16/02/2020
Der Wunsch nach Veränderung ist tief in uns verwurzelt, und eine neue Haarfarbe ist oft der erste Schritt zu einem neuen Ich. Ob ein subtiler Glanz, eine dramatische Typveränderung oder das Kaschieren erster grauer Haare – Haarfärbemittel bieten unzählige Möglichkeiten, unsere Persönlichkeit auszudrücken. Doch hinter der Verlockung lebendiger Farben und glänzender Ergebnisse verbergen sich auch potenzielle Risiken, die ernst genommen werden müssen. Eine fundierte Kenntnis der Produkte, ihrer Inhaltsstoffe und der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen ist unerlässlich, um die Schönheit der Haare zu bewahren und gleichzeitig die eigene Gesundheit zu schützen.

Dieser Artikel beleuchtet die Facetten des Haarfärbens, von den potenziellen Gefahren bis hin zu praktischen Anwendungstipps und der Wahl der richtigen Farbnuance. Wir decken auf, worauf Sie achten müssen, um ein sicheres und zufriedenstellendes Färbeerlebnis zu gewährleisten, und gehen detailliert auf die Bedeutung des Allergietests ein, der oft unterschätzt wird, aber von lebensrettender Bedeutung sein kann.
- Die verborgenen Gefahren von Haarfärbemitteln
- Intensiv-Tönung vs. Dauerhafte Coloration: Ein Vergleich
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Haarefärben
- 1. Kann ich meine Haare färben, wenn ich einen Ausschlag oder eine Verletzung auf der Kopfhaut habe?
- 2. Was ist, wenn ich unter 16 Jahre alt bin?
- 3. Was ist, wenn ich schon einmal nach dem Färben meiner Haare eine Reaktion festgestellt habe?
- 4. Darf ich Haare färben, wenn ich eine temporäre Tätowierung mit „schwarzem Henna“ hatte?
- 5. Wie lange sollte ich nach einer Dauerwelle oder Glättung warten, bevor ich meine Haare färbe?
- 6. Kann ich meine Haare färben, wenn sie mit Henna oder einem Produkt behandelt wurden, das schrittweise zur natürlichen Haarfarbe zurückführt?
- 7. Was soll ich tun, wenn ich das Produkt in die Augen bekomme?
- 8. Was ist, wenn ich Fragen zur persönlichen Verträglichkeit habe?
Die verborgenen Gefahren von Haarfärbemitteln
Haarfärbemittel sind komplexe chemische Produkte, die dazu entwickelt wurden, die natürliche Haarfarbe dauerhaft oder temporär zu verändern. Obwohl sie in ihrer Anwendung sicher sind, wenn die Anweisungen befolgt werden, bergen sie doch ernsthafte Risiken, insbesondere für Personen mit einer Allergie gegen bestimmte Inhaltsstoffe. Die häufigste und gefährlichste Reaktion ist eine allergische Kontaktdermatitis, die von leichtem Juckreiz und Rötung bis zu schweren Schwellungen im Gesicht und am Hals führen kann, die potenziell lebensbedrohlich sind.
Einige der Hauptbedenken umfassen:
- Allergische Reaktionen: Dies ist das größte Risiko. Inhaltsstoffe wie Phenylendiamin (PPD) und Toluylendiamine (PTD) sind bekannte Allergene. Eine einmal entwickelte Allergie bleibt in der Regel ein Leben lang bestehen und kann sich bei wiederholtem Kontakt verschlimmern.
- „Schwarzes Henna“-Tätowierungen: Temporäre Tätowierungen, die oft als „schwarzes Henna“ bezeichnet werden, aber chemische Farbstoffe wie PPD enthalten, können das Allergierisiko drastisch erhöhen. Selbst wenn Sie noch nie Haare gefärbt haben, kann eine solche Tätowierung Sie für zukünftige Haarfärbemittel sensibilisieren. Dies ist ein entscheidender Punkt, der oft übersehen wird.
- Alterseinschränkung: Produkte sind in der Regel nicht für Personen unter 16 Jahren bestimmt. Dies liegt daran, dass junge Haut und Haare empfindlicher sein können und das Risiko einer Sensibilisierung in jungen Jahren erhöht ist.
