21/05/2018
Die Wasserwelle ist mehr als nur eine Frisur; sie ist ein Statement. Sie verkörpert die kühne Eleganz und den glamourösen Geist der Goldenen Zwanziger Jahre, einer Ära, in der Frauen erstmals kürzere Haare trugen und ihre Bob-Frisuren in kunstvolle Wellen legten. Diese ikonische Frisur, die von den „Flapper Girls“ populär gemacht wurde, strahlt eine einzigartige Mischung aus Jugendlichkeit, Leichtigkeit und mondäner Eleganz aus. Heute ist die Wasserwelle vom Red Carpet nicht mehr wegzudenken und wird als schicke Abendfrisur für besondere Anlässe geschätzt. Doch das Beste daran ist: Sie ist nicht nur den Stars vorbehalten. Mit ein wenig Übung und den richtigen Techniken können Sie diesen zeitlosen Look auch ganz einfach zu Hause nachstylen. Egal, ob Sie kurzes oder langes Haar haben, fein oder dick – die Wasserwelle passt sich wunderbar an und verleiht jedem Haar eine beeindruckende Kontur und einen Hauch von Vintage-Glamour.

- Was ist eine Wasserwelle überhaupt?
- Die klassische Wasserwelle: Handgelegt wie in den 20ern
- Wasserwelle mit Hitze: Schnell und einfach mit Lockenstab oder Glätteisen
- Die moderne Interpretation: S-Waves und der neue Schwung
- Wasserwelle für jede Haarlänge und -struktur
- Anlässe und Kombinationsmöglichkeiten
- Vergleich: Wasserwelle vs. Dauerwelle
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Wasserwelle
- Der perfekte Look zur Wasserwelle: Styling-Ideen
Was ist eine Wasserwelle überhaupt?
Bevor wir ins Detail gehen, klären wir, was eine Wasserwelle auszeichnet und wie sie sich von anderen Wellenarten unterscheidet. Eine Wasserwelle ist eine prägnante, am Kopf anliegende Welle, die durch das gezielte Formen der Haare entsteht. Im Gegensatz zu „Beach Waves“, die locker und undone wirken, oder klassischen Locken, die spiralförmig in die Längen eingedreht werden, zeichnet sich die Wasserwelle durch ihre glatte, fließende S-Form aus, die eng an der Kopfhaut beginnt und sich elegant nach unten fortsetzt.
Ihren Ursprung hat diese Frisur im frühen 20. Jahrhundert, als sie die modische Welt im Sturm eroberte. Sie kann entweder am gesamten Kopf getragen werden, wodurch ein dramatischer und durchgängiger Wellen-Look entsteht, oder nur stellenweise, beispielsweise seitlich am Oberkopf, wobei der Rest des Haares oft zu einer eleganten Hochsteckfrisur kombiniert wird. Dies macht die Wasserwelle unglaublich vielseitig und anpassungsfähig an verschiedene Stile und Anlässe.
Die klassische Wasserwelle: Handgelegt wie in den 20ern
Die authentischste Form der Wasserwelle wird traditionell in nassem Haar geformt. Diese Methode erfordert etwas Geduld und Übung, belohnt Sie aber mit einem makellosen, langanhaltenden Ergebnis, das dem Original aus den 20er Jahren am nächsten kommt. Hier ist eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Vorbereitung des Haares: Beginnen Sie mit frisch gewaschenem, handtuchtrockenem Haar. Es sollte feucht, aber nicht tropfnass sein, damit die Produkte gut eingearbeitet werden können und die Wellen ihre Form behalten.
- Produktauftrag: Nehmen Sie eine großzügige Portion Schaumfestiger oder Styling-Gel in die Handflächen und arbeiten Sie es gründlich und gleichmäßig vom Ansatz bis in die Spitzen in Ihr Haar ein. Dieses Produkt ist entscheidend für den Halt und die Definition der Wellen. Je nach Haardicke kann es sinnvoll sein, etwas mehr Produkt zu verwenden, um die gewünschte Festigkeit zu erzielen.
- Scheitel ziehen: Ziehen Sie einen tiefen, akkuraten Seitenscheitel. Dieser Scheitel bildet die Basis für die erste Welle und ist charakteristisch für den Look.
