22/11/2023
Der Wunsch, die eigene Haarfarbe zu verändern, ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon die alten Ägypter, Römer und Griechen experimentierten mit verschiedenen Mitteln, um ihren Haaren eine neue Nuance zu verleihen. Ob aus Modegründen, zur Abdeckung grauer Haare oder einfach aus Lust auf eine Veränderung – die Welt der Haarfarben bietet unzählige Möglichkeiten. Doch bevor man sich Hals über Kopf in ein farbliches Abenteuer stürzt, ist es entscheidend, die grundlegenden Unterschiede zwischen den verschiedenen Methoden zu verstehen. Insbesondere die Unterscheidung zwischen Haartönung und Haarfärbung ist von großer Bedeutung, da sie maßgeblich über das Ergebnis und die Dauerhaftigkeit der Farbveränderung entscheidet.

- Die Wissenschaft hinter deiner Haarfarbe
- Tönung oder Färbung: Eine Frage der Dauerhaftigkeit
- Die Welt der Haartönungen: Temporäre Farbveränderung
- Pflanzenhaarfarben: Die natürliche Alternative
- Die Chemie der Haarfärbung: Permanente Farbveränderung
- Blondierung: Wenn es heller sein soll
- Farbkorrektur: Wenn das Ergebnis nicht passt
- Häufige Fehler beim Haarefärben zu Hause
- Sicherheit geht vor: Allergien und Risiken
- FAQ: Deine Fragen zur Haarfarbe beantwortet
- Was ist der Hauptunterschied zwischen Haartönung und Haarfärbung?
- Kann ich mein Haar nach einer Tönung färben?
- Warum wird mein Haar nach dem Blondieren orange oder gelb?
- Wie lange hält eine demipermanente Intensivtönung?
- Ist Haarefärben schädlich für mein Haar?
- Kann ich graue Haare mit einer Tönung abdecken?
- Was ist eine Rückpigmentierung und wann brauche ich sie?
Die Wissenschaft hinter deiner Haarfarbe
Bevor wir uns den verschiedenen Farbmethoden widmen, werfen wir einen Blick auf die Natur deiner Haarfarbe. Unsere natürliche Haarfarbe ist das Ergebnis spezieller Pigmente, die in unseren Haaren eingelagert sind. Diese farbgebenden Stoffe, die sogenannten Melanine, sind die Hauptakteure:
- Eumelanin: Dieses Pigment ist für Schwarz- und Brauntöne verantwortlich. Je höher der Anteil an Eumelanin, desto dunkler das Haar.
- Phaeomelanin: Auch als Rot-Pigment bekannt, ist Phaeomelanin für blonde und rote Haarfarben zuständig.
In jedem Haar sind beide Pigmentarten in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen vorhanden. Die individuelle Kombination dieser Melanine bestimmt schlussendlich deine einzigartige Haarfarbe. Wenn Haare mit dem Alter ergrauen, liegt das daran, dass die Melaninproduktion nachlässt. Stattdessen werden Gasbläschen im Haar eingelagert, die das Haar farblos erscheinen lassen.
Tönung oder Färbung: Eine Frage der Dauerhaftigkeit
Die erste und wichtigste Frage, die du dir stellen solltest, wenn du deine Haarfarbe verändern möchtest, ist die nach der gewünschten Dauerhaftigkeit. Möchtest du eine vorübergehende Veränderung oder eine, die bleibt? Hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen einer Haartönung und einer Haarfärbung:
- Haartönung: Bei einer Tönung bleiben die natürlichen Farbpigmente des Haares unberührt. Die Farbmoleküle legen sich wie ein „Farbmantel“ um das Haar und haften an der äußeren Schuppenschicht. Sie dringen nicht tief in das Haarinnere ein. Das Ergebnis ist eine temporäre Farbveränderung, die nach einigen Haarwäschen (typischerweise 8–10) wieder verschwindet. Eine Aufhellung ist mit einer reinen Tönung nicht möglich; sie kann helles Haar lediglich dunkler machen oder Nuancen hinzufügen.
