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Strähnchen selber machen: Dein Weg zum neuen Look

23/09/2022

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Egal, ob du deinem Haar einen frischen Wind verleihen, unauffällige Highlights setzen oder einfach nur etwas Neues ausprobieren möchtest: Strähnchen sind eine fantastische Möglichkeit, deinen Look zu verändern und aufzupeppen. Viele schrecken vor dem Gedanken zurück, die Strähnchen selbst zu machen, aus Angst vor einem „Färbeunfall“ oder einem ungleichmäßigen Ergebnis. Doch die gute Nachricht ist: Mit der richtigen Anleitung und etwas Übung ist das Strähnchenfärben zu Hause einfacher, als du vielleicht denkst. Und das Beste daran? Du sparst dabei eine Menge Geld, das du sonst beim Friseur lassen würdest.

Wie kann ich meine Strähnchen selber machen?
Zu den beliebten Painting-Trends zählt z.B. das Balayage, welches einen besonders natürlichen Strähnchenlook zaubert. Mit Kamm- oder Haubensträhnen kannst du dagegen ganz einfach deine Strähnchen selber machen. Wir verraten dir, wie es funktioniert und trotzdem sehr natürlich wirkt. Kammsträhnen selber machen – nichts leichter als das!

Stell dir vor, du könntest jederzeit, wann immer dir danach ist, deinen Haaren neue Akzente verleihen, ohne einen Termin buchen oder tief in die Tasche greifen zu müssen. Genau das ist mit den richtigen Techniken möglich. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt der DIY-Strähnchen ein und zeigen dir verschiedene Methoden, notwendiges Zubehör und wertvolle Tipps, damit dein Strähnchen-Projekt zu Hause ein voller Erfolg wird.

Inhaltsverzeichnis

Warum Strähnchen selber machen? Ein Blick auf die Vorteile

Die Entscheidung, Strähnchen selbst zu färben, bringt eine Reihe attraktiver Vorteile mit sich, die weit über die reine Bequemlichkeit hinausgehen. Einer der offensichtlichsten und meistgenannten Gründe ist die erhebliche Kostenersparnis. Ein professioneller Friseurbesuch für Strähnchen kann schnell 50 Euro und mehr kosten, je nach Haarlänge und gewünschter Technik. Wenn du dies regelmäßig tust, summieren sich diese Ausgaben schnell. Indem du selbst Hand anlegst, kannst du dieses Geld für andere Dinge ausgeben oder einfach sparen.

Doch es geht nicht nur ums Geld. Strähnchen selber zu machen, bietet dir auch eine unglaubliche Flexibilität. Du bist nicht an Salonöffnungszeiten gebunden und kannst dein Haar färben, wann immer es dir passt – sei es an einem gemütlichen Sonntagabend oder spontan unter der Woche. Es ist auch eine Möglichkeit, deine Kreativität auszuleben und mit verschiedenen Farben und Effekten zu experimentieren, ohne das Risiko einzugehen, dass der Friseur deine Vorstellungen nicht ganz trifft. Es gibt unzählige Produkte auf dem Markt von Marken wie L'Oréal, Garnier oder Syoss, die dir eine breite Palette an Farben und Aufhellern bieten, von Blond über Braun bis hin zu kräftigen Rot- oder Blautönen. So kannst du ganz individuell entscheiden, ob du helle Strähnchen auf dunklem Haar, dunkle Akzente auf hellem Haar (wie beim Ombré-Look) oder einfach nur einen zusätzlichen Kick für dein Naturhaar wünschst.

Außerdem ist es ein Prozess, durch den du ein besseres Gefühl für dein eigenes Haar und seine Beschaffenheit entwickelst. Mit jeder Anwendung wirst du sicherer und erfahrener. Was am Anfang vielleicht noch etwas Überwindung kostet, wird bald zur Routine. Viele Frauen, aber auch immer mehr Männer, haben die Strähnchen für sich entdeckt, um ihren Look zu verändern und zu verbessern, ohne gleich eine komplette Typveränderung vornehmen zu müssen. Es ist eine subtile, aber wirkungsvolle Art, das eigene Erscheinungsbild zu optimieren.

Wie bekomme ich Strähnchen in die Haare?
Sowohl beim Friseur als auch zu Hause können unterschiedliche Methoden eingesetzt werden, um Strähnchen in die Haare zu bringen. Mit dazu gehören die Folgenden: Bei dieser Methode werden einzelne Strähnen durch eine Gummi-Haube gezogen.

