05/09/2017
Der Wunsch, sich beruflich weiterzuentwickeln und den Meistertitel im Friseurhandwerk zu erlangen, ist für viele eine lohnende und erstrebenswerte Vision. Der Meisterbrief steht nicht nur für höchste fachliche Kompetenz und die Berechtigung zur Ausbildung des Nachwuchses, sondern eröffnet auch die Tür zur Selbstständigkeit. Doch bevor man die Schere gegen den Vorlesungsblock tauscht, stellt sich oft die entscheidende Frage: Wie finanziere ich die Meisterschule? Die Kosten für eine solche Weiterbildung können beträchtlich sein und umfassen nicht nur die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, sondern auch Ausgaben für Lernmaterialien und den Lebensunterhalt. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten, von staatlichen Förderprogrammen bis hin zu cleveren Finanzierungsstrategien, die den Weg zum Meistertitel ebnen können. Dieser Artikel beleuchtet umfassend die verschiedenen Optionen und gibt Ihnen einen detaillierten Überblick, damit Ihr Traum vom Friseurmeister nicht an finanziellen Hürden scheitert.

- Warum die Meisterschule eine lohnende Investition ist
- Die Kosten der Meisterschule im Überblick
- Staatliche Förderungen: Die wichtigsten Säulen der Finanzierung
- Regionale und branchenspezifische Förderungen
- Eigene Finanzierungsmöglichkeiten und Spartipps
- Steuerliche Absetzbarkeit von Weiterbildungskosten
- Vergleich der Finanzierungsoptionen
- Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Finanzierung der Friseur-Meisterschule
- 1. Wer kann Meister-BAföG beantragen?
- 2. Muss ich das Meister-BAföG komplett zurückzahlen?
- 3. Kann ich während der Meisterschule arbeiten?
- 4. Wie lange dauert die Antragsstellung für das Aufstiegs-BAföG?
- 5. Sind die Materialkosten auch förderfähig?
- 6. Gibt es Fördermöglichkeiten, wenn ich schon einen Kredit habe?
- Fazit: Ihr Weg zum Friseurmeister ist finanzierbar
Warum die Meisterschule eine lohnende Investition ist
Bevor wir uns den Finanzierungsmöglichkeiten widmen, ist es wichtig, den Wert der Meisterschule zu verstehen. Der Meistertitel im Friseurhandwerk ist mehr als nur ein weiterer Abschluss; er ist ein Qualitätssiegel, das Ihnen zahlreiche Vorteile bietet:
- Führungsqualifikation: Als Meister sind Sie berechtigt, einen eigenen Salon zu eröffnen und Lehrlinge auszubilden. Dies eröffnet Ihnen völlig neue Karrierewege und die Möglichkeit, Ihr eigenes Geschäft aufzubauen.
- Höheres Einkommen: Meisterfriseure verdienen in der Regel deutlich mehr als Gesellen, da ihre Expertise und Verantwortung höher bewertet werden.
- Fachliche Vertiefung: Die Meisterschule vertieft Ihr Wissen in allen Bereichen des Friseurhandwerks, von komplexen Schnitt- und Farbtechniken bis hin zu Salonmanagement und Marketing.
- Netzwerk und Ansehen: Sie knüpfen wertvolle Kontakte zu anderen Fachkräften und Dozenten. Der Meistertitel genießt in der Branche hohes Ansehen.
- Persönliche Entwicklung: Die Herausforderung der Meisterschule fördert Ihre Disziplin, Ihr Zeitmanagement und Ihre Problemlösungsfähigkeiten.
Diese Vorteile machen deutlich, dass die Meisterschule eine Investition in Ihre berufliche Zukunft ist, die sich langfristig auszahlt.
