von ISANA zeigt, dass Verbraucher nicht zwischen Ethik und Effektivität wählen müssen. Ob es sich um eine feuchtigkeitsspendende Lotion, ein belebendes Duschgel oder eine pflegende Haarmaske handelt – mit ISANA können Sie sicher sein, dass Sie Produkte verwenden, die mit Rücksicht auf das Tierwohl entwickelt wurden. Dies stärkt nicht nur das Vertrauen in die Marke, sondern fördert auch eine nachhaltigere und mitfühlendere Kosmetikindustrie.
Warum ist Tierversuchsfreiheit so wichtig?
Die Bewegung hin zu tierversichtsfreier Kosmetik ist mehr als nur ein Trend; sie ist eine ethische Notwendigkeit. Tierversuche, bei denen Tiere Chemikalien auf die Haut gerieben, in die Augen getropft oder zwangsgefüttert werden, sind oft mit erheblichem Leid für die Tiere verbunden. Millionen von Tieren, darunter Mäuse, Ratten, Kaninchen und Meerschweinchen, werden weltweit jedes Jahr für Kosmetiktests eingesetzt, obwohl diese Praktiken in vielen Regionen bereits verboten sind. Die Tests können Schmerzen, Verätzungen, Blindheit, Organversagen und sogar den Tod verursachen.
Zudem sind viele dieser Tests aus wissenschaftlicher Sicht nicht immer zuverlässig in Bezug auf die menschliche Reaktion. Aufgrund biologischer Unterschiede zwischen den Spezies können Testergebnisse an Tieren nicht immer direkt auf den Menschen übertragen werden. Fortschritte in der Wissenschaft haben längst alternative Testmethoden hervorgebracht, die genauer, schneller und vor allem tierleidfrei sind. Dazu gehören:
- In-vitro-Tests: Tests mit menschlichen Zellkulturen oder Gewebemodellen, die spezifische menschliche Reaktionen viel genauer abbilden können.
- Computermodelle (In-silico-Tests): Hochmoderne Software, die mithilfe von Algorithmen und Datenbanken die Toxizität von Substanzen vorhersagen kann.
- Verwendung bereits bekannter, sicherer Inhaltsstoffe: Viele Kosmetikprodukte können aus einer breiten Palette von Inhaltsstoffen formuliert werden, deren Sicherheit bereits nachgewiesen ist und für die keine neuen Tests erforderlich sind.
- Humanstudien: Freiwillige menschliche Probanden können unter ärztlicher Aufsicht Produkte testen, ohne dass Risiken für sie bestehen, um Verträglichkeit und Wirksamkeit zu beurteilen.
Verbraucher, die sich für tierversuchsfreie Produkte entscheiden, tragen aktiv dazu bei, diese grausamen Praktiken zu beenden und die Entwicklung moderner, ethischerer Wissenschaft zu fördern. Es geht um die Verantwortung, die wir als Konsumenten für die Welt übernehmen und darum, ein Zeichen zu setzen, dass Tierleid in der Kosmetikindustrie nicht akzeptabel ist.
Der globale Kontext und problematische Marken
Während Rossmann und seine Eigenmarken ein positives Beispiel setzen, ist die Landschaft der Kosmetikindustrie komplex. Viele große Kosmetik-Konzerne sind weiterhin in Tierversuche verwickelt, oft aufgrund ihrer globalen Präsenz und der Notwendigkeit, Produkte in Märkten zu verkaufen, wo Tierversuche noch gesetzlich vorgeschrieben sind. Der größte und bekannteste dieser Märkte ist Festlandchina, wo für viele importierte Kosmetikprodukte Tierversuche vor dem Verkauf obligatorisch sind. Dies führt dazu, dass selbst Marken, die in Europa tierversuchsfrei sind, für den chinesischen Markt Tierversuche in Kauf nehmen müssen, was sie aus ethischer Sicht nicht mehr als „tierversuchsfrei“ im umfassenden Sinne qualifiziert.
Zu den führenden Konzernen, deren Marken oft in Drogeriemärkten erhältlich sind und die aufgrund ihrer globalen Geschäftspraktiken mit Tierversuchen in Verbindung gebracht werden, gehören:
- L'Oréal: Ein Gigant der Branche mit Marken wie Garnier, Maybelline, Essie. Obwohl L'Oréal intensiv an alternativen Testmethoden forscht, verkaufen sie Produkte in Märkten, die Tierversuche erfordern.