- Kopfhautzustand: Das Färben von Haaren bei gereizter, verletzter oder empfindlicher Kopfhaut ist strengstens zu vermeiden, da dies das Eindringen von Chemikalien in die Haut erleichtert und das Risiko von Reaktionen oder Infektionen erhöht.
Ammoniakfreie Haarfarbe: Eine schonendere Alternative?
Der Begriff „ammoniakfrei“ klingt oft nach einer sanfteren, weniger schädlichen Option. Ammoniak wird traditionell in Haarfärbemitteln verwendet, um die Haarkutikula aufzubrechen, damit die Farbmoleküle ins Haarinnere eindringen können. Sein starker Geruch und die aggressive Wirkung auf das Haar haben jedoch zu einer Nachfrage nach Alternativen geführt. Ammoniakfreie Formulierungen verwenden stattdessen andere alkalische Mittel, oft Ethanolamin (MEA), um die Haarkutikula zu öffnen.
Obwohl ammoniakfreie Farben weniger geruchsintensiv sind und von vielen als schonender empfunden werden, ist es wichtig zu verstehen, dass sie keineswegs risikofrei sind. Sie enthalten weiterhin andere potenziell allergene Chemikalien wie Phenylendiamine und Resorcin. Der entscheidende Punkt bleibt daher, dass auch bei ammoniakfreien Produkten ein Allergieverdachtstest 48 Stunden vor jeder Anwendung zwingend erforderlich ist. Der Verzicht auf Ammoniak bedeutet nicht den Verzicht auf andere aktive und potenziell reizende oder allergene Substanzen.
Der Allergieverdachtstest: Ihr Schutzschild
Dieser Test ist keine Option, sondern eine absolute Notwendigkeit. Er muss 48 Stunden vor JEDER Anwendung eines Haarfärbemittels durchgeführt werden, auch wenn Sie das Produkt oder Haarfarben im Allgemeinen bereits früher verwendet haben. Die Sensibilisierung kann sich im Laufe der Zeit entwickeln, und eine frühere Verträglichkeit ist keine Garantie für die Zukunft.
So führen Sie den Test durch:
- Reinigen Sie eine kleine Hautstelle hinter dem Ohr oder in der Armbeuge.
- Tragen Sie eine kleine Menge des Colorationsprodukts (gemischt nach Anleitung) auf diese Stelle auf.
- Lassen Sie die Stelle unbedeckt und spülen Sie sie nach 48 Stunden nicht ab.
- Beobachten Sie die Stelle während der gesamten 48 Stunden auf Anzeichen einer Reaktion wie Rötung, Juckreiz, Brennen oder Schwellung.
- Falls eine Reaktion auftritt, dürfen Sie das Produkt nicht verwenden und sollten gegebenenfalls einen Arzt konsultieren.
Das Nichtbeachten einer bestehenden Allergie kann, wie bereits erwähnt, lebensbedrohlich sein. Planen Sie den Kauf der Haarfarbe also so, dass Sie genügend Zeit für diesen wichtigen Test haben.

Inhaltsstoffe unter der Lupe: Was steckt drin?
Haarfärbemittel sind komplexe chemische Mischungen. Die primären Komponenten, die in den meisten dauerhaften Haarfarben gefunden werden, sind:
- „Entwickler“ (Developer): Enthält Wasserstoffperoxid. Dieses Oxidationsmittel ist entscheidend für den Färbeprozess. Es öffnet die Haarkutikula und hellt das natürliche Pigment des Haares auf, um Platz für die neuen Farbpigmente zu schaffen.
- „Colorationsprodukt“ (Coloration Product): Enthält die eigentlichen Farbstoffe und Vorstufen. Häufige Inhaltsstoffe sind:
- Phenylendiamin (PPD): Ein starkes Farbpigment und bekanntes Allergen, das für tiefe, dunkle Farbtöne unerlässlich ist.
- Resorcin: Ein Farbkuppler, der zusammen mit PPD oder PTD die endgültige Farbe bildet. Auch Resorcin kann allergische Reaktionen auslösen.
- Phenylendiamine (Toluylendiamine): Eine Gruppe von Farbstoffen, die PPD ähneln, aber oft als etwas mildere Alternative verwendet werden, obwohl auch sie allergische Reaktionen hervorrufen können.