Ist jede Haarfarbe für Strähnchen geeignet?

Ja, grundsätzlich können Strähnchen in jede Haarfarbe platziert werden, unabhängig von deiner Ausgangshaarfarbe. Es ist natürlich einfacher, dunkle Strähnen in helles Haar zu setzen oder Ton-in-Ton zu arbeiten. Doch auch dunkles Haar kann mit helleren Strähnen verschönert werden, um dem Haar mehr Dimension und Lebendigkeit zu verleihen. Hierfür muss die Haarfarbe oder Blondierung jedoch oft länger einwirken als bei hellem Haar, um den gewünschten Aufhellungseffekt zu erzielen. Wichtig ist, immer die Packungsanleitung des Färbemittels zu beachten, um die richtige Einwirkzeit für dein Haar und den gewünschten Farbton zu ermitteln.

Die Strähnchenhaube: Dein bester Freund für den Anfang

Die Strähnchenhaube ist besonders für Anfänger eine hervorragende Methode, um präzise und gleichmäßige Strähnchen zu erzielen. Sie bietet eine hohe Sicherheit, da nur die Haare gefärbt werden, die du bewusst durch die Löcher ziehst, während der Rest deines Haares geschützt bleibt. Daher nutzen auch viele Friseure diese Technik, vor allem für sehr feine Highlights.

Eine Strähnchenhaube ist eine perforierte Gummikappe, die du dir über den Kopf ziehst. Mit einer speziellen Häkelnadel (der Strähnchennadel), die meist im Set enthalten ist, ziehst du dann einzelne Haarsträhnen durch die kleinen Löcher der Haube. Das Prinzip ist denkbar einfach: Du wählst die Strähnen aus, die du färben möchtest, und ziehst sie durch. So hast du die absolute Kontrolle darüber, wie viele und welche Strähnen gefärbt werden. Diese Methode ist ideal, um einen natürlichen, sonnengeküssten Look zu erzielen oder um graue Haare gezielt abzudecken.

Der Vorteil der Haube liegt klar auf der Hand: Du minimierst das Risiko, andere Haarpartien ungewollt mitzufärben. Ob du kurze, mittellange oder lange Haare hast, die Strähnchenhaube ist vielseitig einsetzbar und macht das Strähnchenziehen kinderleicht. Sie ist für wenige Euro in Drogeriemärkten erhältlich und oft schon in Färbe-Sets enthalten.

Wie Färbe ich meine Strähnchen?
Einen natürlichen Look erzielst du mit der Strähnchen-Haube, allerdings ist diese Methode auch die zeitaufwendigste. Mit dieser Anleitung kannst du besonders feine Strähnchen färben: Schritt 1: Haube auf das trockene, gekämmte Haar setzen und unter dem Kinn zusammenbinden.

Die verschiedenen Methoden im Überblick

Neben der Strähnchenhaube gibt es weitere bewährte Methoden, um Strähnchen zu färben. Jede hat ihre Eigenheiten und eignet sich für unterschiedliche Ergebnisse und Erfahrungslevel. Hier ein kurzer Überblick, bevor wir ins Detail gehen:

  • Hauben-Strähnchen: Ideal für Anfänger und sehr feine, gleichmäßige Strähnchen.
  • Kamm-Strähnchen: Für auffällige, dickere Strähnchen und schnelle Akzente.
  • Pinsel-Strähnchen: Ermöglicht feine Lichtreflexe und gezielte Akzente.
  • Folien-Strähnchen: Die professionellste Methode, um individuelle und mehrfarbige Strähnchen zu kreieren, erfordert aber etwas Übung und oft eine zweite Person.

Vergleich der Strähnchen-Methoden

MethodeNatürlichkeit des ErgebnissesSchwierigkeitsgrad (DIY)ZeitaufwandEmpfohlen für
Hauben-SträhnchenSehr hoch (feine Strähnen)NiedrigMittelAnfänger, gleichmäßige, feine Highlights
Kamm-SträhnchenMittel (auffälliger)MittelNiedrigSchnelle, dickere Akzente, Highlights
Pinsel-SträhnchenMittel bis Hoch (je nach Technik)MittelMittelGezielte Lichtreflexe, Balayage-Effekte
Folien-SträhnchenHoch (sehr individuell)Hoch (alleine schwierig)HochProfessioneller Look, verschiedene Breiten und Farben