- Die erste Welle formen: Nehmen Sie mit einem Stielkamm eine etwa fünf Zentimeter breite Haarsträhne oberhalb des Stirnansatzes, auf der Seite des Haupthaares. Kämmen Sie diese Strähne zunächst sanft nach vorne in Richtung Ihres Gesichts. Anschließend legen Sie sie mit dem Kamm wieder nach hinten, sodass eine deutliche S-Form entsteht – die typische Wellenform.
- Fixieren der ersten Welle: Mit Mittel- und Zeigefinger können Sie die geformte Welle vorsichtig festhalten und bei Bedarf noch etwas nachschieben, um die Kontur zu perfektionieren. Befestigen Sie diese erste Wasserwelle sofort mit einer Haarklammer. Spezielle Wasserwellenklammern (oft auch „Duckbill-Clips“ genannt) sind hierfür ideal, da sie die Welle flach und sicher am Kopf halten.
- Weitere Wellen legen: Fahren Sie fort, indem Sie die nächste Welle in die entgegengesetzte Richtung legen. Kämmen Sie das Haar ausgehend von der Haarklammer der vorherigen Welle zuerst zurück und dann wieder nach vorne. Auch hier nutzen Sie Ihre Finger, um die Welle zu formen und festzuhalten, bevor Sie sie mit einer weiteren Haarklammer fixieren. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis Sie die gewünschte Anzahl an Wellen gelegt haben. Oft enden die handgelegten Wellen auf Höhe der Ohren oder kurz darunter.
- Trocknen lassen: Lassen Sie die Haare nun vollständig an der Luft trocknen. Dies ist der wichtigste Schritt für die Haltbarkeit. Wenn Sie es eilig haben, können Sie auch einen Haartrockner mit Diffusoraufsatz auf niedrigster Stufe verwenden, um die Trockenzeit zu verkürzen, aber vermeiden Sie direkte, starke Hitze, um die Form nicht zu zerstören.
- Finale Fixierung: Sobald die Haare komplett trocken sind, entfernen Sie vorsichtig alle Haarklammern. Sprühen Sie die gesamte Frisur großzügig mit Haarspray ein, um den Look zu versiegeln und einen langanhaltenden Halt zu gewährleisten.
Wasserwelle mit Hitze: Schnell und einfach mit Lockenstab oder Glätteisen
Wenn es mal schneller gehen muss oder Sie den Look auf trockenem Haar kreieren möchten, sind Hitze-Tools wie der Lockenstab oder das Glätteisen Ihre besten Freunde. Diese Methode ist unkomplizierter und schneller, liefert aber dennoch ein beeindruckendes Ergebnis.
Wasserwelle mit dem Lockenstab legen:
- Vorbereitung: Das Haar sollte für diese Methode vollständig trocken sein. Ziehen Sie einen tief sitzenden Seitenscheitel und sprühen Sie Ihr Haar großzügig mit einem Hitzeschutzspray ein. Dies schützt Ihre Haare vor Schäden durch die Hitze.
- Tool-Wahl: Verwenden Sie einen Lockenstab mit einem dünnen Aufsatz, idealerweise etwa zwei Zentimeter im Durchmesser. Ein dünnerer Stab ermöglicht präzisere, kleinere Wellen, die dem Wasserwellen-Look ähneln.
- Wellen formen: Teilen Sie eine Haarpartie ausgehend vom Scheitel ab. Klemmen Sie die Strähne waagerecht in den Lockenstab ein. Beginnen Sie dabei recht nah am Scheitel, aber seien Sie vorsichtig, um Verbrennungen zu vermeiden. Lassen Sie Ihr Haar nur wenige Sekunden im Lockenstab, bis eine schöne, definierte Welle entstanden ist.
- Richtung wechseln: Setzen Sie den Lockenstab ein Stück weiter darunter noch einmal an. Der entscheidende Trick ist, den Lockenstab dieses Mal von der *anderen* Seite her in das Haar einzuklemmen. Die Wellen sollten immer abwechselnd von oben und unten angesetzt werden, damit sie sich in entgegengesetzte Richtungen drehen und die charakteristische S-Form bilden.