- Ammoniak: Wie bereits erwähnt, öffnet es die Haarkutikula. In ammoniakfreien Produkten wird es durch andere alkalische Mittel ersetzt.
Es ist immer ratsam, die vollständige Liste der Inhaltsstoffe auf der Packungsunterseite zu überprüfen, insbesondere wenn Sie bekannte Allergien haben.
Intensiv-Tönung vs. Dauerhafte Coloration: Ein Vergleich
Im Bereich der Haarfärbemittel gibt es verschiedene Kategorien, die sich in ihrer Haltbarkeit und Wirkungsweise unterscheiden. Die am häufigsten verwendeten Typen für den Heimgebrauch sind Intensiv-Tönungen und dauerhafte Colorationen.
| Merkmal | Intensiv-Tönung (z.B. réell’e) | Dauerhafte Coloration |
|---|---|---|
| Haltbarkeit | Hält bis zu 24 Haarwäschen; wäscht sich schrittweise aus. | Dauerhaft; wächst mit dem Haaransatz heraus. |
| Ammoniak | Oft ammoniakfrei oder mit geringerem Anteil; meist sanfter. | Enthält oft Ammoniak (oder starke Ersatzstoffe). |
| Grauhaarabdeckung | Kann graue Haare kaschieren oder leicht abdecken, aber nicht vollständig decken. | Bietet in der Regel eine 100%ige Grauhaarabdeckung. |
| Farbveränderung | Verändert die Haarfarbe um 1-2 Nuancen; legt sich um das Haar. | Verändert die Haarfarbe drastisch; dringt tief in das Haar ein. |
| Schädigungspotenzial | Geringer, da die Pigmente nicht so tief eindringen. | Höher, da die Haarkutikula stärker geöffnet wird. |
| Nachfärben | Anwendung bei Bedarf, wenn die Farbe verblasst. | Ansatz muss regelmäßig nachgefärbt werden. |
| Allergierisiko | Vorhanden, da immer noch chemische Farbstoffe enthalten sind. | Vorhanden, da starke chemische Farbstoffe enthalten sind. |
Praktische Anwendung: So färben Sie richtig
Die korrekte Anwendung von Haarfärbemitteln ist entscheidend für ein optimales Ergebnis und die Minimierung von Risiken. Die meisten Produkte für den Heimgebrauch folgen einem ähnlichen Schema:
- Vorbereitung: Legen Sie alte Kleidung an, die Flecken bekommen darf. Schützen Sie Ihre Umgebung (Boden, Arbeitsflächen) mit alten Handtüchern oder Folie. Halten Sie die beiliegenden Handschuhe bereit und ziehen Sie diese unbedingt an, bevor Sie mit dem Mischen oder Auftragen beginnen.
- Mischen: Mischen Sie die Entwickler-Emulsion und die Intensiv-Tönungscreme (oder die entsprechenden Komponenten) gemäß der Gebrauchsanweisung. Verwenden Sie dafür eine nicht-metallische Schale und einen Pinsel, falls nicht anders angegeben. Achten Sie auf eine homogene Mischung.
- Auftragen auf trockenes Haar: Die meisten Colorationen werden auf trockenes, ungewaschenes Haar aufgetragen. Beginnen Sie am Ansatz, da dieser die längste Einwirkzeit benötigt, um die Farbe aufzunehmen. Teilen Sie das Haar in Sektionen, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten. Tragen Sie die Farbmischung Strähne für Strähne mit einem Pinsel oder der Applikatorflasche auf.
- Verteilen in den Längen: Sobald der Ansatz bedeckt ist, verteilen Sie die restliche Farbmischung gründlich in den Längen und Spitzen des Haares. Massieren Sie die Farbe sanft ein, um sicherzustellen, dass jedes Haar bedeckt ist. Die Konsistenz der Creme sollte das Auftragen erleichtern und sie sollte gut haften.
- Einwirkzeit: Beachten Sie die vom Hersteller angegebene Einwirkzeit genau. Für Intensiv-Tönungen sind dies oft 20 bis 30 Minuten. Eine längere Einwirkzeit kann zu einem intensiveren Ergebnis führen, aber auch das Risiko von Haarschäden oder unerwünschten Farbtönen erhöhen. Halten Sie sich daher an die Empfehlungen, es sei denn, Sie haben Erfahrung und wissen, was Sie tun.
