Wie oft sollte man die Haare färben?

Haare färben: Wie oft ist gesund und sicher?

19/01/2018

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Viele von uns kennen das Gefühl: Ein neuer Look durch eine frische Haarfarbe kann Wunder wirken. Ob es darum geht, graue Haare zu kaschieren, den eigenen Stil zu unterstreichen oder einfach nur eine Veränderung zu wagen – Haarefärben ist eine beliebte Methode, die eigene Erscheinung zu transformieren. Doch mit der Freude über eine neue Farbe kommt oft die Frage auf: Wie oft darf man die Haare färben, ohne sie zu schädigen? Die Antwort ist nicht pauschal, denn sie hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art der Koloration, der individuellen Haarstruktur und der Geschwindigkeit des Haarwachstums. Es ist entscheidend, die richtige Balance zu finden, um sowohl ein schönes Farbergebnis zu erzielen als auch die Gesundheit und Vitalität des Haares langfristig zu erhalten. In diesem Artikel tauchen wir tief in das Thema ein und geben Ihnen fundierte Ratschläge, wie Sie Ihre Haare optimal färben und pflegen können.

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Inhaltsverzeichnis

Die verschiedenen Arten der Haarfärbung und ihre Frequenz

Die Welt der Haarfarben ist vielfältig und bietet für jeden Wunsch die passende Lösung. Doch jede Methode hat ihre Eigenheiten, besonders wenn es um die empfohlene Häufigkeit der Anwendung geht. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Haarefärben gleich Haarefärben ist. Tatsächlich gibt es wesentliche Unterschiede zwischen Tönungen, Intensivtönungen, permanenten Haarfarben und Blondierungen. Jede dieser Techniken wirkt anders auf die Haarstruktur und erfordert daher einen angepassten Zeitplan für die Auffrischung, um die Haargesundheit nicht zu gefährden.

Tönungen: Sanft und vielseitig

Tönungen sind eine hervorragende Option für alle, die eine temporäre Farbveränderung wünschen oder ihren Naturton auffrischen möchten, ohne das Haar dauerhaft zu verändern. Sie enthalten keine aggressiven Chemikalien wie Ammoniak oder Peroxide, die die Haarstruktur aufbrechen. Stattdessen legen sich die Farbpigmente lediglich um die äußere Schuppenschicht des Haares. Dies macht Tönungen besonders schonend, hat aber auch zur Folge, dass die Farbe mit jeder Haarwäsche allmählich verblasst.

Eine normale Tönung hält in der Regel etwa fünf Haarwäschen. Das bedeutet, dass Sie bereits nach etwa drei Wochen eine neue Tönung auftragen können, um die Farbintensität zu erhalten. Diese Flexibilität ist ein großer Vorteil für Experimentierfreudige oder für diejenigen, die nur einen leichten Farbakzent setzen möchten. Es ist jedoch wichtig, auch bei Tönungen auf die Reaktion Ihres Haares zu achten. Wenn Ihr Haar nach der Anwendung strapaziert oder sehr trocken wirkt, sollten Sie die Abstände zwischen den Tönungen verlängern und eine intensive Pflege in Ihre Routine integrieren.

Intensivtönungen: Der Mittelweg

Als Bindeglied zwischen klassischen Tönungen und permanenten Haarfarben positionieren sich Intensivtönungen. Sie sind stärker pigmentiert als normale Tönungen und dringen etwas tiefer in die Haarstruktur ein, ohne jedoch die natürliche Pigmentierung des Haares dauerhaft zu verändern oder aufzuhellen. Dadurch bieten sie eine längere Haltbarkeit und eine intensivere Farbabgabe.

Eine Intensivtönung hält durchschnittlich sechs bis acht Wochen, bevor sie sichtbar verblasst. Da sie intensiver auf das Haar wirken als eine reine Tönung, sollten Sie hier ähnliche Abstände einhalten wie bei einer leichten permanenten Koloration. Experten empfehlen, idealerweise sechs bis acht Wochen zwischen den Anwendungen zu warten. Dies gibt Ihrem Haar ausreichend Zeit zur Erholung und minimiert das Risiko von übermäßiger Beanspruchung. Intensivtönungen eignen sich gut, um den eigenen Naturton zu intensivieren, erste graue Haare zu kaschieren oder einen Farbwechsel zu testen, bevor man sich für eine permanente Farbe entscheidet.