Schritt-für-Schritt-Anleitungen für jede Methode

1. Hauben-Strähnchen: Präzision für Anfänger

Die Hauben-Methode ist, wie bereits erwähnt, die sicherste Wahl für Einsteiger. So gehst du vor:

  1. Vorbereitung: Setze die Strähnchenhaube auf das trockene, gut gekämmte Haar und binde sie fest unter dem Kinn zusammen. Achte darauf, dass die Nackenhaare nicht unter die Haube geraten; decke sie am besten mit einem Handtuch ab.
  2. Strähnchen ziehen: Nimm die beiliegende Strähnchennadel. Halte sie so flach wie möglich, mit dem Haken nach oben, und ziehe Strähne für Strähne durch die perforierten Löcher. Du kannst jedes Loch nutzen oder nur jedes zweite/dritte, je nachdem, wie viele Strähnchen du möchtest und wie dicht sie sein sollen. Für Highlights werden meist nur die Strähnen am Oberkopf gezogen.
  3. Kämmen und Anrühren: Kämme alle herausgezogenen Strähnchen gut durch. Erst jetzt rührst du die Strähnchenmischung gemäß Packungsanleitung an.
  4. Auftragen: Trage die angerührte Farbe gleichmäßig auf die herausgezogenen Strähnen auf. Achte darauf, dass jede Strähne gut mit Farbe bedeckt ist.
  5. Einwirkzeit: Beachte die auf der Packung angegebene Einwirkzeit. Diese hängt von deiner Ausgangshaarfarbe und dem gewünschten Aufhellungseffekt ab. Überprüfe den Fortschritt regelmäßig.
  6. Ausspülen und Pflege: Spüle die Strähnen zunächst mit klarem Wasser ab, während die Haube noch auf dem Kopf ist. Erst wenn das Wasser klar ist, ziehst du die Haube vorsichtig ab. Anschließend shampoonierst du dein gesamtes Haar, spülst es gründlich aus und trägst den beiliegenden Pflege-Conditioner auf. Lasse diesen drei Minuten einwirken, spüle ihn dann gründlich aus und style dein Haar wie gewohnt.

2. Kamm-Strähnchen: Auffällige Akzente setzen

Die Kamm-Technik ist schneller, aber erfordert etwas mehr Geschick, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Sie eignet sich gut für auffälligere, dickere Strähnchen oder sogenannte Blocksträhnchen.

  1. Vorbereitung: Kämme dein Haar gründlich durch. Ziehe mit einem Stielkamm einen Scheitel, um eine gleichmäßigere Verteilung zu gewährleisten.
  2. Farbe anrühren: Rühre die Färbemischung gemäß Anleitung an und stecke den Kamm-Applikator auf (falls vorhanden). Teste den Druck auf einem Blatt Papier, um ein Gefühl dafür zu bekommen.
  3. Anwendung: Ziehe den Kamm mit dem Färbemittel durch dein Haar. Achte darauf, dass die Zinken des Kammes tief genug in die Haare eindringen, um einen einigermaßen natürlichen Effekt zu erzielen. Diese Methode eignet sich auch gut, um nur Highlights zu setzen.
  4. Einwirkzeit: Halte die auf der Verpackung angegebene Einwirkzeit ein.
  5. Auswaschen: Nach Ablauf der Einwirkzeit spülst du dein Haar gründlich aus, bis das Wasser klar ist, und pflegst es anschließend mit Shampoo und Conditioner.

Alternativ kannst du auch einen grobzinkigen Kamm verwenden, den du immer wieder in die Farbe tauchst und dann durch das Haar ziehst.

3. Pinsel-Strähnchen: Feine Lichtreflexe zaubern

Die Pinsel-Technik ermöglicht sehr feine Strähnchen und gezielte Lichtreflexe. Sie ist besonders gut geeignet, wenn du einen Balayage-ähnlichen Effekt erzielen möchtest.

  1. Vorbereitung: Kämme dein Haar und ziehe einen Scheitel.
  2. Farbe auftragen: Rühre das Färbemittel an. Nimm eine gewünschte Haarsträhne und halte sie vom Kopf weg. Trage die Färbemischung mit einem Pinsel auf die Strähne auf. Wichtig: Achte darauf, dass die Farbe nicht mit deiner Kopfhaut in Berührung kommt.
  3. Hinterkopf: Wenn du alleine arbeitest, nutze einen zusätzlichen Spiegel, um die Strähnen am Hinterkopf zu färben. Für ein optimales Ergebnis ist hier aber die Hilfe einer Freundin von Vorteil.
  4. Einwirkzeit: Lasse die Farbe entsprechend der Packungsanleitung einwirken.
  5. Ausspülen: Spüle die Haare nach Ablauf der Einwirkzeit gründlich aus und verwende anschließend Pflegeprodukte.