Die Kosten der Meisterschule im Überblick
Die genauen Kosten für die Meisterschule für Friseure können je nach Bundesland, Bildungsträger und Umfang des Lehrgangs variieren. Es ist ratsam, sich bei mehreren Meisterschulen in Ihrer Region über die aktuellen Gebühren zu informieren. Typischerweise setzen sich die Kosten aus folgenden Posten zusammen:
- Lehrgangsgebühren: Dies ist der größte Kostenfaktor und kann zwischen 5.000 Euro und 15.000 Euro liegen, manchmal auch mehr. Einige Schulen bieten Ratenzahlungen an.
- Prüfungsgebühren: Für die einzelnen Teile der Meisterprüfung (Teile I, II, III, IV) fallen separate Gebühren an, die sich auf mehrere hundert Euro summieren können.
- Lernmaterialien: Bücher, Skripte, Fachliteratur und gegebenenfalls spezielle Werkzeuge oder Produkte können zusätzliche Kosten von einigen hundert Euro verursachen.
- Fahrt- und Unterkunftskosten: Wenn die Meisterschule nicht in Ihrer direkten Nähe ist, müssen Sie Ausgaben für den Weg zur Schule und möglicherweise für eine Unterkunft einkalkulieren.
- Lebenshaltungskosten: Während der Dauer der Meisterschule müssen Sie Ihren Lebensunterhalt bestreiten. Dies umfasst Miete, Essen, Versicherungen und persönliche Ausgaben. Dieser Posten ist oft der größte im gesamten Budget, besonders wenn man für die Dauer der Vollzeit-Meisterschule nicht oder nur eingeschränkt arbeiten kann.
Eine detaillierte Aufstellung dieser Posten ist der erste Schritt zu einem soliden Finanzierungsplan.
Staatliche Förderungen: Die wichtigsten Säulen der Finanzierung
Glücklicherweise gibt es in Deutschland verschiedene staatliche Programme, die gezielt die berufliche Weiterbildung fördern. Das bekannteste und wichtigste ist das Aufstiegs-BAföG, ehemals Meister-BAföG.
1. Das Aufstiegs-BAföG (ehemals Meister-BAföG)
Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), besser bekannt als Aufstiegs-BAföG oder früher Meister-BAföG, ist das zentrale Förderinstrument für Ihre berufliche Weiterbildung. Es unterstützt Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung, wie zum Beispiel die Meisterschule, finanziell. Die Förderung besteht aus zwei Teilen: einem Zuschuss und einem zinsgünstigen Darlehen.
Wer kann gefördert werden?
Grundsätzlich kann jeder gefördert werden, der eine Aufstiegsfortbildung anstrebt und die Zugangsvoraussetzungen der jeweiligen Prüfungsordnung erfüllt. Es gibt keine Altersgrenze. Wichtig ist, dass Sie die Fortbildung in Vollzeit oder Teilzeit absolvieren. Für die Meisterschule im Friseurhandwerk sind Sie in der Regel förderberechtigt.
Wie hoch ist die Förderung?
- Förderung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren: Bis zu 75% der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren können gefördert werden. Davon sind 50% ein Zuschuss, den Sie nicht zurückzahlen müssen. Die restlichen 50% werden als zinsgünstiges Darlehen von der KfW-Bank gewährt. Bei erfolgreichem Abschluss der Meisterprüfung können Ihnen auf Antrag weitere 50% des Restdarlehens erlassen werden. Dies bedeutet im besten Fall, dass Sie nur 25% der ursprünglichen Darlehenssumme zurückzahlen müssen, da 75% als Zuschuss oder Erlass gewährt werden.
- Unterhaltsbeitrag (nur bei Vollzeitfortbildung): Wenn Sie die Meisterschule in Vollzeit besuchen und Ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können, können Sie zusätzlich einen monatlichen Unterhaltsbeitrag erhalten. Dieser ist einkommens- und vermögensabhängig. Der Unterhaltsbeitrag wird zu 100% als Zuschuss gewährt, muss also nicht zurückgezahlt werden. Die Höhe richtet sich nach den individuellen Lebensumständen (z.B. ob Sie verheiratet sind, Kinder haben).