- Fixierung: Sobald alle gewünschten Wellen geformt sind, fixieren Sie den Look mit etwas Haarspray oder einem Glanzspray für zusätzlichen Schimmer.
Wasserwelle mit dem Glätteisen zaubern:
Mit einem Glätteisen können Sie ähnliche Ergebnisse erzielen, und viele finden diese Methode sogar noch einfacher als mit dem Lockenstab. Der Ablauf ist vergleichbar: Das Haar muss trocken und mit Hitzeschutz versehen sein. Statt das Haar um den Stab zu wickeln, klemmen Sie es abschnittsweise zwischen die Heizplatten des Glätteisens und bewegen das Eisen in einer sanften S-Bewegung nach unten, wobei Sie die Richtung bei jedem „Bogen“ wechseln.
Die moderne Interpretation: S-Waves und der neue Schwung
Wie so oft in der Mode kehren Trends immer wieder zurück, und so auch die Wasserwelle. Heute wird sie jedoch oft modern interpretiert, wodurch sie an Vielseitigkeit gewinnt und sich perfekt in zeitgenössische Looks einfügt. Die moderne Wasserwelle ist oft an ihren charakteristischen, leicht zerzausten S-Wellen zu erkennen, die weniger streng anliegen und mehr Volumen aufweisen. Das Grundprinzip: Die Locken sollen nicht nur leicht, sondern präsent, schwungvoll und dynamisch wirken. Eine Kombination aus großen, weichen Locken und einer Prise „Beach Wave“-Feeling kann den perfekten Look kreieren, der den Wasserwellen der 20er Jahre Tribut zollt, ohne altmodisch zu wirken.
S-Waves selber machen mit dem Welleneisen:
Das Welleneisen ist ein großartiges Tool, um die modernen S-Waves schnell und unkompliziert zu kreieren. Diese Methode funktioniert ebenfalls auf trockenem Haar:
- Vorbereitung: Tragen Sie zuerst einen Hitzeschutz auf das trockene Haar auf. Stecken Sie dann das Deckhaar am Oberkopf fest, um mit den unteren Partien beginnen zu können.
- Strähnen bearbeiten: Beginnen Sie, Strähne für Strähne mit dem Welleneisen zu arbeiten. Nehmen Sie eine Strähne und platzieren Sie sie zwischen den Platten des Welleneisens.
- Formen der Welle: Drücken Sie das Eisen kurz zusammen, warten Sie ein paar Sekunden, und setzen Sie es dann in der untersten Mulde der gerade geformten Welle wieder an. Wiederholen Sie diesen Vorgang entlang der gesamten Haarlänge.
- Komplettierung: Das machen Sie so lange, bis alle Ihre Haare in der gewünschten S-Form gewellt sind.
- Fixierung: Zum Schluss wird das Ganze mit Haarspray versiegelt – et voilá, Ihre modernen S-Waves sind fertig!
Tipp: Je breiter die Strähne ist, die Sie mit dem Welleneisen bearbeiten, desto größer und weicher werden die resultierenden Wellen sein.
Wasserwelle für jede Haarlänge und -struktur
Die Wasserwelle ist erstaunlich vielseitig und passt zu nahezu jeder Haarlänge und -struktur, solange die Haare mindestens Kinnlänge erreichen. Bei kurzem Haar, wie einem klassischen Bubikopf oder Bob, entsteht der typisch androgyne und gleichzeitig elegante Look, der während der 20er Jahre so populär war und von den sogenannten Flapper Girls getragen wurde. Durch Filme wie „Der große Gatsby“ oder Serien wie „Babylon Berlin“ erlebte dieser spezifische Kurzhaar-Look eine Renaissance.

Aber auch bei langen Haaren lässt sich die Wasserwelle wunderbar stylen. Hier sorgt sie für einen sehr eleganten, fließenden und femininen Look, der besonders bei festlichen Anlässen beeindruckt. Die Wellen können sich sanft über die Schultern legen und verleihen dem gesamten Erscheinungsbild eine glamouröse Ausstrahlung.