TIPP: Für einen echten Strähnen-Effekt darf der Pinsel nicht flächig aufgesetzt werden. Führe den Pinsel stattdessen wie einen schmalen Pinselstrich an der entsprechenden Haarsträhne entlang, kurz vor dem Ansatz bis zur Haarspitze.

Welche Haare färben zuhause?
Das "Nice n Easy No Ammonia Semi-Permanent Hair Dye" von Clairol, die "Precision Foam Colour" von John Frieda oder L'Oréals "Colorista Permanent Hair Dye" sind weitere Produkte, um die Haare dauerhaft zu Hause zu färben.

4. Folien-Strähnchen: Der Salon-Look für Zuhause

Die Folien-Methode ist die anspruchsvollste, da sie Präzision und oft die Hilfe einer weiteren Person erfordert, besonders bei der Webtechnik. Sie ermöglicht jedoch die individuellsten Ergebnisse, da du Breite, Platzierung und sogar unterschiedliche Farben für einzelne Strähnen bestimmen kannst.

  1. Anleitung lesen: Lies zuerst die Anleitung deines Färbemittels gründlich durch, da die Vorgehensweise je nach Produkt leicht abweichen kann.
  2. Folie vorbereiten: Schneide Alufolie in etwa 12 cm breite Streifen. Die Länge der Folienstreifen sollte sich an deiner Haarlänge orientieren.
  3. Haare abteilen: Teile dein Haar sorgfältig ab und stecke es fest, um die Arbeit zu erleichtern. Ziehe zwei parallele Scheitel von der Stirn zum Nacken, sodass ein ca. 10 cm breiter Streifen in der Mitte verbleibt. Dann einen dritten Scheitel von Ohr zu Ohr am Übergang vom Ober- zum Hinterkopf. Du hast nun sechs Haarpartien.
  4. Strähnchen weben und Folie platzieren: Beginne am Hinterkopf. Teile eine ca. 1 cm dicke Haarsträhne ab und webe daraus einzelne, feine Haarsträhnchen heraus (wie beim Weben eines Zopfes, nur dass du die Strähnen abwechselnd nimmst und liegen lässt). Lege die Alufolie unter die herausgewebten Strähnen und schiebe sie bis an den Haaransatz.
  5. Färben und Folie falten: Die herausgewebten Strähnen straff spannen und auf die Folie legen. Achte darauf, dass sie am oberen Rand direkt am Haaransatz aufliegt. Trage die Färbemischung auf die Strähne auf, sodass sie an der Folie klebt. Klappe die Folie nach oben um und schlage dann die Seiten ein. Die Folie kann mehrfach gefaltet werden, wichtig ist, dass die Strähne gut umschlossen ist.
  6. Wiederholen: Wiederhole diesen Vorgang Strähne für Strähne. Arbeite dich vom Hinterkopf über den Oberkopf zu den Seitenbereichen vor.
  7. Einwirkzeit und Pflege: Lasse die Haarfarbe einwirken. Nach Ablauf der Zeit nimmst du die Folien ab, spülst die Haare gründlich aus und verwendest eine spezielle Pflege für coloriertes Haar.

Welches Zubehör benötige ich?

Unabhängig von der gewählten Methode gibt es einige grundlegende Utensilien, die du für dein Strähnchen-Projekt benötigst:

  • Färbemittel: Wähle eine Farbe oder Blondierung, die zum gewünschten Ergebnis passt. Achte auf Produkte, die speziell für Strähnchen geeignet sind.
  • Strähnchenhaube (bei Haubenmethode): Eine Gummikappe mit Perforationen.
  • Strähnchennadel (bei Haubenmethode): Zum Herausziehen der Strähnen.
  • Spezielle Strähnchenfolie oder Alufolie (bei Folienmethode): Zum Abteilen und Schützen der Strähnen.
  • Strähnchenkamm mit Stiel: Hilfreich zum Abteilen der Haare und zum Ziehen von Strähnchen bei Kamm- oder Folienmethode.
  • Pinsel zum Auftragen: Ein Färbepinsel für präzises Auftragen der Farbe.
  • Schälchen für die Farbe: Ein nicht-metallisches Gefäß zum Anrühren der Färbemischung.
  • Handschuhe: Meist in der Färbepackung enthalten, schützen sie deine Hände vor Verfärbungen.
  • Alte Kleidung oder Umhang: Schützt deine Kleidung vor Farbspritzern. Flecken sind oft nicht mehr auswaschbar.
  • Haarspangen oder Abteilklammern: Zum Abteilen und Fixieren der Haarpartien.
  • Pflegeprodukte: Mildes Shampoo, Conditioner und eine Haarkur speziell für coloriertes Haar, um Glanz und Geschmeidigkeit zu erhalten.