Antragstellung und Rückzahlung:
Der Antrag wird bei den zuständigen Ämtern für Ausbildungsförderung der jeweiligen Bundesländer gestellt. Es ist wichtig, den Antrag frühzeitig vor Beginn der Meisterschule einzureichen, da die Bearbeitungszeiten variieren können. Das Darlehen der KfW-Bank ist während der Fortbildung und einer anschließenden Karenzzeit von zwei Jahren zins- und tilgungsfrei. Danach beginnt die Rückzahlungsphase mit geringen Monatsraten.
2. Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB)
Für besonders talentierte Absolventen einer dualen Berufsausbildung gibt es die Begabtenförderung berufliche Bildung, auch bekannt als Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Wenn Sie Ihre Ausbildung mit der Note „gut“ (mindestens 87 Punkte) oder besser abgeschlossen haben und jünger als 25 Jahre sind (Verlängerung bei Kinderbetreuung oder Wehr-/Zivildienst möglich), könnten Sie förderberechtigt sein. Das Stipendium unterstützt berufliche Weiterbildungen mit bis zu 8.100 Euro über drei Jahre und kann auch für die Meisterschule genutzt werden. Es ist ein reiner Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.
3. Bildungskredit der KfW-Bank
Als Ergänzung zu anderen Förderungen oder wenn Sie nicht für das Aufstiegs-BAföG in Frage kommen, bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Bildungskredit an. Dieser Kredit ist unabhängig vom Einkommen oder Vermögen und wird zu einem günstigen Zinssatz vergeben. Sie können monatliche Raten von bis zu 300 Euro erhalten oder eine Einmalzahlung für größere Ausgaben wie Prüfungsgebühren. Die Rückzahlung beginnt erst nach einer Karenzzeit, meist vier Jahre nach der ersten Auszahlung. Dieser Kredit ist eine gute Option, um finanzielle Engpässe während der Weiterbildung zu überbrücken.
Regionale und branchenspezifische Förderungen
Neben den bundesweiten Programmen gibt es oft auch Unterstützung auf regionaler Ebene oder von branchenspezifischen Organisationen:
- Staatliche Programme der Bundesländer: Einige Bundesländer bieten eigene Förderprogramme für berufliche Weiterbildung an. Informieren Sie sich bei den Wirtschaftsministerien oder Handwerkskammern Ihres Bundeslandes.
- Stiftungen und Fonds: Es gibt verschiedene private Stiftungen, die Bildung und berufliche Entwicklung fördern. Eine Recherche kann sich lohnen.
- Handwerkskammern und Innungen: Ihre lokale Handwerkskammer oder die Friseurinnung können Informationen zu spezifischen Förderprogrammen oder Stipendien für das Friseurhandwerk geben. Manchmal gibt es auch eigene Fonds oder Kooperationen mit Banken.
Eigene Finanzierungsmöglichkeiten und Spartipps
Auch wenn staatliche Förderungen eine große Hilfe sind, ist oft ein Eigenanteil oder eine zusätzliche Finanzierung notwendig. Hier sind einige Möglichkeiten:
- Ersparnisse: Wenn Sie bereits über Ersparnisse verfügen, ist dies die einfachste und günstigste Finanzierungsquelle, da keine Zinsen anfallen.
- Teilzeitbeschäftigung: Viele Meisterschulen bieten die Möglichkeit, den Lehrgang in Teilzeit zu absolvieren. Dies ermöglicht es Ihnen, parallel zu arbeiten und sich einen Teil des Lebensunterhalts selbst zu verdienen. Auch bei Vollzeitkursen ist ein Minijob am Wochenende oder abends denkbar, sofern es die Lernbelastung zulässt.
- Privatkredite: Wenn andere Optionen nicht ausreichen, könnte ein Privatkredit von einer Bank eine Lösung sein. Beachten Sie jedoch, dass die Zinsen hier in der Regel höher sind als bei staatlich geförderten Darlehen. Vergleichen Sie verschiedene Angebote sorgfältig.