- Haarfärbung: Eine Haarfärbung hingegen ist eine dauerhafte Farbveränderung. Hierbei werden die natürlichen Haarpigmente chemisch verändert. Die Farbe dringt tief in das Haarinnere ein und wird dort „eingesperrt“. Die Färbung wächst mit dem Haar heraus und verschwindet nicht durch Haarwäschen.
Die Welt der Haartönungen: Temporäre Farbveränderung
Haartönungen sind ideal für alle, die experimentieren möchten, ihrer Naturhaarfarbe neue Nuancen verleihen oder einfach eine sanfte Veränderung wünschen, die nicht permanent ist. Man unterscheidet verschiedene Arten von Tönungen:
Temporäre Haarfärbung (Typ I)
Diese Produkte haften aufgrund ihrer positiven Ladung lediglich oberflächlich an der negativ geladenen Außenhülle des Haares (elektrostatische Anziehungskraft). Sie sind basisch oder leicht quellend und eignen sich zur Auffrischung, Vertiefung oder leichten Abänderung des natürlichen Farbtons. Sie lassen sich meist nach nur einer Haarwäsche entfernen. Vorsicht ist bei sehr hellem, sonnengebleichtem oder porösem Haar geboten, da Farbstoffe hier tiefer eindringen und unschöne Verfärbungen erzeugen können.
Produkte: Farbfestiger, Tönungen (Ein-Komponenten-Produkte).
Semipermanente Haarfärbung (Typ II)
Semipermanente Produkte, oft auch als "Intensivtönungen" bezeichnet, gehen einen Schritt weiter. Die nichtionischen Direktfarbstoffe haften nicht nur oberflächlich, sondern dringen aufgrund ihrer geringen Molekülgröße auch teilweise in die Schichten der Schuppenschicht und bis zur Faserschicht vor. Sie haben eine stärkere Affinität zum Haar und halten bis zu 3 bis 5 (manchmal bis zu 10) Haarwäschen. Auch hier ist keine Aufhellung möglich.
Produkte: Tonspülungen, Tönungen (Ein-Komponenten-Produkte), Saure Haarfarben.
Demipermanente Haarfärbung (Typ III / Intensivtönung)
Diese Art der Tönung ist bereits eine Form der oxidativen Haarfärbung, jedoch mit einem niedrigeren Wasserstoffperoxid-Gehalt (etwa 1-4%). Sie wird oft als „Intensivtönung“ oder „Coloration“ bezeichnet und ist ein Zweikomponenten-Produkt (Farbstoff-Komponente und Entwickler-Komponente). Die Farbbildner entwickeln sich erst im Haar und dringen tiefer ein als reine Tönungen, verändern die Naturpigmente aber milder als permanente Färbungen. Eine Abdeckung von grauem Haar ist je nach Haartyp und Produkt gegebenenfalls weniger vollständig als bei einer permanenten Färbung. Sie hält deutlich länger als semipermanente Tönungen, wäscht sich aber allmählich aus.
Produkte: Intensivtönungen, Colorationen, Soft-Haarfarben.
Pflanzenhaarfarben: Die natürliche Alternative
Pflanzenhaarfarben wie Henna, Indigo (Reng) oder Kamille sind ebenfalls den semipermanenten Farbveränderungen zuzuordnen. Sie verzichten weitestgehend auf chemische Zusätze und färben das Haar, indem sich die Farbstoffe an das Keratin anlagern. Eine Aufhellung ist mit Pflanzenfarben nicht möglich. Henna verleiht dunklen Haaren eine kastanienfarbene Tönung, während Kamille einen Gelbstich erzeugen kann. Reng, oft mit Henna gemischt, ermöglicht Farbtöne von Rotblond bis Schwarz. Wichtig: Mit Pflanzenfarbe gefärbtes Haar sollte nicht direkt im Anschluss mit permanenten chemischen Haarfarben behandelt werden, da dies zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen kann.
Die Chemie der Haarfärbung: Permanente Farbveränderung
Für eine dauerhafte und oft intensivere Farbveränderung kommt die oxidative Haarfärbung zum Einsatz. Dies ist ein komplexer chemischer Prozess, der tief in die Haarstruktur eingreift.