- Estée Lauder: Konzern hinter Marken wie Clinique, MAC Cosmetics, Bobbi Brown. Ähnlich wie L'Oréal verkaufen sie in Märkten mit Tierversuchspflicht.
- Unilever: Mit Marken wie Dove, Rexona, Axe. Sie engagieren sich für ein globales Verbot von Tierversuchen, sind aber noch nicht vollständig tierversuchsfrei aufgrund bestimmter Märkte.
- Johnson & Johnson: Marken wie Neutrogena, Aveeno. Sie testen, wenn gesetzlich vorgeschrieben.
- Coty: Marken wie Sally Hansen, Astor, Rimmel. Auch sie sind in Märkten präsent, die Tierversuche verlangen.
- Beiersdorf: Der Konzern hinter Nivea, Eucerin, Labello, 8x4 und Florena. Obwohl Nivea in der EU tierversuchsfrei ist, wird Beiersdorf als Konzern nicht als tierversuchsfrei eingestuft, da sie Produkte in Ländern verkaufen, in denen Tierversuche vorgeschrieben sind.
Es ist daher entscheidend, sich als Verbraucher genau zu informieren und nicht nur auf den Markennamen, sondern auch auf die Unternehmenspolitik des Mutterkonzerns zu achten. Eine Marke kann „tierversuchsfrei“ sein, wenn sie selbst nicht testet, aber wenn ihr Mutterkonzern dies tut oder in Märkten verkauft, wo es Pflicht ist, ist die ethische Bilanz des Ganzen oft getrübt. Siegel wie das „Leaping Bunny“ oder die PETA-Zertifizierung sind hier verlässliche Indikatoren, da sie strenge Kriterien für die gesamte Lieferkette und den globalen Vertrieb anlegen.
Vergleich: Tierversuchsfreie vs. nicht tierversuchsfreie Kosmetik (Beispiele)
Um Ihnen eine bessere Orientierung zu bieten, haben wir eine kleine Übersicht zusammengestellt. Beachten Sie, dass sich die Situation bei Konzernen ändern kann, es ist immer ratsam, aktuelle Informationen zu prüfen, beispielsweise auf den Websites von PETA oder Cruelty Free International.
| Kategorie | Marken (Beispiele) | Anmerkung |
|---|---|---|
| Rossmann Eigenmarken (Tierversuchsfrei) | Alterra, ISANA, Fusswohl, Sun Ozon, enerBiO, Prokudent, Babydream, Facelle, Synergen, Perlodent, Winston, Domol | Alle Eigenmarken von Rossmann sind konsequent tierversuchsfrei und werden auch nicht in Ländern verkauft, wo Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben sind. Dies ist ein umfassendes Versprechen. |
| Andere tierversuchsfreie Marken (oft in Drogerien erhältlich) | dm-Eigenmarken (z.B. Balea, Alverde), Essence, Catrice, Weleda, Lavera, Sante, Speick, Dr. Hauschka, benecos, Burt's Bees, Kiko Milano | Viele andere Marken, insbesondere Naturkosmetikmarken und einige Make-up-Marken, sind ebenfalls tierversuchsfrei. Achten Sie auf Zertifizierungen wie das 'Häschen'-Siegel (Leaping Bunny) oder PETA-Siegel. |
| Marken/Konzerne mit Tierversuchen (oft in Drogerien erhältlich) | Nivea (Beiersdorf), Eucerin (Beiersdorf), Labello (Beiersdorf), 8x4 (Beiersdorf), Florena (Beiersdorf), L'Oréal, Maybelline (L'Oréal), Garnier (L'Oréal), Estée Lauder, Clinique (Estée Lauder), MAC (Estée Lauder), Unilever, Dove (Unilever), Rexona (Unilever), Johnson & Johnson, Neutrogena (Johnson & Johnson), Coty, Sally Hansen (Coty), Astor (Coty), Herbal Essences (Procter & Gamble) | Diese Marken gehören zu Konzernen, die Tierversuche durchführen oder in Ländern verkaufen, wo Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben sind. Auch wenn das Endprodukt nicht direkt getestet wird, trägt der Verkauf in bestimmten Märkten zur Problematik bei. |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Ist Rossmann komplett tierversuchsfrei?
- Rossmann selbst als Drogeriemarkt verkauft eine Vielzahl von Marken. Seine eigenen Hausmarken sind jedoch ausnahmslos tierversuchsfrei. Das bedeutet, es werden keine Rohstoffe, Inhaltsstoffe oder Endprodukte an Tieren getestet, weder direkt noch durch Lieferanten. Zudem werden die Eigenmarken nicht in Märkten verkauft, wo Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben sind.