- Unterstützung durch Familie und Freunde: Manchmal können Familie oder Freunde mit einem zinslosen oder zinsgünstigen Darlehen aushelfen. Eine schriftliche Vereinbarung schafft hier Klarheit.
Tipps zur Kostenoptimierung während der Meisterschule:
- Budgetplanung: Erstellen Sie einen detaillierten Finanzplan, um Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten.
- Wohnkosten reduzieren: Wenn möglich, ziehen Sie in eine günstigere Wohnung um oder gründen Sie eine Wohngemeinschaft.
- Günstige Lernmaterialien: Kaufen Sie gebrauchte Bücher oder nutzen Sie Bibliotheken.
- Stipendien: Recherchieren Sie aktiv nach privaten Stipendien, die nicht an Noten gebunden sind, sondern an Engagement oder spezifische Lebenssituationen.
- Vergleich der Schulen: Nicht alle Meisterschulen haben die gleichen Gebühren. Ein Vergleich kann sich lohnen.
Steuerliche Absetzbarkeit von Weiterbildungskosten
Vergessen Sie nicht, dass die Kosten für Ihre berufliche Weiterbildung, einschließlich der Meisterschule, in der Regel als Werbungskosten oder Sonderausgaben in Ihrer Steuererklärung geltend gemacht werden können. Dies umfasst nicht nur die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, sondern auch Fahrtkosten, Übernachtungskosten (falls notwendig), Kosten für Lernmaterialien und sogar Zinsen für Bildungskredite. Bewahren Sie alle Belege sorgfältig auf und sprechen Sie im Zweifelsfall mit einem Steuerberater. Die steuerliche Entlastung kann einen erheblichen Teil der Kosten wieder hereinholen und ist ein wichtiger Aspekt Ihrer gesamten Finanzierungsstrategie.
Vergleich der Finanzierungsoptionen
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, hier eine vergleichende Übersicht der wichtigsten Finanzierungsmöglichkeiten:
| Option | Vorteile | Nachteile | Rückzahlung |
|---|---|---|---|
| Aufstiegs-BAföG | Hoher Zuschussanteil (bis zu 75%), zinsgünstiges Darlehen, Unterhaltsbeitrag möglich, einkommens- und vermögensunabhängig für Gebühren. | Antragsprozess kann dauern, Unterhaltsbeitrag ist einkommensabhängig, Darlehen muss zurückgezahlt werden. | Darlehen zins- und tilgungsfrei während Fortbildung + 2 Jahre, danach monatliche Raten. |
| Begabtenförderung (SBB) | Reiner Zuschuss (keine Rückzahlung), bis zu 8.100 Euro, für verschiedene Weiterbildungen nutzbar. | Strenge Voraussetzungen (Notenschnitt, Alter), begrenzte Anzahl an Stipendien. | Keine Rückzahlung. |
| KfW Bildungskredit | Unabhängig von Einkommen/Vermögen, flexible Auszahlung, günstige Zinsen. | Vollständige Rückzahlung erforderlich, Zinssatz kann variieren, begrenzt auf 300 Euro/Monat. | Beginn der Rückzahlung 4 Jahre nach erster Auszahlung, danach monatliche Raten. |
| Privatkredit | Schnelle Verfügbarkeit, flexibler Einsatz. | Höhere Zinsen, Bonitätsprüfung, Verschuldungsrisiko. | Sofortige oder zeitnahe Rückzahlung mit Zinsen. |
| Ersparnisse | Keine Zinsen, volle Kontrolle. | Ersparnisse sind aufgebraucht, evtl. Notgroschen weg. | Keine Rückzahlung. |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Finanzierung der Friseur-Meisterschule
1. Wer kann Meister-BAföG beantragen?
Jeder, der eine Aufstiegsfortbildung plant und die Zugangsvoraussetzungen für die jeweilige Fortbildung (z.B. eine abgeschlossene Berufsausbildung als Friseur/in) erfüllt, kann das Aufstiegs-BAföG beantragen. Es gibt keine Altersgrenze oder Einkommensgrenze für die Förderung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Lediglich der Unterhaltsbeitrag ist einkommens- und vermögensabhängig.