Eine permanente Haarfärbemischung enthält typischerweise:
- Ammoniak (oder Monoethanolamin): Dieses Alkalimittel lässt das Haar aufquellen, wodurch die äußere Schuppenschicht geöffnet wird und die anderen Stoffe ins Haarinnere eindringen können.
- Wasserstoffperoxid (H₂O₂): Als Oxidationsmittel hellt es durch eine chemische Reaktion die natürlichen Farbpigmente im Haar auf.
- Färbemittel (Farbvorstufen und Nuancierer): Dies sind kleine, farblose Moleküle. Sobald sie ins Haarinnere gelangen und mit dem Wasserstoffperoxid reagieren, werden sie zu großen, farbigen Molekülen zusammengebaut, die im Haar „eingesperrt“ sind und nicht mehr ausgewaschen werden können.
Dieser Prozess ermöglicht nicht nur eine Verdunklung, sondern auch eine Aufhellung der Naturhaarfarbe um bis zu 3-4 Töne, je nach Konzentration des Wasserstoffperoxids. Die Farbe verbindet sich chemisch mit dem Haarkeratin und ist daher dauerhaft.
Wichtige Inhaltsstoffe und ihre Rolle
Neben den Hauptkomponenten enthalten Haarfärbemittel eine Reihe weiterer Stoffe, die für das Farbergebnis, die Konsistenz und die Haltbarkeit wichtig sind:
- Farbvorstufen (Oxidationsbasen): Dies sind die eigentlichen Farbbildner (z.B. PPD, PTD, Resorcin). Sie sind farblos und klein genug, um ins Haar einzudringen. Erst durch Oxidation entwickeln sie ihre Farbe.
- Nuancierer (Farbkuppler): Diese Stoffe verändern den Farbton und geben der Farbe ihre spezifische Nuancierung (z.B. Gold, Rot, Violett).
- Trägermassen: Cremes oder Gele (oft auf Fettalkohol- oder Lanolinbasis) sorgen für die richtige Konsistenz und pflegen das Haar.
- Netzmittel: Sie reduzieren die Oberflächenspannung, fördern das Eindringen der Wirkstoffe und sorgen für eine gleichmäßige Verteilung.
- Pufferstoffe: Sie halten den pH-Wert während des Färbeprozesses konstant und steuern den Abbau der Wirkstoffe.
- Reduktionsmittel: Sie stabilisieren die Farbe in der Verpackung und schützen die Farbstoffe vor vorzeitiger Oxidation durch Luftsauerstoff.
- Duftstoffe: Sie überdecken den oft starken Geruch der Alkalien.
Wasserstoffperoxid-Konzentrationen und ihre Anwendung
Die Konzentration des Wasserstoffperoxids ist entscheidend für das Färbeergebnis:
| Konzentration | Anwendung | Einwirkzeit (Richtwert) |
|---|---|---|
| 1,9–2,5 % | Für Intensivtönungen geeignet | 20 min |
| 3–4 % | Sehr gut anwendbar bei Färbungen oder Intensivtönungen | 30 min |
| 6 % | Permanentfärbung Ton in Ton oder ein Ton heller, oder auch dunkler (je nach Nuance) | 30–35 min |
| 9 % | Permanentfärbung von 2 bis 3 Tönen heller | 35–40 min |
| 12 % | Permanentfärbung aufhellend von 3 bis 4 Tönen, oder mehr als vier Töne mit einem Superaufheller | 40–60 min |
Konzentrationen über 12% (z.B. 18%) sind weder sinnvoll noch notwendig und dürfen in Europa nicht auf die Kopfhaut gelangen, da sie das Haar und die Kopfhaut stark schädigen können.