Permanente Haarfarben: Lang anhaltende Ergebnisse

Für eine dauerhafte Farbveränderung oder die vollständige Abdeckung grauer Haare sind permanente Haarfarben die erste Wahl. Sie enthalten Oxidationsmittel wie Wasserstoffperoxid und Ammoniak, die die äußere Schuppenschicht des Haares öffnen und die Farbpigmente tief in den Haarkortex eindringen lassen. Dort verbinden sich die Farbstoffe mit den natürlichen Pigmenten des Haares und verändern dessen Farbe dauerhaft.

Da permanente Haarfarben die Haarstruktur chemisch verändern, ist die Häufigkeit der Anwendung ein entscheidender Faktor für die Haargesundheit. Allgemeine Empfehlungen besagen, dass permanente Haarfarben etwa alle drei bis acht Wochen erneuert werden sollten. Die genaue Frequenz hängt jedoch stark von individuellen Faktoren ab:

  • Haarwachstum: Bei schnell wachsendem Haar wird der Ansatz früher sichtbar, was ein häufigeres Nachfärben erfordert.
  • Deckkraft grauer Haare: Wer viele graue Haare hat, möchte diese oft regelmäßig abdecken, was ebenfalls kürzere Intervalle bedeuten kann.
  • Haarstruktur und -zustand: Feines oder bereits geschädigtes Haar benötigt längere Pausen zwischen den Färbungen, um sich zu regenerieren. Kräftiges und gesundes Haar kann regelmäßige Kolorationen besser verkraften.

Star-Friseur Dieter Bonnstädter betont: "Besonders bei schnell nachwachsenden Haaren kann der Ansatz bereits nach zwei bis drei Wochen sichtbar sein, was viele dazu verleitet, häufiger nachzufärben." Hier ist es ratsam, spezielle Produkte für die Ansatzfärbung zu verwenden, um die Belastung für das gesamte Haar zu reduzieren und nur den nachgewachsenen Teil zu behandeln.

Blondierungen: Intensive Veränderung

Blondierungen stellen die intensivste Form der Haaraufhellung dar. Sie entziehen dem Haar seine natürlichen Farbpigmente und hellen es so auf. Dieser Prozess ist chemisch sehr aggressiv und greift die Haarstruktur besonders stark an. Das Haar kann dadurch trocken, spröde und anfälliger für Haarbruch werden.

Aufgrund der hohen Beanspruchung sollten Blondierungen nur in längeren Abständen erfolgen. Empfohlen werden hier Intervalle von fünf bis zwölf Wochen, abhängig vom Ausgangszustand des Haares und dem gewünschten Aufhellungsgrad. Dieter Bonnstädter rät: "Damit die Haare auch langfristig gesund bleiben und nicht abbrechen, sollte die individuelle Färbefrequenz unbedingt mit einem professionellen Friseur abgesprochen werden." Eine intensive Pflege vor, während und nach der Blondierung ist absolut unerlässlich, um das Haar zu stärken und Feuchtigkeit zurückzugeben. Spezielle Haarkuren, Öle und Leave-in-Produkte helfen, die durch die Blondierung entstandenen Schäden zu minimieren.

Pflanzliche Haarfarben (Henna): Natürliche Alternative

Für alle, die eine schonendere Alternative zu chemischen Haarfarben suchen, bieten sich pflanzliche Haarfarben wie Henna an. Sie legen sich wie ein schützender Film um das Haar und verleihen ihm Glanz und Farbe, ohne die Haarstruktur chemisch zu verändern oder aufzubrechen. Henna färbt das Haar nicht nur, sondern kann es auch stärken und pflegen.

Wie kann man den Farbübergang in den Haaren verhindern?
Denn durch das Wellen der Haare wird eine Art Balayage-Effekt erzeugt. Für wen das Rumlaufen mit Ansatz undenkbar ist, der kann sich beruhigt zurücklehnen. Denn das richtige Styling ist nicht die einzige Option, um das Herauswachsen der Haarfarbe zu verstecken. Wie der Name bereits verrät, kaschieren Ansatzsprays den Farbübergang in den Haaren.