2. Muss ich das Meister-BAföG komplett zurückzahlen?
Nein. Ein Großteil der Förderung für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren wird als Zuschuss gewährt (50%), der nicht zurückgezahlt werden muss. Vom restlichen Darlehen können Ihnen bei erfolgreichem Abschluss der Meisterprüfung weitere 50% erlassen werden. So müssen Sie im besten Fall nur 25% der ursprünglichen Darlehensbeträge zurückzahlen. Der Unterhaltsbeitrag für den Lebensunterhalt ist ein reiner Zuschuss und muss überhaupt nicht zurückgezahlt werden.
3. Kann ich während der Meisterschule arbeiten?
Ja, das ist grundsätzlich möglich. Viele Meisterschulen bieten Teilzeitkurse an, die Ihnen erlauben, weiterhin in Ihrem Beruf zu arbeiten. Auch bei Vollzeitkursen ist ein Minijob oder eine geringfügige Beschäftigung oft machbar, sofern es sich mit dem Lernaufwand vereinbaren lässt. Beachten Sie jedoch, dass zu hohe Nebeneinkünfte den Anspruch auf den Unterhaltsbeitrag des Aufstiegs-BAföG mindern oder aufheben können.
4. Wie lange dauert die Antragsstellung für das Aufstiegs-BAföG?
Die Bearbeitungszeiten können je nach Bundesland und Auslastung der Ämter variieren. Es ist ratsam, den Antrag mindestens drei bis sechs Monate vor Beginn der Meisterschule einzureichen, um Verzögerungen zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Mittel rechtzeitig zur Verfügung stehen.
5. Sind die Materialkosten auch förderfähig?
Nein, in der Regel sind spezifische Materialkosten wie für Scheren, Föhne oder spezielle Produkte nicht direkt über das Aufstiegs-BAföG förderfähig. Die Förderung bezieht sich hauptsächlich auf die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie den Unterhalt. Allerdings können diese Kosten steuerlich absetzbar sein, und ein Bildungskredit kann zur Deckung solcher Ausgaben dienen.
6. Gibt es Fördermöglichkeiten, wenn ich schon einen Kredit habe?
Ja, das Aufstiegs-BAföG ist unabhängig von bereits bestehenden Krediten. Es dient der Finanzierung der aktuellen Weiterbildung. Allerdings kann es Ihre Bonität für weitere Privatkredite beeinflussen. Der KfW-Bildungskredit ist ebenfalls unabhängig von anderen Krediten, da er staatlich abgesichert ist.
Fazit: Ihr Weg zum Friseurmeister ist finanzierbar
Der Traum vom Meistertitel im Friseurhandwerk ist ambitioniert und erfordert Engagement, aber er muss nicht an der Finanzierung scheitern. Wie dieser Artikel gezeigt hat, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Meisterschule zu finanzieren. Das Aufstiegs-BAföG ist dabei die zentrale Säule, die mit hohen Zuschussanteilen und zinsgünstigen Darlehen eine enorme Entlastung bietet. Ergänzt wird dies durch Stipendien wie die Begabtenförderung, zinsgünstige Bildungskredite der KfW-Bank und potenzielle regionale Förderungen. Eine kluge Eigeninitiative, wie das Ansparen von Geld oder eine Teilzeitbeschäftigung, kann den Finanzierungsplan zusätzlich stärken. Der Schlüssel liegt in einer frühzeitigen und gründlichen Planung. Informieren Sie sich umfassend über alle Optionen, stellen Sie Anträge rechtzeitig und erstellen Sie einen detaillierten Finanzierungsplan. Mit der richtigen Strategie und der Nutzung der vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten steht Ihrem Weg zum erfolgreichen Friseurmeister nichts im Wege. Packen Sie es an und investieren Sie in Ihre Zukunft!
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