Blondierung: Wenn es heller sein soll
Die Blondierung ist eine spezielle Form der chemischen Farbveränderung, die dazu dient, das Haar aufzuhellen. Hierbei wird das Farbpigment Melanin im Haar oxidativ zerstört. Die im Blondierpulver enthaltenen Ammoniak- und Persulfate quellen das Haar auf und ermöglichen dem Wasserstoffperoxid, an die Pigmente zu gelangen und diese aufzuhellen. Es gibt zwei Arten von Melanin, die beim Blondieren abgebaut werden:
- Eumelanin (braun-schwarz)
- Phäomelanin (gold-rot)
Da Blondierungen nicht nur Farbpigmente zerstören, sondern auch die „Kittmasse“ des Cortex, sollte dieser Prozess mit größter Vorsicht und idealerweise von einem Fachmann durchgeführt werden, um Haarschäden bis hin zu Haarausfall zu vermeiden. Eine niedrigere Peroxidstärke (bis 6%) mit längerer Einwirkzeit ist oft schonender und führt zu einem klareren Blondton.
Nach einer Blondierung ist eine intensive Haarpflege mit protein- oder ceramidhaltigen Produkten unerlässlich, um das Haar zu stärken und Schäden zu minimieren.

Farbkorrektur: Wenn das Ergebnis nicht passt
Manchmal kommt es vor, dass das Farbergebnis nicht den Erwartungen entspricht. Hier können Farbabzüge helfen:
Saurer Farbabzug (Reduktiver Farbabzug)
Diese Methode dient zur Korrektur unerwünschter oxidativer Farbergebnisse bei frisch gefärbtem Haar. Ein sauer eingestelltes Präparat löst ungefestigte und gefestigte Farbmoleküle aus dem Haar, indem es die oxidierten Farbmoleküle chemisch reduziert. Ein einfaches Hausmittel ist Vitamin-C-Pulver, das in Wasser gelöst und bis zu 30 Minuten im Haar belassen wird. Dies hilft auch gegen Grünstiche nach dem Schwimmen in chlorhaltigem Wasser. Der saure Abzug ist schonender als eine Blondierung und hat keine Auswirkungen auf direktziehende Pigmente (wie bei Tönungen oder Henna).
Rückpigmentierung
Wenn blondiertes Haar wieder dunkel gefärbt werden soll, ist oft eine Rückpigmentierung notwendig. Dabei werden dem Haar Pigmente zugeführt (meist Kupfer-Gold- oder Kupfer-Rot-Töne), die bei der Aufhellung abgebaut wurden. Dies verhindert, dass das Haar einen Grünstich bekommt.
Häufige Fehler beim Haarefärben zu Hause
Das Färben der Haare in Eigenregie birgt einige Risiken. Die häufigsten Fehler sind:
- Ungleichmäßiges Auftragen: Die Farbe wird nicht nur auf den Ansatz, sondern auf das gesamte Haar aufgetragen, was zu einem fleckigen oder ungleichmäßigen Ergebnis führt.
- Falsche Farbwahl: Ohne Berücksichtigung des Ausgangsfarbtons und der Untertöne können unliebsame Ergebnisse entstehen (z.B. Orange- oder Grünstich).
- Fehlende Absäuerung: Nach dem Färben wird das Haar oft nicht richtig abgesäuert, wodurch Farbreste im Haar und auf der Kopfhaut verbleiben und die Schuppenschicht geöffnet bleibt, was zum schnellen Verlust der Farbpigmente führt.
- Unzureichende Pflege: Eine falsche Pflege nach dem Färben kann dazu führen, dass die Farbe ihren Glanz verliert und das Haar geschädigt wird.
Ein professioneller Friseur kann nicht nur den Naturton exakt bestimmen und die richtige Wasserstoffperoxid-Konzentration sowie Einwirkzeit wählen, sondern auch Komplementärfarben beimischen, um unerwünschte Untertöne zu neutralisieren. Die Beachtung der Untertontabelle ist dabei unerlässlich:
Untertontabelle beim Aufhellen
| Ausgangsfarbe | Sichtbarer Unterton bei Aufhellung |
|---|---|
| Extra-Hellblond | Sehr leichtes Gold |
| Hell-Lichtblond | Leichtes Gold |
| Lichtblond | Gold |
| Mittelblond | Kupfer |
| Dunkelblond | Kupferrot |
| Hellbraun | Rotkupfer |
| Mittelbraun | Naturrot |
| Dunkelbraun | Braunrot |
| Schwarz | Braunschwarz |
Diese Untertöne werden bei Aufhellungen, Blondierungen und Colorationen mit 6%, 9% und 12% Wasserstoffperoxid sichtbar und müssen gegebenenfalls mit Komplementärfarben neutralisiert werden (z.B. Blau gegen Orange, Violett gegen Gold, Grün gegen Rot).