- Ausspülen: Spülen Sie das Haar gründlich mit lauwarmem Wasser aus, bis das Wasser klar ist. Achten Sie darauf, alle Farbreste zu entfernen.
- Pflege nach dem Färben: Tragen Sie die beiliegende Farbglanzkur oder eine andere spezielle Nachbehandlung auf. Diese Produkte helfen, die Kutikula zu schließen, die Farbe zu versiegeln und dem Haar Glanz und Geschmeidigkeit zu verleihen. Die Kur sollte in der Regel einige Minuten einwirken, bevor sie ausgespült wird.
Vermeiden Sie während des gesamten Prozesses den Kontakt mit den Augen. Sollte dies doch geschehen, spülen Sie die Augen sofort gründlich mit Wasser aus. Verwenden Sie Haarfärbemittel niemals zum Färben von Wimpern oder Augenbrauen, da dies zu schweren Augenverletzungen oder Blindheit führen kann.
Erfahrungsbericht: réell´e Intensiv Color Creme Dunkelbraun 3.0
Um die Anwendung und das Ergebnis einer Intensiv-Tönung zu veranschaulichen, betrachten wir einen Erfahrungsbericht zur réell´e Intensiv Color Creme in Dunkelbraun 3.0. Dieses Produkt ist seit einiger Zeit auf dem Markt und bietet eine kostengünstige Option für die Haarfärbung zu Hause.
Die Verpackung der réell´e Intensiv Color Creme ist auffällig und ansprechend gestaltet. Eine Packung enthält die notwendigen Utensilien: 50 ml Entwickler-Emulsion, 25 g Intensiv-Tönungscreme, ein Sachet Farbglanzkur, Handschuhe und eine Gebrauchsanweisung. Für längeres Haar (ab Schulterlänge) wird empfohlen, zwei Packungen zu verwenden, um sicherzustellen, dass genügend Produkt für eine vollständige Abdeckung vorhanden ist, was bei einem Preis von nur 1,45 Euro pro Packung sehr erschwinglich ist.
Die Anwendung folgt den Standardprozeduren: Die Entwickler-Emulsion und die Tönungscreme werden in einer Anmischschale gemischt und mit einem Pinsel auf das trockene Haar aufgetragen. Der Geruch der Creme wird als eher neutral beschrieben, was ein großer Vorteil gegenüber vielen herkömmlichen Produkten sein kann, die oft einen starken chemischen Geruch verströmen. Die Konsistenz der Creme ermöglicht ein einfaches und gleichmäßiges Auftragen, ohne dass sie tropft oder verläuft.

Die empfohlene Einwirkzeit beträgt 20 Minuten, wobei im Erfahrungsbericht 30 Minuten gewartet wurden, um ein intensiveres Ergebnis zu erzielen. Nach dem Ausspülen wurde die beiliegende Farbglanzkur verwendet, die für einen angenehm blumigen Duft und geschmeidiges Haar sorgt.
Das Ergebnis der Intensiv-Tönung war sehr zufriedenstellend: Ein tiefes und glänzendes Braun, das den Vorstellungen entsprach und das Haar nicht geschädigt hat. Die Haltbarkeit der Farbe war ebenfalls gut, obwohl es sich um eine Intensiv-Tönung handelt, die sich mit der Zeit auswäscht. Dies macht sie zu einer guten Wahl für diejenigen, die eine temporäre Farbveränderung wünschen oder regelmäßig die Nuance wechseln möchten, ohne sich dauerhaft festzulegen.
Dieser Erfahrungsbericht unterstreicht, dass auch preisgünstige Produkte gute Ergebnisse liefern können, wenn sie korrekt angewendet werden und die individuellen Haarbedürfnisse berücksichtigen. Die Zufriedenheit mit dem Farbergebnis und der einfache Auftrag sind klare Pluspunkte.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Haarefärben
Um Ihnen zusätzliche Sicherheit und Klarheit zu bieten, haben wir einige der am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Haarefärben zusammengetragen:
1. Kann ich meine Haare färben, wenn ich einen Ausschlag oder eine Verletzung auf der Kopfhaut habe?
Nein, das ist strengstens untersagt. Wenn Sie einen Ausschlag im Gesicht haben oder Ihre Kopfhaut empfindlich, gereizt oder verletzt ist, sollten Sie Ihr Haar nicht färben. Dies kann das Risiko von schweren allergischen Reaktionen oder Infektionen erheblich erhöhen.