- Sind alle Eigenmarken von Rossmann tierversuchsfrei?
- Absolut. Dieses Versprechen gilt für das gesamte Spektrum der Rossmann-Eigenmarken, von Alterra und ISANA bis hin zu Fusswohl, Sun Ozon, Prokudent und vielen weiteren. Rossmann hat eine klare Richtlinie, die Tierversuche für diese Produkte ausschließt und diese konsequent umsetzt.
- Steht Rossmann auf der PETA-Liste für tierversuchsfreie Kosmetik?
- Die Eigenmarke Alterra Naturkosmetik von Rossmann steht auf der PETA-Liste „Kosmetik ohne Tierversuche*“, was ihre Konformität mit PETA-Standards bestätigt. PETA listet in der Regel Marken, nicht Drogerieketten als Ganzes. Durch seine Eigenmarkenpolitik trägt Rossmann jedoch maßgeblich zur Verfügbarkeit tierversuchsfreier Produkte bei.
- Was bedeutet es, wenn eine Marke „tierversuchsfrei“ ist?
- Tierversuchsfrei bedeutet, dass weder das Endprodukt noch seine Inhaltsstoffe zu irgendeinem Zeitpunkt der Entwicklung oder Produktion an Tieren getestet wurden. Bei vielen seriösen Definitionen und Zertifizierungen schließt dies auch den Verkauf in Ländern aus, in denen Tierversuche für Kosmetik vorgeschrieben sind (wie z.B. in Festlandchina).
- Wie kann ich sicherstellen, dass andere Marken in der Drogerie tierversuchsfrei sind?
- Achten Sie auf offizielle Siegel wie das „Häschen“-Symbol (Leaping Bunny von Cruelty Free International) oder die PETA-Zertifizierung. Informieren Sie sich auf den Websites der Marken oder in Datenbanken von Tierschutzorganisationen. Seien Sie vorsichtig bei Aussagen wie „fertiges Produkt nicht an Tieren getestet“, da dies nichts über die Inhaltsstoffe oder die Politik des Mutterkonzerns aussagt.
- Warum verkaufen manche Konzerne Produkte, die nicht tierversuchsfrei sind, neben tierversuchsfreien Marken?
- Große Konzerne haben oft ein breites Portfolio an Marken, die in verschiedenen globalen Märkten vertrieben werden. Wenn ein Konzern beispielsweise Produkte in China verkauft, wo Tierversuche für importierte Kosmetika oft gesetzlich vorgeschrieben sind, gelten diese Produkte als nicht tierversuchsfrei, selbst wenn sie in der EU ohne Tierversuche entwickelt wurden. Die Konzernpolitik und die globale Marktstrategie sind hier ausschlaggebend.
- Gibt es eine Liste aller tierversuchsfreien Produkte bei Rossmann?
- Eine offizielle, von Rossmann selbst veröffentlichte Gesamtliste aller externen Marken, die sie führen und die tierversuchsfrei sind, gibt es in der Regel nicht, da sich dies ständig ändern kann. Sie können jedoch sicher sein, dass alle Rossmann-Eigenmarken tierversuchsfrei sind. Für andere Marken empfiehlt es sich, auf die oben genannten Siegel zu achten oder die Datenbanken von Tierschutzorganisationen zu konsultieren.
Fazit: Eine bewusste Entscheidung für Tierwohl
Rossmann hat mit seiner klaren Positionierung bezüglich tierversuchsfreier Eigenmarken einen wichtigen Schritt in Richtung ethischer Konsum getan. Indem das Unternehmen nicht nur gesetzliche Vorgaben einhält, sondern diese übertrifft und Transparenz schafft, bietet es bewussten Konsumenten eine vertrauenswürdige Wahl. Die Entscheidung für Produkte wie Alterra oder ISANA bedeutet nicht nur Qualität und Wirksamkeit, sondern auch die Gewissheit, dass man einen aktiven Beitrag zum Tierschutz leistet und Tierleid in der Kosmetikindustrie nicht unterstützt.
In einer Welt, die immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit, Ethik und soziale Verantwortung legt, ist Rossmanns Engagement ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Handel und Verantwortungsbewusstsein Hand in Hand gehen können. Als Verbraucher haben wir die Macht, durch unsere Kaufentscheidungen Veränderungen zu bewirken. Indem wir uns für tierversuchsfreie Produkte entscheiden, senden wir eine klare Botschaft an die Industrie und fördern eine Zukunft, in der Schönheitspflege ohne Tierleid möglich ist.
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