Sicherheit geht vor: Allergien und Risiken
Chemische Haarfärbemittel sind hochwirksame Substanzen, die allergische Reaktionen und Hautreizungen hervorrufen können. Es ist daher unerlässlich, vor jeder Anwendung einen Allergietest (Patch-Test) an einer kleinen Hautstelle durchzuführen, auch wenn das Produkt bereits früher verwendet wurde. Gelangen Färbemittel ins Auge, kann dies zu Schäden führen. Achte stets auf die Inhaltsstoffliste, besonders bei bekannten Allergien.
Einige Inhaltsstoffe, wie bestimmte Phenylendiamine, wurden in Deutschland aufgrund des Verdachts auf karzinogene Wirkung verboten. Die Kosmetik-Verordnung regelt genau, welche Stoffe in welcher Konzentration erlaubt sind, um die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten.
FAQ: Deine Fragen zur Haarfarbe beantwortet
Was ist der Hauptunterschied zwischen Haartönung und Haarfärbung?
Der Hauptunterschied liegt in der Dauerhaftigkeit und der Wirkweise. Eine Haartönung legt sich nur um das Haar und wäscht sich nach einigen Wäschen wieder aus. Eine Haarfärbung verändert die Pigmente im Haar dauerhaft und wächst mit dem Haar heraus.
Kann ich mein Haar nach einer Tönung färben?
Ja, in den meisten Fällen ist das möglich, da eine Tönung die Haarstruktur nicht so stark verändert wie eine permanente Färbung. Bei Pflanzenhaarfarben sollte man jedoch vorsichtig sein und im Zweifelsfall einen Friseur konsultieren.
Warum wird mein Haar nach dem Blondieren orange oder gelb?
Dies liegt an den natürlichen Untertönen deines Haares (Phaeomelanin), die beim Aufhellen sichtbar werden. Wenn die Blondierung nicht lange genug einwirkt oder die falsche Konzentration verwendet wird, bleiben diese warmen Töne bestehen. Ein Friseur kann diese mit speziellen Nuancierungen neutralisieren.
Wie lange hält eine demipermanente Intensivtönung?
Eine demipermanente Intensivtönung hält in der Regel 20 bis 28 Haarwäschen, da die Farbpigmente teilweise in die Haarstruktur eindringen, aber nicht dauerhaft chemisch gebunden werden.
Ist Haarefärben schädlich für mein Haar?
Jeder chemische Eingriff, insbesondere Blondierungen und permanente Färbungen, kann das Haar belasten. Bei unsachgemäßer Anwendung können Glanz, Kämmbarkeit und Griff des Haares beeinträchtigt werden. Eine gute Pflege vor, während und nach dem Färben ist entscheidend, um Schäden zu minimieren.
Kann ich graue Haare mit einer Tönung abdecken?
Reine Tönungen können graue Haare nur nuancieren oder leicht abdecken, da sie nicht vollständig in das Haar eindringen. Für eine vollständige und dauerhafte Grauabdeckung ist meist eine permanente Haarfärbung erforderlich, die Farbvorstufen enthält, welche weiße Haare komplett abdecken können.
Was ist eine Rückpigmentierung und wann brauche ich sie?
Eine Rückpigmentierung ist notwendig, wenn sehr helles oder blondiertes Haar wieder dunkler gefärbt werden soll. Dabei werden dem Haar vorab Pigmente (meist Rot- oder Goldtöne) zugeführt, die beim Aufhellen entzogen wurden, um einen Grünstich beim späteren Dunkelfärben zu vermeiden.
Wenn du andere Artikel ähnlich wie Haartönung vs. Haarfärbung: Dein ultimativer Guide kennenlernen möchtest, kannst du die Kategorie Haarpflege besuchen.