2. Was ist, wenn ich unter 16 Jahre alt bin?
Haarfärbemittel sind nicht für Personen unter 16 Jahren bestimmt. Dies liegt an der potenziell höheren Empfindlichkeit der Haut in jungen Jahren und dem Risiko einer frühen Sensibilisierung gegenüber den Inhaltsstoffen.
3. Was ist, wenn ich schon einmal nach dem Färben meiner Haare eine Reaktion festgestellt habe?
Wenn Sie bereits eine Reaktion nach dem Färben Ihrer Haare hatten, sollten Sie das Produkt nicht erneut verwenden. Eine frühere Reaktion ist ein starkes Warnsignal für eine bestehende Allergie, die sich bei erneuter Anwendung verschlimmern und lebensbedrohlich werden kann. Konsultieren Sie einen Arzt oder Dermatologen.

4. Darf ich Haare färben, wenn ich eine temporäre Tätowierung mit „schwarzem Henna“ hatte?
Wenn eine temporäre Tätowierung mit „schwarzem Henna“ bei Ihnen schon einmal eine Reaktion verursacht hat, sollten Sie Ihr Haar nicht färben. Diese Art von Tätowierungen kann Inhaltsstoffe wie PPD enthalten, die eine Sensibilisierung hervorrufen und das Allergierisiko für Haarfärbemittel massiv erhöhen.
5. Wie lange sollte ich nach einer Dauerwelle oder Glättung warten, bevor ich meine Haare färbe?
Es wird empfohlen, das Produkt frühestens 15 Tage nach einer Entkräuselung, Dauerwelle oder einer langanhaltenden Glättung anzuwenden. Diese Behandlungen beanspruchen das Haar stark, und eine sofortige Färbung könnte zu weiteren Schäden oder unerwünschten Farbergebnissen führen.
6. Kann ich meine Haare färben, wenn sie mit Henna oder einem Produkt behandelt wurden, das schrittweise zur natürlichen Haarfarbe zurückführt?
Nein, in diesen Fällen sollten Sie das Haarfärbemittel nicht anwenden. Henna kann eine Barriere um das Haar bilden, die die Aufnahme von chemischen Farbstoffen verhindert und zu ungleichmäßigen oder unerwünschten Farbergebnissen führen kann. Produkte, die schrittweise zur natürlichen Haarfarbe zurückführen, enthalten oft Metallsalze, die in Kombination mit chemischen Haarfarben schwere Haar- und Kopfhautschäden verursachen können.
7. Was soll ich tun, wenn ich das Produkt in die Augen bekomme?
Spülen Sie die Augen sofort und gründlich mit viel Wasser aus. Suchen Sie bei anhaltenden Beschwerden oder Reizungen umgehend einen Arzt auf.
8. Was ist, wenn ich Fragen zur persönlichen Verträglichkeit habe?
Bei einer Reaktion während des Allergieverdachtstests oder falls Sie allgemeine Fragen zur persönlichen Verträglichkeit von Haarfärbemitteln haben, sollten Sie sich vor Anwendung einer Haarfarbe an einen Arzt wenden.
Die Welt der Haarfarben ist faszinierend und bietet unbegrenzte Möglichkeiten zur Selbstexpression. Doch wie bei jeder chemischen Behandlung ist Vorsicht geboten. Die Kenntnis der potenziellen Risiken, die genaue Beachtung der Gebrauchsanweisung und vor allem die Durchführung des Allergieverdachtstests sind nicht verhandelbar. Indem Sie diese einfachen, aber entscheidenden Schritte befolgen, können Sie die Schönheit Ihrer neuen Haarfarbe in vollen Zügen genießen, ohne Ihre Gesundheit zu gefährden. Wählen Sie weise, färben Sie sicher und strahlen Sie mit Ihrem neuen Look!
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