Viele dieser Utensilien, wie Schälchen, Pinsel und Kämme, findest du günstig in Drogerien (z.B. Rossmann, DM) oder sogar in 1-Euro-Shops und bei Tedi.

Strähnchen selber machen oder zum Friseur?

Die Frage, ob man Strähnchen selbst färben oder doch lieber zum Profi gehen sollte, hängt von mehreren Faktoren ab: deinem Budget, deinem Geschick, deinem gewünschten Ergebnis und deiner Risikobereitschaft. Wie du siehst, ist das Strähnchenfärben zu Hause absolut machbar und bietet dir die Freiheit, deinen Look nach Belieben anzupassen. Die Anleitungen und Tipps in diesem Artikel sollen dir dabei helfen, ein Laien-Experiment in ein erfolgreiches DIY-Projekt zu verwandeln.

Wenn du bisher dachtest, Strähnchen selbst zu machen sei schwierig, dann hoffen wir, dass dieser Artikel dir die Freude vermittelt hat, dass es das nicht ist. Mit etwas Übung, den richtigen Materialien und unserer Anleitung kannst du bald ein wahrer Profi im Strähnchen selber machen werden. Für den Anfang sind die Hauben- oder die Folien-Methode mit einem Helfer die besten Optionen, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Trau dich, denn eine neue Frisur kann Wunder wirken!

Wichtige Tipps für ein perfektes Ergebnis und deine Sicherheit

Damit dein Strähnchen-Abenteuer zu Hause sicher und erfolgreich verläuft, beachte unbedingt die folgenden Hinweise:

  • Allergietest: Führe unbedingt 48 Stunden vor jeder Färbung einen Allergietest durch, auch wenn du das Produkt bereits früher verwendet hast. Dies ist entscheidend, um allergische Reaktionen zu vermeiden. Die genaue Durchführung ist in jeder Packungsanleitung beschrieben.
  • Haare nicht abdecken: Decke das Haar während der Einwirkzeit niemals zusätzlich mit Folie oder einer Duschhaube ab, es sei denn, die Anleitung des Produkts schreibt dies ausdrücklich vor. Unter der Abdeckung kann sich Wärme stauen, was zu Haarschäden führen kann, da das im Färbemittel enthaltene Alkali nicht entweichen kann.
  • Gute Belüftung: Sorge während des Färbens für eine gute Belüftung des Raumes. Atme den Geruch des Färbemittels möglichst nicht direkt ein, da dies die Schleimhäute reizen kann.
  • Alte Kleidung tragen: Ziehe unbedingt alte Kleidung an, die schmutzig werden oder sich verfärben darf. Farbflecken auf Textilien lassen sich oft nicht mehr auswaschen.
  • Reste entsorgen: Hebe angerührte Farbreste nicht auf. Die Zusammensetzung der Mischung kann sich mit der Zeit verändern, was bei einer späteren Anwendung zu unerwarteten Ergebnissen oder einer völlig anderen Farbe führen kann.
  • Pflege nach dem Färben: Nach dem Färben ist eine intensive Pflege unerlässlich. Verwende ein mildes Shampoo und einen Conditioner speziell für coloriertes Haar. Eine wöchentliche Haarkur versorgt dein Haar zusätzlich mit Nährstoffen, spendet Feuchtigkeit und sorgt für langanhaltenden Glanz. Dies hilft auch, die Haarstruktur zu stärken und die Farbe länger zu erhalten.

Mit diesen Tipps bist du bestens vorbereitet, um deine Strähnchen selbst zu machen und ein wunderschönes, professionell aussehendes Ergebnis zu erzielen. Viel Spaß beim Experimentieren und viel Erfolg bei deiner Haarveränderung!

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