Da pflanzliche Haarfarben das Haar weniger strapazieren, können sie meist häufiger angewendet werden. Eine Auffrischung alle drei bis fünf Wochen ist hier oft problemlos möglich. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass pflanzliche Haarfarben nicht aufhellen können und die Farbauswahl begrenzter ist als bei synthetischen Produkten. Außerdem kann Henna bei späterer chemischer Färbung zu unerwarteten Farbergebnissen führen, da es sich um eine Art Schicht handelt, die das Haar umhüllt.

Der Einfluss von Haarstruktur und -wachstum

Neben der Art der Färbung spielen auch die individuelle Haarstruktur und das Haarwachstum eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der optimalen Färbefrequenz.

  • Haarstruktur: Feines oder bereits geschädigtes Haar ist anfälliger für weitere Schäden durch chemische Behandlungen und benötigt daher längere Pausen zwischen den Färbungen. Kräftiges, dickes und gesundes Haar hingegen kann regelmäßige Kolorationen besser verkraften, solange es entsprechend gepflegt wird. Wenn Ihr Haar trocken, spröde oder brüchig ist, sollten Sie unbedingt eine Pause einlegen und sich auf intensive Reparatur- und Feuchtigkeitspflege konzentrieren, bevor Sie es erneut färben.
  • Haarwachstum: Wie schnell Ihre Haare wachsen, hat direkten Einfluss darauf, wie schnell der Ansatz sichtbar wird und somit, wie oft eine Nachfärbung nötig ist. Bei einem schnellen Haarwachstum kann der Kontrast zwischen Naturhaarfarbe und gefärbtem Haar bereits nach zwei bis drei Wochen deutlich werden. Dies kann dazu verleiten, häufiger nachzufärben, was jedoch das Risiko einer Überfärbung der Längen birgt. Hier empfiehlt es sich, gezielt Produkte für den Ansatz zu verwenden, um die Belastung für das gesamte Haar zu reduzieren.

Graue Haare färben: Spezielle Überlegungen

Graue Haare sind für viele ein Hauptgrund, regelmäßig zur Haarfarbe zu greifen. Das Ziel ist hier oft eine vollständige und gleichmäßige Abdeckung. Um ein optimales Farbergebnis zu erzielen und den grauen Ansatz zu kaschieren, wird oft empfohlen, graue Haare alle zwei bis sechs Wochen zu färben.

Dieter Bonnstädter empfiehlt: "Wer seinen Haaransatz nachfärben möchte, sollte darauf achten, nicht jedes Mal die komplette Haarlänge zu behandeln, um unnötige Haarschäden zu vermeiden." Besonders bei dunkleren Farbtönen kann der Kontrast zwischen Naturhaarfarbe und gefärbtem Haar sehr deutlich werden, was viele dazu veranlasst, bereits nach drei bis sechs Wochen den Ansatz nachzufärben. Bei blondierten Haaren ist der Übergang oft weniger markant, sodass das Nachfärben des Ansatzes etwas länger hinausgezögert werden kann.

Der Ansatz: Wann ist Nachfärben nötig?

Das Nachwachsen des Ansatzes ist ein natürlicher Prozess, der sich je nach Haarwachstum und Kontrast zur gefärbten Länge unterschiedlich schnell zeigt. Wenn Sie sich mit einem herauswachsenden Ansatz unwohl fühlen, können Sie je nach Haartyp und Farbe alle drei bis sechs Wochen den Ansatz nachfärben.

"Blondierte oder sehr helle Haarfarben haben oft einen stärkeren Kontrast zum Naturhaar, sodass hier etwas häufiger nachgefärbt wird", so Dieter Bonnstädter. Er fügt hinzu: "Alternativ gibt es mittlerweile auch zahlreiche Ansatz-Kaschiersprays oder Trockenshampoos mit Farbpigmenten, die helfen, die Zeit bis zum nächsten Friseurbesuch zu überbrücken." Diese temporären Lösungen sind ideal, um das Haar zwischen den Färbungen zu schonen und gleichzeitig einen gepflegten Look zu bewahren.