Generell gilt: Die Wasserwelle passt zu jedem Haarschnitt und jedem Alter. Das Wichtigste ist, dass Sie sich mit der Frisur wohlfühlen. In puncto Haarstruktur funktioniert die Wasserwelle mit lockigem, glattem, dünnem oder dickem Haar. Bei sehr feinem Haar sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Kopfhaut nicht zu stark durchscheint, da dies die Haare noch dünner wirken lassen könnte. In solchen Fällen kann eine sanfte Toupierung am Ansatz oder eine gezielte Platzierung der Wellen Abhilfe schaffen. Bei von Natur aus lockigem Haar kann es sich lohnen, etwas mehr Schaumfestiger zu verwenden, um die Wellen besser zu definieren und Frizz zu kontrollieren.
Anlässe und Kombinationsmöglichkeiten
Die Wasserwelle ist die perfekte Wahl, wenn ein eleganter und stilvoller Auftritt gefragt ist. Sie eignet sich hervorragend für:
- 20er-Jahre-Mottopartys
- Weihnachts- und Silvesterfeiern
- Gala-Abende und Verleihungen
- Romantische Candle-Light-Dinner
- Elegante Ausgeh-Abende mit Freunden
- Hochzeiten oder andere festliche Anlässe
Das Gute ist, dass die Wasserwelle sich auch wunderbar kombinieren lässt. Sie können die Wellen nur seitlich oder am Oberkopf legen und den Rest des Haares zu einem Chignon, einem Dutt oder einer anderen Hochsteckfrisur stylen. Dies verleiht dem Look zusätzliche Raffinesse und ermöglicht es Ihnen, die Wasserwelle in einen komplexeren Gesamtstil zu integrieren.
Vergleich: Wasserwelle vs. Dauerwelle
Oft werden die Begriffe Wasserwelle und Dauerwelle verwechselt oder synonym verwendet, obwohl sie grundlegende Unterschiede aufweisen. Es ist wichtig, diese zu verstehen, um die richtige Wahl für Ihr Haar zu treffen.
| Merkmal | Wasserwelle | Dauerwelle |
|---|---|---|
| Art der Behandlung | Temporäres Styling | Dauerhafte chemische Umformung |
| Haltbarkeit | Hält bis zur nächsten Haarwäsche | Hält bis zu 8 Wochen, hängt sich dann aus (je nach Haarlänge 2-3 Monate) |
| Haarbeanspruchung | Gering, keine chemische Belastung | Hoch, chemische Produkte öffnen die Haarstruktur |
| Anwendung | Kann zu Hause selbst gemacht werden (handgelegt oder mit Hitze-Tools) | Wird meist professionell im Salon durchgeführt |
| Flexibilität | Jederzeit änderbar, keine langfristige Bindung | Langfristige Veränderung, erfordert spezielles Styling für den gewünschten Look |
Die Wasserwelle ist ein Styling, das beim nächsten Waschen verschwindet und das Haar in seine ursprüngliche Form zurückkehren lässt. Da keine chemische Behandlung erfolgt, wird das Haar auch nicht so stark beansprucht. Eine Dauerwelle hingegen verändert die Haarstruktur dauerhaft, um Wellen oder Locken zu erzeugen, und erfordert daher eine sorgfältige chemische Prozedur.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Wasserwelle
Wie lange dauert eine Wasserwelle?
Die Dauer, um eine Wasserwelle zu legen, hängt stark von Ihrer Haarlänge und der gewählten Methode ab. Eine handgelegte Wasserwelle, insbesondere bei längerem Haar, kann recht zeitaufwendig sein, da jede Welle präzise geformt und fixiert werden muss. Planen Sie hierfür gut und gerne ein bis zwei Stunden oder sogar mehr ein, vor allem wenn Sie noch ungeübt sind. Im Friseursalon geht es in der Regel schneller, da die Stylisten routiniert sind. Mit einem Lockenstab oder Glätteisen geht es deutlich schneller, oft sind Sie in 30 bis 60 Minuten fertig, abhängig von der Haardichte und -länge.
Wie fixiere ich Wasserwellen am besten?
Die Fixierung ist entscheidend für die Haltbarkeit Ihrer Wasserwellen. Nach dem Formen (egal ob handgelegt oder mit Hitze) sollten Sie die gesamte Frisur großzügig mit einem starken Haarspray besprühen. Achten Sie darauf, dass das Spray gleichmäßig verteilt wird, um einen festen, aber flexiblen Halt zu gewährleisten. Bei der handgelegten Methode sind spezielle Wasserwellenklammern oder Duckbill-Clips unerlässlich, da sie die Wellen während des Trocknens in Form halten. Lassen Sie die Haare vollständig trocknen, bevor Sie die Klammern entfernen, da die Wellen sonst in sich zusammenfallen könnten.