Übersicht der empfohlenen Färbefrequenzen

Um Ihnen einen schnellen Überblick zu geben, haben wir die empfohlenen Färbefrequenzen für die verschiedenen Arten der Haarkoloration in einer Tabelle zusammengefasst:

FärbeartEmpfohlene FrequenzBesonderheiten und Hinweise
Normale TönungAlle 2-3 Wochen (nach 5 Haarwäschen)Sehr schonend, legt sich um das Haar, verblasst schnell, ideal für temporäre Farbexperimente.
IntensivtönungAlle 6-8 WochenDringt etwas tiefer ein, hält länger als Tönung, kein Aufhellen, gute Grauabdeckung bei ersten grauen Haaren.
Permanente HaarfarbeAlle 3-8 Wochen (fokussiert auf den Ansatz)Dauerhafte Farbveränderung, dringt tief in das Haar ein, vollständige Grauabdeckung. Frequenz hängt von Haarwachstum und Zustand ab.
BlondierungAlle 5-12 WochenEntzieht Pigmente, sehr intensiv und strapazierend. Längere Pausen und intensive Pflege sind unerlässlich.
Pflanzliche Haarfarbe (Henna)Alle 3-5 WochenSchonend, legt sich um das Haar, pflegt zusätzlich. Kann nicht aufhellen.

Pflege zwischen den Färbungen: Für gesunde Haare

Unabhängig davon, wie oft Sie Ihre Haare färben, ist die richtige Pflege zwischen den Färbungen absolut entscheidend, um die Haarfarbe zu erhalten und die Haargesundheit zu gewährleisten. Chemische Behandlungen, insbesondere permanente Kolorationen und Blondierungen, können das Haar austrocknen und die Schuppenschicht schädigen.

Dieter Bonnstädter empfiehlt: "Farbige Sprays oder Puder können dabei helfen, den Ansatz optisch zu kaschieren, bis die nächste Färbung ansteht. Wer seine Haare schonen möchte, kann außerdem auf Balayage oder Ombre-Techniken setzen, da diese weniger häufiges Nachfärben erfordern und so die Haarstruktur schützen."

Darüber hinaus ist eine umfassende Pflegeroutine unerlässlich:

  • Sulfatfreie Shampoos und feuchtigkeitsspendende Conditioner: "Ich empfehle meinen Kunden:innen immer Sulfatfreie Shampoos und feuchtigkeitsspendende Conditioner. Diese helfen, die Haarfarbe zu bewahren und das Haar vor dem Austrocknen zu schützen", so Bonnstädter. Sulfate können die Farbe schneller auswaschen und das Haar zusätzlich austrocknen.
  • Regelmäßige Haarkuren und Masken: Ein- bis zweimal pro Woche sollten Sie eine intensive Haarkur oder Maske verwenden. Diese Produkte versorgen das Haar mit wichtigen Nährstoffen und Feuchtigkeit, stärken die Haarstruktur und sorgen für Geschmeidigkeit und Glanz.
  • Hitzeschutz: Reduzieren Sie Hitzestyling mit Föhn, Glätteisen oder Lockenstab so weit wie möglich. Wenn Sie Hitze anwenden, verwenden Sie unbedingt ein Hitzeschutzspray, um das Haar vor weiteren Schäden zu bewahren.
  • Schutz vor UV-Strahlen: UV-Strahlen können die Haarfarbe verblassen lassen und das Haar schädigen. Besonders im Sommer oder bei starker Sonneneinstrahlung empfiehlt sich ein UV-Schutzspray für die Haare.
  • Weniger häufiges Waschen: Jede Haarwäsche beansprucht die Farbe und das Haar. Versuchen Sie, die Haarwäschen zu reduzieren und greifen Sie an Tagen ohne Haarwäsche zu Trockenshampoo, um die Zeit zwischen den Wäschen zu überbrücken.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wir haben die häufigsten Fragen zum Thema Haarefärben und Frequenz für Sie zusammengetragen und beantwortet:

Kann man Haare zu oft färben?
Ja, absolut. Wenn Haare zu oft, zu intensiv oder ohne ausreichende Pflege gefärbt werden, kann dies zu erheblichen Schäden führen. Dazu gehören Trockenheit, Brüchigkeit, Spliss, Haarbruch und ein glanzloses Aussehen. Im schlimmsten Fall kann es zu Haarausfall kommen. Es ist wichtig, die empfohlenen Abstände einzuhalten und auf die Zeichen des Haares zu achten.
Was passiert, wenn man die Haare zu oft färbt?
Zu häufiges Färben, insbesondere mit permanenten Farben oder Blondierungen, kann die Haarstruktur stark beeinträchtigen. Die Schuppenschicht des Haares wird immer wieder geöffnet und geschlossen, was zu einem Verlust an Feuchtigkeit und Proteinen führt. Das Haar wird porös, spröde, verliert an Elastizität und Glanz. Die Farbe kann sich zudem ungleichmäßig ablagern oder schneller verblassen, da das geschädigte Haar die Pigmente nicht mehr optimal halten kann.
Wie lange sollte man zwischen zwei Färbungen warten?
Die Wartezeit hängt von der Art der Färbung ab:

  • Normale Tönung: Alle 2-3 Wochen
  • Intensivtönung: Alle 6-8 Wochen
  • Permanente Haarfarbe: Alle 3-8 Wochen (fokussiert auf den Ansatz)
  • Blondierung: Alle 5-12 Wochen
  • Henna: Alle 3-5 Wochen

Im Zweifelsfall oder bei bereits strapaziertem Haar ist es immer ratsam, lieber länger zu warten oder einen Friseur um Rat zu fragen.

Sind Tönungen wirklich schonender als permanente Farben?
Ja, Tönungen sind definitiv schonender. Sie enthalten in der Regel keine Ammoniak oder Peroxid und dringen nicht tief in die Haarstruktur ein. Sie legen sich lediglich wie ein Film um das Haar und verblassen mit der Zeit. Permanente Farben hingegen verändern die Haarstruktur chemisch, um die Pigmente dauerhaft zu verankern, was das Haar stärker beansprucht.
Wie pflege ich mein Haar zwischen den Färbungen?
Eine gute Pflege ist entscheidend:

  • Verwenden Sie sulfatfreie Shampoos und Conditioner für coloriertes Haar.
  • Nutzen Sie regelmäßig (1-2x pro Woche) eine feuchtigkeitsspendende oder reparierende Haarkur.
  • Schützen Sie Ihr Haar vor Hitze (Föhn, Glätteisen) und UV-Strahlen.
  • Reduzieren Sie die Häufigkeit der Haarwäschen.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser und achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, um die Haargesundheit von innen zu unterstützen.
Gibt es Alternativen zum ständigen Nachfärben des Ansatzes?
Ja, es gibt mehrere Optionen:

  • Ansatz-Kaschiersprays oder Puder: Temporäre Farbpigmente, die den Ansatz kaschieren.
  • Trockenshampoos mit Farbpigmenten: Frischen den Ansatz auf und absorbieren gleichzeitig überschüssiges Öl.
  • Balayage oder Ombre-Techniken: Diese Techniken schaffen weichere Übergänge und erfordern seltener ein Nachfärben des Ansatzes.
  • Sich mit dem Ansatz anfreunden: Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihren natürlichen Ansatz zu zeigen oder ihre grauen Haare herauswachsen zu lassen.

Fazit: Wie oft Haare färben?

Die Frage "Wie oft sollte man die Haare färben?" hat keine einfache Antwort, sondern hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Die Art der verwendeten Haarfarbe – ob Tönung, Intensivtönung, permanente Farbe, Blondierung oder Henna – spielt dabei eine ebenso große Rolle wie die individuelle Haarstruktur, das Haarwachstum und der Wunsch, graue Haare abzudecken. Während sanfte Tönungen häufiger angewendet werden können, erfordern aggressive Blondierungen lange Pausen und intensive Pflege.

Das Wichtigste ist, auf die Bedürfnisse Ihres Haares zu hören und Anzeichen von Strapazen ernst zu nehmen. Eine gute Pflege zwischen den Färbungen ist unerlässlich, um die Haarvitalität zu erhalten und die Farbe zum Strahlen zu bringen. Scheuen Sie sich nicht, Ihren Friseur oder Ihre Friseurin um Rat zu fragen. Ein Profi kann Ihren Haarzustand am besten einschätzen und eine individuelle Empfehlung für die optimale Färbefrequenz und Pflegeroutine aussprechen. Mit dem richtigen Wissen und der passenden Pflege können Sie die Freude an Ihrer Haarfarbe lange genießen, ohne die Gesundheit Ihres Haares zu opfern.

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