Welche Produkte sind unerlässlich für Wasserwellen?
Für handgelegte Wasserwellen sind ein guter Schaumfestiger oder ein starkes Styling-Gel absolute Must-haves. Sie geben dem Haar die nötige Griffigkeit und den Halt, um die Wellen zu formen und zu fixieren. Für Hitze-Styling ist ein hochwertiges Hitzeschutzspray unverzichtbar, um Ihr Haar vor Schäden zu bewahren. Abschließend benötigen Sie immer ein starkes Haarspray, um den Look zu versiegeln und für lange Haltbarkeit zu sorgen. Ein Glanzspray kann zusätzlich für einen glamourösen Schimmer sorgen.
Kann ich Wasserwellen auf ungewaschenem Haar machen?
Es wird generell empfohlen, Wasserwellen auf frisch gewaschenem, handtuchtrockenem oder trockenem Haar zu stylen. Sauberes Haar nimmt Stylingprodukte besser auf und ermöglicht eine bessere Definition und Haltbarkeit der Wellen. Auf ungewaschenem oder fettigem Haar können die Wellen weniger gut halten und schneller in sich zusammenfallen. Außerdem wirkt der Look auf sauberem Haar frischer und eleganter.
Welche Haarlänge ist optimal für Wasserwellen?
Eine Wasserwelle kann ab einer Haarlänge, die mindestens bis zum Kinn reicht, gut gelegt werden. Optimal ist eine Länge bis unter das Ohr oder ein Bob-Schnitt, da hier die klassischen, am Kopf anliegenden Wellen besonders gut zur Geltung kommen. Aber auch bei langen Haaren können Sie wunderschöne, fließende Wasserwellen kreieren, die einen sehr eleganten und femininen Look ergeben.
Brauche ich spezielle Klammern für Wasserwellen?
Für die handgelegte Wasserwelle sind spezielle Wasserwellenklammern (oft auch „Duckbill-Clips“ oder „Finger Wave Clips“ genannt) sehr hilfreich. Sie sind flach und breit, sodass sie die gesamte Welle festhalten, ohne Dellen zu hinterlassen. Normale Haarklammern können zwar auch verwendet werden, erfordern aber mehr Geschick, um die Wellen sauber zu fixieren und keine unschönen Abdrücke zu hinterlassen.
Der perfekte Look zur Wasserwelle: Styling-Ideen
Die Wasserwelle ist ein starkes Statement an sich, kann aber durch passende Kleidung und Accessoires noch verstärkt werden. Während der Roaring Twenties waren folgende Stilelemente en vogue, um den Look der Flapper Girls zu vervollständigen:
- Elegante Perlenketten, oft mehrreihig
- Federn im Haar oder als Accessoires
- Federboas für einen dramatischen Auftritt
- Glitzernde Stirnbänder oder Haarspangen
- Lange, schwarze Handschuhe
- Kleider mit Pailletten oder Fransen, die bei jeder Bewegung mitschwingen
- Das Make-up: stark und dunkel geschminkte Lippen und Augen, dünne Augenbrauen und viel Rouge für einen dramatischen Ausdruck.
Heutzutage können Sie die Wasserwelle jedoch ganz frei und modern kombinieren. Sie passt wunderbar zu einem eleganten, schwarzen Abendkleid, verleiht Pailletten-Outfits zu den Winterfeiertagen den letzten Schliff oder ergänzt ein schickes Slipdress für einen Hauch von Vintage-Glamour. Die Möglichkeiten sind endlos, und die Wasserwelle bleibt ein zeitloser Ausdruck von Stil und Eleganz.
Entdecken Sie die Vielseitigkeit dieser ikonischen Frisur und lassen Sie sich von ihrem zeitlosen Charme verzaubern. Ob für einen besonderen Anlass oder einfach, um Ihrem Alltag einen Hauch von Glamour zu verleihen – die Wasserwelle ist immer eine gute Wahl.
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